Warum wird Mcdonalds immer so schlecht geredet?

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36 Antworten

Na ja....Ernährung ist mittlerweile ein großes Thema in der Gesellschaft. In meiner Jugend hat man gegessen um satt zu werden. Heute isst man mehr aus Genuss, um sich wohl zu fühlen, um seinem Körper was gutes zu tun. Von daher fällt Fast Food wohl eher in die Kategorie "zum satt werden".

Für viele Menschen ist Ernährung schon zu einer Art Religion geworden. Sie wollen nicht nur wissen was sie essen, sie wollen wissen was drin ist, wo es herkommt, wie es produziert wurde, und was es mit ihnen macht, wenn sie es essen.

Ich persönlich denke auch, dass eine ausgewogene gesunde Ernährung wichtig ist, und das nichts über frisch selbst gekocht geht. Aber ab und zu mal ne Currywurst, ein Döner, oder Burger finde ich persönlich nicht so schlimm.

Man muss halt auf seinen Körper hören, und spüren was einem gut tut. ;-)

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soprahin 09.10.2016, 21:36

Und damals war das Essen sogar noch gesünder.

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Viele behaupten, das Fleisch sei von schlechter Qualität, was aber - zumindest auf McDonalds Deutschland bezogen - nicht stimmt.

Natürlich ist eine Burger-Mahlzeit mit Pommes kalorienreich und vitaminarm. Insofern nicht sehr gesund. Allerdings kann man diese Beschreibung auch auf so manche "deutsche Hausmannskost" (Schnitzel mit Pommes...) anwenden. Oder auf so manche Dinge, die man z.B. beim Griechen isst (Gyros mit Pommes und Tzatziki).

Es ist auch nicht verboten, einen Salat dort zu essen.

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Richtig - man kann es mit Allem übertreiben - auch mit der "Gesunden Ernährung". Eine gesunde Ernährung sollte ausgewogen und abwechslungsreich sein. Ab und zu mal Fast-Food sollte überhaupt kein Problem sein. Allerdings kann auch übertriebene "gesunde Ernährung" krankhaft sein.
Der medizinische Fachausdruck dafür ist "Orthorexia nervosa". Genaueres dazu findest Du hier.

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=33335


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Weil die Menschen immer mehr auf ihre Ernährung achten. Bei einigen entwickelt sich das zu einem regelrechten Wahn. Das Internet tut das Seine dazu mit bizarren Theorien von verunreinigten Nahrungsmitteln, schlimmen Krankheiten usw. 

Schlussendlich muss jeder selber die Entscheidung treffen wieviel Zeit und Geld er in das Thema Ernährung steckt. Das Problem dabei ist wie überall beim Mensch die Missionierung. Menschen die sich für eine Lebensart entscheiden haben oft die Intention das nicht nur allen mitzuteilen, sondern auch zu versuchen jeden davon zu überzeugen. 

Mc Donalds wird dabei irgendwie zum Sündenbock für schlechte Ernährung, ungesunden Lifestyle, ein Lokal wo es beim Essen nicht mehr ums Essen geht usw usw. Das liegt einfach daran dass jeder Mc Donalds kennt, es aus Amerika kommt (und ernährungstechnisch ist alles amerikanische sowieso schlecht aus der Sicht vieler selbsternannter Ernährungsexperten) und auch an den diversen Praktiken die ein Riesenunternehmen wie Mc Donalds nuneinmal hat um sich die Produkte zu besorgen die sie den Leuten jeden Tag verkaufen. 

Lg 

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Dieser Fanatismus ist mehr als ein bisschen übertrieben. Ich weiß auch nicht warum man nicht jeden Tag Fastfood essen können sollte.

Bei Essen von Mc Donalds sind ganz ähnliche Zusammensetzungen zu finden wie wenn man selbst kocht und dabei nicht den Gesundheitsheiligen spielt.

Die ganzen Gerüchte gegen die Firma und Fastfood allgemein sind unfassbar. Aber wo das herkommt keine Ahnung. Mich macht es manchmal fast traurig.

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Blitz68 10.10.2016, 08:26

Bei Essen von Mc Donalds sind ganz ähnliche Zusammensetzungen zu finden
wie wenn man selbst kocht und dabei nicht den Gesundheitsheiligen
spielt.

kommt ja auch darauf an wie du selbst kochst , oder ?

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Grobbeldopp 10.10.2016, 17:32
@Blitz68

Ja schon. Ich koche gerne klassische Sachen, und die enthalten sehr oft Kohlenhydrate und Fleisch in ganz ähnlicher Weise wie ein Burger.

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GroupieNo1 11.10.2016, 00:17

Ich glaube nicht, dass du so viel Zucker in einem selbst gemachten Burger zu dir nimmst wie beim mcDonalds.
Außerdem stecken in den Produkten so viele geschmacksverstärker, die ich selber nicht rein hau.
Auch kann ich zu Hause mein Öl und fett selber wählen und welches ich nehme, wie frisch das ist und so weiter.
Konservierungsmittel sind in dem Futter auch drin. Alleine mal einen burger 1 Jahr lang liegen lassen. Der schimmelt nicht und sieht nach 1 Jahr noch aus wie nach 1 Stunde. Ihhhhh ne Danke! Sowas will ich gar ich essen!

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Grobbeldopp 11.10.2016, 00:34
@GroupieNo1

Ich glaube nicht, dass du so viel Zucker in einem selbst gemachten Burger zu dir nimmst wie beim mcDonalds.

Wenn ich selber Buns backen würde, hätten die letztendlich eine ähnliche Zusammensetzung. Ansonsten ist außer in den Soßen kein Zucker drin. Selbstgemachte Soßen enthalten ebenso Zucker.

Außerdem stecken in den Produkten so viele geschmacksverstärker, die ich selber nicht rein hau.

Ich gehe davon aus, du meinst den sogenannten Geschmacksverstärker Glutamat? Dieser ist vollständig ungefährlich und in McDonalds Produkten vielleicht allenfalls in der einen oder anderen Soße zu finden. Da die Angstschürerei vor dem in natürlichen Lebensmitteln zu findenden Stoff Glutamat nur eine der vielen Lügen der "Öko-Lobby" ist, ist mir das egal.

Konservierungsmittel sind in dem Futter auch drin.

Nein, das ist nicht wahr.

Alleine mal einen burger 1 Jahr lang liegen lassen. Der schimmelt nicht und sieht nach 1 Jahr noch aus wie nach 1 Stunde. Ihhhhh ne Danke! Sowas will ich gar ich essen!

Siehst du, das ist es was mich manchmal fast traurig macht :-)

Das liegt daran, dass der McDonalds Burger, insbesondere die Burger ohne Salat relativ trocken sind. Die bestehen überwiegend aus angetoastetem Weißbrot, sind sehr flach und das Fleisch in der Mitte hat kaum Gewicht. Deshalb ist dieser Burger, ganz ohne Konservierungsstoff, so schnell ausgetrocknet, dass er bevor es zu sichtbarer Zersetzung durch Mikroorganismen kommt bereits zu trocken ist, um diese zu beherbergen.

Den Versuch kann man auch ganz einfach machen: Einfach täglich 5 ml Wasser reinspritzen, und der Burger beginnt zu faulen und zu schimmeln dass es eine Pracht ist.

Ein selbstgemachter Burger hat meistens mehr Salat- und Fleischanteil und ist fast nie so schmal und winzig wie der McDonalds Cheeseburger- deshalb kann er nicht so effektiv austrocknen und gammelt vorher schon an.

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Wenn manche Leute wüssten, wie es in deutschen Restaurantküchen zugeht, würden sie auch nie mehr essen gehen. Und das betrifft sowohl die Erzeugnisse, als auch die Hygiene.

In einer sehr guten Reportage wurde mal gesagt, dass man bei einem Restaurant, was mit mehr als 10 Essen wirbt, davon ausgehen kann, dass nicht alles frisch gekocht wird.

Das Essen bei McDoof ist auch nicht fetter oder ungesünder als übliches Essen. Und wer sich einredet, mit frisch gekochtem Essen nimmt er keine Gifte oder ungesunde Sachen zu sich, verschließt auch nur die Augen. Viele Äcker sind überdüngt. Viel Obst und Gemüse ist gespritzt. Was die Tiere fressen, mal von der Haltung abgesehen, ist auch nicht reines Bio.

Wäre alles so gesund, was wir allgemein konsumieren, dürfte es nicht so viele Krebsfälle oder andere Krankheiten geben.

Ingwer bspweise. Was Ingwer alles an gesunder Wirkung nachgesagt wird, dürfte keiner mehr Muskel,-Knochen-oder Gelenksbeschwerden haben.

Von daher muss man es auch bei McDoof nicht so hinstellen, als ob es nur da Ungesundes zu essen gibt. Die Burger sind rein vom Optischen nicht mein Fall, ich esse aber sehr gerne Wraps. Und die kann man definitiv mal essen.

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Im Vergleich zu anderen Imbissen ist es teuer. Wobei sich MCD sogar als Restaurant bezeichnet.

Vergleicht man MCD mit anderen Restaurants, so wird MCD durch andere Restaurants dadurch geschlagen, dass in anderen Restaurants das Essen an den Tisch gebracht wird.

Bei MCD entsteht immer sehr viel Müll, was nicht gut für die Umwelt ist.

Das Essen bei MCD ist sehr fettig, was nicht unbedingt der Gesundheit zuträglich ist.

Bei MCD arbeiten oft schlecht bezahlte Mitarbeiter (zumindest entsteht der Eindruck, als ob man nur irgendwen da hin stellen müsse, egal was er drauf hat), die noch nicht ausreichend integriert wurden, damit sie einen gut verstehen können. Gefühlt jedes dritte Mal bekomme ich nicht das, was ich bestellt habe oder muss umfangreich erklären, was ich meine. In anderen Gastronomiebetrieben ist die Trefferquote erheblich höher.

MCD wird oft als Repräsentant für Betriebe mit ähnlichem Konzept genommen. So wie man mit Tempo oft Taschentücher allgemein meint, meint man mit MCD oft Imbisse dieser Art allgemein, also auch Burger King oder KFC.

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Das hat auch viel damit zu tun, dass die Leute nicht in der Lage sind oder sich nicht die Mühe machen sich differenziert auzudrücken. Die kennen nur schwarz und weiß, Licht an und Licht aus, gut und böse.

Wenn etwas als schlecht erkannt wird, wird statt einer Begründung eine Verstärkung gewählt: Voll schlecht, total schlecht, richtig schlecht.

So kommen die miesen Beurteilungen für McDonalds zustande.


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Hallo :)

Das hat verschiedene Ursachen. McDonalds bzw. Fastfood hat einerseits ein gewisses "Assi-Image", andererseits gilt es als ungesund & es gibt so gewisse Kreise, die Leute die dort essen gehen per se als ungebildet, prollig, primitiv und rückständig bezeichnen -------> und sich darüber auf mehr oder weniger geschmacksbefreite, selbstherrliche Weise echauffieren.

Das muss genauso wenig sein wie täglich bei McDonalds vorstellig zu werden. 

MEiner Ansicht nach IST dieser "Gesundheitswahn" tatsächlich übertrieben, auch da man einen Spruch sich beherzigen sollte -------> Leben und leben lassen. Wer gern zu McDonalds geht sollte das meinetwegen tun, es muss ja einen nicht interessieren wenn er das nicht so toll findet... Stichwort "Toleranz" & genau das nehmen solche Typen, die sich über "Fastfood-Gourmets" lustig machen, sich doch immer für sich als Motto raus wo se können, sorry...!

Achso, ja, ich bin da vllt. 2-3 Mal pro Jahr was ich gerne zugebe. 

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Doch das ist natürlich übertrieben. Erst mal vom Hygienischen her. Da müssen die Fast Food Ketten genau so "sauber" sein, wie das Sterne Restaurant.

Und vom Ernährungsphysiologischen her: Natürlich ist das Zeug nicht gereade gesund. Ok, das Fleisch ist wohl ok, aber das ist so wenig, das ist schon fast zu vernachlässigen.

Dennoch spricht nichts (außer es schmeckt einem nicht) gegen einen gelegenlichen Besuch. Wer sich ansonsten "gesund" ernährt, dem schadet das auch nicht. Und es bit bei weitem schlimmeres als Mäcces und co.

glaubt man all den Leuten, die da NIEEEEE hingehen, wären die wohl in Deutschland schon längst pleite.

Es gibt Sachen die macht "man" einfach nicht. Ist zwar was anderes aber gibt ja auch kaum einer zu das Wuffi aufs Sofa oder gar ins Bett darf.

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GroupieNo1 11.10.2016, 00:20

Müsste so sauber sein.
Wer erinnert sich an Herrn Wallraff voriges Jahr? Wie viele Burger King Filialen waren betroffen von diesem Skandal? 53? Hygienische Missstände! Salat schon über ein Tag alt und Daten und Zeiten gefaked damit das Gesundheitsamt nichts merkt. Nein danke, da ist auch ein mcDonalds nicht besser

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Nordseefan 11.10.2016, 07:03
@GroupieNo1

Und ein ein "Normales" Restaurant auch nicht zwangsläufig. Es kommt halt immer auf die dort arbeitenden Leute an.

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Hey,

hast du dich schon mal gefragt, von wem Mc Donalds eigentlich schlecht geredet wird? Grundsätzlich scheinen ja nicht alle Menschen die auf dieser Welt Zugang zu diesem Laden haben, abgeneigt zu sein, wenn er sich über Jahre so profitabel in seinem Umsatz hält.

Es geht dabei um ganz einfache Dinge. Die meisten Menschen wissen zb. heute, wer eigentlich die nötigen Qualifikationen und Abschlüsse für eine Arbeit in diesem Laden erhält. Die Mitarbeiter von Mc's besitzen das weitverbreitete Image von ungebildeten Menschen ohne große Perspektive, die sich in einem solchen Laden hinter die Theke stellen. Irgendwo ja auch nicht zu unrecht!

Die andere Sache umfasst Dinge wie die Reflexion in den Medien. Auch dort wird häufig von geradezu ekligen Vorfällen wie "gefundenem Menschenfleisch in Burgern" oder schlichtweg "unhygienischen Zuständen" gesprochen, die den Laden nicht unbedingt ins gute Licht werfen.

Der andere Teil sind die persönlichen Erfahrungen. Sicher, schmeckt vielen Leuten das angebotene Zeugs dort gut. Das sagt aber noch nichts über die Qualität der Produkte aus, und die ist nach meinen eigenen Erfahrungen mit diesem unkaubaren und vertrockneten Burgerbrot und dem "Fleisch" ohne feste Konsistenz alles andere als vertretbar. 

Es hat einen Grund, dass diese Fastfood-Kette nach mehrjährigen finanziellen Gewinnen aus Amerika in dieses Land gekommen ist. In Amerika, in dem mehr als die Hälfte aller Bundesbürger unter starkem Übergewicht leiden scheint sich ein ungesunder Lebensstil ohnehin über Jahrzehnte etabliert zu haben. Und Mc Donalds ist eine tatkräftige Unterstützung dabei, weil sie Produkte verkaufen, die in Bezug auf ihre Nährwerte absolut unterirdisches leisten, in meinen Augen nicht schmecken und vor allem die ungebildeten Menschen zu regelrechten Fressorgien verleiten, die sie über Jahre hinweg in einen völlig ungesunden Lebensstil befördern, der dann wieder von den Sozialleistungen der Krankenkassen beglichen werden muss, weil frühzeitig jeder 3. an Diabetes erkrankt oder an Adipositas leidet.

Lg Nikolai

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Weil dort alles außer Mineralwasser Zucker enthält und das "süchtig" macht. Mc Donalds will die Kinder dazu erziehen auch als Erwachsene ihren ungesunden Fraß weiterhin zu essen durch Spielzeug und positive Erinnerungen an den Laden. Das Essen dort macht bei häufigem Verzehr krank, ist vitaminarm und sättigt nur kurzfristig. Es gab früher einen Film über Mc Donalds, "supersize me" schau dir den doch einfach mal an.

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Aus dem selben Grund warum auch Burger King, Pizza Hut, Subway und andere Fastfood ketten oder Fastfood Gerichte (z. B. der Döner) schlecht geredet werden:

Die Leute lernen was genau da drin ist. Um bei McDonalds zu bleiben... das Fleisch mag zwar von den Tieren sein die auch angepriesen werden aber die Qualität ist unterste Schublade. Da kann man sich besseres Hackfleisch bei Aldi oder Lidl kaufen und sich selber ein paar Burger braten (und es wird sogar günstiger sein und besser schmecken). Und bevor hier einer rumjammert: Ich habe 3 Monate bei McD gejobt um etwas Geld zu verdienen bis meine Ausbildung begonnen hat... gutes Fleisch ist was anderes und "frisch" war zumindest in dem Laden ein sehr dehnbarer begriff (wo kein Kläger da kein Richter).

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Weil McDoof halt schlecht ist.

Es ist eine Beleidigung für die Geschmacksnerven, diese mit süßlichen, wabbeligen Teigteilen - die für 3 Sekunden den Backofen gesehen haben - und kleingehäckselten Fleischteilen der Kuh zu malträtieren.

Vor meiner Umstellung auf vegan, habe ich mich mal zu McDoof gewagt.
Seit dem wundere ich mich echt über die oben genannte Zusammenstellung.

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Schmeckt schlecht, sättigt schlecht aber kostet viel, wirbt mit "guten" Lebensmitteln aber in den Produkten sind kaum mehr Nährstoffe drin, verführt Kids und zwingt dadurch die Eltern hinzugehen - Argumente neben der Gesundheit gibt es viele, leider auch zutreffend nur eben überspitzt formuliert.

"Macci" ist ab und zu durchaus erlaubt - auch nicht schlimm wenn man seinen Kindern ab und an mal nachgibt.
Allerdings geht es den Kindern in erster Linie um den schnellen Geschmack, den Spaß und auch darum mal nicht dauernd die üblichen Tischregeln befolgen zu müssen: bekommen sie woanders aber trotzdem sehr nah ihre heißgeliebten Pommes und dass sogar noch besser schmeckend, am Besten mit Maskottchen und schönem Kletter/Spielbereich nebenan und ohne Zeit oder Etikettedruck, haben sie auch ziemlich schnell einen neuen Lieblingsplatz.
Zu Macci wird dann nur noch wegen der guten Erinnerung zurückgekehrt und weils eben "auf dem Weg liegt."

Bei Jugendlichen ist diese Erinnerung bereits so sehr vorprogrammiert, dass es sie auch immer wieder hinzieht. Zudem sind es gute Treffpunkte ausserhalb, die auch die Eltern erlauben und zulassen - das Essen ist nur ein netter Nebeneffekt.

Nebeneffekt auch bei uns Erwachsenen - in nahezu jedem Ort, immer wenn man grad Hunger hat oder nen Kaffee braucht da, schnell und man trifft jeden dort. Geschmackssache ja, aber man kriegt das Meiste runter.

Essen ist leider die meiste Zeit nicht mehr als genau diese Nebensache - leider. Zumal es verdammt gute Burgerbuden mit sogar regionalen Produkten und wirklich frisch geschnittenen Salaten und Smoothies gibt - die A) richtig satt machen, B) tausendmal besser schmecken und C) im Sättigungs-/Preis-Vergleich sogar meist günstiger ausfallen (sehen nur leider eher teurer aus auf der Karte).
Leider gelten solche häufig als "Restaurants", sind eher selten zu finden und bieten dann auch nicht gerade die besten Optionen für die kindliche Ausgelassenheit - man lacht nur einmal laut und wird bereits schief angeschaut, oder erwartet selbst leider solche Blicke.

Also kein Wunder dass McD immer so schlecht geredet wird.

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FrageAntwo 10.10.2016, 09:59
Schmeckt schlecht

Das ist Geschmacksache.Mir schmeckt das Essen dort

verführt die Kids und zwingt die Eltern dort hinzugehen

Ja das ist dann definitiv aber nicht die Verantwortung von McDonalds sondern die Aufgabe der Eltern da auch mal zu widersprechen und nicht jedes Mal dorthin zu gehen.Mit deinem Gedanken müsstest du doch auch jedes Schaufenster eines Spielzeugladens oder jedes Ü-Ei an der Supermarktkasse schlecht finden

Zumal es zur Natur der Sache und damit auch zu den Erfahrungen die ein Kind machen sollte gehört dass man Wünsche hat manchmal einem die Wünsche erfüllt werden und manchmal eben nicht 

und darum mal nicht dauernd die üblichen Tischregeln befolgen zu müssen

Diese Besonderheit von McDonalds kann man den Kindern aber auch zuhause mal bieten indem man zB beim Essen vorm Fernseher wenn Fußball läuft deutlich lockerer ist als sonst.Ist finde ich wichtig den Kindern zu vermitteln dass man ein halbwegs zivilisiertes Verhalten immer einhalten sollte (das gilt aber auch bei McD) aber beim Essen mit Freunden deutlich lockere Regeln gelten als beim Familienfest im gehobenen Restaurant

haben sie schnell einen neuen Lieblingsplatz

Ja und?Zur Kindheit gehört es auch positive Erinnerungen/Bedürfnisse zu haben die nicht pädagogisch 100% super sind 

und weil es eben auf dem Weg liegt

Ja und das ist eben einer der entscheidenen Vorteile von McD. Nach einem langen Tag kann man schnell und kompliziert was leckeres essen und ab und zu schadet das auch der Gesundheit nicht wenn man sich sonst gesund ernährt.Man sollte nur eben nicht Stammgast des Lokals mit dem goldenen M werden

Zumal es verdammt gute Burgerbuden mit sogar regionalen Produkten und wirklich frisch geschnittenen Salaten und Smoothies gibt - die A) richtig satt machen, B) tausendmal besser schmecken und C) im Sättigungs-/Preis-Vergleich sogar meist günstiger ausfallen (sehen nur leider eher teurer aus auf der Karte).

Ja das stimmt und wenn ich zuhause bin und für da von außerhalb Essen holen möchte greife ich auch auf diese zurück weil ich weiß welche Buden in meinem Wohnort empfehlenswert sind.Aber wenn ich in einer fremden Stadt bin weiß ich das eben nicht und da ist McD weil man überall weiß was man da bekommt die Speisekarte kennt und daher unkompliziert,auf jeden Fall lecker (wenn man es eben mag) und halbwegs günstig schnell mal was essen kann.Natürlich böte die moderne Technik auch die Möglichkeit sich schnell zB mit Bewertungen noch über alternative Lokale zu informieren.Aber dazu hat man halt nicht immer Lust und da ist McD eben die praktischere Variante und ich frage mich was daran negativ ist

Fazit: Wenn du das Essen von McD nicht magst und/oder aus einem anderen Grund davon nicht hältst ist es in einer freien Marktwirtschaft dein Recht dort nicht hinzugehen.Aber diese Antwort finde ich übertrieben 

Dies soll übrigens kein uneingeschränktes Verteidigubgsplädoyer für McD werden auch ich finde einige Praktiken dieses Unternehmens alles andere als gut finde aber man sollte das nicht so überdramatisieren

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Saisha 10.10.2016, 10:59
@FrageAntwo

"Geschmackssache", "Überspitzte Formuliert" im ersten Absatz oder die anderen Sachen wie "eher selten zu finden" komplett überlesen?
Viele deiner Kommis und Quotes schreiben nur dass was ich am Ende des Satzes bzw im nächsten Satz geschrieben habe nochmal...

Habe auch weiter unten immer wieder geschrieben: ja, es ist eine gute Erinnerung; ja, es ist an jedem Ort auffindbar ohne langes Suchen; ja, es ist auch nichts Schlimmes daran ab und an mal hinzugehen bzw dort zu essen; und ja, natürlich ist es auch stets Erziehungs- und Efahrungssache.

Ob man sich jetzt eine andere Burgerbude, FastfoodService oder gar ein richtiges Restaurant sucht, zu Hause kocht oder auch seinen Kids die Erfahrungen selbst machen lässt, bleibt natürlich jeder Familie selbst überlassen.
Nur erkennen viele diese Kernhandlungen bzw die anderen Möglichkeiten nicht mal.

Hier nochmal daraufhin zu weisen, dass der schlechte Ruf von McD eben auch durch solche Dinge entsteht, halte ich keineswegs für übertrieben

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BlackApache 10.10.2016, 09:59

Kann ich voll und ganz zustimmen. Nur dem Punkt mit den guten Burgerrestaurants nicht. Grade jetzt sind die ja unglaublich im kommen und auch sehr beliebt, zumindest in meiner Generation.

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FrageAntwo 10.10.2016, 10:14
@BlackApache

Wie gesagt die sind ja auch gut.Bloß ich habe die Erfahrung dass die meisten wenn sie in einer fremden Stadt sind zu McD oder einer anderen Kette gehen.

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Saisha 10.10.2016, 11:04
@BlackApache

Leider findet man die guten Fastfoodrestaurants (teils sogar unter dem Motto "CleanEating") hauptsächlich im Einzugsgebiet von Großstädten.
Hatten bis vor kurzem auch ein unschlagbares Burger+Pommes+Steak-Minirestaurant wo Junior 10mal lieber hinwollte als zum "gelben M" (nach seinen eigenen Reaktionen und Entscheidungen) - hatte aber trotz guter Verkaufszahlen bald wieder geschlossen (Inhaber ist jetzt Chef eines Sternerestaurants - komm bitte zurück oder lern jemand an ders wieder öffnet!!!).
In unserem ländlichen Raum eben immer noch eine wahre Seltenheit.

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howelljenkins 10.10.2016, 12:55

kein mensch wuerde ueberteuertes und ungesundes essen, wenn es schlecht schmeckte ...

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Also Fakt ist das Essen ist weder gesund noch von besonders guter Qualität.Aber wenn man da ab und zu mal isst finde ich das nicht schlimm.Darf nur auf keinem Fall zur Regel werden 

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Das war schon immer so. So in den 80er Jahre machte McDo einen (für damalige Verhältnisse) großen Umsatz aber offenbar ging nie jemand hin. Also die Leute die hingingen (und das ware sehr viele) haben es immer abgestritten. Dann kam G. Grass mit dem Buch "ganz unten", dann wars aus mit Mc Do. Die Werbekampagne mit Thomas Gottschalk brachte dann langsam aber sicher Mc Do wieder auf die Spur.

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"Dreck" ist es NICHT aber sehr ungesund: Die Firma achtet wegen ihres schlechten Images SEHR darauf, dass alles frisch ist und auch kein Pferdefleisch verkauft wird, aber Weizenmehl-wabbelbrötchen verwandeln sich im Zusammenspiel mit dem Speichel der Esser zum großen Teil in Zucker, SÄMTLICHE verwendeten Dressings und Saucen enthalten Zucker und "fettarm" geht zumindest in Bezug auf das Fleisch auch anders. Da die Firma auch HIER sehr genau mitliest, folgt vermutlich recht schnell auch von DER eine Antwort.

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Nunja:
- Billigfleisch aus Massentierhaltung (gequälte Tiere)
- Konservierungs,- Geschmackst, - und Farbstoffe in hohen Mengen
- fetthaltiges Fastfood (macht nicht lang satt)
- alles in allem eher ungesund und in hohen Mengen schädlich

Spricht schon alles dagegen und dafür spricht nun nicht sonderlich viel. Außer dass es schmecken mag und nicht vergammelt ist, fällt mir nichts ein und das kann man auch über viele andere Nahrungsmittel sagen. Eigentlich sollte man wenigstens das über jedes Nahrungsmittel sagen können.

Letztlich musst du sehen, ob du diese Billigwarenindustrie unterstüzten kannst oder nicht und ob du das vor dir selbst rechtfertigen kannst. Ich für meinen Teil mag Tiere und kann es somit schonmal nicht.

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Man könnte auch so sagen ist es nicht gut das die Leute sich mittlerweile informieren was sie essen sollen. Es gibt gesunde Alternativen in Sachen Fast Food und MC Donalds gehört definitiv nicht dazu. Hinzu kommt das man für so ein Menü um die 7 bis 8 € zahlt und kurz danach wieder Hunger hat. Was solch ein Essen mit dem Köper anstellt darüber solltest du dich auch mal informieren. Und dann kommt hinzu die hygienischen Probleme die es in solchen Ketten gibt. Bei Subway wird dein Essen vor deinen Augen nach deinem Geschmack zubereitet. Ein Döner ebenso.

Ich esse 1 mal im Jahr bei Mc Donalds und das auch nur wenn ich Lust drauf habe und das ist 1 mal im Jahr. 

Sogesehen ist es Abfall.

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