Warum wird einem schlecht wenn er nadeln sieht?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Das liegt nur am Kopfkino - wegen dem Blut - und dadurch sinkt über das vegtative Nervensystem der Blutduck ab.

Dabei handelt es sich einfach um ein in den Genen schlummerndes Überbleibsel unserer Vorfahren. Als sie bei Verletzungen das Blut sahen fielen sie vor Schreck in Ohnmacht. Der Blutdruck sinkt dabei stark ab. Dadurch, dass der Blutdruck in diesem Fall sank, verloren sie weniger Blut, die Gerinnung des Blutes konnte besser erfolgen und die Wunde schloß sich schneller. Das hat ihnen oft das Leben gerettet in einer Welt als es noch keine Ärzte und Rettungssanitäter gab.

Das kommt daher, dass Menschen Nadeln mit Gefahr in Verbindung bringen (Instinkt) und dann will der Körper so tun, als ob er Tot wäre damit ihm keine Gefahr zusteht. Einfacher: Der Körper will nicht verletzt werden und dadurch das er Blut sieht/an Blut denkt, Das dass Herz anfängt schwächer zu schlagen. Ich hoffe ich konnte dir helfen :-)

LG Maxable 

Ich denke das ist das selbe wie mit dem in's Bewusstseinfallen bei kommenden Schmerzen. Kennt man z.B. auch durch Unfälle. Man kann sich meistens nur nach und vor den Unfall erinnern und währenddessen ist man meistens ''weg''. Ich denke bei dem Nadelstich ist es das selbe nur passiert es viel zu schnell als dass du umfallen kannst. Wobei ich auch schon gehört hab, dass es Leuten passiert ist.

Aua.Hallo,
mir, jetzt 65, geht es ähnlich. Vor etwa anderthalb Jahren bekam ich etwa sechs Monate jeden Tag Spritzen, Blutabnahme, drei Mal am Tag Perfusion,  Tropf, den ganzen Mist. Hunderte. Meine Venen waren derart kaputt, dass sie keine Stelle mehr fanden wo sie noch eine Nadel reinstecken konnten.
Selbst um mir eine zweite PICC-Line zu legen, mussten sie vier Mal Anlauf machen. Aua...
Hihi,
ich befürchtete, dass wenn mich die Polizei anhält, sie mich sofort in den Knast stecken werden, derart schwarz waren meine Arme zerstochen.

Die Venen sind jetzt wieder einigermaßen in Ordnung gekommen. Vielleicht nicht zuletzt, weil ich Arnika in jeder möglichen Form nahm, um die Blutergüsse einigermaßen wegzukriegen. Arnika volle Dosis. Und auch ander Vimine und Zusatzstoffe. Homöopatisch half da nichts mehr. Jetzt sind meine Venen wieder einigermaßen in Ordnung.

Jetzt bin ich eben etwas (ziemlich) traumatisiert :-( Irgendwann reicht's eben.
Jedes Mal wenn mir jetzt Spritze oder Blutabnahme gemacht wird, warne ich vorher die Krankenschwestern : Vorsicht, ich hupf' an die Decke. Damit sie drauf vorbereitet sind. Und nicht dreimal danebenstechen.
Zuerst glauben sie's nicht. Bis sie mich stechen.

Ich mach' da vorher jeweils Atemübungen, ein paar Minuten tief durchatmen, laangsam, "lasst mir Zeit !", tief ausatmen, die Hand zur Faust geballt und "Jetzt können Sie !" und lasse dann die Faust langsam los, entspannen, wenn die Nadel drin ist.

"Sie werden doch nicht in Ohnmacht fallen !"
Doch, beinahe...
aber ich muss es eben durchstehen.

Wenn es mir wirklich nicht gut geht, nehme ich etwa drei Stunden vorher ein bestimmtes Antihistaminikum. Das wird auch als Vorbereitung auf Narkose gegeben, und auch für Vorbereitung auf MRT, wenn man in die enge Röhre mit Vorschlaghammersound gesteckt wird.

Traditionnell muss Mann stark sein, und ich denke dass ich es auch bin, habe viel durchgehalten, habe es bewiesen, bin stolz auf mich.

Aber auf die Dauer...

Es braucht sehr viel Mut, zuzugeben, dass man schwach ist. Man nur ein Mensch ist.

Machen Sie's gut ! Leben Sie !

ich bekomme immer panik wenn ich zum spritzen muss. Dan müssen mich immer 4 ärtzte festhalten weil ich sonst aus panik um mich schlage😩 

Was möchtest Du wissen?