Warum wird eigentlich der Bundespräsident nicht auch vom Volk gewählt?

7 Antworten

da der inhaber dieses amtes quasi über SÄMTLICHEN bürgern des landes "schwebt", muß die wahl aus dem "üblichen parteiengezänk" mit plakaten und streitgesprächen im fernsehen herausgehalten werden. so kommt es dann zu so seltsamen begriffen wie"würde des amtes" und dem ganzen anderen blabla, welches in unzähligen diskussionen abgelassen wird. so ganz "daneben" ist zumindest aus MEINER sicht, das verfahren über die bundesversammlung tatsächlich NICHT.

Es ist eine ganz einfache Antwort! Es wurde zwar von der Besatzungsmacht Demokratie festgelegt, doch gibt es in Deutschland keine wirkliche Demokratie. Du darfst wählen, sonst nichts! Eine Mitbestimmung des Volkes gibt es nicht! Wir haben die wenigste Mitbestimmung in der EU, obwohl wir das meisste Geld zahlen. Kriteren, weshalb Staaten als Bananenrepublik bezeichnet werden, treffen immer mehr auf Deutschland zu. Deswegen Lobbyisten auch gern die Ausrede unserer hohen Löhne dazu benutzen, ihre Kosten zu senken, um damit höhere Gewinne zu erzielen. Bei Friseusen z.B. Komisch, dass ich bei meinem Friseur noch keine Chinesen gesehen hab. Das Fazit ist: Unternehmer wollen mehr Gewinn,die Politik hilft nur Unternehmern, das Volk bleibt wie immer auf der Strecke. Scheiß DEMOKRATIE...

Die Verfassungsbestimmungen über Wahl, Aufgaben und Kompetenzen eines Bundespräsidenen sind im Grundgesetz festgelegt worden. Dabei spielten die schlechten Erfahrungen mit der großen Machtfülle eines in der Weimarer Repubklik direkt vom Volk gewählten Reichspräsidenten eine Rolle.

Auch gewichtige politische Gründe sprechen gegen eine Direktwahl: sie würde zu einem sehr viel heftigeren, womöglich bis ins Persönliche zugespitzten Wahlkampf führen. Bei der Kandidatenaufstellung könnten noch stärker Gesichtspunkte, die Beliebtheit vermuten lassen, aber nicht die Eignung für das Amt betreffen, eine Rolle spielen. Die entstehende Polarisierung im Wahlkampf würde der vorgesehenen Integrationsaufgabe zuwiderlaufen.

Zudem würde eine Direktwahl ein ungünstiges Verhältnis zwischen einem in seinen Zuständigkeiten weitgehend machtlosen Bundespräsidenten (Bundespräsidentin) und einem mächtigen, aber nicht durch Direktwahl legitimierten Bundeskanzler (Bundeskanzlerin) herstellen. Die Bevölkerung wäre dann über eine nur vorgetäuschte Beteiligung mit großer Auswirkung auf die Politik enttäuscht.

Eine Ausweitung der Machtbefugnisse würde die Stabilität und Effektivität des Regierens stören, weil durch ein Nebeneinander von Bundespräsident und Bundeskanzler keine klare Führungsspitze vorhanden wäre.

Wenn wir keinen mehr hätten würde es uns nicht schlechter gehen, aber viel SPAREN, denn wir zahlen auch noch für alle Altbundespräsidenten.Ich glaube selbst ein König wär billiger,aber auch genauso nötig.Wobei ich nicht die Ehre und Ehrung der Person vornehmen will.

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