Warum wird ein Dry Martini nicht geschüttelt, sondern gerührt?

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2 Antworten

Ein trockener Martini kann sowohl gerührt wie geschüttelt werden.

Geschüttelt bedeutet, dass er im Shaker mit Eis geschüttelt und dann abgegossen wird, wodurch das Getränk sehr kalt wird.

Ein gerührter Martini hingegen ist nicht heruntergekühlt.

An der Temperatur kann man übrigens sehr einfach erkennen, ob ein Martini geschüttelt oder gerührt wurde.

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Gerührt wird immer, wenn zwei klare Spirituosen miteinander vermischt werden, weil sie sich ohnehin leicht miteinander verbinden (wie beim Martini Gin und Wermut)

Schütteln muss man nur wenn der Cocktail aus Flüssigkeiten mit verschiedener Konsistenz besteht, damit diese sich besser vermischen.


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Kommentar von Pudelcolada
04.04.2016, 21:52

Das stimmt nicht ganz.
Richtig ist, dass geschüttelt werden muss, wenn die Komponenten sich anders nicht verbinden und wenn eine Verbindung gewünscht ist.
Falsch ist, dass das Rühren das normale Vorgehen ist, sobald die Komponenten sich dadurch verbinden.

Gerade beim Martini ist Rühren oder Schütteln schon fast eine Glaubensfrage.
Letztendlich entscheidet der Gast, bei diesem Cocktail gibt es kein Richtig oder Falsch.
Außer zuviel Eis.
Oder eine Olive mit Füllung.
Oder ein Strohhalm.
Oder ein ungekühltes Glas (mit Eis, nicht aus dem Kühlschrank!).

Ein echter Martini-Trinker bestellt diesen Cocktail sowieso nur, wenn ein Gin nach seinem Geschmack vorrätig ist - und ein echter Wermut, also kein Martini (sorry für die Namensgleichheit...), sondern z.B. ein Noilly Prat.
Und dann wird er dem Barmann häufig das Verhältnis vorgeben...

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