warum wird einem schwindelig wenn man sich um die eigene achse dreht?

7 Antworten

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Das Gleichgewichtsorgan im Ohr ist mit Flüssigkeit gefüllt. Wenn du dich nun um die eigene Achse drehst, drückt die Fliehkraft diese Flüssigkeit nach außen. Sobald du aufhörst zu rotieren, schwappt die Flüssigkeit zurück. Dummerweise sorgt dieses Schwappen dafür, dass das Gehirn widersprüchliche Signale vom Gleichgewichtsorgan erhält. Die Folge davon ist Schwindel und ein gestörtes Gleichgewicht. So hat man es mir zumindest mal erklärt, ob das nun zu 100 Prozent so stimmt, weiß ich nicht. Aber es erscheint mir zumindest nachvollziehbar..

Das ist leider so nicht richtig - da schwappt nichts zurück. Die Fliehkraft spielt hier keine Rolle, sondern die Strömungen im Drehsinnesorgan. Richtig ist aber, dass das Gehirn widersprüchliche Informationen bekommt.

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Im Drehsinnesorgan befindet sich eine Flüssigkeit und Nervenzellen, die die Bewegung dieser Flüssigkeit analysieren. Wenn du deinen Kopf nach rechts drehst, bleibt die Flüssigkeit fast stehen, aber die Wand, die ja fest mit deinem Kopf verbunden ist, bewegt sich. Also meldet das Sinnesorgan: Drehung nach rechst. Wenn du dich länger drehst, bewegt sich irgendwann die Flüssigkeit mit, weil sie durch die Reibung an den Wänden auch etwas mitgenommen wird. Im Idealfall melden die Nervenzellen dann: Keine Drehung mehr nach rechts. Wenn du nun plötzlich stehen bleibst, steht die Wand, aber die Flüssigkeit dreht sich noch weiter und die Nervenzellen melden: Drehung nach links. Der Konflikt zwischen dem Sehsinn, dem Körpergefühl und dem Drehsinn ist das, was man als schwindelig bezeichnet.

weil der Mittelohr wo das gleichgewichtssinn ist anfängt mitzudrehen und irgendwann kann das system nicht mehr korrigieren und es wird jemanden schlecht.

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