Warum wird Homöopathie nicht verboten?

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Wir leben - nicht erst seit Trump - in einem Zeitalter des "Postfaktischen".

  • Der Computer funktioniert, und 99,99% der Menschen wissen nicht warum.
  • Das gilt auch für jedes Smartphone.
  • Und wer kann heute sein Auto noch selbst reparieren, die Elektronik ist doch nur noch ein vergossener Block?

Dagegen verkaufen sich Bücher von Harry Potter sehr gut.

Die "normalen" Leute erkennen keinen Unterschied mehr zwischen hoch-komplizierter Technik und Magie.

Un wenn man eh nicht versteht, warum etwas funktioniert, kann dann nicht auch etwas funktionieren von dem wirklich überhaupt niemand versteht, wie es funktionieren könnte.

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Beider Homöopathie ist das relativ einfach:

Hahnemann der Begründer der Homöopathie war eigentlich der Begründer der chemischen Pharmakologie, denn als einer der ersten experimentierte er mit chemischen Substanzen, wie Quecksilber, Arsen, Selen ...

Und als erster auch mit Kontrollversuchen (leider nur mit 1 Person).

Er war also wirklich äußerst fortschrittlich, aber eben mit dem Wissenstand von vor 200 Jahren.

Heute weiß die physikalische, chemische und pharmazeutische Wissenschaft mehr, aber die Homöopathie bleibt eben auf dem Wissensstand von vor 200 Jahren. Die Homöopathie ist eben leider völlig veraltet.

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Aber das wollen die Anhänger der Homöopathie nicht wahrhaben. Hier gibt esdann 2 Gruppen:

Die Professionllen Homöopathen, die davon ganz gut leben und für die es eine ganze Industrie für die Herstellung der Globuli gibt. Und die werden sich freiwillig nicht ihre Einkommesquelle wegnehmen lassen.

Und die vielen Gläubigen, die den unbewiesenen Werbebotschaften glauben, steht ja auch überall: Apothekenrundschau, rtv, Tageszeitung,Bild der Frau ... Gut bezahlte Werbung und als seriöse Reportagen verkleidete Pseudowerbung.

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Und da diese beiden Gruppen auch Auswirkungen auf die Politik haben:

1. Die Firmen betreiben mit viel Geld professionelle Lobby-Arbeit.

2. Die Anhänger werden keine Lust haben Wissenschaft zu lernen, sonern wollen ihren Aberglauben weiter beibehalten und ihre Scheinmedizin dann von der Krankenkasse bezahlt bkommen. Und as ind eben die Wähler der Parteien (das nennt sich dann Populismus)

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Und noch etwas zur Unschädlichkeit: Aus dem Glauben an alternative, esoterische Helmethoden ist z.B. Steve Jobs gestorben. DEnn als sei Kebs erkannt wurde, ar er noch so klein, dass es gute Chnen uf operative Entfrnung gegeen hätte. Nach esoterischer Behandlng mit Diät (schadet ähnlich wie Homöopathie nur durch den Verzicht auf echte Heilmethoden) war es dann für die Operation zu spät. Und der Chef von Apple tarb n en Folgen der "sanften Medizin"

Umdenken? Das wird es nicht mehr geben, da die "Postfaktische Denkweise" immer weiter um sich greift.

Und bevor jetzt der große "Shitstorm" losbricht, der Name "Trump" soll diese Person weder bewundern, noch verteufeln, sondern steht nur dafür, das viele Menschen glauben, dass man sich über nachgewiesene Fakten stellen kann.

Aber auch wenn man sich lange genug und intensiv genug etwas wünscht, so bleibt dieser Wunsch im Regelfall immer ein Wunsch und wird dadurch nicht automatisch zur Realität.

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Und der Name "Steve Jobs" soll auch nicht nur für diese spezielle Person stehn, sonern aufzeigen, dass Wunschdenken genau eines ist: menschlich. Denn Steve Jobs konnte sich mit seinem Milliarden großen Vermögen sicher die besten Ärzte, die besten Krankenhäuser und die besten Operateure leisten, ist aber gestorben weil er lieber seinem persönlichen Guru und dessen Versprechen der sanften Heilungsmethode glauben wollte.

Und wenn jemand, der an der Spitze eines großen IT-Unternehmens steht, und dem sicher die besten Informationsmöglichkeiten weltweit zur Verfügung standen, an solchen Aberglauben glaubt, wie will man dann dem "normalen Mitbürger" klarmachen, dass seine wertvollen Informationen aus der "yellow press" nur wertlose Werbebotschaften sind?

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@BurkeUndCo

Egal ob und warum Steve Jobs sterben musste (ich bezweifle ohnehin , dass er gerettet werden hätte können Bauchspeicheldrüsenkrebs ist meist unheilbar ) 

Ausserdem kursieren mehrere Versionen im Netz und jeder nimmt gerade die, die ihm passt. 

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@Huflattich

Es dreht sich hier nicht um die Person Steve Jobs als solche, sondern als Beispiel für vermeidbare Todesfälle durch heilbare Krankheiten.

Es ist mit der Homöopathie so wie mit den sogenannten "Impfkritikern". Man glaubt etwas Gutes zu tun, in dem man die Empfehlungen der "bösen Schulmedizin" misfolgt. Tatsächlich sterben auch da im Jahr einige Kinder an Masern, an Kinderlähmung etc. was nicht nötig gewesen wäre, weil die wissenschaftliche Medizin heute Wege weiß, diese Kankheiten zu vermeiden oder zu heilen.

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@Huflattich

Wie bei jedem Krebs ist das eine Frage des Erkennungszeitpunkts.
Und anscheinend wurde der Krebs bei Steve Jobs sehr rüh entdeckt. Aber die wertvolle Zeit für seine Rettung ging eben durch Abwarten und Diät verloren.

Und wenn der Krebs mal groß genug ist, dann ist schließlich jede Operation nutzlos.

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"Die "normalen" Leute erkennen keinen Unterschied mehr zwischen hoch-komplizierter Technik und Magie."

Dafür ein fettes Daumen hoch.

In der Tat haben es viele längst aufgegeben überhaupt verstehen zu wollen wie bestimmte Dinge funktionieren. Viel bequemer und beliebter sind dann Pseudoerklärungen (wie z.B. das homöopathische "Ähnlichkeitsprinzip") auch wenn diese noch so absurd sind.

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@MalNachgedacht

Merkwürdig ist nur die mangelnde Konsequenz der Homöopathie-Anhänger.

Wenn das Auto oder das Handy defekt sind, dann gehen sie zu einem Spezialisten, der z.B. Elektronik gelernt hat und der weiß, was im Inneren dieser Geräte abläuft, und der dann - leider nicht immer folgreich - versuchen kann diese Geräte zu reparieren.

Bei Problemen mit dem eigenen Körper, der doch viel wertvoller ist als ein Auto oder ein Handy, da geht man nicht zum echten Spezialisten, der den menschlichen Körper an der Universität studiert hat und der wissen sollte, welche Behandlungsmethoden bei welcher Krankheit die besten Heilungserfolge bringen, also zum Hausarzt oder dem Facharzt. --- Nein da geht man zu einem Heilpraktiker, der nach dem deutschen Heilpraktikergesetz praktisch kein medizinisches Wissen haben muss, der aber von sich behauptet "alternativ" zu behandeln.  Komisch ist nur, dass wenn man das dann wörtlich nimmt "alternativ" hauptsächlich "anders" bedeutet und zwar eine andere Behandlung, als die es machen würden, die das studiert haben.

Dass das nicht wirklich zweckmäßig ist, das sollte eigentlich jeder einsehen können. Und ich verstehe nicht, warum das nicht auch eingesehen wird. Und das obwohl ich wirklich oben nach glaubwürdigen Erklärungen gesucht habe.

Gut --- die Gruppe der Profi-Homöopathen, die damit ihr Geld verdient, die wird es nie einsehen wollen. Denn wer wird schon zugeben, dass er eigentlich nioch etwas dazu lernen sollte ???

Aber, dass es heute noch Leute gibt, die aus freien Stücken - ohne irgendwelchen Zwang - zum Homöopathen anstelle zum Hausarzt gehen, das ist schwer verständlich. Aber das ist eben ein gutes Beispiel für das Funktionieren entsprechend umfangreicher Werbung.  ---- Nur wenn man hier noch eine Runde weiter nachdenkt, dann: Werbung kostet Geld, also wird das nur jemand (oder Firmen) tun, die daran verdienen. Demzufolge kann Homöopathie doch nicht so günstig sein wie immer behauptet.

Und ob es wirklich für das "selbstständige Denken" von "aufgeklärten Bürgern" spricht, wenn man einfach den Leuten hinterher rennt, die die lauteste Werbung verkünden, das mag jeder selbst entscheiden.

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@BurkeUndCo

Wenn das Auto oder das Handy defekt sind, dann gehen sie zu einem Spezialisten, der z.B. Elektronik gelernt hat und der weiß, was im Inneren dieser Geräte abläuft, und der dann - leider nicht immer folgreich - versuchen kann diese Geräte zu reparieren.

Was für toller ein Vergleich... 

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@Huflattich

Hallo Huflattich,

nicht wahr, vielen Dank für Deine Zustimmung.

In der Wahrheit ist der Unterschied zwischen der einfachen Elektronik des Autos und dem menschlichen Körper natürlich noch viel größer. Und deshalb ist es natürlich noch viel unverständlicher mit dem Auto zum Spezialisten zu gehen (und nicht zum Scharmanen) aber mit dem komplizierten menschlichen Körper im Problemfall zum Quacksalber. Das ist nicht nur unverständlich, das ist wirklich echte Dummheit.

Es kann doch wirklich nicht so sein, dass die "normalen Leute" immer noch auf dem geistigen Level des Wilden Westens sind, wo als einzige Hilfe bei gesundheitlichen Problemen die fahrende Show des Heilpraktikers mit Schlangenöl zur Verfügung stand.

Aber halt, ich will dem Wilden Westen nichts Böses nachsagen, denn auch dort gab es schon vereinzelt Ärzte, wie den Doc. Holiday.

Und im Schlangnöl gab es zumindest irgendeine Substanz, die vielleicht irgendeine Heilwirkung haben könnte. Im Wilden Westen hätte jedenfalls niemand gewagt echte Hochpotenz-Homöopthie anzubieten, also Globuli ohne jeden Gehalt an Wirkstoffen, denn dieser Anbieter wäre nicht lange weiter gefahren, dazu gab es damals viel zuviele Geräte, die Löcher erzeugen konnten.

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@Huflattich

Was für toller ein Vergleich..

Das finde ich auch - und man kann das auch noch weiter ausbauen.

Wenn ich Rückenschmerzen habe gehe ich zum Orthopäden und nicht zum Augenarzt - bzw. werden an einen Orthopäden überwiesen.

Habe ich Probleme bei Urinieren werde ich wohl zum Urologen und nicht zum HNO-Arzt gehen.

Also allesamt Spezialisten die neben einem jahrelangen Medizinstudium auch noch eine jahrelange Facharztausbildung erfolgreich absolviert haben.

Heilpraktiker sind hingegen "wundersamerweise" scheinbar Universalgenies - die können vor Fußpilz bis Sehstörung alles - und das ganze meist per Wochenendkurs in 1-2 Jahren erworben und durch einen einen schriftlichen Multiple Choice Test (mit Fragen und Antworten die man sich im Internet herunterladen kann) und einer mündlichen Überprüfung (beides beliebig oft wiederholbar) bestätigt.

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"Die Anhänger werden keine Lust haben Wissenschaft zu lernen, sonern wollen ihren Aberglauben weiter beibehalten und ihre Scheinmedizin dann von der Krankenkasse bezahlt bkommen."

Was für ein Quatsch! 

Es fängt schon mal damit an, dass die meisten homöopathischen Mittel gar nicht von der Kasse bezahlt werden. 

Und es soll tatsächlich Menschen geben, deren Welt nicht so schwarz-weiß ist wie Ihre. Die dann z.B. natürliche Mittel bei "leichten" Problemen nehmen und bei "ernsten" Krankheiten zum Schulmediziner gehen. Aber da SIE solche Menschen nicht kennen, darf es die natürlich auch nicht geben...

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@ErsterSchnee

Sehr geehrter ErsterSchnee,

leider scheinen Sie bei mehreren Ihrer Argmente nicht auf dem neuesten Stand zu sein.

1. Mittlerweile bezahlen die meisten privaten und gesetzlichen Krankenkassen homöopathische "Leistungen", denn das ist halt ein Werbeargument leichtgläubige Mitmenschen als zahlende Kassenmitglieder zu fangen.

2. Es geht hier um homöopathische Arzneimittel, was Sie anscheinend überlesen haben. Also nicht um "natürliche" Arzneimittel sondern zum Großteil um chemische Arzneimittel wie Arsen, Quecksilber, Selen, und sogar Plutonium, die als Homöopathika ohne jeglichen Wirkungsnachweis verkauft werden. Diese Gifte sind nur deshalb für den Käufer unschädlich, weil die Gifte nur auf den Verpackungen stehen, die darin enthaltenen Globuli aber kein einziges Atom dieser Stoffe enthalten.

Gegenargument:

Natürlich sind "natürliche" Arzneimittel sinnvoll. Wenn ich einen rauhen, trockenen Hals habe, dann lutsche ich Salbeibonbons (übrigens auf konkrete Empfehlung meines Hausarztes) und habe damit gute Heilungserfahrungen. Nur enthalten Salbeibonbons tatsächlich gewisse Mengen Salbei und unterscheiden sich dadurch wesentlich von echter Hochpotenz-Homöopathie.

Allerdings trösten Sie Sich Herr oder Frau ErsterSchnee, denn das geht vielen so. Denn die Homöopathie-Industrie verkauft sich erfolgreich unter dem Slogan "sanft und natürlich" zu sein. Gut: "Hundekacke" auch ein bewährtes homöopathisches Mittel ist tatsächlich natürlich, aber die oben aufgeführten giftigen Chemikalien sind das definitiv nicht.

Deshalb währt sich die homöopathische Industrie bisher auch erfolgreich gegen die Forderung der Aufklärer, die ngeblich darin enthaltenen Wirkstoffe auch in deutscher Sprache aufzulisten. Denn dann könnte ja auch der deutsche Normalbürger auch erkennen, dass es sich hier nicht um natürliche Stoffe handelt.

Nochmals: Ihrer Denkweise kann ich nur voll und ganz zustimmen. Allerdings passt sie halt absolut nicht zur Homöopathie.

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@BurkeUndCo

@BurkeUndCo:

"Es geht hier um homöopathische Arzneimittel, was Sie anscheinend überlesen haben. Also nicht um "natürliche" Arzneimittel [....]"

Ich suche immer noch die Stelle, wo ich über "natürliche Arzneimittel" geschrieben habe. Bitte das Zitat angeben, sonst kann ich dich leider nicht mehr ernst nehmen, wenn du halluzinierst und Dinge liest, die nirgends stehen...

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@ErsterSchnee

Hallo ErsterSchnee,

hier zum Nachlesen:


Und es soll tatsächlich Menschen geben, deren Welt nicht so schwarz-weiß
ist wie Ihre. Die dann z.B. natürliche Mittel bei "leichten" Problemen
nehmen
und bei "ernsten" Krankheiten zum Schulmediziner gehen. Aber da
SIE solche Menschen nicht kennen, darf es die natürlich auch nicht  geben...


Und genau das war ie Stelle auf die ich direkt mit meinem Kommentar geantwortet habe.

Also ich glaube nicht, dass ich haluziniere, aber ich glaube ja auch nicht, dass Homöopathie gegen Gedächtnisstörungen hilft.

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Gute Vergleiche, gute Argumente; habt Dank.

Nur eines möchte ich noch anfügen. Dass 99.99% keine Ahnung haben, wie ein Computer funktioniert, mag ja stimmen. Doch ich halte regelmäßig einen Kurs in "Grundlagen der Digitaltechnik" und sehe, dass mehr als 80% die Grundlagen verstehen können und in der Lage sind (nach einer kurzen theoretischen Einführung mit Experimenten angereichert), einen Addierer selbst zu bauen, nur mit den Bauteilen "Widerstand und Transistor". Einige schaffen sogar den Taktgeber mit einer Bistabilen Kippstufe.

Will sagen: Wenn man sich mit Computern ernsthaft beschäftigt, kann man sich sehr wohl eine Ahnung darüber aufbauen, wie der funktioniert. Bei der Homöopathie ist das aber bis heute noch keinem gelungen: Vermutlich eben, weil es nicht über Placebo hinausgeht...

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Aus dem Glauben an alternative, esoterische Helmethoden ist z.B. Steve Jobs gestorben. DEnn als sei Kebs erkannt wurde, ar er noch so klein, dass es gute Chnen uf operative Entfrnung gegeen hätte.

Das wird ja immer besser hier! Für wie doof willst du die Menschheit verkaufen? Aber da sich noch nicht einmal die beteiligten Ärzte der Medienkampagne gegen die Homöopathie entblöden, solche Behauptungen aufzustellen, ist es kein Wunder, diese nun auch auf GF anzutreffen.

Die Chancen auf operative Entfernung sind zu jeder Zeit und in jedem Stadium gegeben. Mach's gut und danke für den schwarzen Humor.

Wie aber stand es um die Heilungsaussichten und die Einschätzung dazu durch die behandelnden Ärzte bzw. Steve Jobs selbst? Hast du dafür eine belastbare Quelle, am besten doch bitte die Untersuchungsberichte?

Was macht dich außerdem so sicher, dass Jobs das Risiko einer nicht-schulmedizinischen Behandlung NICHT kannte? Bzw. die Chancen eines operativen Eingriffs mitsamt der Chemothearapie sehr wohl gegen das wahrscheinliche Ergebnis abgewogen hat. Es soll Leute geben, die sich sehr bewusst dagegen entscheiden, weil sie es vorzuziehen, die ihnen verbleibenden Monate mit mehr Lebensqualität zu verbringen, als dies ein operativer Eingriff und die Nebenwirkungen einer Chemo gewährleisten könnte.

Fakt ist doch: Die Überlebensrate bei Bauchspeicheldrüsenkrebs ist extrem gering!

Die 3- und 5-Jahres-Überlebensraten nach R0-Resektion und adjuvanter Chemotherapie sind 30 beziehungsweise unter 15 %. Das beobachtete 5-Jahres-Überleben liegt für alle Pankreaskarzinome unter 2 %. Die medianen Überlebenszeiten liegen nach R0-Resektion zwischen 17 und 28 Monaten, nach R1/2-Resektion zwischen 8 und 22 Monaten.

https://www.aerzteblatt.de/archiv/59589/Bauchspeicheldruesenkrebs-Heilungschancen-minimal

Dass Jobs alternative Heilmethoden anwandte, sagt nichts darüber aus, ob er glaubte, diese könnten ihn heilen.

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@holodeck

An Holodeck:

Danke für die Bestätigung Deines medizinischen Nichtwissens:

"Die Chancen auf operative Entfernung sind zu jeder Zeit und in jedem Stadium gegeben. Mach's gut und danke für den schwarzen Humor."

Dazu passt dann Dein zweites Zitat perfekt:

"Für wie doof willst du die Menschheit verkaufen?"

Fakt ist: Es gibt bei fast jeder Krebsart ein Stadium, bei dem jede Operation zwecklos und ohne Erfolgschancen ist. Das gilt dann wenn der Krebs das gesamte Organ befallen hat und so weit gewuchert ist, dassselbst die vollständige Entfernung nicht mehr ausreicht --- und manche Organe sind zum Leben absolut notwendig.

Und es gilt auch dann, wenn es bereits viele Metastasen gibt, die definitiv nicht ooperativ entfernt werden können, sondern nur durch Chemo- oder Strahlentherapie eingeengt werden können.

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Bei Steve Jobs gab es zwei Phasen:

Die Erkennung des Krebses in einem relativ frühen Stadium, also mit noch wirklich guten Chancen bei operativer Behandlung.

Und später, da war es für Operationen definitiv zu spät und es waren azuch nur noch wenige Tage.

Dazwischen die Hoffnung auf Alternativ-Therapie. Nur mit welcher Begründung und mit welchen Beweisen? Mit den fahrlässigen Versprechen der Scharlatane aus dem Bereich der Esoterik-Medizin. Dort reicghen eben reine Behauptungen, denn wer braucht schon Beweise, wenn die Behauptungen so hübsch klingen.

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.

:

Und ja, mir ist völlig egal, was Du - Holodesk - glaubst.

Aber wenn nur ein einziger der Mitleser hier durch meine Argumente zum Nachdenken kommt (er darf dann frei entschweiden, wie er will), dann war meine Mühe von Erfolg gekrönt.

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@BurkeUndCo

Das Pankreaskarzinom ist auch heute noch bei mehr als 95 % der Patienten nicht heilbar.

Also, Burke ...

wie weit war der Tumor von Steve Jobs?
Du scheinst das ja ganz genau zu wissen.

Alle anderen können seine Krankengeschichte im Focus Artikel nachlesen:

https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/news/steve-jobs-sein-kampf-gegen-den-krebs_aid_671976.html

Zitat:

Bereits 2004 wurde sein Tumor aus der Bauchspeicheldrüse entfernt. „Dann hätte er sogar geheilt sein können“, sagt Experte Jörg Kleeff. Doch der Tumor hatte bereits Metastasen gesetzt. Nach fünf Jahren war seine Leber voll mit Tochtergeschwüren. Die Ärzte rieten ihm zu einer Transplantation. 2009 bekam Steve Jobs ein gesundes Spenderorgan und damit weiteren Aufschub – bis Metastasen erneut auftraten. Wahrscheinlich handelte es sich dabei um Knochenkrebs, eine typische Folge des Pankreaskarzinoms.

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@holodeck

Vielen Dank an den Leibarzt von Steve Jobs, denn so genau kannte ich die Krankheitsgeschichte nun auch nicht.

Jedenfalls ein gutes Beispiel dafür, dass die alternative Lebensweise (im Gegensatz zur Chemo) gegen das erneute Auftreten von Metastasen nicht wirklich erfolgreich ist.

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Was ich hier nicht verstehe ist der Eifer, nicht-wirksame Alternativmethoden zu verteidigen. Kann natürlich jeder nehmen wie er will.

Aber es stellt sich hier doch die Frage, ob das wirklich Aufklärung sein soll oder (versteckte) Werbung.

Deshalb nochmals mein Aufruf an alle Mitleser: Selber Denken und selbst Entscheiden.

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@BurkeUndCo
Jedenfalls ein gutes Beispiel dafür, dass die alternative Lebensweise (im Gegensatz zur Chemo) gegen das erneute Auftreten von Metastasen nicht wirklich erfolgreich ist.

Gäbe es etwas, was im absoluten Sinne wirklich erfolgreich wäre, der Krebs wäre besiegt und kein Thema mehr. Aber so sind es bislang individuelle "Heilwirkungen", die viel besser erforscht werden müssten. WAS genau führt zu Spontanremissionen? Das sind eindeutig weder OP's noch die Chemo!

Was ich hier nicht verstehe ist der Eifer, nicht-wirksame Alternativmethoden zu verteidigen.

Aaaah ... wer nicht für mich ist, ist gegen mich? Ich glaube, das ist nicht zielführend im Sinne einer Aufklärung ;-)

Dazu: Aufklärung betreibt man nicht mit Verdrehungen und völlig falschen Darstellungen, die schon an Zynismus und Leichenfledderei grenzen. Allein das - und die Tatsache, dass du nicht der einzige bist, der das öffentlich in dieser Form verbreitet - ist schon Grund genug, deiner Darstellung entgegenzutreten.

Zweitens: wir brauchen eine völlig andere Debatte. Die Frage, ob Alternativmethoden "wirksam" sind oder nicht, kann nicht abseits der Tatsache geklärt werden, dass sie definitiv "wirken" - und zwar in vielen Fällen mindestens ebenso gut bis besser als ein sog. Verum. Der bisherige Forschungsansatz und das Verständnis von "Wirksamkeit" sind völlig falsch bei einer rein naturwissenschaftlichen Herangehensweise.

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@holodeck

Nein, wir brauchen keine andere Debatte, sondern nur eine Debatte mit ehrlichen, echten (beweisbaren Argumenten.

Lebensverlängerung in den letzten 200 Jahren durch echte Medizin, das kann jeder nachlesen, denn die Menschen werden älter.

Lebensverlängerung in den letzten 200 Jahren durch Homöopathie = Null, denn ohne Wirkstoff keine Wirkung.

Lebensverlängerung bei Krebs in den letzten 20 Jahren durch medizinische Forschung ...

Echte homöopathische Forschung zum Vergleich, die gibt es halt leider nicht.

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@BurkeUndCo
Nein, wir brauchen keine andere Debatte, sondern nur eine Debatte mit ehrlichen, echten (beweisbaren Argumenten.)

Oh doch, die andere Debatte brauchen wir. Es ist eine Frage der Glaubwürdigkeit und des Fortschritts. Nicht mehr und nicht weniger.

Lebensverlängerung in den letzten 200 Jahren durch echte Medizin, das kann jeder nachlesen, denn die Menschen werden älter.

Ohne Zweifel. Solange man die Todes- und Verkrüppelungsfälle durch "echte Medizin" außer Acht lässt sowie die diversen sozialen Verbesserungen in punkto Hygiene und Lebensstandards.

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@holodeck

Zustimmung:

Zumindest in einem Punkt: Die absolut wirkungslose Homöopthie hat definitiv auch keinerlei Nebenwirkungen - wenn man vom Verzicht auf echte Medizin absieht.

Aber dann ist man halt doch wieder auf dem medizinischen Stand vor 200 Jahren. Und ehrlich gefragt, das will doch eigentlich keiner sein.

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Wenn Homöopathie so fragwürdig wäre, wieso wird sie dann sogar i Krankenhäusern und große Kliniken angewandt? Wie z.B. in der Berliner Charite´...dann wären ja alle Ärzte Schwindler und Betrüger..... siehe unten......



Die Homöopathie ist eine traditionelle Therapie, die großen Wert auf das Gespräch, die Arzt-Patienten-Beziehung und die langfristige Begleitung chronisch kranker Patienten legt. Über die vergangenen 10 Jahre war Homöopathie-Forschung am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie ein großer Schwerpunkt. Dabei konnte gezeigt werden, dass Patienten in der praktischen ambulanten Patientenversorgung von der homöopathischen Therapie profitieren.  Wir bieten die Homöopathie als nebenwirkungsarme Therapie unter Evaluationsbedingungen daher in der Charité Hochschulambulanz für Naturheilkunde am Standort Mitte an. Die homöopathische Therapie lässt sich auch gut mit konventionellen Therapien kombinieren.

Homöopathie wird in der Charité Hochschulambulanz für Naturheilkunde am Standort Mitte z.B. eingesetzt bei:

Rückenschmerzen, Arthrose, Fibromyalgie, Erschöpfungszustände ,Infektanfälligkeit SchlafstörungenChronischen Atemwegsinfekten Reizdarmsyndrom ,allergischen Erkrankungen, Neurodermitis, Zyklusstörungen, Wechseljahrsbeschwerden, Kinderwunschtherapie, Altersheilkunde, weitere Erkrankungen

Homöopathen sind Scharlatane. Nachweislich.
Diese großflächige Verbreitung von Homöopathie ist das reinste Trauerspiel.
Vor allem weil so mancher Arzt es seinen Patienten verschreibt, obwohl man sich von einem studierten Arzt etwas Hausverstand erwarten würde. 

Traurig ist das. 
Sie verstehen einfach nicht, wie homöopathische Mittel erzeugt werden. Wenn sie es wüssten würde Ihnen ihr Hausverstand sagen, dass Homöopathie nicht funktionieren kann.
Wissenschaftler sehen in Homöopathie nur eine Lachnummer.
Ich habe sogar vor einiger Zeit ein Kabarett von Wissenschaftlern gesehen, die die Dummheit von Homöopathen klar stellen.

https://www.youtube.com/watch?v=FT6qT9_Tzf4

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@studiogirl

Kabarettisten und Narren sagen oft die Wahrheit.

Bei Werbung und Werbezeitschriften ist das häufig anders. Die sagen alles, was dazu dient das Produkt zu verkaufen.

Die Kabarettisten, die nach ihrer Vorführung Anti-Globuli verkaufen, die musst Du mir erst zeigen.

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Wenn Homöopathie so fragwürdig wäre, wieso wird sie dann sogar i Krankenhäusern und große Kliniken angewandt? Wie z.B. in der Berliner Charite´...dann wären ja alle Ärzte Schwindler und Betrüger..... siehe unten......



Mal langsam - Homöopathie wird in den allermeisten Krankenhäuser NICHT angewandt. 

Ausnahmen sind größtenteils "anthroposophisch" gesponserte Krankenhäuser. 

Und die "Charité Hochschulambulanz für Naturheilkunde" ist eben nicht die  Charité - sondern nur ein winziger Teil davon.

Davon abgesehen ist Homöopathie auch nicht die Naturheilkunde sondern (wenn man überhaupt Homöopathie zur Naturheilkunde zählen will was nicht einmal alle Homöopathen tun) nur ein winziger Teil davon.

Dazu muß man auch noch wissen dass die entsprechenden Lehrstühle an der Charité für diese Quacksalberei mit einer Million Euro von der homöopathiegläubigen Carstens-Stiftung gesponsert wurden - Geld das jedes Krankenhaus gut gebrauchen kann.

Forschungsauftrag war übrigens die Wirksamkeit von Homöopathie und homöopathischen Mitteln nachzuweisen.

Ergebnis der Forschung war, dass man keine Hinweise darauf finden konnte dass homöopathische Hochpotenzen besser oder auch nur anders als Placebos wirken.

Und die Masse der Ärzte verwendet keine Homöopathie  und deswegen sind auch nicht "alle Ärzte Schwindler und Betrüger" - einige aber leider schon.

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Volle Zustimmung zu Deiner Aussage:

".dann wären ja alle Ärzte Schwindler und Betrüger...."

Denn sind sie es denn nicht? Jeder der behauptet, dass Homöopathie wirkt, der lügt (Punkt - das ist wissenschaftlich wirklich eindeutig bewiesen.).

Dass Homöopathie von viele Medizinern bewusst als Placebo angewendet wird, damit Patienten, die unbedingt mit einer "Arznei" nach Hause gehen wollen, etwas erhalten haben, das kann ich noch tolerieren, aber jede andere Verschreibung - etwa mit dem Versprechen auf eine echte Wirkung, das hsalte ich für unverantwortbar.

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Hallo..

Ob es tatsächlich im Sinne der Schulmedizin heilend wirkt lasse ich mal offen, denn die Frage ist zu komplex, als dass ich sie beurteilen könnte.

Ich kenne mehrere Heilpraktiker, auch privat, und kann nur sagen, das sind sehr seriöse Menschen, die von sich aus schon wohltuend sind.

Leider kann man das nicht von allen sagen, was aber auch auf Ärzte und eigentlich alle Menschen zutrifft.

Da du vermutlich keine tiefer gehenden Erfahrungen mit der Homöopathie hast, wäre etwas mehr Demut oder Zurückhaltung sinnvoller, als Parteinahme, die nur auf Irrationalität beruht.

Alles Gute...

Ich kann als Naturwissenschaftler sagen: Da ist *nichts* dran an der Homöopathie. Chemie, Physik, Biologie und Medizin funktionieren nicht so wie es die Homöopathen gern hätten, das Gedankengerüßt ist wirrer Unsinn und im Experiment tausendfach widerlegt.

Das einzige, wo sich die Medizin (und die Krankenkassen!) von der Schule nach Hahnemann was abschneiden könnte wäre die Zeit die sich für den Patienten genommen wird. Dadurch fühlt man sich ernst genommen, umfassend diagnostiziert statt schnell durchgewunken (auch wenn das Ergebnis das gleiche wäre!) und das hilft.

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@matmatmat

Die Zahlen der immer mehr enttäuschten Patienten der Schulmedizin sprechen da eine komplett andere Sprache.

Warum nur suchen sie andere Wege als die "ach so tolle" Behandlung beim Arzt?

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@matmatmat

Auch diese Zeit, die sich der Heilpraktiker für seine Patienten nimmt enthält keinen nachweisbaren medizinisch Wirkstoff. Wie kann die denn wirken?

Mit deinem Argument könnte man jede Kommunikation verbieten, da sie heiltechnisch gesehen nichts bringt, obwohl sie unser Menschsein erst ausmacht.

Ich bleibe in der Erkenntnis von Goethe im Faust: Ich sehe, dass wir nichts wissen können, das will mir schier das Herz verbrennen.

2
@Chinama

Ja, wir können nichts mit 100%iger Wahrscheinlichkeit wissen, aber was genau willst du uns damit sagen? Dass es besser ist, einfach blind an etwas zu glauben, oder echte Forschung zu betrieben und Studien bzw. Experimenten zu vertrauen? Nur weil wir nichts ganz sicher wissen können, heißt das nämlich noch lange nicht, dass wir einfach alles mögliche behaupten können bzw., dass jede Behauptung den gleichen Wahrheitsgehalt hat. 

Und ja, Kommunikation ist hilfreich, aber was genau hat das mit Homöopathie zu tun? Denn Fakt ist, dass es bei homöopathischen Mitteln (genau wie bei Placebos), keine Wirkung gibt, als die, welche durch den Placebo Effekt erklärt werden kann.

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@Huflattich

Hat das nicht matmatmat im 2. Absatz bereits erklärt? 

,,Das einzige, wo sich die Medizin (und die Krankenkassen!) von der Schule nach Hahnemann was abschneiden könnte wäre die Zeit die sich für den Patienten genommen wird. Dadurch fühlt man sich ernst genommen, umfassend diagnostiziert statt schnell durchgewunken (auch wenn das Ergebnis das gleiche wäre!) und das hilft."

Außerdem geht es bei der Wirkung von Medikamenten um harte Fakten, die mit Studien herausgefunden werden und nicht um irgendwelche ,,gefühlte Fakten".

Und wenn 90% der Bevölkerung von der Medizin enttäuscht wäre und Anhänger der Homöopathie wären, macht das die Behauptungen, die Hahnemann aufgestellt hat, noch lange nicht wahr. Argumentum ad populum usw....

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@thermocycler

Bewusstseinsforschung zeigt, dass das Bewusstsein des Beobachters das Ergebnis eines Experimentes mit beeinflusst. Überspitzt könnte man sagen, dass jeder zu dem Ergebnis kommt, das er sucht oder haben will.

Ich bin überhaupt nicht gegen Forschung, sondern plädiere für ein gesundes Misstrauen und Anerkennen unserer mentalen Grenzen gegenüber der plakativen Aussage "Es ist wissenschaftlich bewiesen.."

Ich behaupte deshalb gar nichts, sondern halte etwas bestenfalls positiv für möglich.

Schön, dass du den Begriff Wahrheitsgehalt einbringst. Den kann man übrigens kinesiologisch abfragen, und da kommt die Allopathe gegenüber der Homöopathie sehr schlecht weg.

Natürlich kannst du nun auch Kinesiologie in Frage stellen, doch da wären wir wieder am Anfang der Fragestellungen..

Können wir uns auf Leben und Leben lassen einigen?

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@Chinama

,,Können wir uns auf Leben und Leben lassen einigen?" Ja können wir. 

Wie kann man den Begriff ,,Wahrheitsgehalt kinesiologisch abfragen?"  Und was hat das mit der Wirksamkeit der Homöopathie zu tun?

Außerdem geht es mir nicht darum, dass es etwas nicht geben darf, weil es meinem Weltbild nicht entspricht (ich glaube den meisten Gegnern der Homöopathie geht es auch so), sondern ich verlange, dass eine Behauptung auch belegt wird. Und zwar mit wissenschaftlichen Methoden. Ansonsten kann jeder irgendetwas Behaupten.

2
@thermocycler

Per Kinesiologie erhalte ich Informationen, ohne dass Wirkstoffe beteiligt sind.

Es kann nicht nur, sondern es ist so, dass jeder irgendetwas behaupten kann und auch tut. Wir haben sicher 100 km Bücher über Philosophie, Ethik, Religion, Medizin usw. und doch kein einheitliches Weltbild...

Behauptungen belegen ist für mich ein sehr fragliches Geschehen, denn es gaukelt uns über die Hintertür vor, dass wir doch etwas wissen können. Wenn du mal in einer ernsthaften Krise steckst, wird dieses Wissen bzw. Nichtwissen besonders deutlich.

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@Chinama

PC´s funktionieren, Autos fahren, Flugzeuge fliegen, mit MRT kann ich in den Körper schauen, ohne ihn zu eröffnen. Wissenschaft funktioniert, oder hab ich da etwas falsch verstanden?

Nur weil wir nie 100% sicher sein können, heißt das nicht im Umkehrschluss, dass wir gar nichts wissen.

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@thermocycler

Es geht hier doch nicht um lineares Wissen der Naturwissenschaft, sondern um den Bereich an der Wurzel des des Lebens, und Leben ist nun mal nicht kausal, sondern arbeitet nach Prinzipien, die nur noch mit der Chaostheorie umschrieben werden können.

Viel mehr mag ich nicht sagen, denn es wäre, auch wenn es richtig wäre, doch nur Stückwerk vor Gott.

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@Chinama

Ich meine das jetzt vollkommen ernst: Ich habe keine Ahnung was du damit meinst. Was ist ,,lineares Wissen"? (Also deine Definition) Warum ist Leben nicht ,,kausal"? Und welche Prinzipien sind es, die nur noch mit der Chaostheorie beschrieben werden können? (Stoffwechsel, Fortpflanzung usw. kann man doch sehr gut naturwissenschaftlich erklären. Auch die Entstehung von Krankheiten)

Es würde mich deine Antwort wirklich interessieren.

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@thermocycler

Liebe ist eine sehr hohe nichtlineare Erscheinung, die mit dem Verstand nicht zu erklären ist. Sobald sie erklärt wird verlässt ein Mensch die Liebe und geht in die Vernunft, die aber in Bezug auf Bewusstheit nicht so hoch angesiedelt ist.

Geschehnisse passieren, wenn die erforderlichen Bedingungen gegeben sind, doch um alle Bedingungen benennen zu können, müsste man bei Adam und Eva oder dem Urknall anfangen oder noch weiter zurück gehen. Das ist aber für unseren Verstand unmöglich. So bleibt uns nur die Möglichkeit, den Kontext so zu begrenzen, dass unser Gehirn ihn erfassen kann, was aber nicht mehr Wahrheit, sondern ein Konstrukt ist.

Die Wetternachrichten sind ein Beispiel, das Chaos des Wetters in lineare Strukturen zu bringen. Das Wettergeschehen ist zwar chaotisch, folgt aber dennoch der Ordnung von Frühjahr, Sommer usw. Genau vorhersagen lässt es sich aber nicht.

Da unser Verstand linear arbeitet, erfindet er Kausalität und nennt eine Erscheinung A als kausal für B, wenn sie nach unserer Zeitvorstellung vor A aufgetreten ist.

Doch jetzt geht es in die Philosophie..:-)))

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@Chinama

Aber was genau hat das mit der Wirksamkeit der Homöopathie zu tun? Weil es unser Verstand nicht erklären kann zählt es also zum ,,nicht linearen Wissen"? 

Es macht keine Sinn, an etwas zu glauben, nur weil dessen Nichtexistenz nicht bewiesen wurde. Es macht keinen Sinn, an Einhörner oder Elfen zu glauben, nur weil man dessen Nichtexistenz nicht beweisen kann.

,,Liebe ist eine sehr hohe nichtlineare Erscheinung, die mit dem Verstand nicht zu erklären ist. Sobald sie erklärt wird verlässt ein Mensch die Liebe und geht in die Vernunft, die aber in Bezug auf Bewusstheit nicht so hoch angesiedelt ist."

Woher nimmst du das Wissen, dass man Liebe nicht doch neurowissenschaftlich erklären können wird? Nur weil es bis jetzt noch viele Ungereimtheiten gibt?

,,Die Wetternachrichten sind ein Beispiel, das Chaos des Wetters in lineare Strukturen zu bringen. Das Wettergeschehen ist zwar chaotisch, folgt aber dennoch der Ordnung von Frühjahr, Sommer usw. Genau vorhersagen lässt es sich aber nicht."

Natürlich kann man das Wetter nicht über lange Zeiträume perfekt voraussagen, was primär an der gigantischen Menge an Variablen liegt, die miteinbezogen werden müssen. Aber ein paar Tage kann man sehr wohl die Wetterbedingungen vorausberechnen. Und warum es eine ,,Ordnung" wie Frühjahr, Sommer usw. gibt, ist auch hinreichend bekannt.

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@Huflattich

Die Zahlen der immer mehr enttäuschten Patienten der Schulmedizin sprechen da eine komplett andere Sprache.

Welche Zahlen - zeig Die doch mal oder verrate zumindest mal woher Du diese Zahlen hast?

Davon abgesehen - die allermeisten Menschen würden wohl am liebsten kerngesund sein. Mit zunehmenden Alter wird das aber leider (trotz "Schulmedizin") immer seltener/schwieriger.

Da der Altersdurchschnitt in Deutschland seit Jahrzehnten immer weiter steigt (niedrige Geburtenrate in Kombination mit steigender Lebenserwartung) ist es vollkommen klar dass es immer mehr alte und damit auch immer mehr kranke Menschen gibt - denen die Medizin auch nur begrenzt helfen kann.

Aber auch wenn das sicher für die Betroffenen enttäuschend ist macht es aus einer Pseudomedizin wie Homöopathie noch kein funktionierendes Heilverfahren - und schon gar keines das da bessere Ergebnisse vorweisen könnte.

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@Chinama

"Per Kinesiologie erhalte ich Informationen, ohne dass Wirkstoffe beteiligt sind."

Dank deinem Glauben an Kinesiologie glaubst Du damit Informationen zu erhalten - die allerdings mit Sicherheit nicht reproduzierbar sondern reine Zufallsergebnisse sind.

Hier testete James Randi eine der bekanntesten "Kinesiologinnen" Großbritanniens...

https://www.youtube.com/watch?v=p_MzP2MZaOo

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