Warum wird Grundbesitz in Deutschland steuerlich schlechter behandelt als andere Vermögensformen?

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4 Antworten

Die Frage ist recht einfach zu beantworten:Die Grundsteuer ist eine der wenigen Steuerb, die die Gemeinde erheben, ihre Höhe bestimmen und für dich selbst einziehen kann. Daneben gibt es nur noch die Gewerbesteuer, Hundesteuer, in Kurorten die Kurtaxe, in einigen Städten (zB in  Bonn) eine Bettensteuer bei Hotelübernachtungen  - und ein paar Großstädte wie Köln haben eine Sexsteuer für Prostituierte eingeführt. 

Die Kommunen achten natürlich eifersüchtig darauf, dass ihnen keiner diese schmalen eigenen Einkünfte streitig macht, quer durch alle Parteien. 

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Das ist einfach eine alte, aus der historischen Entwicklung entstandene Steuer, welche weder abgeschafft noch reformiert wird, weil der politische Wille fehlt. Im Grunde verstößt sie nach Ansicht mancher Experten gegen das Gleichbehandlungsgebot und ist somit umstritten.

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https://de.wikipedia.org/wiki/Grundsteuer_(Deutschland)  Klagen dagegen sind Mehrfach abgewiesen worden.

Bei  Finanziellem Eigentum wird der Ertrag daraus versteuert . https://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalertragsteuer

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sophie:

Im Gegensatz zu anderen Vermögesnwerten kannst du ein Grundstück weder verschwinden lassen, verstecken noch verheimlichen. Es ist auch nicht beliebig vermehrbar.

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Kommentar von HansH41
02.07.2017, 15:16

Daher ist es auch leicht, eine Steuer zu erheben.

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