Warum wird in der Homöopathie bei einer Zahnwurzelbehandlung das homöopathische Mittel per Spritze an die betroffene Stelle verabreicht?

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3 Antworten

Ein Globulus - zwei oder mehr Globuli.

Wenn es unproblematisch möglich ist, per Spritze den Wirkort zu treffen, dann kann man mit dieser Methode viel gezielter eine hohe Wirkstoffkonzentration am Zielort erreichen, ohne andere Bereiche einem für sie unnötigen Arzneistoff auszusetzen. Bei einer Blasenentzündung in die Blase zu spritzen ist da schon riskanter, weshalb man es eher nicht macht; wobei im normalen Medizinbetrieb unter Umständen auch mal eine Blasenspülung gemacht wird, wenn es nötig erscheint.

Diese Argumentation ist bei Homöopathie natürlich eher hinfällig, weil ohnehin kein Wirkstoff gegeben wird. Allerdings weiß man bei Homöopathen nie genau, was die eigentlich verabreichen. Manchmal sind es ja auch Niedrigpotenzen oder gar Urtinkturen; in dem Fall gibt es einen Wirkstoff, der dann auch durch eine Spritze gezielt an den Wirkort gebracht werden kann.

Allerdings sollte man die Vorgehensweise von Homöopathen nie genau hinterfragen, da man dann schnell festellt, dass das ganze homöopathische Gedankengebäude ziemlich widersprüchlich und unfundiert ist.

Eine gute Homöopathenantwort wäre hier wohl:

Aus der persönlichen Anamnese und der Ursache deiner Erkrankung wurde das für dich richtige Arzneimittel in der für dich persönlich passenden Applikationsart gewählt.

Ich vermute, der Zahnarzt hatte dafür einen ganz profanen Grund:

Eine Spritze kann er höher abrechnen.

Da gebe ich Dir vollkommen Recht, der Zahnarzt kann daran mehr verdienen. So sind sie halt..

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@FragaAntworta

Auch ich kann Dir da vollkommen Recht geben.

So sind sie halt, die homöopathisch tätigen Zahnärzte.

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@Auskunft

Steht zwar nirgends, aber Du wirst schon wissen woher Du das weißt. Zur Sicherheit mach ich noch schnell einen Screenshot.

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@Auskunft

Es geht hier nur vordergründig um Homoöpathie. Es ist eine rein hypothetische Frage die der FS in den Raum wirft um gewisse Reaktionen und Meinungen zu erreichen, und wie man sieht, sind wir immer die, die dann dort auftauchen.

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@FragaAntworta

Und das ich besser einen Screenshot erstelle, habe ich lustigerweise, durch die Diskussionen über Homoöpathie gelernt. uteausmünchen hat es mir nahegelegt. Dafür meinen Dank.

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@FragaAntworta

Du unterstellst hier einem anderen User Dinge, nur um von Thema "Homöoapthie", um das es dem Fragesteller in einem konkreten Fall geht, abzulenken.

Wenn Dir die Frage nicht passt, dann übergehe sie doch einfach.

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@Auskunft

Nein, ich unterstelle nicht. Aber MalNachgedacht wird wohl kaum diese Behandlung bei sich durchführen lassen. Also wohl doch rein hypothetisch, und das bedeutet "nicht Unterstellung", sondern "auf einer Annahme beruhend", wir wollen doch mal die Kirche im Dorf lassen, und wie Du schon geschrieben hast, es müsste in diesem Fall ein Schulmediziner als Ausführender sein, der nur auf Geld aus ist. Das es gerade immer die Homöopathie sein muss... gibt doch auch andere völlig nutzlose IGEL Leistungen..

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@FragaAntworta

FragaAntworta,

Es geht hier nur vordergründig um Homoöpathie. Es ist eine rein hypothetische Frage die der FS in den Raum wirft um gewisse Reaktionen und Meinungen zu erreichen, und wie man sieht, sind wir immer die, die dann dort auftauchen.

Du solltest Dich wirklich besser informieren, bevor Du hier Rundumschläge gegen alle möglichen User - einschließlich des FS - verteilst.

Homöopathische Injektionstherapie ist eine von zahlreichen nebeneinander am Markt existierenden Homöopathievarianten.

Also Beispiel möchte ich diesen Link anführen, auf dem exakt das empfohlen wird, wonach MalNachgefragt hier fragt.

http://www.zahnaerzte-muehlenkamp.de/fileadmin/user\_upload/Publikationen/Nicole\_Gruenert\_die\_Einsatzmoeglichkeiten\_homoeopathischer\_mittel\_bei\_einer\_Implantatbehandlung.pdf

""die Anästhesie wirkt nicht: lachesis muta d12 - Injektion in die Region"


Und sogar Studien gibt es zum Thema, z.B. "Pach D, Brinkhaus B, Roll S, Wegscheider K, Icke K, Willich SN, Witt CM. Efficacy of injections with Disci/Rhus toxicodendron compositum for chronic low back pain - a randomized placebo-controlled trial". Die Studie kommt allerdings zu dem Ergebnis, dass die Homöopathiegruppe keine signifikante Überlegenheit gegen Placebo erreicht.
Sogar die Carstens-Stiftung schreibt zur Studie "Fakt ist jedoch, dass die Disci/Rhus toxicodendron compositum Injektionslösung ebenso schmerzlindernd wirkte wie die Placebo-Lösung".
Aber das ist bei Homöopathie ja nichts Neues.

Also: Es handelt sich keineswegs um eine hypothetische Frage, sondern um in Deutschland an Patienten ausgeübte Praxis.


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@FragaAntworta
Also wohl doch rein hypothetisch, und das bedeutet "nicht Unterstellung", sondern "auf einer Annahme beruhend",

Wenn solche Fälle dokumentiert sind, kann man wohl kaum von einer "Annahme" sprechen. 

Und woher willst Du wissen, ob der Fragesteller nicht selbst eine solche Handlung genossen hat oder Patienten persönlich kennt, bei denen sie durchgeführt wurde?

müsste in diesem Fall ein Schulmediziner als Ausführender sein

Nein, kein Schulmediziner, sondern ein Zahnarzt, der sogenannte "alternative" Methoden, in diesem Fall die Homöoapthie anwendet. Und solche Ärzte nennt man gemeinhin "Alternativmediziner" und nicht "Schuldmediziner".

Ich empfehle doch, sich mit der Materie vertraut zu machen, bevor man hier antwortet!

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@Auskunft

Oha, also ist der Zahnarzt kein Mediziner? Sondern, einen Alternativmediziner...

Zurzeit existiert keine allgemein akzeptierte Definition von „Alternativmedizin“ Quelle: Wikipedia

Was ist er denn nun? Im Prinzip ein Arzt, der es nach Deiner Definition besser wissen müsste, und es trotzdem macht, dann ist er wohl kein Arzt mehr sondern Homöopath?

Deine Kommentare sind ein wenig widersprüchlich?

Wenn solche Fälle dokumentiert sind, kann man wohl kaum von einer "Annahme" sprechen.

Gibt es da eine vertrauenswürdige Quelle? Nachprüfbar?

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@uteausmuenchen

Vollkommen richtig uteausmünchen, aber sie wird von Ärzten durchgeführt. Damit macht es das nicht schlechter oder besser, sondern es ist ein Schulmediziner, der seine Patienten damit beglückt. Also eigentlich sollten es Ärzte, aufgrund ihrer Ausbildung besser wissen, ich denke ein Arzt wird kaum etwas verwenden was nicht wirkt, denn er ist ja ein ausgebildeter Schulmediziner. Wo ist das Problem? In Deiner Infobroschüre steht auch nichts davon, denn da steht nur:

Die Anästhesie wirkt nicht: Lachesis muta D12 – Injektion in die Region

Ansonsten wird da nichts gespritzt.

Du solltest Dich wirklich besser informieren, bevor Du hier Rundumschläge gegen alle möglichen User - einschließlich des FS - verteilst.

Auweia, Rundumschläge? Das bedeutet also ich darf nicht nachfragen? Oder Belege fordern, die auch das aussagen? Oder auch nur in Zweifel ziehen, dass jemand der keine Homöopathie mag, sich damit behandeln lässt? Sind Zweifel keine wissenschaftliche Methode mehr? Dann tut mir das leid.

Aber ich möchte dann auch auf den Kommentar von DeCnJackZ, (24.11.2015) verweisen.

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@FragaAntworta

Siehe meinen Kommentar weiter oben, in dem ich alles Notwendige gesagt und versucht habe, Dir Einblick in den Begriff "Homöopath" zu geben.

Da ich, schon seit einiger Zeit den Eindruck habe, dass sich das hier zu einer Endlosschleife entwickelt, empfehle ich Dir, Dich im Internet über die Homöopathie und die "Homöopathen" zu informieren.

Sollte Dir trotzdem das eine oder andere daran nicht klar sein, kannst Du gerne eine entsprechende Frage auf GF stellen.

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Für einen Moment hatte ich wirklich gedacht, dass sich jemand bei einer Wurzelbehandlung homöopathische Mittel spritzen lassen hat, und nicht vor Schmerzen gestorben ist.
Aber das ist ja nur eine sarkastische Frage.

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