Warum wird man als Rassist abgestempelt wenn man die Migrationspolitik kritisiert?

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12 Antworten

Vorausgesetzt, daß sich die Kritik auf politische Fehler bezieht und keine pauschale Feindseligkeit gegen Migranten enthält, dann ist der Grund dafür, als Rassist abgestempelt zu werden naheliegend:

Es gibt eben auch einige Zeitgenossen, denen es mangels Spitzfindigkeit lediglich noch nicht in den (Un)Sinn gekommen ist, auch noch die Kopfform oder die Augenfarbe usw. in ein Merkmal von Rassismus umzudeuten.

Vernunft ist eben sehr begrenzt, aber das Gegenteil kann grenzenlos sein.

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Es kommt immer drauf an, was und wie du kritisierst. Was für Argumente du vorlegen kannst und wie du diese vorlegst. Es kann durchaus gerechtfertigt sein, doch oftmals werden Begriffe wie "Nazi" oder "Rassist" als politischer Kampfbegriff verwendet (in Deutschland, weshalb das so ist muss ich sicherlich nicht erläutern). 

Es kommt auch immer darauf an, wer dein Gegenüber ist. Trifft sich einer mit rechten Tendenzen mit einem, der absolut am linken Rand steht, ist der Ausgang der Situation schon so gut wie klar, wenn diese beiden über Politik reden werden. Der linke wird dem mehr oder weniger neutralen mit rechten Tendenzen vorwerfen, ein "Nazi" oder ein "Rassist" zu sein. Ähnliches gibt es aber auch in genau gegenteiliger Richtung. So würde ein sehr weit rechter zu einem neutralen sagen, er wäre eine "linke Zecke" oder ein "Vaterlandsverräter". Nur findet der erste Fall bei weitem öfter statt, da die allgemein Bevölkerung sich eher auf der linken als auf der rechten Seite befindet.

Ob du nun ein Rassist oder Nazi bist kann hier keiner beurteilen, also müssen wir dir glauben, dass es nicht so ist. Du kannst dir in der Regel schon vor aussuchen, mit wem du über solche Themen lieber nicht redest.

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Deine Frage ist undifferenziert, denn du berücksichtigst nicht, das Kritk nicht gleich Kritik ist. Diese fällt nämlich recht unterschiedlich aus. Es kommt also sehr darauf an, aus welcher politischen "Ecke" sie aus kommt.

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@peace1187

Was hast du im letzten Jahr für Obdachlose in Deutschland getan?
Welche armen deutschen Familien hast du im letzten Jahr unterstützt?
Welche armen Rentner unterstützt du in Deutschland, die nicht mehr für sich selbst sorgen können und sich keinen Pflegedienst leisten können?

Es gibt genug Armut in Deutschland von der keiner spricht auch nicht beim Spendenmarathon.

Die Flüchtlinge, die du unterstützten willst, haben es zu einem großen Teil gar nicht nötig zu fliehen und sich von der Welt aushalten zu lassen.

Ich kenne Syrer, die schon mehr als 20 Jahre in Deutschland leben, hier gute Arbeit leisten, sich gut in die Gesellschaft integriert haben und Kinder hier zur Welt brachten, die so deutsch sind wie du und ich.
Aber sie fahren im Sommer drei Monate nach Syrien in den Urlaub zu Verwandten, denen es ähnlich gut geht wie in Deutschland.
Warum gehen die von Krieg bedrohten nicht in diese Gegenden, wo kein Krieg ist?

Ich stimme dir zu, wenn du der Meinung bist, vom Krieg bedrohte Menschen zu unterstützen. Das muss man mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln tun.
Nur sind eben sehr viele Flüchtlinge nicht vom Krieg bedroht und damit Wirtschaftsflüchtlinge.

Wenn du halbwegs in der Schule aufgepasst hast, wirst du dir selbst ausrechnen können, dass die arbeitende Bevölkerung von Deutschland nicht alle armen Menschen in Afrika und anderen Teilen der Dritten Welt auf einen deuten Lebensstandard heben kann.

Um auf den Kern zu kommen.

Nicht jeder, der die derzeitige Ausländerpolitik kritisiert, ist ein Nazi.

Manche Menschen können eben nur rechnen und wissen, wenn das so weiter geht, dass das Sozialsystem in Deutschland zusammenbrechen wird.
Da möchte ich noch nicht einmal auf steigende Mieten eingehen.

So weit zu Merkels Worten »DIE NEHMEN UNS DOCH NICHTS WEG«.

LG Lazarius

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Kommentar von Jona29
26.11.2016, 11:43

Klassische Vorgehensweise,  Dinge miteinander vermischen die absolut nix miteinander zu tun haben. 

Nach dem Motto : 

Mir schmeckt das Essen nicht weil ich gestern einen Schmetterling gesehen habe. 

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Kommentar von atzef
26.11.2016, 12:50

Bevor du andere fragst, kannst du ja mal selber auflisten, was du für Obdachlose getan hast.

Im Übrigen haben Obdachlose grundsätzlich den gleichen rechtsanspruch auf AlG 2 wie alle anderen auch. Insofern werden die wie alle anderen ALG 2-Empfänger auch durch das Steueraufkommen der Allgemeinheit finanziert. Dass denen das offensichtlich zu Millionen anderen Beziehern von ALG 2 nicht ausreicht, um damit eine Wohnung zu halten, hat sicherlich seie Gründe nicht in Gestalt der Flüchtlinge!!!!!!!

Das gilt für alle sogenannten Armen in Deutschland.

Wir haben ca. 1 million Flüchtlinge bisher aufgeommen. Wenn du da auch immer behauptest zu "kennen" repräsentiert die nicht alle.

Und zum Schluss dann wieder der x-te Aufguss einer Verelendungsprophezeihung und die Beschwörung des Untergangs. Datier mal. Sovie Eier haben die Zeuen Jehovas schließlich auch...:-)

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Kommentar von Crack
26.11.2016, 12:53


Wenn du halbwegs in der Schule aufgepasst hast, wirst du dir selbst ausrechnen können, dass die arbeitende Bevölkerung von Deutschland nicht alle armen Menschen in Afrika und anderen Teilen der Dritten Welt auf einen deuten Lebensstandard heben kann.

Wenn Du halbwegs objektiv argumentieren würdest wäre Dir klar das so etwas nie jemand verlangt oder als Ziel ausgegeben hat.


Was hast du im letzten Jahr für Obdachlose in Deutschland getan?

Ein Vergleich von Obdachlosen oder armen Menschen in Deutschland mit Kriegsflüchtlingen ist absolut unangebracht und unsinnig. Selbst dann wenn man diesen Vergleich zu "Wirtschaftsflüchtlingen" zieht hinkt er gewaltig.

In Deutschland muss niemand auf der Straße leben oder hungern - anderswo aber schon. Du verstehst was ich meine?

Natürlich muss man Unterschiede machen wem man in welchem Maß hilft und wem nicht - warum Du aber im Gegenzug dafür erst einmal eine Hilfsleistung für Deutsche forderst ist mir ein Rätsel - denn diese können doch bereits auf staatliche Hilfe zugreifen.


Warum gehen die von Krieg bedrohten nicht in diese Gegenden, wo kein Krieg ist?

Vielleicht weil sie nichts mehr haben, auch in anderen Landesteilen nicht - nicht einmal ein Dach über dem Kopf?
Wenn Du Deine Heimat verlassen müsstest - würdest Du nur ins nächste Dorf gehen oder nicht doch dort hin wo Du denkst das Du eine Zukunft haben könntest?

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Mit dumpfen Vorwürfen wie "Es gibt eben noch Leute, die ein Fragezeichen da haben, wo bei anderen das Hirn sitzt."  beweist Du nicht gerade sehr viel Größe.

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Migrationspolitik? Du kennst schon den Unterschied zwischen Flucht und Migration oder? 

Und meiner Meinung nach werden nur Menschen als Rassisten bezeichnet die auch welche sind. 

Wenn du denkst dass du mehr wert bist als ein Afrikaner.  Mehr Anrecht auf ein gutes Leben, weil du zufällig in Dtl.  geboren wurdest und weiß bist - dann bist du eben Rassist und kannst bzw solltest auch als solcher bezeichnet werden. 

Wenn nicht, dann nicht.  

Sachliche und im besten Fall konstruktive Kritik ist hingegen erwünscht und zieht keinerlei Anfeindungen nach sich. 

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Kommentar von Digarl
26.11.2016, 10:08

Du stellst ihn gerade indirekt als rechts da! Wann verwendete er das Wort Flüchtlinge? Woher weißt du ob es um Flüchtlinge bei ihm geht? 

Sachlich bist du jedenfalls nicht!

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Also erneuter Versuch! 

Ja man ist ein Rassist wenn man etwas gegen Menschen Fremder Herkunft hat. Man hat hier außerdem nichts zu kritisieren! 

Deutschland ist eines der reichsten Länder überhaupt. Und diejenigen die am schreien sind, dass Flüchtlinge und Migranten raus aus Deutschland sollen, sollten sich wirklich schämen! 

Die Menschen die zu uns kommen, fliehen nicht ohne Grund aus ihrer Heimat! Sie fliehen dort vor Verfolgung und Tod! Und auch diejenigen die vor Armut flüchten, haben ein Recht auf ein besseres Leben! Den auch diese Menschen fliehen im Grunde vor dem Tod! Den Armut ist im Prinzip nichts anderes als ein langsames sterben!

Ps. Lasst diese Antwort dieses Mal stehen! Oder haben hier wieder einmal nur Rechtsradikale und Rassisten ein Recht auf Meinungsfreiheit!?

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Das ist nunmal das Totschlagargument, wenn der eigene Geist zu einer konstruktiven Diskussion nicht reicht. Stelle ich jemanden als rechts hin, brauche ich mich nicht mehr mit seinen Argumenten auseinandersetzen. Aber in der letzten Zeit zieht diese Strategie immer weniger, da man sich als "Nazi" durchaus in guter Gesellschaft befindet.

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Kommentar von Apfelkind86
26.11.2016, 10:39

Wenn du damit meinst, dass offener Rassismus immer gesellschaftsfähiger wird, hast du recht!

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Kommentar von Crack
26.11.2016, 12:34

Das ist nunmal das Totschlagargument, wenn der eigene Geist zu einer konstruktiven Diskussion nicht reicht.

Machst Du es besser wenn Du anderen pauschal Argumentationsarmut vorwirfst weil sie jemanden als Rassist einstufen obwohl Du die Inhalte dieser Diskussionen überhaupt nicht kennst?

Stelle ich jemanden als rechts hin, brauche ich mich nicht mehr mit seinen Argumenten auseinandersetzen.

Das funktioniert auch anders herum,
Stichwort "Gutmensch".

Verallgemeinernde Anschuldigungen und Taubheit für Argumente helfen nicht weiter.

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Man wird als Rassist bezeichnet,  weil zB den Linksgestrickten und den Politbaronen jegliche sachlichen Argumentationen fehlen.

@Jona29: Nur weil du Deutschland hasst, bedeutet es nicht, dass du ein besserer Mensch bist. Ja, ich bin hier in D geboren, aber das kann ich nicht ändern. Und D. Kann NICHT DIE GANZE WELT DURCHFÜHREN! 

Peter Scholl Latour:

》 Wer halb Kalkutta aufnimmt hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!» ...

LG 

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Kommentar von atzef
26.11.2016, 12:52

Ich habe zu deiem Kommentar sachlich argumentiert. Das hast du offensichtlich icht ertragen und ihn entfernen lassen.

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Kommentar von Crack
26.11.2016, 14:42

@Elfi96

Kritik-fähig bist Du nicht, oder?
Warum lässt Du immer wieder löschen? Wer sonst hätte ein Interesse daran Kommentare unter seiner Antwort zu beanstanden?

@Support:
Manchmal frage ich mich nach welchen Kriterien Ihr entscheidet?
Was bitte war an meinem Kommentar auszusetzen?
Wogegen hat er verstoßen?
Bei allem Stress den Ihr habt, bleibt doch bitte objektiv!

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Ich versuche es nochmal:

Hältst Du das:

@Jona29: Nur weil du Deutschland hasst,

für sachliche Argumentation?

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"Rassist" und "Nazi" sind zu Schimpfworten degeneriert. Sie werden ohne erkennbare Verbindung zu ihrem Wortsinn von bildungsfernen Personen benutzt , quasi als Synonym für "Depp".

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damit sie eben nicht kritisiert wird.

wobei die derzeitige politik eigentlich von viel mehr leuten kritisiert werden sollte

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Warum wird jemand als Rassist bezeichnet, wenn er bei Sonnenaufgang Zeitung liest?

Wenn Du eine Antwort auf Deine Frage bekommen willst, dann
musst Du schon den Zusammenhang schildern, der zu der Beschimpfung „Rassist“ führte.

Sicher bist auch Du der Meinung, dass in dieser globalisierten Welt Europa sich nicht abschotten darf, wenn Flüchtlinge zu uns kommen. Deutsche, die vor dem Naziterror flohen, haben in vielen Staaten Zuflucht gefunden. Heute brauchen die Flüchtlinge  aus Terrorstaaten unsere Hilfe Punkt

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Hallo,

das ist der Trend der sich in der heutigen Zeit immer mehr verbreitet.

Wir sind überall von "Gutmenschen" umgeben, und man darf, auch in normaler Form, kaum noch seine Meinung / Ansicht äußern.

Wir sollen alles tolerieren, somit zu allem Ja und Amen sagen.

Aber, glücklicherweise gibt es noch Menschen, die die gleichen Ansichten vertreten, ohne deshalb "Recht`s" zu sein.

Gruß

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