Warum wird man heute gleich verachtet wenn man keinen Job hat?

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5 Antworten

Gegen Arbeitslose die dafür nichts können oder/und sich selbst ohne staatliche Hilfe versorgen haben große Teile der Gesellschaft nichts. Lediglich gegen Leute die mehrere Jobangebote abgelehnt haben und sich ihr Leben vom Staat bezahlen lassen obwohl sie auch arbeiten könnten haben verständlicherweise viele Menschen was da sie mit ihrem Steuergeld das Leben dieser Leute mitbezahlen während sie selbst hart für ihr Geld arbeiten

Hallo!

Es passt nicht ins kapitalistische "immer mehr, immer mehr, immer mehr"-Gesellschaftsbild, dass es Leute gibt, die nicht arbeiten.. außerdem sind viele Menschen so gepolt, sich über viel Arbeit zu definieren bzw. Arbeit auch als Prestige für sich zu nutzen oder als "Definition von ehrbarer Anständigkeit" ansehen. 

In dieses Bild passt jemand, der nicht arbeitet bzw. Sozialleistungen bezieht, dann eben nicht ----------> und da die wenigsten die Hintergründe kennen & ihnen ebensowenig bekannt ist dass viele Arbeitslose an ihrer Notlage garnicht mal selber schuld sind bzw. gern arbeiten würden, wird eben gehetzt. 

Ich kenne das Thema auch von meinem Cousin. Er ist gesundheitlich bedingt nicht mehr arbeitsfähig & empfängt eine Erwerbsunfähigkeitsrente.. man darf's gar nicht sagen, wie sehr er zur Zielscheibe von selbsternannten "ehrbaren Bürgern" ist, die meinen, man müsse "knechten bis zum Umfallen, um eine Familie zu ernähren". Mein Cousin würde viel lieber arbeiten als zuhause zu sitzen oder spazierenzugehen.. aber es ist durch seine gesundheitliche Situation eben nicht mehr möglich. 

Außerdem ist es natürlich ganz einfach auf jemanden zu schimpfen, der in der gesellschaftlichen Hackordnung weiter unten steht als man selber.. und viele fühlen sich selber dadurch dann besser bzw. lenken von ihren eigenen Prob's ab indem sie mit dem Finger auf andere zeigen & sich über diese echauffieren.

Man wird höchstens dafür verachtet, wenn man aufgrund dessen auf Kosten der Allgemeinheit lebt. Ansonsten ist Erwerbslosigkeit nichts verwerfliches. Wenn du Privatier bist und von deinem Vermögen lebst, wird keiner daran anstoß nehmen

Weil man davon lebt, daß andere für einen sorgen.

Wenn man unverschuldet keinen Job hat, dann wird man nicht gleich verachtet, aber wenn ich Deine Beiträge lese, dann muß ich annhemen, daß Du Dich entschlossen hast als Sozialschmarotzer von der Arbeit anderer zu leben.  Und dafür willst Du auch noch Hochachtung erhalten ?

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Anderen auf der Tasch liegen ist kein feiner Zug und wird nicht gern gesehen.

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