Warum wird so ein schlechtes System akzeptiert?

18 Antworten

Revolutionen sind ja nicht jede Woche.

1848 da wollten sie, allerdings klappte es nicht.

Am Ende des Ersten Weltkrieges, da war es soweit, es haette leicht wie in Russland enden koennen.

die Sechziger Jahre, da waren die Studenten auf den `Barrikaden`, allerdings ging es da weniger um politische Veraenderungen, als innenpolitische Sachen.

Dann kam der Fernseher, Computer, Smartphone, Tablett etc. Jeder hatte mit sich zu tun und betrachtete jetzt das Land vom Wohnzimmer aus.

Fuer eine Revolution muss genuegend Druck unter dem Kessel sein. Da wurden Ventile, wie Arbeitslosengeld, Hartz IV und andere Dinge eingefueht, die als Druckablasser funktionierten.

Sogar die Gewerkschaften verloren an Einfluss, somit ist nicht zu erkennen, warum eine Revolution durchgezogen werden sollte?

Sollte ein Krieg ausbrechen, dann steht diese Frage wieder auf dem Programm, allerdings erst hinterher. Ob dann noch etwas uebrig ist, was eine Revolution lohnen wuerde, bezweifle ich ernsthaft.

Es gab schon viele Revolutionen auf der Welt, aber gewaltsame Revolutionen bringen nichts, wenn wir immer wieder mit der gleichen Grundregelung anfangen. Reichtum bedeutet Macht, Geld bedeutet Wohlstand, Natur bedeutet Geschäfte und Einkommen. Gewaltsame Revolutionen verteilen die Rollen in diesem Spiel anders, aber unterm Strich läuft es immer und überall und jedes Mal wieder auf das Gleiche raus. Wenige werden immer reicher und viele immer ärmer - und die Natur immer zerstörter.

Was wir brauchen ist eine Revolution des Denkens, aber das war niemals weiter entfernt als gerade jetzt. Wir leben in einer Zeit, in der immer mehr Menschen immer besessener davon sind, recht zu haben, Bescheid zu wissen, die Wahrheit zu kennen. Die sind sicherlich dafür, dass alle anderen umdenken müssen, aber ganz bestimmt nicht sie selbst.

Es funktioniert einfach nicht, solange man sich selbst glaubt, richtig (das Richtige) zu denken. Es funktioniert nicht, ohne dass man sich selbst grundlegend in Frage stellt. Es kann nicht funktionieren, ohne dass man die eigenen Überzeugungen anzweifelt und ohne dass man die Möglichkeit in Betracht zieht, dass man einfach die ganze Zeit falsch gelegen hat, weil man es nie anders kannte.

Was wir brauchen ist eine Revolution des Denkens. Und dann können wir auch neue Wege für Lösungen finden. Aber nicht, wenn wir darauf beharren, dass unsere Vorstellungen und Überzeugungen richtig sind. Dann wird es keine Revolution des Denkens - und auch keine Lösungen geben. Wobei ich glaube, dass eine Revolution des Denkens gerade unserer deutschen Kultur viel besser zu Gesicht stünde als dogmatische Rechthaberei. Und das Potential für eine Revolution des Denkens ist sicherlich da. Wo wenn nicht hier?

Schaun mä mal....

Klasse, LG.

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Im Grunde ist die Frage ganz einfach zu beantworten: Es gibt in Deutschland keine revolutionären Neigungen, weil es in der Gesellschaft, wenn man sie mit den Gesellschaften in der Vergangenheit vergleicht, noch nie so wenig Leid und Elend und soziale Ungleichheit gegeben hat wie heute. Jeder Mensch, der das will, ist hinsichtlich möglicher Lebensrisiken auf einem Niveau abgesichert, das die Weiterführung eines weitgehend selbstbestimmten Lebens ermöglicht. Das gab es in der Geschichte vor dem Entstehen der Bundesrepublik nicht!

MfG

Arnold

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