Warum wird in der öffentlichen Verwaltung kostenpflichtige Software (z. B. Produkte von Microsoft) benutzt, wenn es doch freie kostenlose Software gibt?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Mit open Source kannst Du keine Verträge machen. Es kostet nichts, aber es garantiert auch niemand, dass es das morgen noch gibt. Oder das es sicher ist. Wen verklagst Du denn wegen der Sicherheitslücken in Linux? Wer garantiert, dass es morgen noch Support für Libre Office gibt?

Die Lizenzkosten sind unbedeutend. 100 Euro oder so für ein MS-Office einsparen? Das hast Du doch in zwei Arbeitsstunden wieder raus, wenn der Beamte sich mit Open Source herumschlagen muss. Arbeitszeit und Effizienz und Langzeitverfügbarkeit schlägt Lizenzkosten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von FloTheBrain
11.02.2016, 14:24

Das ist Unfug!

Quasi das ganze Internet setzt auf Linux. Fast alle Server dieser Welt laufen mit Linux. Wenn es also stimmen was du hier behauptest, dann wäre von heut auf morgen das Internet in Gefahr auszugehen.

Und selbstverständlich gibt es auch freie Software, die versicherbar ist. Somit geht eine Firma kein Risiko ein.

Und viele Firmen verkaufen auch den Support an Unternehmen.

Unter Linux kann man sich sogar sicherer sein, dass es das auch noch in 20 Jahren gibt. Im Gegensatz zu einzelnen Firmen, die sehr schnell pleite gehen könnten.

0

Der Grund ist die mangelnde Kompetenz in Sachen moderne Medien. Mircosoft stellt kostenlos Windowssoftware für Schulen zur Verfügung, und das seit schon 20 Jahren. So lernen die Kinder von klein auf was ein Betriebssystem ist. Augenscheinlich. In Wahrheit lernen sie nur Microsoft kennen. Apple bekommt den Fuß in die Tür über die mobilen Geräte und den "Hipsterfaktor".

Alle Begründungen die du hier gehört hast, die gegen freie Software sprechen stimmen nicht. Ebenso stimmt deine These nicht:

In Vielen Bundesländern und Gemeinden wird seit Jahren auf Linux und freie Software umgestellt. Das spart ordentlich Geld und ist außerdem viel sicherer als Windows, was inhärent unsicher gestaltet ist.

Viele Firmen verkaufen als Geschäftsmodell den begleitenden Support für die Software.

Der Hauptgrund ist also Gewohnheitssache. Dank knapper Kassen wird aber trotzdem immer mehr auf freie Software gesetzt.

Alles was nicht direkt ein Desktop PC ist, läuft außerdem mit hoher Wahrscheinlichkeit schon heute mit Linux: Modems, Router, Smart TV's, alle Androidgeräte, Server und selbst das Frühwarnsystem für Zunamis im indischen Ozean setzt auf eine Deutsche Linux-Distribution. Gerade weil es da um jahrelange Zuverlässigkeit geht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Klar ist Open Source sicherer. Es gibt auch genug Firmen, die kein Microsoft einsetzen, das Problem ist einfach, das in Schulen Microsoft verwendet wird, was sowieso eine absolute Frechheit ist, dadurch kennen sich später alle mit den MS-Programmen aus, und die anderen wollen sie nicht benutzen, obwohl sich diese in der Bedienung kaum unterscheiden. Die komplette Stadtverwaltung Münchens zum Beispiel hat auf Linux umgestellt, wird jetzt aber evtl. wieder geändert, da der neue Bürgermeister ein Linux-Hasser oder sowas ist. 

Ich denke nicht, das der Support eine so große Rolle spielt. Den kriegt man bei Linux genauso. Ich denke eher es liegt daran, das Microsoft auch durch Angebote den Firmen ihre Software schmackhaft macht.

Es gibt viele Firmen, die Linux benutzen oder eine Umstellung in Erwägung ziehen. Gerade jetzt, wo Microsoft kein Betriebssystem mehr auf dem Markt hat, mit dem man einigermaßen arbeiten kann.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von FloTheBrain
11.02.2016, 14:38

Beste Antwort.

1

Ich denke mal den Betrieben geht es vorrangig um den Support, den man bei Microsoft, etc. garantiert bekommt...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von FloTheBrain
11.02.2016, 14:37

Bekommst du auch garantiert unter Linux.

0

Wegen der Wartungsverträge

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?