Warum wird Gott in Deutschland so verpönt?

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32 Antworten

Du solltest unterscheiden lernen zwischen 'schief angeschaut werden' und 'Gott hassen'. Wer nicht an einen Gott glaubt, kann ihn auch nicht hassen. Nicht zu glauben ist nicht gleichbedeutend mit Hass. Ebenso wenig wie glauben gleichbedeutend mit Liebe ist.

Nur, weil es viele Menschen in Deutschland gibt, die das Thema nicht interessiert und darauf auch nicht angesprochen werden wollen, heißt das nicht, dass irgendein Gott automatisch negativ dargestellt wird. Nicht glauben ist zuallererst mal neutral.

Dazu kommt, dass es immernoch sehr viele Gläubige in Deutschland gibt.

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Ganz ehrlich? Weil Gläubige oft danach fragen, warum viele so gottlos sind. Warum kann nicht einfach jeder das glauben woran er glaubt. Warum muss das schlecht sein. Alleine dass der atheistische Osten schlecht geredet wird bzw. diese Menschen wieder zum Glauben geführt werden müssen - Warum muss das sein? Soll doch jeder nach seiner Fason glücklich werden. Die Menschen haben ihren Glauben, den sie privat für sich behalten wollen, darüber muss man nicht zwangsläufig reden.

Nie wurde ich so schief angeschaut wie in Deutschland

Das ist Deine subjektive Sicht, aber schau mal nach Skandinavien:

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Kommentar von theantagonist18
25.03.2016, 19:48

Ich habe auch gleich an dieses Video gedacht. Ich finde das ehrlich gesagt echt lustig, wie geschockt der Kerl ist :)

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Ich würde mal die Intelligenz ganz weg lassen. Das hat damit wenig zu tun. 

Viele Menschen werde so erzogen, dass sie sich ohne Nachzudenken dem selben Glauben anschließen wie alle anderen in ihrem Umfeld. Andere werden so erzogen, dass sie nichts mit einem Glauben zu tun haben und wiederum andere werden in eine der beiden Richtungen erzogen und entscheiden sich ab einem gewissen Punkt für die andere Richtung.

Ich persönlich wurde vollkommen neutral erzogen und habe mir irgendwann selbst darüber Gedanken gemacht und kam zu dem Entschluss, dass ich gut ohne Religion leben kann. Ich brauche keine höhere Macht um glücklich zu sein, oder einen Sinn im Leben zu haben. Andere Leute brauchen das schon. Warum in Deutschland jetzt tatsächlich so viele Atheisten sind, weiß ich auch nicht genau, aber ich habe kein Problem damit :)

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Grüß Dich Lyznoe!

Was für einen Gott meinst Du? Und was verstehst Du unter Gott? Der Mensch kann vieles glauben und tut es auch. Doch leider ist nicht alles was er glaubt auch sinnvoll: 

Denn wer nichts weiß, muss alles glauben oder anders ausgedrückt: wer zu wenig weiß, muss zu vieles glauben. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Denn es ist so, wer um so mehr weiß, umso weniger glaubt er an einen traditionellen Gott. Dieses Wissen fällt unter das Stichwort: 

Aufklärung

Googel das mal!

Und was weißt Du?

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Aus einigen deiner früheren Beiträge geht hervor, dass du dich ausschliesslich mit "Gott" beschäftigst, liebend gern missionierst und dein Hauptziel Atheisten sind. 

Die Reaktion der Leute hat weniger mit Gott zu tun als mit dir: du gehst ihnen auf den Keks. Sogar Gläubige wollen nicht immer und überall über Gott sprechen. Und Ungläubige sowieso nicht, aber nicht, weil sie ihn hassen - wie kann man jemanden hassen, den man für inexistent hält?

Also: belästige Leute weiter und nimm ihre Reaktionen in Kauf. Oder lass sie in Ruhe.

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Deutschland blickt auf eine lange Geschichte zurück, in welcher der Glaube an Gott dazu missbraucht wurde, Machtansprüche von Königen und Geistlichen zu untermauern, wissenschaftliche Erkenntnisse und notwendige Gesellschftliche Veränderungen zu unterdrücken, Krieg gegen andersgläubige zu führen, die sexuelle Entwicklung von Heranwachsenden gewaltsam zu unterbinden, Zensur auszuüben, um nur einige Beispiele zu nennen.

Und noch immer wird der Glaube dazu missbraucht, andersgläubige einzuschränken:Versuch' mal, an einem Karfreitag öffentlich zu einer Tanzveranstaltung für Menschen einzuladen die allesamt kein Problem damit haben, am Karfreitag zu tanzen - dann siehst Du, was ich meine.

Um nicht dazu verdammt zu sein, die Geschichte zu wiederholen, haben einige daraus gelernt und eine gewisse Skepsis gegenüber Menschen entwickelt, die das Thema "Gott" ansprechen.

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In Deiner letzten Frage zum Thema "Bin ich dumm, weil ich an Gott glaube?" vom 21.12.2015 schreibst Du u.a. "Ich predige über einen liebenden, allverzeihenden und barmherzigen Gott, der auch sehr gerecht ist."

Und schon wird mir die Sache klar; Du predigst. Das ist nicht erwünscht. Damit könntest Du sogar gläubige Christen nerven. Also brauchst Du Dich nicht wundern, wenn Du schief angeschaut wirst.

Gläubige sind nämlich nicht verpönt, Eiferer oder Missionare dagegen schon viel eher.

Zwar gibt es in Deutschland einige Atheisten, viele von ihnen sind jedoch atheistische Agnostiker, die Gott ganz gewiss nicht "verpönen".

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Wir hassen Gott nicht. Denn wenn ich etwas hasse wäre das auch eine überaus intensive emotionale Aussage. Wenn ich eine Antpathie gegen eine Gottheit habe muß ich diese nicht "hassen".

Das Problem was Deutschland hatte war die Wiedervereinigung. Da haben wir uns dann "ad hoc" rund 30 Millionen "Heiden" eingefangen (lachee). Warum? Weil in der ehemaligen DDR viele gar nicht mehr an Gott glaubten. Das hat ganz klar die Statistik versaut.  *lol*

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Kommentar von Omnivore09
25.03.2016, 19:57

Stimmt doch gar nicht! Ihr habt UNSERE Statistik versaut! Wir wollten viele Ungläubige sein, doch dann anektiert ihr uns und schwappt haufen Katholiken und Protestanten ins Land. Ihr hättet statt Ampelmännchen und Sandmann mal lieber unsere Religionslosigkeit übernehmen sollen. Dann wären solche Skandalbauten wie die Sommerresidenz von Tebartz van Elst nicht zu Stande gekommen!

:-D

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ich kenne kein Land, wo Gott so sehr gehasst und kritisiert wird,

Von welchem der ca. 30.000 Götter redest Du?

Wenn Du den christlichen meinst, dann kenne ich kein Land, wo sich dessen Bodenpersonal so in die staatlich-gesellschaftlichen Belange einmischt und staatlich einmischen darf wie in Deutschland!

Und Kritik darf schon erlaubt sein angesichts des horrenden Blödsinns, den seine Schöpfung tagtäglich, und von "ihm" freundlichst geduldet, vollbringt!

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Das ist schwer zu beantworten, da Du nich genannt hast, welchen Gott Du meinst. Über Wotan habe ich schon länger niemanden mehr spotten hören. Auch Ra fällt da eher nicht durch gröbere Anwürfe auf.

Also ohne Kenntnis, welchen Gott Du meinst, ist das schwierig.

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Kommentar von PeVau
26.03.2016, 00:25

Der Fragesteller meint bestimmt seine Nudeligkeit, das fliegende Spaghettimonster. Wobei es hier eigentlich nur begeisterte und lobpreisende Äußerungen gibt.

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Kommentar von SchakKlusoh
26.03.2016, 20:26

Die einzig wahre Gottheit ist das unsichtbare, pinkfarbene Einhorn. Alles andere sind Götzen, die die Menschheit verführen.

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Lyznoe, im neuen "Spiegel" soll es einen Artikel darüber geben. Ich habe nur einen Vorspann in Spiegel-online gelesen, dass Europa immer ungläubiger wird, während es in anderen Ländern genau umgekehrt ist. Man bedauert, dass gerade die Religion heute extremistisch ausgeübt wird. Davon können wir ein Lied singen. Das Cover dieser Spiegel-Ausgabe ist sehr aufschlußreich.

Außerdem geht es uns allen zu gut. In schlechten Zeiten wird man gläubiger. "Ist die Not am größten, ist Gott am nächsten!" Wie viele einst ungläubige Soldaten haben in den Schützengräben geschrien: "Gott, wenn es dich gibt, dann hilf!" Jedoch hat Gott diesen Krieg nicht angezettelt.

Lyznoe, ich kann dich aber beruhigen. Auch in unseren Breitengraten gibt es noch gläubige Menschen. Sie sprechen gern über ihren Glauben und es stört sie nicht die Bohne, dass sie deswegen schief angesehen werden.

Ich hatte mal ein Gespräch mit Nachbarn. Die Männer politisierten und kritisierten die Poliker. Ich konnte es mir nicht verkneifen, zu fragen: "Meine Herren, wenn Sie jetzt an der Macht wären, was würden sie anders machen?" "Eine gute Frage - die Welt ist wohl unregierbar geworden." Und schon konnte ich fragen,  ob es nicht sinnvoll wäre, wenn Gott das Zepter wieder übernehmen würde? Alle waren in der Kirche, wurden getauft, konfimiert, kirchlich getraut - aber von dem Evangelium hatten sie keine Ahnung. Das wäre dann nämlich die nächste Frage: "Warum wissen die  nichts von der guten Botschaft?" Jesus hatte doch in Matth. 24:14 gesagt, dass das Königreich Gottes bekannt gemacht werden soll!?

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Kommentar von SchakKlusoh
27.03.2016, 09:58

ob es nicht sinnvoll wäre, wenn Gott das Zepter wieder übernehmen würde

Ich versuche mir das jetzt einmal konkret vorzustellen. Du kannst ja sagen, ob es das ist, was Du meinst.

Wir schicken den Bundespräsidenten und die Bundeskanzlerin nachhause. Wir lösen den Bundestag und den Bundesrat auf. Wir entlassen die Minister. Wir verbrennen alle Gesetzbücher und alle Verordnungen.

Dann warten wir darauf das Gott seine Gesetzbücher aus dem Nichts erscheinen läßt und den Beamten aus einem brennendem Busch heraus Anweisungen gibt.

<Ironie>Das hört sich nach einem echt vernünftigen Plan an!</Ironie>

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Wiso soll Gott verpönt werden wen du bei der Frage dumm Angeschaust wirst .?

2 Die Meisten die einen auf Gott in Deutschland ansprechen wollen nicht wirklich über Gott reden sonder das Geld von einem oder es stellt sich heraus das  es dan Irgenteine Sekte ist die Angeblich weiß was Gott will,Oder einen Zeitschriften andrehen.

3 Du gehst vermutlich betlern auf der straße aus dem weg aber willst du dan jedne Sonatg auch noch um dein Wenige Geld Angebettelt werden in der Kirche.?

4 Wie oft gibt es in anderen Ländern Ärger Weil dort jemand meint eine Gottesstadt zu erichten obwohl es nur um Macht und Beherschung geht. und die Machthaber sich selbst nicht daran halten

5.Die Kirche Nimt sich leider auch heute noch rechte heraus die sie selber nicht mehr vertretn kan zb als Arbeitgebern einen zu Kündiegen wegen Scheidung oder Schwangerschaftsabbruch oder selbst einem Vergewaltigungsopfer die Pille danach zu verweigern aber gegen ihre eigenen Kriminellen Handlungen wird nichts unternommen zb kindesschändung die immer wieder noch auffliegt und wenige päpste haben dagegen was unternommen.Wen die Kirche so handelt wie soll man ihr dan glauben wen es um das Seelenheil geht.


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ich behaupte jetzt einfach mal, dass du dich täuscht, denn gerade bayern ist z.b. ein total gläubiges bundesland und es gibt viele weitere..........

es kommt zudem darauf an, welchen glauben du meinst, denn wenn du speziell den islamischen gott meinst, dann hast du recht, was jedoch kulturrelle gründe hat, genauso, wie in saudi-arabien dann das christentum natürlich nicht in den himmel gehoben wird............*g*

schau dich mal um in deutschland, denn es gibt bei uns sogar spezielle kirchengesetze, die z.b. im arbeitsrecht eigene regeln haben und JEDER bürger zahlt durch seine steuern zudem auch noch der kirche eine menge geld, mal abgesehen von den kirchensteuern der gläubigen und wir haben viele kirchliche feiertage, sogar eine christliche partei........:)

deine sichtweise und dein empfinden sind also überhaupt nicht richtig.........

und dass schreibt ein ungläubiger................*g*

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Die Menschen in Deutschland kritisieren nicht Gott sondern die Kirche.

Das ist ein Unterschied.

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Gott zu hassen setzt voraus, dass man an ihn glaubt. Du unterstellst also,  dass fast alle Deutschen gläubig sind? Mag sein, aber beziehst du dich für deine Behauptung auf eine verlässliche Studie?

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Deutschland war ein Zentrum des "Zeitalters der Aufklärung".

Die vielen mutigen scharfsinnigen Aufklärer haben schon seit 300 Jahren ihre Wirkung entfaltet. Weiterhin hat sich die Kirche in den Jahrhunderten zuvor in Deutschland besonders unmöglich gemacht durch den schrecklichen Hexenwahn.

Weiterhin werden an staatlichen Schulen in Deutschland seit 100 Jahren ziemlich unverblümt die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse gelehrt.

Auch wenn die Kirchen immer noch viel reinquatschen können in die Politik, so konnten sie doch nicht verhindern, daß die Massen zu intelligent für den "Volksglauben" wurden und deshalb die Kirchen sich immer weiter leeren.

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Es ist leichter einen Gott verantwortlich zu machen für alles was passiert.

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Was meinst du denn mit "Gott"? Ich denke die meisten Menschen, ob gläubig oder nicht, wissen gar nicht was damit gemeint sein könnte. Und was mich persönlich betrifft, ich bin zwar Atheist, aber wie könnte ich ein Loch ohne etwas drum herum hassen?

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Hat was mit Aufklärung zu tun. Je aufgeklärter ein Land ist, desto komischer wirst du von denen, wenn es um Gott geht, angeschaut. In vielen Gegenden Afrikas werden noch magische Rituale als Heilmittel angewandt. Dort findest du sicher am meisten Verständnis.

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Kommentar von SchakKlusoh
26.03.2016, 13:35

Genau!

Wenn man gelernt hat, daß Blitz und Donner nicht von Thor gemacht werden, daß Ebbe und Flut nicht Poseidon macht, daß der Mond nicht von Luna über den Himmel geschoben wird, wenn man weiß wie Himmelsmechanik funktioniert und Elektronik, dann wundert man sich nur darüber, daß es so viele Leute, die an unsichtbare Freunde glauben, die keine erkennbare Funktion haben und die völlig überflüssig für unser aller Leben ist.

Mir fällt es scher zu verstehen, warum erwachsene Menschen schlecht geschriebene Märchenbücher und Lebensratgeber mit widersprüchlichen, menschenfeindlichen und sogar kriminellen Moral-Anweisungen lesen und versuchen sich daran zu halten.

Wenn ich etwas hasse, dann Menschen, die Religionen und Ideologien als Vorwand und Entschuldigung benutzen um böse Dinge zu tun. Ich habe etwas dagegen aus einem "höheren Grund oder wegen höherer Wesen" belogen und reglementiert zu werden.

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Gott wird in Deutschland nicht mehr verpönt als anderswo. Du hast also mit deinen 21 Jahren Erfahrungen aus vielen (oder allen) Ländern daß du diesen Vergleich bringen kannst ? Viele Sprachkenntnisse ? Du hast ja noch nicht mal ein Studium begonnen.
Es wird aber so sein, daß du einfach die Leute nervst wenn du sie ständig dazu hinterfragst.
Ich kenne vieler deiner Beiträge hier auf der Plattform. Du hast ein Problem.

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Kommentar von vonGizycki
25.03.2016, 20:38

Viktor1, Du solltest Deinen Ton mäßigen, so geht das nicht! Oder aber Du ignorierst die Frage.

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