Warum wird jeder der Hunde züchten möchte und aus gutem Grund einen Züchterverein ablehnt sofort als blindwütiger Vermehrer beschimpft?

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18 Antworten

Dann sag mir doch mal bitte:

Warum wollt ihr züchten? Was sind eure Zucht Ziele und was wollt ihr erreichen?

Einfach nur Hunde in die Welt zu setzten ist nämlich nicht Sinn der Sache eines guten Züchters.

Würde es z.B. um möpse gehen könnte ich verstehen das ihr euch dem VDH nicht anschließen wollt. Dafür gäbe aber es dann einen anderen Verein der wieder auf die Gesundheit der Tiere aus ist. usw 

Was für eine Rasse wollt ihr überhaupt züchten? 

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Kommentar von LukaUndShiba
17.11.2016, 14:12

Und noch was:

Wie wollt ihr die Aufzucht bezahlen wenn ihr ja schon Angst habt nicht mehr vom Geld leben zu können wenn ihr Geld an einen Verein bezahlt?

Seriöse Züchter die ca. 1.500€ pro Welpe nehmen verdienen da dran kaum bis überhaupt nichts. Wenn sie Glück haben werden grade mal die Kosten gedeckt damit die vorher verursacht wurden. (Untersuchungen, Aufzucht usw)

Eure Welpen werdet ihr nur für 200-500€ verkaufen können wenn es gut kommt. 

Wenn ihr auf dem selben Standart aufziehen wollt wie ein Züchter müsst ihr aber sehr reich sein bei dem was ihr da noch drauf legen müsst.

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Hi,

Ich sehe es so:

Die Erde ist ja eine Kugel und alles hängt zusammen. 

Es gibt für mich nicht einen vernünftigen Grund Hunde zu vermehren, während hunderttausende (!!!) jedes Jahr getötet werden, weil auf dieser Kugel nur begrenzt Platz für alle ist. Jeden sollte bewusst sein das für jeden neu produzierten Welpen ein anderer Hund getötet wird, als halbwegs gläubiger Mensch kommt das nicht in Frage so über die Wertigkeit von Leben zu entscheiden. 

Die einzige Motivation die mir noch begrenzt einleuchtet ist der Erhalt von Hunderassen, das geht aber nur wenn man wirklich mit reinerbigen Rassehunden geplant züchtet,.das machen die im Zuchtverein wofür die Tiere ja auch ein Stammbaum haben, wo man die Linie zurückverfolgen kann, ansonsten passiert es leicht das man Rassen verfälscht, was ja mit ein Erhalt nix zu tun hat. Ohne Verein fehlen dir ja die Ahnentafeln, so kann man nie sicher sein ob es ein reinerbiges Tier ist. Erschwerend kommt dazu das man so leicht Gendefekte bekommt, wenn man zb zwei Hunde mit Merlegen verpaart.

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Kommentar von jww28
17.11.2016, 14:38

was mir dazu noch eingefallen ist, sagt dir genetischer Flaschenhals was?? Sowas passiert wenn man mit wenigen Tieren isoliert zuechtet, deswegen gibt es Vereine damit es mehr Tiere sind die zur Zucht genommen werden koennen. Sonst muesstet ihr ja zig Hunde halten. 

und ich denke das dir evtl nicht bewusst ist wieviele Zuchtvereine es gibt....fuer ein grad fertiggelernten wissbegierigen Biologen gibt es auch Vereine, zb gibt es mittlerweile Markenhunde, wie den Elo, das ist eine Zucht und Forschungsgemeinschaft. vielleicht passt das ja besser? http://www.ezfg.de/index.php/de/der-elo/geschichte

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der Verein ist doch nicht mehr als eine Mitgliedschaft und ein paar Vereinstreffen

Oh - so ein Verein ist sehr viel mehr als das.

Da laufen alle Schnüre zusammen.

Da werden die Auflagen gemacht, die rechtliche Seite beleuchtet, die Genetik ausführlich angeschaut, die Rasseverbesserung erläutert, die Zucht begleitet und beraten, die Schulungen durchgeführt, die Zuchtschauen terminiert und durchgeführt, die Zuchtbücher geführt und überwacht.

So ein Zuchtverband hat schon einige Vorteile für den Züchter. Ich würde niemals ohne meinen Zuchtverband im Rücken Pferde ziehen und beim Hund sollte es schon gar nicht sein, da viele Rassen mittlerweile sehr schmale Linien führen.

Man muß sich nur mal die Zuchtarbeit in den verschiedenen Hundeclubs ansehen - dann weis man wie viel die tun.

Ich würde auch niemals einen Hund von einem nicht eingetragenen Züchter kaufen.

Warum sollte ich für einen Rasse x Rasse Mix gezogenen Hund 800 Euro auf den Tisch legen, wenn ich mir von einem anerkannten Züchter einen rassereinen gesunden Hund mit nachvollziehbarem Stammbaum für 1000 Euro kaufen kann, wo ich 100 % weis was ich da kaufe?

Die meisten Leute in einem Hundeclub machen diese Arbeit ohne Gehalt und in ihrer Freizeit, von wegen hohem Gehalt mit Porsche - lol.

Man bedenke auch wie hoch ein Mitgliedsbeitrag ist und was davon alles berappt werden soll - unser Zuchtverein gibt jährlich einen Kostenplan raus und ich frage mich sehr oft, wie die mit dem bisschen Geld so viel leisten können.

Wer heute eine rechtschaffende Zucht eröffnen will, der kommt nicht um den Zuchtverband herum, weil alles andere ist vermehren und somit kannst du gleich Nachbars Wauzi auf deine Mixhündin lassen - kommt das selbe bei raus. Noch mehr Hunde, die niemand will.

Mach dir nur mal den spaß und gucke bei Tieranzeigen durch was da alles angeboten wird. Manchmal bin ich vollkommen entsetzt, was da die Leute mit ihren Tieren machen.

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Kommentar von Martinmoeckner
17.11.2016, 14:18

Ich werde mir in dem Thema über das ich meine Masterarbeit geschrieben habe garantiert nichts von Leuten erzählen lassen die nicht mindestens in Biologie promoviert haben. Meine Hunde mit denen ich züchten werde sind per Gentest untersucht und Träger keiner bekannten Erbkrankheit ich habe viele Gentests durchführen müssen bis ich passende Tiere fand die ich mir auch leisten konnte. Wenn ich mit diesen Hunden züchte kann jeder der einen Welpen bei mir kaufen möchte die Ergebnisse dieser Gentests einsehen, es ist alles nach wissenschaftlichen Standarts dokumentiert.

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Ich sehe gerade, dass du Bordercollies züchten willst. Schon mal überlegt, wer deine Bordercollies ohne Papiere kaufen will? Das ist doch echt krass! Gerade bei solcher Rasse sind genauste Kenntnisse über die Linien sehr wichtig, weil es da echt schön Probleme gab. Und wenn deine bereits erworbenen Elterntiere schon keine Papiere haben, dann weißt du ja noch weniger. Dazu kommt, das der Bedarf an Bordercollies sehr gering ist und der ist locker durch VDH Züchter gedeckt.

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Kommentar von LukaUndShiba
17.11.2016, 15:29

Und wenn man auf eBay Kleinanzeigen geht ist der Bedarf an border Collie Welpen ohne Papiere auch schon längst gedeckt. Denn jeder der nix ausgeben will findet da Massen weise vermehrer Welpen.

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Ich kann mir nicht vorstellen, dass derlei Vereine so hohe Vereinsgebühren haben, dass die Vereinsvorstände sich so hohe Gehälter zahlen können, dass sie davon in Saus und Braus leben können.

Die Mitgliedschaft in so einem Verein/Verband dreht sich wohl bei den Zuchtverbänden auch nicht zwingend darum, wer denn tollsten besten Hund hat, sondern dass die Zucht der Tiere unter "geordneten Umständen" stattfindet.

Jemand, dem das Wohl der von ihm "produzierten Tiere" am Herzen liegt, sollte sich an ein bißchen "Vereinsmeierei" nicht stören.

Die "Ablehnung" die dir hier entgegenschlägt, ist meiner Meinung nach das Resultat auf deine etwas unbedarfte erste Frage - weil du diese nicht hättest stellen müssen, wenn du Mitglied in einem derartigen Verein wärst, weil man dort sicherlich derlei Informationen als Dienstleistung des Vereins erhält (dafür ist der nämlich auch da - nicht nur, um nach deiner Ansicht den Mitgliedsbeitrag einzusacken und Schönheitswettbewerbe abzuhalten, sondern seine Züchter auch zu unterstützen).

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Kommentar von Martinmoeckner
17.11.2016, 14:24

Ich bin Tiergenetiker mit Master Abschluss in Biologie, das Wohl der gezüchteten kann ich selber sicherstellen

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Kommentar von dsupper
17.11.2016, 15:38

Die Mitgliedschaft im VDH ist grundsätzlich sogar kostenfrei und ergibt sich automatisch durch die Mitgliedschaft in einem angebundenen Rasseverein. Bei uns im DWZRV kostet die Jahresmitgliedschaft grad mal 75 Euro - massiv viel Geld!!

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Weil ohne Zuchtverein niemand da ist, der eure Machenschaften kontrolliert. Ihr könntet den potentiellen Besitzern sonst was vom Pferd erzählen, aber das nicht nachweisen, weil ihr keine Papiere habt. Mag ja sein, dass bei euch alles mit rechten Dingen zugeht und ihr die Wahrheit sagt, aber ihr könnt es eben nicht nachweisen.

Außerdem steht euch der Zuchtverein mit Rat und Tat zur Seite, auch Biologen und Tierärzte wissen nicht immer alles über Zucht.

Grüße

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Kommentar von Martinmoeckner
17.11.2016, 13:49

Das ist kein Grund mich so unverschämt anzugehen wie es in meiner erster Frage passiert ist, ich lade gerne das Veterinäramt zur Kontrolle ein ich habe nichts zu verbergen aber auch kein Geld an Vorstände zu verschenken

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Hallo, irgendetwas stimmt da nicht. Ich habe mir alles duchgelesen jede Antwort besondern die von Dir.

Du hast ja gar keine Ahnung von der Zucht und dann auch noch Bordercollies. Der Markt ist mit Züchtern dieser Mode Rasse gedeckt. Auf tauglichkeit brauchst du in Deutschland nicht züchten. Schafzüchter ect. kaufen ihre Hunde in England da in der Deutschen Zucht zuviel Aggressivität steckt.

Schau mal nach wie viele von dieser Rasse alleine in Deutschland im Tierheim sitzen oder durch den Tierschutz vermittelt werden. Viele Rassehunde im Tierheim haben übrigens die kostbaren Papiere! 

Nur merkwürdig das die Hunde trotzdem im Zwinger sitzen.

Manchmal werden sie von uns Tierschützer Persönlich angeschrieben.

Die ach so tollen Züchter holen die von ihnen gezüchteten Hunde übrigens nicht wieder da raus! 

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Kommentar von Martinmoeckner
17.11.2016, 15:15

Ich lasse meine Hündin nur decken wenn ich vorher mindestens 6 potentielle Abnehmer habe. Meine Hunde habe ich auch nicht aus Deutschland, ich musste lange suchen bis ich sie gefunden habe.

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Ein Zuchtverein bringt auch gewisse Vorteile, Zugang zu Zuchtrüden und entsprechende Auswahl zum Beispiel. Jeder findet das sein Hund der allerschönste ist, da können Austellungen und Bewertungen helfen ein klareres Bild zu bekommen. Vielen Käufern sind Papiere wichtig, die stellt in der Regel der Verein aus und darin sind unter anderem die Eltern, Großeltern und Urgroßeltern mit Showzeugnissen und relevanten Gesundheitsinfos aufgelistet.

Nicht jeder Zuchtverein tagt was, der Labradorverein wo meine Mutter vor Jahren mal  Mitglied war war praktisch nur ein organisierter Haufen Vermehrer. Da hatte keiner ein Problem mit charakterschwache, aggressive oder auch sehr eng verwandte Hunde (Halbgeschwister!) zu verpaaren. Hunde die eigentlich ganz schön weit weg waren vom Standart (Fettklumpen, träge, komische Proportionen) wurden ausgezeichnet bewertet wenn die Halter nur beliebt genug waren, wirklich gute Hunde bekamen schlechtere Zeugnisse.

Ich würde mich einfach in Ruhe umschauen und nicht einfach irgendwo Mitglied werden, nicht das es so ein Affentheather ist wie bei meiner Ma^^

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Jeder der ohne Verein Züchter entzieht sich bewusst einer Qualitätskontrolle. Der Verein hält ja ein Auge auf den Rassestandard hinsichtlich Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Ich bin zum
Beispiel im DRC. Die Leute die jedoch in der Dissidenz Retriever züchten, haben gar nicht die Möglichkeit an Prüfungen und Schauen und Wettbewerbe teilzunehmen, welche den Rassestandard beurteilen. Das hat zu Folge, dass die Dissidenz Retriever oft Charakterlich und auch optisch gar nichts mehr mit echten Retrievern zu tun haben. Dazu kommt das gesundheitliche. Da gibt es keine offiziellen Röntgen- und Aufenuntersuchungen und insbesondere keine Veröffentlichung von gesundheitsergebnisse .

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Kommentar von Martinmoeckner
17.11.2016, 14:27

Ich habe jedoch die Möglichkeit diese Standards mit Gentests zu kontrollieren, das ist besser als jede phänotypische Schau und jeder Wettbewerb

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Kommentar von FrauFanta
17.11.2016, 15:04

Du kannst keine Standards mit Genttest überprüfen! Welcher Gentest sagt dir, ob deine Nachzucht eine Steile Schulter oder eine abfallende Kruppe oder D Hüften haben werden???? Das weißt du nur, wenn du dich jahrelang mit Daten und Informationen beschäftigt hast. Wenn du genau weißt, welche Linie du nicht mit der und der Linie verpaaren darfst, weil es sonst Krebs oder Epilepsie ergeben kann und wenn du weißt, in welcher Linie es Wesensprobleme oder Augenfehler gegeben hat! Das weiß man nicht aus Gentest! Dafür gibt es noch gar keine Gentest! Und wenn du etwas genetisch auswerten willst, dann brauchst genetische Informationen von vielen, vielen Generationen! Diese genetischen Datenbanken liegen dir Ausschließlich in FCI anerkannten Rassehundeclubs vor. Ich kann das gar nicht glauben, das jemand so unwissend ist wie du! Das ist jetzt nicht beleidigend, sondern Fakt!

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Kommentar von FrauFanta
17.11.2016, 16:25

Gentest für Krebs und Epilepsie in den Erbanlagen???? 😳😳😳😳Wenn du das herausgefunden hast, bist du das neue Wunderkind der Biogenetik!!!! Wow!!!!! Respekt!!! Es wird nie wieder Krebs und Epilepsie bei Hunden geben, wir haben bei GF denjenigen gefunden, der das entschlüsselt hat, was tausenden von Wissenschaftlern seid Jahrzehnten nicht gelungen ist!

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Wenn dir selbst der Beitrag zum Verein zu hoch ist, dann ist eine Hundezucht ganz sicher nicht das richtige für dich. Allein gute Elterntiere, mit denen du startest, kosten dich ein paar tausend Euros - nicht zu reden von den teuren Decksprüngen, mehreren Blutlinien, usw. Eine Zucht bringt meistens, wenn sie gut läuft, etwa so viel ein wie dafür ausgegeben wird. Wer züchtet tut dies also aus Leidenschaft und nicht wegen des Geldes. Dass du Biologie studiert hast und deine Schwester Tierärztin wird, ändert daran auch nichts.

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Kommentar von Martinmoeckner
17.11.2016, 14:21

Um das Problem mit den Elterntieren um umgehen habe ich mir Hunde ohne spezielle Ahnentafel gekauft und stattdessen per Gentest die Zuchttauglichkeit und Reinrassigkeit untersucht.

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Kommentar von gretaundjulchen
17.11.2016, 16:10

ach, du müsstest eigentlich selber merken, dass du dich nicht zum Züchten eignest. Was diskutieren wir hier noch?

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Vermutlich, weil die Leute, die einen als solchen "beschimpfen", schon genug Elend gesehen haben, was der artige Vermehrer produziert haben.

Es gibt nicht viele Gründe, sich einer seriösen Hundezucht und einer Qualitätskontrolle durch übergeordnete Vereine zu entziehen.... Der Hauptgrund allerdings ist Geldgier.

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Ich gebe mal eine Antwort, obwohl ich weder Hundezüchter noch Halter bin. Dennoch scheint mir die Antwort auf Deine Frage offensichtlich:

Verbände kontrollieren Qualitätsstandarts und Einhaltung von Rechtsvorschriften ihrer Mitglieder. Wer sich einer Mitgliedschaft verweigert, setzt sich somit zumindest dem Verdacht aus, dass er diese Normen nicht einhalten möchte. Ob Du an irgendwelchen Leistungsvergleichen teilnehmen willst, bleibt Dir auch als Verbandsmitglied selbst überlassen.

In der Regel erbringt ein Verband auch Leistungen für seine Mitglieder. Dies rechtfertigt die Erhebung von Beiträgen. Ob die - wie Du pauschal sagst - überteuert sind, kann ich nicht beurteilen, der Vorwurf, so wie Du ihn hier bringst, klingt aber sehr polemisch.

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Kommentar von Martinmoeckner
17.11.2016, 13:55

Genauso polemisch waren die Unverschämtheiten die mir angebliche Tierfreunde in meiner ersten Frage an den Kopf warfen, ich habe Biologie studiert und meine Masterarbeit über die Genetik des Hundes geschrieben, meine jüngere Schwester studiert Tiermedizin im 5. Semester diese Leute sollen erstmal lernen was Wissenschaft ist bevor sie mich beleidigen. Einen Züchterverein könnten wir uns nicht leisten dann bliebe zu wenig Geld zum leben.

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ich kann die gleiche Leistung auch ohne Verein bringen 

Du hast null Ahnung von der Materie Hundezucht und willst Hunde züchten ohne jegliche kompetente Beratungen, Unterstützungen und wichtige Kontrollen. 

und wie stellst Du Dir vor Dein Wissen im Bereich Genetik, Zucht, Aufzucht der Welpen, usw. usw. zu erweitern?

wer sich die Ahnentafeln (den Personalausweis) für seine Welpen selbst "strickt", oder Hunde gar ohne Papiere "produziert", muß sich nicht wundern als höchst unseriös eingestuft zu werden.

hier kannst Du Dich informieren wozu es u. a. dient einem Verein anzugehören und welchen Zweck Papiere erfüllen:

http://www.zuechter.info/tiere-stammbaum-1.html

http://www.vom-drachental.de/k%C3%A4uferinfos/die-ahnentafel-warum/

http://www.zuechter.info/tiere-stammbaum.html

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Kommentar von Martinmoeckner
17.11.2016, 14:32

Meine Tiere brauchen keine Ahnentafel ich habe die Reinrassigkeit und die bekannten Erbkrankheiten per Gentest untersucht die Testergebnisse sind nach wissenschaftlichen Standards dokumentiert, jeder der einen Welpen bei mir kauft bekommt Kopien davon mit das ist allemal besser als jede phänotypische Ahnentafel

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Ich hab mir eigentlich geschworen mich über dieses Thema nicht mehr auf zu regen.... aber
1. Nicht alle vdh züchter haben 1a hunde auch da gibt es genug schwarze schafe. Und ich kenne genug kranke rassehunde.

2. Vermehrer ist für mich jemand der Geld verdienen will, der nicht auf das wohl des Hundes schaut.
Ich hab meine zwei aus gutem Grund von hobbyzüchtern, ich habe gut sozialisierte, 100% gesunde hunde.

3. Ich hoffe doch das diejenigen die hier ausschließlich pro vdh rassehund sind sich schon mal gefragt haben: solltet ihr euch selbst auch fortpflanzen? brillenträger, plattfuss, Arthrose, segelohren usw.
Wir sind alle nicht perfekt warum sollten es dann unsere Hunde um jeden Preis sein.

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Kommentar von Berni74
21.11.2016, 07:54

Es geht nicht um Perfektion, es geht darum, daß viele "Hobbyzüchter" nicht mal um die Erbkrankheiten ihrer Rasse wissen, geschweige denn in der Zucht darauf Einfluß nehmen würden.

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Kommentar von aimee2010
21.11.2016, 19:10

doch es geht um perfektion! ein Zahnfehler oder ein Knorpelschaden am Ohr führt zu einem zuchtausschluss beim vdh. dafür werden nicht freiatmende möpse, englische bulldoggen , boxer tolleriert, die abknickende hüfte beim schäferhundvom gewollt. ich glaube ich muss nicht alle vom vdh geduldeten qualzuchten nennen. sie sind alle wohl bekannt.

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Kommentar von aimee2010
25.11.2016, 00:56

Es ist so weil sie dumme Menschheit so etwas kauft und züchter so züchten. Und ich schere niemanden über einen Kamm ich sag nur das es nicht zwingend ein hund aus einer eingetragener zucht sein muss weil diese auch nicht zu 100% gesund sind.

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Kommentar von aimee2010
25.11.2016, 00:58

Ich habe super sozialisierte und gesunde welpen von vermehrern

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Bin grade über deinen tag: Vorurteile gestolpert.

Nach deinen Enthüllungen haben wir Urteile.

Und jetzt bin ich hier raus. Hier stinkt´s

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Wenn du in einem Verein bist bestädigtes sich das du keine Kranken Hunde züchtest. Wird auch Kontrolliert.

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Was verstehst du denn unter "züchten"? Welches Zuchtziel hast du? Wer kontrolliert, ob du die Standards einhältst und überhaupt ein Zuchtziel verfolgst? Wie willst du die "Qualität" garantieren?

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Kommentar von Martinmoeckner
17.11.2016, 14:10

Wir möchten Border Collies züchten unsere Tiere haben zwar keine Ahnentafel sind aber dafür per Gentest auf sämtliche bekannten Erbkrankheiten wie CEA, CL, TNS und den Merle Faktor untersucht und keine Träger der beschädigten Gene, außerdem habe ich die Reinrassigkeit per Gentest bestätigt.

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Ach, du bist der Biologe mit der Tierärztin als Schwester.

Schmunzel.

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Kommentar von Berni74
17.11.2016, 15:14

:-)

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