Warum wird man als Nazi oder Idiot beschimpft wenn man die AfD unterstützt?

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28 Antworten

Gibt es eigentlich auch Veganer, die AfD-Wähler sind? Das müssen ja echt die größten Nervensägen unter der Sonne sein... "Hallo. Wusstest du schon? Ich wähle die AfD. Und ich esse keine Tierprodukte". Und mit diesen paar Sätzen bauen sie dann den größten Teil ihrer Konversationen auf. :)

Es gibt hier auf GF ungefähr 0 Fragen, in denen jemand schreibt: "Hallo, ich wähl CDU / SPD / FDP / Grüne / Linke. Bin ich jetzt toll? ". Es gibt aber zig Fragen von diesem Schlag, in denen es um die AfD geht. Warum? Ist es so schlimm, einfach seine Lieblingspartei bei der nächsten Gelegenheit zu wählen, aber nicht währenddessen alle anderen darüber vollzusabbeln?

Ich werde die AfD nicht wählen, da sie nunmal viel (ihr seht, ich differenziere!) rechtes Gesocks anlockt, aber auch, weil ich das Programm gelesen und verstanden habe und mit großen Teilen darin nicht konform gehe.

Übrigens, Anhänger welcher Richtung haben denn eigentlich oftmals so gar nicht beleidigende Worte wie "Bahnhofsklatscher", "Gutmensch", "links-grün-versifft", "Merkel-Diktatur" im Vokabular? Diese Worte sind genauso daneben wie "Nazi" in dem Kontext, aber das wird gerne übersehen.

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Kommentar von LukasL2000
09.09.2016, 12:23

Wenn man bedenkt das Merkel mit einem komplett gelogenen Wahlprogramm angetreten ist und das Land jetzt nicht so regiert wie die Wähler der CDU es erwartet hätten und man bei der Flüchtlingspolitik nicht gefragt wurde, kann man das schon als Ansatz zur Diktatur bezeichnen.

Ich finde beide Seiten ob links oder rechts sollten ihre Meinungen endlich gegenseitig tolerieren und nicht rumbeleidigen, sondern diskutieren. Das war auch eigentlich mit meiner Frage gemeint.

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Ich kann diese Menschen nicht ab die andere Meinungen einfach nicht akzeptieren können und direkt beleidigen.



Ich auch nicht. Deshalb gehen mir die Anhänger der AfD so auf die Nerven- die sind es nämlich in erster Linie, die sich so verhalten. Ich bin z.B. noch nie von einem CDU-Anhänger beleidigt, weil ich SPD-Anhänger bin.

Ansonsten gibt es gute Gründe, gegen die AfD zu sein:

Denn  abgesehen davon, dass sie extrem neoliberal ist (fabuliert in ihrem Programm u.a. von einem vermeintlichen "Wildwuchs des Sozialstaates") ist die AfD eine Partei, deren Programm fatale Auswirkungen auf Deutschland hätte, und zwar im wirtschaftlichen(z.B. wieder Transaktionskosten durch Wegfall des Euros), sozialen(z.B. niedrige Steuern für die Reichen, Sozialabbau-neoliberal eben), ökologischen(z.B. Ablehnung von Klimaschutzmaßnahmen) und im gesellschaftlichen Bereich(z.B. Diskriminierung von Minderheiten und Frauen).

Die AfD richtet sich mit ihrem Programm auch gegen die Grundwerte Deutschlands und jedes modernen Landes, zu denen u.a. Liberalität, Soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit gehören.

Und außerdem hat die AfD diverse verfassungswidrige Forderungen: Sie verstößt in ihrem Programm u.a. gegen Art. 3 Abs. 2(Ablehnung von Gleichstellungsmaßnahmeb), Art. 4 Abs. 2(Forderung nach Minarettverbot), Art. 20a(Ablegung von Klimaschutzmaßnahmen), Art.5 Abs. 3(Forderung, Gender Studies an den Universitäten zu verbieten) und Art. 23 Abs. 1 GG(Forderung, die EU in eine reine Freihandelszone zu verwandeln). Wenn man Äußerungen von AfD-Granden dazu nimmt, dann kommen u.a. Art. 20 Abs. 3("Schießbefehl-Forderung) und Art. 3 Abs. 3(Forderung, Einwanderung von Muslimen zu verbieten) hinzu.

Außerdem ist die AfD eine homophobe(gegen Gleichstellung Homosexueller), frauenfeindliche(gegen Gleichberechtigung von Frauen, "klassische Familie", also Frau am Herd, als Leitbild), muslimfeindliche(Minarettverbot, Gleichsetzung von Islam und Islamismus) und im allgemeinen ausländerfeindliche(Tatsachenwidrige Behauptung, die reguläre Einwanderung- also explizit nicht die Einwanderung von Flüchtlingen- wäre mehrheitlich eine Einwanderung in die Sozialsysteme) Partei.

Wer so etwas bewusst wählt, den kann man nur als Idioten bezeichnen. Zumindest fehlt ihm die Klugheit, also die Fähigkeit, richtig zu handeln. 

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Viele Menschen neigen dazu, die eigene Meinung für richtig zu halten. Dabei wird gerne mal vergessen, dass wir in der glücklichen Lage sind, unsere Meinung frei äussern zu dürfen - ob sie anderen nun gefällt, oder nicht.

Niemand muß die Meinung des anderen annehmen.

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Linke - Linksextremisten lehnen den demokratischen Staat ab, sie wollen ihn mit Gewalt verändern. Andersdenkende werden beschimpft - bekämpft. Für Linke - Linksextremisten treten, je nach Weltanschauung, für eine kommunistische oder sozialistische Gesellschaft ein. Sie dulden andere Meinungen nicht. Den Linken geht es darum, die bestehenden politischen Verhältnisse zu verändern, sie wollen Multikulti und meinen das sei eine Bereicherung für Deutschland. Zu deren Vorgehensweise gehört auch, anders denkende zu beschimpfen und zu beleidigen - als Nazi zu bezeichnen.

Das wäre jetzt meine Antwort auf deine Frage. 

Rechte - Rechtsextremisten handeln allerdings auch so. Nur denen geht es eher um "Ehre und Vaterland!" Rechte, als die Dummen oder als Nazi zu bezeichnen ist natürlich nicht besonders klug. Denn studentische Burschenschaften (konservative Verbindungen), das sind wirklich keine dummen. Einige Burschenschaften haben sogar sehr enge Kontakte zur rechtsextremen Szene.
Rechte sowie Linke haben eines gemeinsam: sie vertreten Ideen oder begehen Handlungen, die außerhalb der allgemein akzeptierten Regeln liegen.

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Die Antwort wird dir nicht gefallen, aber Du hast nun mal gefragt...

Wer Leute unterstützt, die fordern, auf Frauen und Kinder zu schießen (Frau Petry, Frau von Storch), Homosexuelle einzusperren (Hr. Gehlmann), Menschen anderer Hautfarbe rassistisch beleidigt (Hr. Gauland über Boateng), die "Protokolle der Weisen von Zion" ernst nimmt (Hr. Gedeon), wer bei einem Ausländeranteil von 3,7% von Überfremdung und Islamisierung schwafelt (Wahlkampf MäcPomm), den Klimawandel leugnet, Zwangsarbeit unter Mindestlohn einführen, die öffentlich-rechtlichen Medien beeinflussen, weitere Atomkraftwerke bauen, Abtreibungen verbieten und Frauen wieder im Rollenklischee der 60er zurück an Heim und Herd verbannen will (alles Wahlprogramm BaWü, da sind noch mehr solche Klopper drin)...

KURZ: Wer eine Meinung vertritt, gegen die ein NPD-Parteitag wie ein Sitzkreis der SPD-Kita "Rote Söckchen" wirkt,..

... der hat sowohl den Boden des Grundgesetzes als auch der Realität verlassen.

Und zwar im strammen Stechschritt zur rechten Seite.

Wieso beschwerst Du dich also darüber, daß man dieses rechte Gesocks auch so nennt?

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Weil.....

1.) .....in der Partei genug Nazis umeinanderhüpfen. Nicht alle da drin sind welche, aber doch einige.

2.) ....die einigen "völkischen" Humbug von sich geben hin und wieder. Unter 3 Kindern Verrat am eigenen Volk ist z.B. so ein völlig unsinniger Sums.

3.).... patriotisches Gewäsch über Nationalstolz nicht dazu beiträgt, von diesem Image abzukommen, im Gegenteil.

Patrioten sind doof, sie stehen stramm vor einem farbigen Fetzen und quasseln was von Ehre und Stolz - alles völliger Unsinn, denn wer von denen hat etwas dafür getan, um als Deutscher auf die Welt zu kommen? - Davor! getan. Eben, niemand, man kann nur stolz auf etwas sein, das man selbst und persönlich geschafft hat, alles andere ist einfach nur Unfug.

Fazit.

Bei der AfD wurde leider extremst viel falsch gemacht. Man hätte sich als eine sehr konservative Partei schon darstellen können, wenn man von vorne herein die Leute draußen gelassen hätte, die hinterher nur Unsinn von sich geben. Dann wäre das eine echte Alternative gewesen.

Und hängt man dem an, muss man sich schon fragen lassen, warum man mit Nazis in einem Boot sitzt - auch wenn man selbst keiner ist, der Typ drei Plätze weiter auf dem Parteitag ist einer.

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht deren Lieder.

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Mal zu ich persönlich: 

Ich habe eine Weile gewartet, bis ich mich mit dieser Partei auseinander setzte. Habe ich und mache ich seither. Sporadisch. Wie seit längerer Zeit mit jeder Partei. 

Persönlich habe ich rund um diese Thematik von Zuständen in unserem Staat erfahren, die mir die Haare zu Berge stehen lassen. Schlicht ausgedrückt. 

Jetzt wäre es wünschenswert, wenn die führenden Mitglieder dieser Partei dann auch einen Plan ausgearbeitet hätten, marode Zustände zu beseitigen. Diese aber finde ich schlicht nicht. 

Nun gut. Diesen Möchtegern-Professor aus dem Norden, welcher die Partei mit gegründet hat, von dem las ich bereits rund um seine Berufung zur Professur. Da gab es nämlich in seinen Fachkreisen internationales Kopfschütteln. Schlicht, weil der Mensch weder von 12 bis mittag denken kann noch von 1 bis 2 rechnen. - Nicht meine persönliche Ansicht sondern jene seiner international angesehenen Fachkollegen. 

Nun gut. Jetzt werde ich auf einem anderen SZ hier und da über kriminelle Aktivitäten der aktuellen Führungsriege informiert. 

Tatsächlich erinnere ich dann gerne, dass v. Lambsdorff direkt nach seiner Haftentlassung zum Ehrenmitglied seiner Partei ernannt wurde. Ob ich deshalb von dieser Partei keine Stimme gegen AfD wahrnehme? 

Bei den sogenannten anderen Volksparteien würde die Aufzählung krimineller Aktivitäten den Rahmen hier sprengen. Will ich nicht ausblenden, aber auch nicht weiter ausführen. 

Ich komme jedenfalls zu dem Schluss: 

1. Beleidigungen können tatsächlich IM VERLAUF einer politischen Diskussion schon mal vorkommen. Aber nicht gleich zu Beginn als erste Reaktion. Denn dann ist die Diskussionsgrundlage schlicht entzogen. Was ich selbst hier und da tatsächlich dann praktiziere, wenn mir eine Auseinandersetzung als reine Zeitverschwendung erscheint. Und diese Wahrnehmung hat dann meist sehr wenig bis gar nichts mit einer Partei am Hut. 

2. Sich einer Partei zuwenden wegen irgendwelcher Sprechblasen ist für mich nicht die Lösung der Wahl. Das könnte dann von mir aus ein Diskussionsthema werden. Hier nur angedeutet: Es macht keinen Sinn, Ursache und Wirkung gegeneinander auszutauschen in der Wahrnehmung. Denn dadurch kann keine Veränderung entstehen. Schon gar nicht, wenn nicht mal das Parteiprogramm gelesen wird. 

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Wer die Leute einfach so als Nazis oder Idioten bezeichnet, macht es sich sehr einfach.
Wenn ich von anderen erwarte, dass sie meine Meinung akzeptieren, darf ich diese Leute nicht beleidigen und beschimpfen.

Ich persönlich bin kein großer Unterstützer der AfD, da ich mit einigen Punkten und auch Personen nicht übereinstimme.
Ich habe den Eindruck dass sich in der AfD viele sammeln, die woanders ihre politische Heimat verloren haben. Sicherlich sind darunter auch einige NPDler aber auch jede Menge "normale Bürger.
Allerdings kann ich auch verstehen wenn einige die AfD wirklich als Alternative sehen. Da müssen die "Etablierten" etwas an ihrer eigenen Darstellung tun aber die sind ja nun mal viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt.

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Kommentar von Wahchintonka
09.09.2016, 20:45

Afd - Wähler sind in erster Linie Wutbürger. Gründe, auf die etablierten Parteien wütend zu sein, gibt es zur Genüge. Der entscheidende Grund liegt allerdings darin, dass die Regierung, zuoberst A. Merkel mit ihrer Flüchtlingspolitik die innere Sicherheit in unserem Land aufs Spiel gesetzt hat.

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Kommentar von derbas
09.09.2016, 21:56

Da hast du wohl recht.

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Da bauen sich nur Einige einen Popanz auf, als wäre Hitler dieser Tage persönlich über die Insel Rügen gewandert.

Die AfD ist eine vom Wahlleiter zugelassene Partei und darf mithin gewählt werden, wie jede andere Partei auch.
Wenn dabei CDU und SPD abschmieren, die Grünen gar aus dem Landtag geflogen sind, ist das ein demokratisch legitimiertes Ergebnis.

Danach Wählerbashing zu betreiben zeugt von einem mangelnden Demokratieverständnis.

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Kommentar von Abahatchi
10.09.2016, 12:26

Da bauen sich nur Einige einen Popanz auf, als wäre Hitler dieser Tage persönlich über die Insel Rügen gewandert.

Viele betrachten Hitler aus der Perspektive der Zukunft zurück in die Vergangenheit und sehen es nur mit dem Gesamtergebnis am Ende. 

Ich kann mich jedoch sehr gut in die Zeit der Machtergreifung hinein versetzen (Falls man damals schon zu gegen war, ist dies einfach). Zu dem Zeitpunkt hatte auch noch keiner die millionen Toten eines 2. Weltkrieges zu beklagen oder die Vergasung unzähliger Juden. Selbst als sich Deutschland die Sudeten Gebiete einverleibte, hielt die Welt noch inne, wie bei Putin und der Krim. Auch zum Zeitpunkt des Reichstagsbrandes mit den anschieszenden Säuberungen, bejubelten noch die meisten Deutschen ihren Hitler so es auch in der Türkei nach dem Putsch, äh Pütschchen durch Erdowahn gemacht wird. 

Ich sehe die AfD eben aus einer Perspektive, so ich Hitler mit der NSDAP sah, bevor ich wuszte was er uns brachte.

Grusz Abahatchi

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Ich schrieb das die Tage schon: Mehr als ein Drittel der AfD-Wähler haben einen Migrationshintergrund! Um Deine Frage zu beantworten: Die AfD wird schlecht gemacht, weil die etablierten Parteien verstanden haben, dass sie eine ernsthafte Konkurrenz darstellt! Außerdem kann man sich in der BRD nicht für sein Land einsetzen, ohne von den Linken (und mittlerweile auch von eher rechten Parteien) verdächtigt zu werden, man plädiere für die Gaskammern. Das hängt alles mit der deutschen Geschichte zusammen. 

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Wenn sich mal die Gering- und Normalverdiener die Steuerforderungen der Partei anschauen würden. Zum Beispiel eine Abschaffung der Erbschaftsteuer, oder auch ein einheitlicher Spitzensteuersatz von 25%, der für ALLE gilt. Für den fleißigen Arbeiter, wie für den Millionen-Erben. Damit ist das Steuersystem zwar einfacher, aber unterm Strich müssen die einfachverdiener mehr Last tragen.

Wenn man für das System ist, ohne selber Millionen zu besitzen, dann kann man das als dumm bezeichnen.

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Kommentar von LukasL2000
08.09.2016, 23:47

Nein? Wenn sie die Steuern senken wollen sicher nicht.

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Kommentar von LienusMan
09.09.2016, 00:06

Wenn die Steuern für alle gesenkt werden, kann der Staat auch weniger ausgeben. Das werden dann wieder die Gering- und Normalverdiener zu spüren bekommen.

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Jetzt mal unabhängig vom Hintergrund, aber du akzeptierst ihre Meinung genau so wenig. Außerdem ist man nicht dazu verpflichtet, die Meinung anderer zu akzeptieren, man ist nur dazu verpflichtet, sie zu tolerieren.

Mit Hintergrund: Die AfD ist eine Partei, die es schafft, sich selbst zu zerstören und von einer bekloppten Schlagzeile in die nächste zu katapultieren. Sie ist nicht in der Lage, ein Land zu regieren und wird es aufgrund dessen hoffentlich auch nie in irgend eine Regierung schaffen.

Das Programm der AfD ist klar gegen bestimmte Menschengruppen gerichtet und auch, wenn die Bezeichnung "Nazi" übertreibt, könnte man dich als Rassisten oder als Unterstützer eben solcher Menschen bezeichnen. Denn jeder, der eine Menschengruppe nicht toleriert und ihre Rechte in irgend einer Art und Weise zu beschneiden zu wollen, kann als Rassist betitelt werden (Referenz zu der Aussage "Boateng will keiner als Nachbar" und einigen anderen ihrer Äußerungen).

Weiterhin könnte man dich als einen Idioten zu betiteln, weil du eine Partei unterstützt, die außer blödem Gewäsch zu erzählen nichts kann (und in der Hinsicht sind alle Wähler Idioten, denn alle anderen Parteien machen nichts anderes). Sie widerspricht sich selbst, zerlegt sich selbst und ist aufgrund dessen dermaßen ungeeignet, eine Regierung zu bilden, dass alleine der Versuch uns schon alle ins Verderben stürzen könnte (Achtung: Übertreibung).

Natürlich ist in diesen Text eine Menge eigener Meinung mit eingeflossen, aber wenn du darauf aus bist, dass deine Meinung akzeptiert wird, dann akzeptiere auch diese. Du wirst feststellen: Akzeptanz jeder möglichen Meinung ist gar nicht so einfach, wie soll man etwas akzeptieren, dem man persönlich nicht zustimmt? Und deswegen rede ich ganz oben auch klar von Toleranz und nicht von Akzeptanz, das sind zwei unterschiedliche Dinge.

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Kommentar von LukasL2000
08.09.2016, 22:54

Inwiefern akzeptier ich ihre Meinung genau so wenig? Ist es eine Meinung mich zu beschimpfen? Nein! Das ist undemokratischer Schwachsinn.

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Kommentar von XxDerHelferXD
08.09.2016, 22:55

Schade, die ersten drei Teile waren gut, der Rest ging wieder mal daneben.

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Dank den Medien werden diese beiden Dinge oft miteinander verbunden. Oft wird einem eingeredet, dass jeder der mit der Partei AFD etwas zu tun hat rechtsextremistisch oder gleich ein Nazi ist. Obwohl natürlich vergleichsweise die wenigsten, die etwas gegen Merkel oder die aktuelle Flüchtlingspolitik haben, gleich alle Ausländer hassen. Das wäre ja auch unfug. Doch von den Medien wird das ständig so dargestellt, deshalb das ganze. Außerdem wird die AFD ständig von Zeitungen und co. schlecht gemacht, Aussagen der AFD Politiker werden ins lächerliche gezogen oder werden völlig bekloppt und sinnfrei interpretiert.

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Kommentar von jackthegiant
09.09.2016, 17:49

Bei illegaler Grenzübertretung schießen.

Boateng nicht als Nachbarn haben wollen. 

Meinst du diese Aussagen? Nur zur Info, die muss man nicht lächerlich machen, die sind schon lächerlich!

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Kommentar von Abahatchi
10.09.2016, 12:03

Oft wird einem eingeredet, dass jeder der mit der Partei AFD etwas zu tun hat rechtsextremistisch oder gleich ein Nazi ist.

So weit ich mich erinnere, waren es gerade die "einfachen" Mitläufer der NSDAP, die durch ihr Verhalten erst möglich machten, was wir heute noch bereuen. Es mag nicht jeder Anhänger der NSDAP auch das Vergasen von Juden für richtig gehalten haben, er hat es aber durch seine Stimme mit ermöglicht. Das ist eben nicht nur dumm, sondern macht einem zum Mittäter.

So, kommen wir in diesem Kontext zurück zur AfD und ihren Wählern.

Grusz Abahatchi

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Weil die AfD immer wieder rechtspopulistische Aussagen von sich gibt. Da die Allgemeinheit gerne polarisiert, wird dies nicht nur kritisch betrachtet (was wichtig wäre) sondern leider werden auch alle Anhänger gleich eben als Nazis bzw. Idioten (was im Kopf der Menschen das Gleiche ist) bezeichnet. Außerdem spielt hier eine starke linke Anti-AfD-Propaganda mit rein (auf andere zeigen ist einfach!). Ich selber finde die AfD nicht gut, aber in einer Demokratie sollten solche Bezeichnungen für Parteiunterstützer nicht vorkommen.

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Kommentar von XxDerHelferXD
08.09.2016, 22:53

Sehr schöne Antwort! Ich als AfD "Beführwörterer" sehe das genauso.

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Kommentar von atzef
09.09.2016, 10:23

Schreib dann mal einen beschwerdebrief an den AfD-Bundesvorstand. Der hat seinem saarländischen Landesverband unisono Rechtsextremismus vorgeworfen und ihn daraufhin aufgelöst...

Der AfD-Bundesvorstand also die Speerspitze linker Anti-AfD-Propaganda?

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Ich würd sagen weil deutschland drittgrößter waffenexpoteur ist ,weltweit! und wir deswegen auch verpflichtet sind zu helfen, ganz einfach!!

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Kommentar von LukasL2000
09.09.2016, 12:20

Dagegen ist die AfD auch garnicht? Willst du Kriminelle Flüchtlinge die sich nicht integrieren wollen etwa beibehalten? Dafür können nur unsere korrupten Politiker was, nicht die Deutschen.

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Weil zumindest letzteres in einem solchen Fall untrüglich zutrifft.

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Warum wird man als Nazi oder Idiot beschimpft wenn man die AfD unterstützt?

Weil es bei vielen leider zutrifft.

Ich kann diese Menschen nicht ab die andere Meinungen einfach nicht akzeptieren können und direkt beleidigen.

Die Wahrheit kann niemals eine Beleidigung sein. Aber bei dem, was die AfD an Beleidigungen loslässt musst du dich wahrscheinlich daran gewöhnen.

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Kommentar von LukasL2000
09.09.2016, 12:19

Welche Beleidigungen den?

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Weil die AfD nichts kann außer provozieren. Deswegen verweigerte sie auch jede Regierungsverantwortung (siehe Statement zur Wahl in mv), weil sie ihre dystopischen Forderungen nicht durchsetzen kann bzw sogar nicht will. Natürlich mach sie auf Fehler aufmerksam die man seit Jahrzehnte verschleppt hat, aber ihr derzeitiges auftreten und ihre Mentalität...so lala.

Diese Partei mag zwar polarisieren, diese Eigenschaft erhebt sie aber immer noch zu einer regierungsfähigen Partei. Wenn die, die Bundestagswahlen gewinnen, dann prost mahlzeit...

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Kommentar von LukasL2000
08.09.2016, 23:01

Die anderen Parteien haben auch oft gegen die AfD gehetzt. Insbesondere die Grünen.

Und provozieren tun sie definitiv nicht!

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Kommentar von NickelPump
08.09.2016, 23:06

#Burkagate? Vorschlagen eines Schießbefehls? Das ist Provokation. Und mit Verlaub keine Konstruktive. Und natürlich ist das Selbstverständlich das Linke/Grüne gegen eine Rechtsvölkischkonservative Partei hetzen, v.a. weil jene Parteien von einer sozialen Gesellschaft abhängig sind, die durch die afD polarisiert wird.

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Meistens ist es eher so, dass die AfD-Anhänger Andersdenkende beschimpfen und beleidigen. Und wenn man sich mal das Programm dieser Partei durchgelesen hat, dann wird einem klar, dass wirklich nur Reiche und Idioten sowas unterstützen und gut finden...

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Kommentar von LukasL2000
08.09.2016, 22:48

Ich sehe da nicht im Wahlprogramm was auf diese Aussage zutrifft.

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Kommentar von XxDerHelferXD
08.09.2016, 22:51

Erster Schnee, Sie haben wohl das Wahlprogramm nicht verstanden oder erst gar nicht gelesen. Nicht nur AfD Anfänger beschimpfen!

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Kommentar von XxDerHelferXD
08.09.2016, 22:57

Dies haben Sie wohl nicht behauptet, ihr Ausdruck ging jedoch ganz stark in diese Richtung. Ich will mich auch nicht rausreden, aber andere Politiker geben auch Dinge von sich, die sehr unnötig sind.

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Weil so was nur Nazis und Idioten machen. Das hat mit Meinungsfreiheit mal leider nichts zu tun. Kann man halt machen, ist dann aber schei55e.

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