Warum wird im Tierschutz immer sofort kastriert und nicht sterilisiert?

11 Antworten

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Im Facebook hat mal eine Tierärztin, die für den Tierschutz arbeitet, geschrieben, dass sie nur sterilisiert - nicht kastriert u sie nicht versteht, warum das nicht generell gemacht wird.

Ganz klar, sterilisierte Hunde benehmen sich wie intakte Hunde und da liegt wahrscheinlich das Problem. Kastraten sind einfacher zu kontrollieren, wenn sie in Massen irgendwo im Tierheimen etc sitzen. Und daher wird der Tierschutz das weiter so machen.

Was aber so gar nicht verständlich ist, warum kastriert fast jeder Tierarzt einfach mal so obwohl kein medizinischer Grund vorliegt? Eigentlich verboten - Tierärzte machen es nicht nur ohne Grund, viele empfehlen es auch ihren Kunden.

Die Tierärztin vom Tierschutz schrieb zu dem Thema, dass ein Tierarzt an der Kastration deutlich mehr verdient als an einer Sterilisation. Auch könnte er die Kastra besser verkaufen mit dem angeblichen Argumenten wie Mamaturmore, einfacher erziehbar und so einen Quatsch. Hinzu kommt, dass Tierärzte an Kastraten in den darauf folgenden Jahren oft gut Geld verdienen, weil diese überfetten, Krebs bekommen, Schilddrüsenprobleme bekommen, Inkontinent werden etc. Das alles passiert bei sterilisierten Hunden nicht - somit kein Verdienst.

Versuche mal einen Tierarzt zu finden, der sterilisiert. Ich habs versucht. Lustig ist es - na ja eher traurig. Man bekommt gleich diese ganzen dummen und falschen Argumente ums Ohre gehauen und den guten Rat auf jeden Fall zu kastrieren.

Ich finde es sehr traurig, dass es immer nur ums Geld geht und nicht um das Tier.

. Kastraten sind einfacher zu kontrollieren, wenn sie in Massen irgendwo im Tierheimen etc sitzen>

mit ganz viel bauchweh kannman das ja auch noch respektieren,aber , wenn kastrationsaktionen gestartet werden , für tiere, die dann wieder auf die strasse entlassen werden, da ist es doch total unangebracht zu kastrieren -- und dem tierschutzgesetzt verbot würde auch genüge getan, wenn ind den fällen steriliesiert würde .

Auch könnte er die Kastra besser verkaufen >

völlig unverständlich , denn meistens soll doch nur die fruchbarkeit unterbunden werden undncith das wesen des hunde gebrochen /verändert. nichts dagegenzu sagen , es gibt hunde die durch kastration erst wirkloch händelbar werden , aber das sind eher die wenigsten.

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@eggenberg1

ich bin absolut gegen Kastration und gebe Dir in allem recht. Ich habe nur das wiedergegeben, was mir gesagt wurde.

Mein Rüde und auch meine Hündin sind intakt und werden definitiv niemals kastriert. Ich finde auch, dass Hunde teilweise gebrochen werden. Schlimm ist, dass viele Hunde nicht mehr erwachsen werden, weil sie kastriert werden.

Alle Hunde, die ich kenne, haben sich durch die Kastra verändert. Klar gab es auch Vorteile wie zb das es keine Samenspritzer mehr gab - dafür aber Schilddrüsenprobleme. Ich finde die Nachteile teilweise sehr heftig.

Und händelbarer wird oft falsch verstanden. Mein Rüde zb mag natürlich nicht alle Rüden, aber er tut ihnen nichts. Allerdings macht es keinen Spaß mit manchen Rüden zu laufen - also mach ich es nicht. Tja da gab es dann schon Leute, die meinten, wenn er kastriert wäre, würde es besser gehen. Wie egoistisch ist das denn?

Und sterilisierte Hündinen sowie intakte werden läufig, bluten. Nichts schimmes und ja man sollte Rüden in der Zeit aus dem Weg gehen. Kein Problem. Aber den Leuten ist das zu anstrengend. Auch verdammt egoistisch.

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@shark1940

ja solche menschen sollten sich überlegen sich eine cyberhund anzuschaffen :clean bis ins letze glied.

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hallo shark, ich kann dir in allen teilen einfach nur recht geben... und wie hast du so schön festgestellt, es geht immer um die kohle...und es sind ja "nur" tiere, die können ja nicht NEIN sagen das tun die menschen für sie.

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Bei dem Thema die HA auszusuchen ist nicht ganz einfach -- allen einen großen Dank für die Beiträge - Jeder hätte einen HA verdient gehabt . Danke für eure Mitarbeit ! L.g.l eggenberg1

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@eggenberg1,

Das Hin und Her über eine Kastration ist eher von jedem Hund abhängig, da sollten keine Normen oder feste Regeln gelten. Es sollte in erster Linie das Tier und seine Psyche gesehen werden. Es gibt Hunde, egal ob Rüde oder Hündin, die mit einer Kastration besser zurechtkommen. Auch gibt es Hunde, die ohne Kastration mit ihren Hormonen gut alt werden können. Wenn eine Hündin nicht gewollt gedeckt wird, gibt es die Möglichkeit einer Abtreibung, die jeder Tierarzt durchführen kann. Es gibt viele Hündinnen, die große Schmerzen während der Läufigkeit haben, leider werden die Fälle von Krebs immer häufiger. Beim Rüden kann der Druck durch die Hoden sehr schmerzhaft sein. Man stelle sich einen Mann vor, der seine Hände auf den Rücken gebunden 2 Wochen lang gewisse Filme (P....) einen nach dem anderen sehen muss, ohne sich erleichtern zu können. Dann kann sich wohl jeder vorstellen, wie es den meisten Rüden geht. Aus dem Druck kann Aggression, Frust und so weiter werden. Meine Regel gilt, wenn der Rüde an jeden Hundehintern ran muss, nicht am Wort steht, weil andere Hunde wichtiger sind, dann sollte über eine Kastration nachgedacht werden. Zum Wohle der Hunde lassen sich auch so viele Beißereien vermeiden. Wenn ein Rüde einmal gedeckt hat, wird er wahrscheinlich seinen Drang noch eher ausleben wollen. Hoden und Prostatakrebs sind auch eine Seltenheit. So muss jeder Hundebesitzer selbst abwägen, was für sein Hund das Beste ist. Ich persönlich bin für die Kastration, es ist zwar kein Ersatz für eine gute Erziehung, jedoch wird das Leben für Mensch und Hund entspannter. Die Persönlichkeit eines Rüden hat nichts mit der Kastration zu tun.

Freundliche Grüße

Delveng

@delveng danke für deinenbeitrag aber es ging mir inerster linie umd ie tiere ,die vom tierheim direkt kastriert werden, die im ausland vom tiershcutz kastreiet werden und dann wieder auf die strasse entlassen. ich bin der meinung , da könnte eine sterilisation wesentlich vorteilhafter sein -- und eine kastration ist da auch nicht nötig , das ziel ,eine vermehrung zu unterbinden wäre mit einer sterilisation doch gegeben. dass es auch hunde gibt die mit einer kastration gut zurcht kommen, ist mir klar und dass es auchhunde gibt, die man one kastration nicht händeln könnte haben wir hie rin der anchbarschaft selber erlebt ,aber ichmeien es solllte immer abgewogen werden ,wie ud shcon sagtest individuell auf jedes tier abgestimmt, und genau DAS wird leider eben nicht gemacht.

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Es ist ja bekannt,

Ich behaupte mal, dass das einem Großteil der TA tatsächlich "nicht" bekannt ist! Außerdem klammern sich die meisten noch immer hartnäckig an die Bibel, in der steht, dass Tumore eindeutig nur mit Kastration verhindert werden. Dann kommt noch dazu, dass "Lieschen Müller" weder das weiße Fell ihres Maltesers noch den weissen Perserteppich vollgekleckert haben möchte. Ich möchte hier jetzt nicht wiedergeben, was manche gut informierte TA über ihre Kollegen und Kolleginnen erzählen. Fortbildung kostet Geld, wie wir alle wissen. Und gerade in diesem Bereich nehmen sie es wirklich von den Lebenden, daher ist ein Großteil der TA einfach nicht "auf dem neuesten Stand"!

Im Bereich Tierschutz könnte ich mir vorstellen, dass es tatsächlich "von der Umsetzung her" einfacher ist, aber dafür kenne ich mich zu wenig aus. Oder sie scheuen sich einfach, den Straßenhund anderweitig zu kennzeichnen. Ohrspitze abschnibbeln ist ja auch nicht wirklich nett!

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