Warum wird eigentlich trotz Alternativen E-Mobilität derart forciert?

5 Antworten

Der Mensch ist ein Gruppentier, irgendwie schaffen es immer wieder Wenige, Viele mit zu reißen, da spielen Emotionen, Sympathie, mit dazu gehören wollen usw. leider allzu oft eine größere Rolle als Abwägen rationaler, objektiver Fakten.

Ob Greta, aktuelle politische Geschehnisse oder frühe Hexenjagden, wir "Kronen der Schöpfung" sind noch sehr weit entfernt von dem was das wirklich bedeutet.

Hier was Interessantes zum Thema:

https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/wasserstoffauto-brennstoffzelle-co2-neutral-batterie-lithium/

Vielleicht hat Greta ja eine Schwester, die mal die Problematik der Lithium-Akkus, insbesondere bei deren Herstellung und bez. Herkunftsländer so wie Greta weltweit aufzeigt... ;-)

elektromobilität wurde explizit hier in deutschland jahrelang bekämpft
es ist eben viel einfacher langeingesessene (veraltete) technik zu verhökern und wider besserem wissen, zu behaupten "es gibt nichts besseres" - normal denkende menschen würden das lügen und betrügen nennen.....

von "forcieren" kann also keine rede sein
oder soll das eine "grossserienmodel von ausgerechnet vw, eine "force" sein ?
wenn ich so die stückzahlen sehe, ist es eher eine farce
tja, ganz schlecht wenn die akkus zum bauen von mehr fahrzeugen fehlen.....
hätte man vorher drauf kommen können
also redet man den interesierten weiterhin ein "der diesel ist unersetzbar"

bislang sehe ich am markt genau eine firma, die e-mobilität ernsthaft und sinnvoll durchsetzt - (steht in meiner einfahrt)

welche "alternativen" wären das ?
ich sehe hier nur bus und bahn oder fahrrad fahren - alternativ: zu fuss gehen

NEIN ! - WASSERSTOFF IST KEINE ALTERNATIVE

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Klar, es gibt Alternativen. Diese werden aber nicht so beworben.

Interessant ist auch, dass wir aufgrund unserer Infrastruktur es gar nicht stemmen könnte, wenn jeder mit einem E- Auto rumfahren würde.

dann wundert mich, das bei uns jeder dödel mit einem verbenner herumfahren kann, die alleine in deutschland viele millionen tonnen öl einfach durch den auspuff blasen - wobei gerademal magere 16% davon in bewegung verwandelt werden können (wenn man sparsam und "effizient" fährt)

"stemmen" könnten wir lt. unserer energieversorger von heute auf morgen rund 10% der fahrzeuge durch elektrische zu ersetzen, OHNE die infrastuktur ändern zu müssen - aber selbst davon sind wir noch meilenweit entfernt

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Nur weil es Alternativen gibt, heißt das nicht, dass sich irgendeine davon sinnvoll anbietet. Schlechtere Alternativen sind immer noch Alternativen.

Weil die Deutschen nicht anders können, als von einem Extrem (Verteufelung des Benziners) ins andere Extrem (Glorifizierung des E-Antriebs) zu fallen.

Es z.B. ist eine Forderung der FDP, dass man ALLE alternativen Möglichkeiten auf den Prüfstand stellt und dann wählt. Jetzt sieht es so aus, als wäre die Entscheidung bereits gefallen, ohne dass es dafür eine absolut sichere Grundlage und Voraussetzungen gibt.

andere länder (die ohne autoindustrie, welche bei der politik auf dem schoss sitzt) sind da schon deutlich weiter:

die verbieten z.b. in absehbarer zeit das neuzulassen von verbrennerfahrzeugen und lassen heute schon mehr als 50% der neuwägen als elektrische zu

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@dagobert68219

In D ist aber die Infrastruktur für eine solche Masse an E-PKW gar nicht gegeben, da Millionen Tanksäulen fehlen. Und - wer sagt, dass der E-PKW die Spitze der Entwicklung ist? Aufgrund des hohen Gewichts des Akkus, kann ich mir eine realistische Effizienz nur schwer vorstellen.

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@burpie

wir haben auch im "entwicklungsland" deutschland viele tausende von ladepunkten und über 80% davon stehen aktuell unbenutzt herum

wir haben immer noch stromüberschuss, den wir zu dumpingpreisen ins ausland verschachern, anstatt diesen sinnvollerweise in die akkus unserer fahrzeuge zu stecken

dafür haben wir aber jede menge zeitgenossen, die den ganzen lieben langen tag überlegen und lautstark zum besten geben, warum energiewende und e-mobilität NIE und NIMMER funktionieren können (sich dann aber den neuesten "eco"-diesel von vw kaufen)
...zum glück haben wir auch menschen, die es machen und bei denen es hervorragend funktioniert - das wollen die ANDEREN aber weder wissen noch "hören" - warum ? - ich weiss es nicht (sturheit, ignoranz, selbstüberschätzung, bildungsbenachteiligt, beratungsresistent - eine mischung aus allem ?)

batteriefahrzeuge stehen in direkter konkurenz zu verbrennern und wasserstofffahrzeugen - und dabei schneiden sie mit abstand und im realen leben, am besten ab
nur ein paar fakten: sie benötigen nur ein drittel der energie der anderen probanten
die akkus halten normalerweise ein fahrzeugleben lang und sind bis zu 98% recycelbar, ich kann mir aussuchen, von wem und was die energie stammt (oder sie im besten fall sogar selbst herstellen) und in 99% meiner fahrten muss ich nicht mehr zu irgendeiner tankstelle fahren, sondern "tanke" da, wo geparkt wird
das fahren ist viel entspannter und selbst der reifenverschleiss ist auf 50% gesunken (80.000km mit dem ersten satz...), bremsenverschleiss nicht messbar

das gewicht von akkus ist für die effizienz eines e-autos nahezu völlig ohne belang, da die energie beim verzögern wieder im akku landet (rekuperation) - der verbrenner muss diese energie in wärme umwandeln womit diese dann verloren geht
kleiner fakt: der "durchschnittsverbrauch" meines 2.2 t e-autos liegt über 60.000km bei umgerechnet 1,5 l "diesel" auf 100km (15kwh) - da braucht ein mofa mehr, nur hat das keinen platz für 5 personen, hat keinen 1700l kofferraum, ist nicht klimatisiert und schafft auch keine 600km non-stop

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