Warum wird Organspende immer als moralische Verpflichtung dargestellt?

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16 Antworten

Hallo TheAinuBoy

Ich würde sagen, das kommt aus den Medien, dort wird es so dargestellt, dass Menschen sterben, weil andere nicht spenden wollen

Wenn nun (vor allem sozial engangierte Menschen) dies sehen, dann einigen von denen her und versuchen in dem glauben etwas gutes zu tun, andere die eine Organspende für sich ablehnen, zu überreden, indem sie ihnen ein schlechtes Gewissen einreden oder dies zumindest versuchen.

Der Grund warum die Medien dies so darstellen ist klar, nämlich zum einen, weil die Politik es so verlangt, zum anderen um den Menschen zu helfen die auf ein Organ warten.

Was mich am System der Organspende stört, sind die ganzen Lügen und falschen Definitionen, die auf unsinniger Philosophie, statt auf bewiesener Biologie beruhen, nicht jedoch die Spende selbst, die finde ich vertretbar.

Denn biologisch gesehen lebt ein Hirntoter durchaus noch, da Leben an 6 Kriterien festgemacht wird.

- Aufbau aus Zellen

Ein Hirntoter besteht selbstbverständlich noch aus lebenden Zellen

- Stoffwechsel

Ein Hirntoter hat immernoch einen Stoffwechsel, das Herz schlägt (dank dem Sinusknoten), die biochemischen Reaktionen in den Zellen laufen weiter

- Wachstum

Ein Hirntoter wächst auch noch weiter, Wunden verheilen, seine Zellen teilen sich

Fortpflanzung

Auf Zellulärer Ebene sowie, die Zellen teilen sich weiter, und auch auf sexueller Ebene ist Fortpflanzung noch möglich, es wäre kein Problem eine Hirntote zu schwängern und Männer haben immernoch Errektionen, eine Frau die mit ihnen Sex

- Reizbarkeit

Ein Hirntoter ist auch noch reizbar, das Immunsystem funktioniert, die Haut reagiert auf mechanische Reizungen, selbst Nervenreize sind noch möglich.

Das Rückenmark selber besitzt genug Neuronen um sogar komplexe Abwehrreaktionen auszulösen, deshalb lähmt man die Muskel bei der Organspende mit Medikamenten, weil Hirntote sich aufrichten und sogar (ungezielt) um sich schlagen können. Gerade weil die Medulla (der unterste Teil des Gehirns) es nicht mehr unterdrückt, kann das Rückenmark "sich voll austoben", diese Reaktionen nennt man Lazarus Phänomen

- Interaktionen mit anderen Lebewesen

Das Immunsystem funktioniert wie gesagt, es wehrt Bakterien, Pilze und Parasiten ab (Viren zählen hier nicht), zudem sie die Lazarus Phänomene ebenfalls Interaktionen.

Somit ist Fakt, die Organe stammen von Lebenden im durch Maschienen angehaltenen Sterbevorgang

Aber, ein komplett Hirntoter hat kein Bewusstsein und auch keine Empfindungen mehr, eine Organspende würde ihn ebenso wenig stören, wie eine Bakterium sich an Sagrotan stört. Das Bewusstsein im Körper ist tot, der Körper lebt noch, damit ist ein Hirntoter nicht viel mehr als eine biologische lebende Maschine.

Andere Menschen, die noch fühlen und denken können, können jedoch durch die Organe dieses Körpers gerettet werden und weiter bewusst leben.

Deswegen finde ich es nicht schlimm den Hirntoten in einer Spende zu töten, wenn dieser dem zugestimmt hat oder zumindest gewusst hat, dass er aktiv ablehnen muss, weil sonst Angehörigen entscheiden.

Zu den Geschichten mit den Wiederaufgewachten, die manchmal zu finden sie:

Die meisten Geschichten von "Hirntoten" die wieder aufgewacht und halbwegs gesund geworden sind, sind entweder schon sehr lange her oder stammen aus dem Ausland, aus Ländern die sehr rückständige Konzepte vertreten, da sind wir in Deutschland, Östereich und der Schweiz schon weiter.

Nehmen wir mal Großbritanien, wo bereits Organe bereits entnommen werden, wenn nur das Stammhirn ausgefallen ist, aber das Großhirn, welches das Bewusstsein beinhaltet noch intakt ist (wie gesagt, seltener Fall), oder manche Staaten der USA, wo schon die bloße Abschätzung der Ärzte "Patient kann das nicht überleben" als Grund ausreicht um die Angehörigen nach Organspende zu befragen und dann nur Stunden später nach kurzen Tests auch zu spenden (insbesondere bei Schussverletzungen wird gerne so vorgegangen).

Meiner Meinung nach sollte solche Organspende-Machenschaften wie in GB oder manchen Staaten der USA aufhören, einmal weil Menschen dadurch geopfert werden, die noch mit minimaler Chance gerettet werden könnten und nicht zuletzt weil genau daher die Horrorstories stammen, die hier in Deutschland für viel unnötige Angst sorgen, obwohl das bessere Deutsche Diagnosesystem vor solchen Fällen größtenteils sicher ist.

Außerdem finde ich, die Politik und die Ärzte sollten endlich ehrlich sein und zugeben, dass Hirntote Sterbende und keine bereits Toten sind.

LG

Darkmalver

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Kommentar von cyracus
15.05.2016, 21:44

Aber, ein komplett Hirntoter hat kein Bewusstsein und auch keine Empfindungen mehr,

Wenn ein Hirn komplett tot ist, ist der ganze Mensch tot. Einen wirklich Toten kannst Du nicht beatmen, sondern nur aufpusten. Und bei einem wirklich Toten kannst Du auch keinen Kreislauf in Gang halten. Wirklich tot ist dann ein Mensch, wenn er die klassischen Totenzeichen aufweist. - Solange es möglich ist, einen Körper zu beatmen, den Kreislauf in gang zu halten, sein Blutdruck sich selbständig ändert, er schwitzt, errötet, uriniert, der männliche Körper erigiert, der weibliche Körper ein Ungeborenes weiter austragen kann, ist er NICHT tot.

Dass ein Mensch bei der Ausschlachtung keine Empfindungen mehr hat - woher weißt Du das? Warum reagiert dann der Körper? Und warum berichten hier Angehörigen etwas anderes?

http://www.initiative-kao.de/kao-organspende-die-verschwiegene-seite-2011.pdf

Dir ist doch bekannt, dass der sogenannte "Hirntot" und die sogenannte "Organspende" in der Fachwelt stark umstritten sind.

Solange noch in irgendeiner Form Leben in einem Körper ist, hat sich die Seele noch nicht oder noch nicht vollständig von dem Körper getrennt.

Deswegen finde ich es nicht schlimm den Hirntoten in einer Spende zu
töten, ...

Mord ist Mord! Niemand hat das wahrhaftige Recht, einen anderen zu töten, ganz gleich aus welchem (angeblichen) Grund. Also auch nicht aus Gewinnsucht, weil man für sich oder andere Teile des Körpers weiterverwenden will.

 ... wenn dieser dem zugestimmt hat oder zumindest gewusst hat, dass er aktiv ablehnen muss, weil sonst Angehörigen entscheiden.

Die Menschen stimmen zu, weil man ihnen verlogen erklärt hat, die Organe würden NACH dem Tod entnommen werden. Meine Erfahrung: Diejenigen, die die ganze Wahrheit erfahren, was die sogenannte "Organspende" für den sogenannten "Spender" bedeutet, vernichten entsetzt ihren "O-ausweis", falls sie einen ausgefüllt hatten.

Die meisten Geschichten von "Hirntoten" die wieder aufgewacht und
halbwegs gesund geworden sind, sind entweder schon sehr lange her oder stammen aus dem Ausland, aus Ländern die sehr rückständige Konzepte vertreten, da sind wir in Deutschland, Östereich und der Schweiz schon weiter.

Dieser Bericht zur sogenannten "Hirntod"-Diagnose ist weder veraltet noch aus irgendeinem Ausland:

30% Falsche Hirntod-Diagnosen

https://www.youtube.com/watch?v=uspv020zyeY

Außerdem finde ich, die Politik und die Ärzte sollten endlich ehrlich
sein und zugeben, dass Hirntote Sterbende und keine bereits Toten sind.

Derartige grauenvolle Überlegungen gibt es ja schon, wie hier in diesem Abschnitt berichtet wird:

"justified killing" = gerechtfertigtes Töten

http://www.initiative-kao.de/r-fuchs-10-12-11-organtransplantation-und-geschaeft.html

Andere Menschen, die noch fühlen und denken können, können jedoch durch die Organe dieses Körpers gerettet werden und weiter bewusst leben.

  "Wenn man die bereits erwähnten und gebetsmühlenartig
       wiederholten Argumente für eine Organspende ernstnehmen würde,
       könnte daraus leicht eine gesellschaftliche Norm oder gar eine
       Bringschuld werden, denn die Pro-Organspende-Werbung setzt
       ja darauf oder behauptet sogar, daß jedes nicht gespendete Organ
       das Leben eines Kranken bedrohe. Diese Argumentation ist jedoch
       völlig absurd, weil damit die Zusammenhänge gründlich verkehrt
       werden. Lebensbedrohend kann (vielleicht) eine Krankheit sein,
       niemals jedoch der spendeunwillige potentielle Organspender.
       Und bei einer Weiterführung dieser Gedanken kann damit jeder
       Mensch in eine äußerst fragwürdige moralische Verantwortung
       für die Gesellschaft gezwungen werden."
Quelle: Der Organwahn - Werner Hanne zu Gast bei Michael Vogt

1

Ich denke viele Menschen haben einfach Angst, dass sie selbst oder jemand der ihnen nahe steht mal ein Organ brauchen könnte und dann keins verfügbar ist. Deshalb wollen sie andere dazu drängen auf jeden Fall zu spenden.

Ich finde das ist eine Enstcheidung die jeder selbst für sich treffen muss. Man sollte sich informieren - Besonders die Leute die immer mit dem Spruch kommen 'Mir ist egal was nach dem Tod mit mir passiert'.

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Kommentar von cyracus
15.05.2016, 21:47

Das Problem ist ja die bewusste Desinformation, die Lüge, die Organe würden NACH dem Tod entnommen werden. - Diejenigen, die Bürger umwerben, sie sollten sich doch für die sogenannte "Organspende" zur Verfügung stellen, müssen die Umworbenen vollständig und wahrheitsgemäß informieren, was genau eine solche Zustimmung für sie als "Organspender" bedeutet.

     "Den Hirntod gibt es überhaupt nicht. Er ist eine Erfindung der
       Transplantationsmedizin."
       Prof. Dr. Franco Rest, zit. nach Die Wurzel Nr. 3/2012, S. 36

     "Wenn wir die Gesellschaft über die Organspende aufklären,
       bekommen wir keine Organe mehr."
       Prof. Dr. Rudolf Pichlmayr, Pionier der Transplantationsmedizin,
       "Mediziner des Jahres" 1990, zit. nach Zeitenschrift Nr. 74, 2013
       http://www.theologe.de/theologe17.htm

     "Leichenteile kann man nicht verpflanzen. - Wenn man Leichenteile
       verpflanzen könnte, gäbe es keinen Organmangel, denn Leichen
       haben wir genug."
       Prof. Alexandra Manzei, zitiert aus:
       organosprotection.com/organwelten.html
       auch in: "Interview Professor Manzei" auf YouTube

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Themen zu Organspende sind auch hier in GF nicht einfach.

Wenn Werbung für Organspende gemacht wird, sehen wir dankbare Menschen die sich für ein neues Leben bedanken. Wir sehen kleine Kinder und Familienversorger mit Tränen in den Augen. Wer kennt das dumpfe Gefühl nicht wenn man es sieht und sich gegen die Spende entscheidet...

Für mich persönlich wäre der Vorgang ein Organ zu spenden wenn ich gestorben bin, weniger ein Problem. Das Problem ist doch dass man von gestorbenen Menschen keine Organe braucht.

Der Hirntod wurde als ein Zeitpunkt im Sterbeprozess festgelegt. Zu diesem Zeitpunkt lebt der Mensch noch und man kann ihn dennoch totreden.

Die Entnahme erfolgt logischer Weise ohne Narkose (der Mensch gilt ja als tot). Die Menschen sind gut durchblutet, werden beatmet, haben Verdauungsvorgänge, schwitzen und besitzen die Anzeichen des Lebens. Das Gehirn wird nach verschiedenen Tests (die man keinen sterbenden antun möchte) für tot erklärt.

Die "lebenden Toten" werden durch Medikamente die die Muskel entspannen bewegungslos gemacht. Das ist nötig weil der Spender sonst Abwehrbewegungen macht.

Jeder muss für sich selbst entscheiden ob er das möchte und ob er das für geliebte Menschen verantworten möchte.

Auch die Empfänger haben nicht immer das schöne Leben das die Werbung uns vorgaukelt. Sie müssen lebenslang Medikamente einnehmen die starke Nebenwirkungen haben. Ich kenne eine junge Frau deren gespendete Niere wieder entnommen werden musste. Durch die Medikamente wurde ihr Immunsystem derart geschwächt dass ein Virus ohne Absetzen der Medikamente ihr Gehirn zerstört hätte. Ein gesundes Immunsystem hätte diesen Virus vernichten können. Nach der Entnahme und dem Absetzen erholte sich die Frau wieder. Nun ist sie an der Dialyse.

Dieses Thema hat eben mehr Facetten als die rührende Werbung zeigt.

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Organspende ist Meiner Meinung genau noch so ein Tabu Thema, wie der Tod selbst.

Also ich bin der Meinung, jeder Mensch, kann selbst entscheiden ob er es macht und NIEMAND hat das Recht, dich deswegen zu verurteilen!

Ich glaube viele Menschen, die es nicht machen haben Angst, dass wenn sie z.b einen Unfall haben, nicht wiederbelebt werden sondern gleich die Organe entnommen werden, dies ist natürlich ein Irrtum und stimmt überhaupt nicht aber ich glaube diese Angst hält viele davon ab.

Ein anderer Grund könnte evtl. der Glaube sein.

Als Jemand der ein Organ braucht, hoffst du natürlich das viele Leute sich dazu entschließen, ich vermute man selber sieht es erst anders, wenn selbst mal in der Lage ist!

Dennoch Schwieriges Thema

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  • Du triffst offensichtlich die falschen Leute -- viel zu politisch korrekt und heuchlerisch.
  • Organspende ist natürlich KEINE moralische Verpflichtung. Ganz im Gegenteil gibt es viele gute Gründe gegen Organspende.
  • Du hast doch die freie Wahl. Nutze sie und erzähle andere einfach nicht so viel davon. Du musst dich doch gar nicht rechtfertigen, deine Entscheidung nicht veröffentlichen, du kannst sie jederzeit in jede Richtung ändern. Manche Themen kann man auch zerreden, anstatt einfach zu leben. 
  • Zu deiner Beruhigung: Ich möchte auch kein Organspender werden und ich kenne viele, denen das so geht. Ales ganz normal.

Alles Gute!

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Kommentar von EgonL
15.05.2016, 14:55

@Kajjo,
Danke für deinen Beitrag.

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Das ist doch gerade der Trick an der Sache - man versucht von den Fakten abzulenken und dich oder andere unter Druck zu setzen !

Auf solche Ablenkungsmanöver solltet ihr inzwischen nicht mehr reinfallen. Denn solche Argumente sind doch absurd und leicht durchschaubar.

Du hast dich doch mit dem Thema jetzt schon lange Zeit auseinander-gesetzt  und solltest eigentlich inzwischen erkannt haben, was da wirklich läuft.

Das ist meist eine Mischung aus z.B. Schönrederei, der Vorwurf von Egoismus, Appell an die Hilfsbereitschaft usw. .

Und vor allem ist es  eine verantwortungslose Ignorierung der Fakten.

Manche schauen sich die erst gar nicht an - aus Angst vor Wahrheit. Andere streiten die einfach ab und stellen alles in Frage. Das ist einfach und billig. Weitere snd wahrscheinlich schon so abgestumpft oder itellektuell begrenzt , dass sie nicht in der Lage sind, die Fakten überhaupt aufzunehmen - oder in ihrer ganzen Brutalität zu begreifen. Für andere wiederum passt das alles nicht in ihr heiles Weltbild usw.

Mit solchen Leuten zu reden oder zu diskutieren ist meist Zeitverschwendung - da sie i.d.R. einfach unbelehrbar sind. 

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Kommentar von Mucker
14.05.2016, 22:27

Ich persönlich lehne die Organspende ab. Warum ?

1. das Hirntod-Konzept ist ehtisch nicht haltbar - und wurde nur zum Schutz der Transplantationsmediziner entwickelt, damit sie - bei dem was sie tun - nicht wegen Mordes angeklagt werden können. Also: daher höchst fragwürdig und umstritten !


2. Fehldiagnosen und Patienten, die sich wieder vollständig erholt haben, weil ihre Angehörigen keine Zustimmung zur Entnahme gaben, zeigen deutlich, was das Hirntod-Konzept wirklich taugt.

Die Diagnosen sind zu etwa 30% nicht sicher !


3. ich frag mich echt, warum die Medizin nicht
bessere künstliche Organe entwickelt, die u.a. auch den
Vorteil hätten, die gefürchtete Abstossungsreaktion zu vermeiden.


Organhandel ist ein schmutziges Geschäft !

Der Handel mit Organen ist lukrativ ? Die Organ-Mafia ist sehr aktiv. In Ländern wie Brasilien, China usw. verschwinden junge u.a. Menschen von der Bildfläche. Warum wohl ? Es gibt genügend Reiche, die ein neues Organ brauchen und dafür Unsummen zahlen.

Mit den Organen eines Menschen lässt sich nämlich leicht ne Million Euro oder mehr machen ! Nach dem Drogenhandel ist es das lukrativste Geschäft.

Und die Maxime lautet: Profit vor Gesundheit ? Und das im 21. Jahrhundert.

Schau dich doch mal um: Die Menschheit ist leider in einem erbärmlichen Zustand. Solange es vorwiegend um
PROFIT und den Tanz um´s goldene Kalb geht - wird sich daran wohl nichts ändern.


4. durch die "Organspende" - oder sollte man ehrlicherweise  "Ausschlachtung" sagen - wird ein friedliches und würdevolles
Sterben
unmöglich gemacht.

Es ist i.d.R. ein massiver brutaler und unchristlicher Eingriff in den Sterbeprozess.


Die Seele - die für die Transplantationsmediziner offenbar nicht existiert - hat nicht die Möglichkeit, sich in Ruhe und Frieden von ihrer irdischen Behausung, dem Körper, zu verabschieden. Sie wird quasi mit >Gewalt aus dem Körper heraus getrieben.

Inhumaner geht es nicht !


5. ich habe mir gründlich die PRO- und KONTRA-Argumente angeschaut - auf meinem Profil sind weitere Hinweise
und Informatonen -  und bin erschüttert, wenn ich sehe, mit welcherSchönrederei,  Heuchelei und einseitiger Information versucht wird, an die Organe von jungen und gutgläubigen Menschen zu kommen.

Traurig - aber leider wahr !


Fazit: ich kann allen nur raten, sich umfassend zuinformieren ! Nur wer den Durchblick hat, kann eine klare undfundierte Entscheidung treffen.

Alles Gute !



8

Ich z.B. würde niemals meine Organe zum Spenden frei geben aus folgenden Gründen: 

1. Wenn ich ins Krankenhaus kommen würde mit sehr schlimmen Verletzungen und neben mir ein jüngerer Mensch liegen würde, habe ich die Befürchtung das der Chefarzt sagen könnte: "Bevor der Junge stirbt, nehmen wir den Alten auseinander, der hat sich für Organspende entschieden" in der heutigen Zeit glaube ich garnichts mehr!

2. Die Ärzte/Krankenhäuser verdienen unheimlich viel Geld für die Arbeit und auch für diese Organe von den Krankenkassen! Deine Nachkommen haben nichts von diesem Geld!? 

Ich muss dazu auch sagen, dass ich das weiß, weil ich im Krankenhaus gearbeitet habe...und kenne viele die in anderen Krankenhäuser arbeiten....und da spricht man sich manchmal ab :-) zum Glück!

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Finde ich auch nicht in Ordnung. 

Ich möchte am Stück beerdigt werden und nicht ausgeschlachtet. 

Vielleicht dürfen wir noch froh sein, dass es noch nicht staatlich verordnet ist. 

Wer spenden will, kann das gerne tun. Aber sich Sprüche anhören müssen, wenn man es selbst nicht will, ist das Letzte. 

Jeder hat seine eigenen moralischen Werte und die sollte man respektieren. 

Find ich. 

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Es ist keinesfalls "handelsüblich" für Organspenden zu sein. Es ist vielmehr dein eigener Dunstkreis, der so eigentümlich drauf ist.

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Um ganz ehrlich zu sein, habe ich nichts gegen Organspende, aber ein offener Sarg sollte schon möglich sein, solange die Todesursache selbst nicht dazu führt, dass ein offener Sarg nicht zu empfehlen wäre. Als Bestattung würde ich die komplette Diamantbestattung wählen, was natürlich eine Einäscherung zuvor erfordert.

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Kommentar von EgonL
15.05.2016, 01:59

Könntest Du das bitte einen Laien erklären;

Offener Sarg?

Diamantbestattung?

...in Bezug auf die Fragestellung.

1

Es ist keine Moraslische Verpflichtung und wen man euch wegen eurer entscheidung ein schlechtes gewissen macht könnt ihr ja daruaf antworten warum die nicht spenden den selbst mit den heutiegen verfahren der vergabe ist nie sicher das sich doch jemand bereichert.Wen es zuviel wird könnt ihr ja auch daraf so antworten das es schon alternativen gibt die erforscht werden wie zb Stammzell aus der Nabelschnur ode dem 3 d druck von organen.Last euch kein schlechtes gewissen machen.Das ist nur eure entscheidung .Solange wie nicht sicher ist das keine mit an mir beim spenden verbint tue ich es auch nicht.Höchstesn wne ich ein kind hätte und es der empfänger wäre.

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Kommentar von TheAinuBoy
14.05.2016, 14:04

Lebendspende ist was anderes, dafür wird ja keiner geopfert, das würden würden mein Bruder und ich nur füreinander tun.

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Eure Entscheidung ist eure ganz pers. Einstellung und die ist auch genauso zu akzeptieren. So sehe ich das mit meinem Organspendeausweis.Weißt du, das es in Skandinavien genau umgekehrt ist? Jeder ist automatisch ein Organspender. Nur wer ausdrücklich erklärt, das er das NICHT möchte, wird ausgeklammert.

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Kommentar von TheAinuBoy
14.05.2016, 13:59

Das ist in Österreich leider auch so und blöderweise haben wir eine Klassenfahrt dahin und deswegen auch meine Frage gestern

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Das Problem ist das 98% der Pro-Organspender total falsch informiert sind. Sie denken , dass man die Organe nur weggenommen kriegt wenn man tatsächlich tot ist.

Das die Organe nach 5 Minuten wertlos sind , bei einem tatsächlichen Tod wissen sie nicht .

Sowas musst du einfach ignorieren, das sind Leute mit komplexen die sich selber dadurch profilieren, dass die eine höhere bzw bessere Moral als Andere haben .

Das selbe gibt's auch immer bei militanten Veganern.

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Kommentar von dadita
14.05.2016, 16:40

Das Problem ist, dass 99% der Contra-Organspender eben derartige ausgedachte Satistiken und absurde Behauptungen glauben wie sie in deinem Posting anzutreffen sind. 

Dass du das Konzept des Hirntods nicht verstehst ist dein Problem. Solange ein Mensch an einer Herz-Lungen Maschine hängt werden seine Organe nicht wertlos.  

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Kommentar von Thomas414
15.05.2016, 01:48

"Hirntod" ist eine Erfindung von ärzteverband vom Jahre 1967 , weil die Ärzte oft wegen vorsätzlichen Mord angeklagt wurden . (Zu Recht)

Es sind bereits etliche Menschen, kurz bevor sie ausgeschlachtet wurden aufgewacht. Aber ignoriert ruhig die Fakten . Die Augen vor der Wahrheit verschließen ist immer einfacher, nicht wahr? :-))

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Kommentar von Thomas414
15.05.2016, 02:21

Tolle Argumentation . Hast du das in der Waldorfschule gelernt?

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Deiner Logik mit den Maschinen kann ich nicht folgen!

Spätestens, wenn du in die Lage kommst, selbst ein Spenderorgan zu benötigen, wirst du merken, was für einen Blödsinn du hier vertrittst.

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Kommentar von TheAinuBoy
14.05.2016, 14:01

Die Lösung ist ganz einfach, wir würden natürlich füreinander spenden,
dafür würde keiner draufgehen und unter Zwillingen ist es sowieso die
vernünftigste Lösung, da muss man sich wenigstens nicht das Immunsystem kaputtmachen lassen

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Kommentar von Thomas414
15.05.2016, 13:04

@kugel Hirntod ist NICHT TOD.

3

Ja, ich habe mich auch dagegen entschieden. Genau deswegen rede ich schon gar nicht mehr darüber^^ Ich verstehe es auch nicht

*Daumen runter incoming*

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Also ich hab es bisher nie mitgekriegt, dass man deswegen als 'egoistisch' bezeichnet wird... hab zwar selbst nie eine Äußerung getätigt, ob ich Organspender sein will oder nicht, aber ich hab bisher nicht den Eindruck gehabt, dass es "politisch nicht korrekt" ist, wenn man nicht Organspender sein möchte :D

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