Warum wird gesagt, dass wir es nicht mehr schaffen werden, den Klimawandel aufzuhalten?

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7 Antworten

Ja, den menschenverusachten, anthropogenen Klimawandel gibt es wirklich.

Es geht dabei um die durch den Menschen vorwiegend mit seinen Treibhausgasemissionen verursachte globale Erwärmung und den daraus folgenden zusätzlichen und beschleunigten, anthropogenen Klimawandel.

Dazu gibt es noch den natürlichen Klimawandel - der allerdings gegenwärtig zu einen langsamen Abkühlung führen würde, und der von der menschenverursachten globalen Erwärmung locker übertroffen wird: http://www.scilogs.de/klimalounge/palaeoklima-das-ganze-holozaen/

Diesen natürlichen Klimawandel anzuerkennen und überzubetonen verwenden einige Klimawandel"Skeptiker" als Taktik, um Ihre Ablehnung des Standes der Wissenschaft zum menschenverursachten Klimawandel als weniger realitäts- und wissenschaftsfeindlich darzustellen.

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An den Treibhausgasemissionen ist vorwiegend die Verbrennung von fossilen Brennstoffen beteiligt - dazu kommen noch Methan durch z.B. eine übergroße Massentierhaltung, Nassreisanbau, und durch den auftauenden Permafrost. Auch hat der Mensch über die Art der Landnutzung, und damit die Art der Oberfläche, auch Einfluss auf das Rückstrahlvermögen der Erdoberfläche, und einiges mehr.

Als Grenzwert, bei dem die glocbale Erwämung aufgehalten werden sollte, gilt das 2-Grad-Ziel - wie auch im Abkommen von Paris festhgehalten. https://www.gutefrage.net/frage/folgen-ergebnisse-klimakonferenz-in-paris?foundIn=list-answers-by-user#answer-186969045  Bei einer größeren Erwämung steigt das Risko von schlecht- oder nicht beherrscharen Folgen stark an.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssten recht schnell recht deutliche Maßnahmen zur Emissions-Reduzierung getroffen werden. Und danach schaut es aktuell nicht unbedingt aus. Und je später mit den Einsparungen angefangen wird, um so schneller und um so drastischer müsste dann reduziert werden, und um so teurer wird es.

Das deuten einige nun so, dass wir es nicht mehr schaffen könnten - und wir auf eine deutlich stärkere Erwärmung zusteuern.

Ich dagegen denke, dass es durchaus noch möglich ist, und befinde mich dabei in guter Gesellschaft: http://www.scilogs.de/klimalounge/interview-matthew-england-stefan-rahmstorf-klimagipfel-paris/

Auch Al Gore ist optimistisch: The Case for Optimism on Climate Change (TED 2016)

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Kommentar von realfacepalm
27.03.2016, 19:54

Danke für den Stern! :-)

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Kommentar von suessigkeit99
28.03.2016, 21:17

Keine Ursache. :D

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Heute habe ich einen kleinen Ausschnitt im Fernsehen gesehen über Alaska. Dort weicht aufgrund der Erderwärmung der Permafrost zurück, und auch die Buchte sind meist länger Eisfrei . Schienen , die bisher sicher lagen (durch den Permafrost) sehen jetzt eher aus wie eine "Huckelpiste" und sind damit eingentlich nicht mehr sicher. - Trotzdem möchte ein Energieversorger gern die Schiene nutzen um Erdöl zu transportieren, nur um GEWINN zu machen. - Hier liegt auch einer der Gründe, warum es anscheinend Zweifel am der Erderwarmung gibt. - Industriekonzerne betreiben hier gezielt Gegenpropaganda.

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Andere behaupten den Klimawandel hätte es nie gegeben.

Das ist Unsinn, denn Klimawandel gibt es schon seitdem es Wetter auf der Erde gibt.

den Klimawandel können wir eh nicht mehr stoppen.

Folglich: wie sollten wir das auch können?

Schonend mit unseren Resourcen umgehen müssen wir aber dennoch.

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Natürlich gibt es den Klimawandel, und wenn wir nicht die Bevölkerung auf eine Milliarde runter bringen wird das auch nichts mehr mit der Erde, das größte Problem ist immer noch unsere Anzahl, da bringt Atomkraftwerke abschaffen nichts.

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Die Klimaerwärmung wird nicht nur von uns Menschen verursacht (es gab schon immer Veränderungen des Klimas, auch ohne uns). 

Es endet grade eine historische Kaltzeit die etwa 1500 anfing, da kann man halt nix machen. Was wir Menschen dazu noch beitragen, und das tun wir, ändert da nicht viel. Wir können unseren Teil zu 100% abstellen, die 2 Grad Erwärmung die wir verhindern wollen wird dann so lange hinausgezögert bis der natürliche Klimawandel es selber geschafft hat. In Ei paar hundert oder tausend Jahren beginnt dann eine neue Kaltzeit und der Prozess geht zurück, bevor am Ende der nächsten Kaltzeit so oder so ähnlich von neuem beginnt. Genau so wie die letzten tausend Jahre auch schon;) 

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Das kommt darauf an, was man unter Klimawandel versteht. Meist ist damit CO2 und der Verbrauch von fossilen Brennstoffen gemeint. Fossile Brennstoffe -> Maschinen -> Produktion -> Wachstum. Daher die Angst vor dem Verbrauch, gleichzeitig aber der Zwang.

Die Erwärmung durch CO2 ist ziemlicher Quatsch, in den 70ern gab es Schlagzeilen es käme zu einer neuen Eiszeit, und damals waren die CO2-werte auch schon erhöht.

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Weil der Klimawandel so alt ist wie die Erde und es überhaupt keinen Sinn machen würde, den aufhalten zu wollen. Das wäre genauso unsinnig und überflüssig, wie die Erdachse gerade stellen zu wollen.

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