Warum wird die Monokultur in Deutschland nicht endlich abgeschafft?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Ein guter Ansatz wäre schon, wenn man per Gesetz um jedes Feld einen 15 Meter breiten Blühstreifen ziehen würde.

Die Monokulturen ganz verbieten wäre theoretisch möglich, auch wenn es nicht einfach wäre. Deutsche Bauern sind nicht dumm, die würden sich sehr schnell auf Bio umstellen. Nur die Kunden der Discounter würden gegen die neuen Preise Sturm laufen.

Stimme dir absolut zu. Das wäre wenigstens ein Anfang. Schade, dass man für alles Gesetze braucht 

2
@Malavatica

Jeder Bauer weiß um das Problem das du beschreibst. Die wirtschaften ja nicht aus dem Grund so, weil sie der Umwelt schaden wollen, sondern weil sie klug kalkulieren müssen. Wenn jedoch alle gezwungen werden einen Blühstreifen anzulegen, dann ist jeder Bauer auf dem gleichen preislichen Level mit seinen Produkten. Wenn jedoch nur einer allein gegen den Strom schwimmt, zwingt ihn der wirtschaftliche Druck früher oder später den Blühstreifen wieder aufzugeben weil die anderen Bauern bessere Preise machen können.

3
@Fuchssprung

Erinnert mich irgendwie an die Auwiesen. Muss wirklich erst xmal alles überflutet werden bevor die Menschen mal Einsicht zeigen und ausgewogen handeln? Man sollte die Blühstreifen zwingend einführen. 

2
@Fuchssprung

Eine Vorgabe "um jedes Feld" wäre nicht sehr sinnvoll, damit wäre nämlich nicht jeder gleich belastet, sondern jene mit vielen kleinteiligen Flächen stärker als solche mit größeren zusammenhängenden Flächen. Würde also tendentiell eher die kleinbäuerliche Landwirschaft mehr belasten.

0

Klar sind wir Konsumenten eine machtvolle Stellschraube, aber es wurden und werden bisher in der Politik die falschen Signale gesetzt. Großbetriebe werden höher subventioniert, kleine weniger oder überhauptnicht. Das führt leider dazu, dass zB. riesige zusammenhängende Flächen nur einem Betrieb gehören. Der dann alles was zwischen den einzelenen Feldern wächst plattmacht, um effektiver arbeiten zu können.

Ausserdem könnten viele einfach umzusetzende Regelungen, extrem viel für den Naturschutz und die Vielfalt im Kulturland bewirken.

Zb. Blühstreifen, Hecken, ein gewisser %-Satz als jährlich wechselnde Brachfläche, Prämien für Anpflanzung von Obstbäumen etc (gibt es ja schon, könnte man aber ausweiten) und so weiter.

1
@cephalon116

Da hast du absolut recht. Es läuft verkehrt herum. Die kleinen sollten mehr unterstützt werden. 

2
@Malavatica

Blühstreifen, Streuobstwiesen und Buschraine wären sicher gute Ansätze und Möglichkeiten zur Diversifizierung, aber Ackerflächen brauchen schon eine gewisse Mindestgröße um sie rentabel zu bewirtschaften. Richtig ist das wir in D noch nie sowenig Geld für Ernährung ausgeben (mussten), aber wieviel Prozent mehr können wir uns leisten? Der überwiegende Teil der Gesellschaft benötigt 100% des Einkommens zum Leben......

2
@Ursusmaritimus

Es werden deshalb 100% gebraucht weil wir hier auf sehr hohem Niveau jammern. Ein Smartphone muss sein, aber 30 Cent mehr für Kartoffeln gehen natürlich nicht.

2
@Fuchssprung

@Fuchssprung

Natürlich gibt es deutliche Einsparpotentiale in der Lebensführung, aber wir reden hier locker von einer Verdreifachung der Lebensmittelkosten. Das wären bei heute 13% immrhin rund 40% des Einkommens für Lebensmittel.

Das hatten wir schon in den 60ern, damals lagen aber die Ausgaben für Miete bei 15%.

0

Mir schmerzt mein Herz wenn ich sehe welche falschen Beobachtungen und Aussagen über die Landwirtschaft getroffen werden. 

Ich möchte alle hier anwesenden bitten eine sachlich gestützte Unterhaltung zu führen, denn was hier geschrieben wurde ist bereits jetzt zu großen Teilen schlichtweg nicht richtig. 

Kleine landwirtschaftliche Betriebe werden stärker gefördert indem Landwirte mit bis zu 30ha eine höhere Förderprämie erhalten.

2
@Betterhose

Was bedeutet das wir diese Betriebe (auch heute schon) indirekt mit unseren Abgaben unterstützen, auch hier gilt das man jeden Euro nur einmal ausgeben kann und irgendwann entscheidet ob man das Geld dem Bauer, dem Schüler oder dem pflegebedürftigen Rentner zukommen lässt.

1
@Betterhose

Das gehört zum Problem: Landwirtschaft ist keine Wirtschaft mehr, in der produziert wird, was nötig und für die Region richtig und verträglich wäre, sondern eine Industrie, deren sinnfreie Produktion mit dem Weltmarkt konkurrieren muss und von der EU subventioniert wird, um ohne Nutzen für das Land die Betriebe irgendwie am Leben zu erhalten.

1

Ausgelaugte Böden

Hat nur ein schlecht ausgebildeter Landwirt, ansonsten Dünger ausbringen (oder was eben günstig hergeht) oder Geld in die Hand nehmen und Kunstdünger sowie entsprechende Mineralien wie Kalk, Schwarzkalk etc. kaufen und ausbringen, damit die Werte wieder in´s Lot kommen. Ist heute so, war vor 100 Jahren so.

Die Nachteile sind lange bekannt.

Nicht nur "Hobbylandwirten" oder Leuten, die sich gelegentlich damit befassen. Warum das so ist, kann man relativ einfach erklären: U.a. Biogas, was wesentlich lukrativer ist, als Pflanzen wie Roggen, Gerste, Raps oder Triticale etc. anzubauen. Dazu kommt noch, dass viele Betriebe heute kein Fleisch mehr produzieren, also muss eine Alternative her und was bietet sich mehr an, als Brennstoff zu produzieren? Strom und Alternativen 

Warum diese Ignoranz

Darf ja alles nichts mehr kosten und jeder Hans und Franz aus der Stadt meint, vegan wäre die Rettung schlechthin. Bezahlen wird´s immer der (verblendete) Verbraucher, da waren vorher schon findige Geschäftsleute, Unternehmer und Marketingstrategen schlauer, um hier Gewinn abzuschöpfen und um den Markt entsprechend zu leiten.

wird sich das niemals ändern?

Solange die Mehrheit auf´n Preis schielt und nicht weiß, wie Landwirtschaft wirklich funzt, mit Sicherheit nicht.

Profit um jeden Preis?

Richtig. Geiz ist geil, das hat uns soweit gebracht, dass auf Biegen und Brechen der letzte Müll auf´s Feld ausgebracht werden kann/darf und die Umwelt zum Teil Schäden davon trägt. Man darf sich aber sicher sein, dass der Endverbraucher die Zeche zahlt.

Es gibt in Deutschland und der EU keine Monokulturen. Damit einem landwirtschaftlichen Betrieb mit einer Anbaufläche >30ha die EU Förderung zukommt muss er mindestens 3 Kulturen anbauen wobei eine nicht mehr als 75% ausmachen darf und die "kleinste" nicht weniger als 5%.

https://www.baywa.de/pflanzenbau_obst/ackerbau_gruenland/greening/anbaudiversifizierung/

Desweiteren sind für alle landwirtschaftlichen Betriebe die nicht von einem dieser Ausnahmefälle eingeschlossen sind

  • Betriebe unter 10 ha Ackerfläche
  • Ökobetriebe
  • Betriebe mit mehr als 75% Dauergrünland (inkl. Feld- und Ackergras) und unter 30 ha Ackerfläche
  • Spezialisierte Betriebe (z.B. Gemüsebau) mit jährlich mehr als 50% Flächentausch
  • Betriebe, die unter die Kleinerzeugerregelung fallen (max. 1.250€)
5%

der Anbaufläche als

ökologische Vorrangfläche

auszuweisen. Ökologische Vorrangflächen liest man hier 

https://www.baywa.de/pflanzenbau_obst/ackerbau_gruenland/greening/oekologische_vorrangflaeche/

Je nach Art der Flächennutzung wird sie mit einem anderen Faktor gut geschrieben. 

Es gibt keine Landwirte die sich diese wertvolle Förderprämie entgehen lassen, folglich ist eine Monokultur in der gesamten EU (wo Deutschland nun mal dazu gehört) nicht möglich.

Kapitalismus, meine lieben Freunde.

Wenn man also von deinem Standpunkt aus geht ist genau das Gegenteil der Fall. Kapitalismus treibt die Anbaudiversifizierung an.

Uuuppps, in der ganzen EU? Fahre mal jetzt durch das Elsass, da siehst du nur noch Maisanbau.

0
@Ursusmaritimus

75 Prozent Mais, 20% roggen 5 %Sonnenblume aufm Sand.

Oder Raps Weizen wintergerste auf bessren böden, wahnsinnig vilefältig, zumal  75% von einer Frucht praktisch Monokultur ist.

1
@Quaeror

Als ob alle Landwirte ausnahmslos blöd wären. Unter meinen Berufsgenossen ist sehr wohl bekannt, wie man nachhaltigen Ackerbau betreibt. 

Seit die Winter milder geworden sind kann man nicht mehr auf die Winterfurche setzen, die früher für ein feinkrümeliges Saatbett sorgen sollte. Das übernimmt heute die Schattengare durch Zwischenfrüchte. Und dann sind es schon mal nicht mehr nur drei Kulturen, sondern mindestens 5 (weil nach EU Richtlinien eine Greeningmischung aus zwei gleichgestellten Komponenten bestehen muss)

Fahre mal jetzt durch das Elsass, da siehst du nur noch Maisanbau.

Das halte ich für eine Behauptung. Nicht nur weil man damit auf die Prämie verzichtet (und drakonische Strafen riskiert), sondern auch weil Mais nicht so lukrativ ist, wie man meint. 

Und nochmal für Verständnis:

Zumindest in Deutschland ist in gewisser Art eine Form des Wanderfeldbaus die gängige Praxis. Mir ist kein Kollege bekannt der auch nur 2 Jahre in Folge die selbe Kultur auf dem selben Schlag anbaut. Das endet ackerbaulich in einem Desaster weil Unkraut und Krankheitszyklen nicht unterbrochen werden.

Bei uns ist eine 6 jährige Fruchtfolge aus Weizen,Gerste, Mais, Erbsen/Bohnen, Kohl, Kartoffeln und Zuckerrüben üblich. Dazu kommen dann noch zahlreiche Zwischenfrüchte wie Raigras, Grünroggen, Ölrettich, Sandhafer, Gelbsenf, Rotklee, Alexandrinerklee, Phacelia und Stoppelrüben.

2
@Betterhose

Ich schließ mal, dass du aus dem Süden Deutschlands kommst. Im Norden sieht die Kultur ganz anders aus, und das sind die Betriebe, die auch bei Abbau der Subventionen überlebensfähig sind.

0
@Quaeror

Ich komme aus NORDrhein-Westfalen. Direkt an der Grenze zu den Niederlanden und in einem Gebiet mit überdurchschnittlichem Viehbesatz.

bei Abbau der Subventionen überlebensfähig sind.

Glaub mir, wenn du wegen eines Cross Compliance Verstoß eine halbe Millionen bezahlen musst, dann sieht die Welt schon ganz anders aus. Dann gehen dir die versäumten Zuschüsse am Allerwertesten vorbei.

1

Naja, "keine Monokultur in der EU" ist falsch, es ist schließlich nicht verboten, man muss dann eben nur auf einen Teil der Fördergelder verzichten. In Deutschland ist aber tatsächlich ein Anbau in Monokultur weniger verbreitet als man auf den ersten Blick annehmen würde. Ich meine da mal eine Zahl von um die 10% der Flächen gelesen zu haben, müsste das aber nochmal nachschauen.

1

Gegenfrage, wieso pachtest du nicht einen landwirtschaftlichen Betrieb und zeigst den anderen Bauern wie es richtig gemacht wird?

Mit ausgelaugten Böden, lässt sich keinerlei Landwirtschaft betreiben, folglich hat der Bauer darauf zu achten, dass sein Boden - der ja sein Kapital ist - fruchtbar bleibt.

Ich helfe bei einem Weingut mit Landwirtschaft in den Weinbergen aus. Die Bauern haben genug Sorgen,  Profit um jeden Preis ist Wunschdenken. Wenn die Preise in der Landwirtschaft angemessen wären, müsste die Politik die Landwirtschaft nicht subventionieren. Hast du eine Ahnung von Milch- oder Getreidepreisen?  Der Weinmarkt stagniert genauso, dieses Jahr hat der Mai-Frost ca. 25 % Ertragsausfall im Weinbau verursacht und der Wein von 2017 ist in ca. 2 Monaten erntereif, die Hagelgefahr besteht noch bis zur Lese.

Ich sehe auch einen Trend in den Neubaugebieten, es werden statt Gärten um die Eigenheime jetzt Schotterbeete  statt Blumen oder Staudenbeete und Granitstelen  statt Sträucher angelegt. Wo bleibt denn da das Verständnis für die Bienen und für die Vögel?  Selbst auf dem Friedhof geht der Trend zur Steinplatte mit max. einem Quadratmeter, es gibt kaum mehr Erdbestattungen, ein normals Grab zu pflegen (zweimalige Bepflanzung mit blühenden Blumen) ist heutzutage zu aufwändig.

In Deinen Haß-Vorstellungen zur deutschen Landwirtschaft steckt viel jugendliche Unerfahrenheit.

Der User "Betterhose" hat schon auf viele wesentliche Punkte hingewiesen.

Erstens haben wir eine "private Landwirtschaft". Es ist daher rechtlich fast unmöglich, allen Landwirten gesetzlich eine bestimmte Wirtschaftsweise zu diktieren. Das wäre grundgesetzwidrig, Eingriff ins Eigentum usw.

Die Laienvorstellung, daß all unsere Ackerbauern "Monokulturen" fahren würden, ist grob falsch. Es geht gar nicht anders als bestimmte Grundregeln einzuhalten und mit "Chemie" kann man das nicht wirtschaftlich "reparieren", wenn der Bauer nur 17 Eu für den Doppelzentner Getreide bekommt.

Z.B. fast keiner baut Winterweizen nach Winterweizen an.

"Ignoranz" besteht keineswegs in der Landwirtschaft. In kaum keinem Beruf müssen die Auszubildenden mehr lernen.

Bäuerliche Familienbetriebe im Haupterwerb haben heute (in Süddeutschland) um die 70 ha Fläche. Sie müssen zum Teil mörderische Pachtkosten schultern weil die Fläche immer verzweifelt knapper wird durch die unglaublichen Bauwut in Deutschland. Tausende Betriebe geben jährlich für immer auf.

Die rasende Flächenversiegelung ist ein viel dramatischeres Problem als intensive Landwirtschaft, aber da öffnet kein "Ökoaktivist" den Mund...

Die Flächenversiegelung finde ich genauso schlimm. Aber Hass musst du mir nicht gleich unterstellen. 

0

Eines der ganz große Probleme der Landwirtschaft ist, dass die Landwirtschaftdurch die Politik mit Karachovor die Wand gefahren wird und die Bauern um Subventionsprozente verhandeln und sagen, "wir sind doch gar nicht soo schlimm" anstatt die absurde Politik beim Namen zu nennen und auf die Straße zu gehen.

Wie viele Betriebe pro Dorf sind denn noch übrig und woher kommt das Essen der Leute auf dem Dorf? In meinem Praxisgebiet in Süddeutschland vor 20 Jahren war genau ein Betrieb überlebensfähig, die anderen waren alle Nebenerwerb von Rentnern, weil die Kinder keinen Bock mehr auf die Schufterei hatten ohne davon leben zu können. Da geht Kultur verloren und es ist eine absurde Ernährungspolitik, aber gerade die Bauern machen alles mit.

1
@Quaeror

die Bauern um Subventionsprozente verhandeln und sagen, "wir sind doch gar nicht soo schlimm

Man sollte nicht immer so gegen die Subventionen wettern. Es ist ja nicht so als hätten sich alle europäischen Landwirte zusammen geschworen um den Bürgern der Union das Geld zu rauben. Die Subventionen erlauben es den Landwirten sich ein wenig vom Weltmarkt los zu lösen, indem eine gewisse Verlust Spanne überbrückt werden kann. 

Dadurch muss man sich nicht in vollen Maßen dem Preisdumping aussetzen, was wiederum eine gewisse Qualität sichert.

2
@Betterhose

Das stimmt nicht, da die Subventionen gewöhnlich nicht in den Betrieb für Verbesserungen investiert werden können, sondern damit die zu geringen Preise ausgeglichen werden, also das System grade am Laufen gehalten wird, nicht verbessert.

0
@Quaeror

Was soll nicht stimmen? Betriebsprämie und Greeningprämie sind Einkommenstützung. Und jeder Landwirt hat die Möglichkeit, dieses Geld da zu investieren, wo er es am sinnvollsten findet. Er kann einen Kälbertieflaufstall damit bauen oder es in die Lebenshaltung fließen lassen. Die deutschen Landwirte erhalten die Prämien, weil sie seit 2005 schutzlos den Weltmarktpreisen ausgesetzt sind. Aber andererseits sind in Deutschland weit weit höhere Umwelt- und Tierschutzstandards als in der Ukraine oder Argentinien. Auch alle sonstigen Kosten (Arbeit, Flächenpacht, Versicherungen usw. usw.) sind bei uns weit teuerer.

Ohne die Einkommensstützung gäbe es in Deutschland keine Landwirtschaft mehr.

0

Kapitalismus, meine lieben Freunde. Wäre ja nur zu schön, wenn plausible, allerdings nicht dem ökonomischen Fortschritt zugute kommende Argumente irgendetwas bewirken würden.

Was meinst du genau?  Habe ich nicht verstanden. 

0
@Malavatica

Profit um jeden Preis, meine ich damit. Und, dass sich einige Teile der Agrarindustrie einen feuchten Dreck für die Umwelt interessieren.

0

Artensterben kostet erst in einigen Jahren und zuerst müssen andere bezahlen. Wasserwerke bauen keine Monokulturen an, zahlen aber für schlechtes und zu wenig Grundwasser. Obstbauern zahlen zwar für bienen, können aber nicht über das Nachbarfeld entscheiden, ob da illegal gespritzt wird.

Landwirte wollen verdienen und machen das wofür es die meiste Kohle gibt. Punkt.

Klar,

warum sollte man auf einem Feld zehn Früchte mit unterschiedlichem Saat und Erntezeitpunkt aufziehen? Das macht ein Vielfaches an Arbeit bei geringerem Gewinn.

Würdest du für das Mehl ein Zehnfaches bezahlen?

Aber auf Dauer sterben Tiere aus. Bienen sind auch für unsere Nahrung wichti,, da vieles von ihnen bestäubt werden muss. Ich finde dieses denken kurzsichtig und egoistisch. Folgende Generationen sind ja egal. 

0
@Malavatica

Aber bei allem Verständnis für deine Gedanken, du musst dir die dann erheblich teureren Lebensmittel auch leisten können. Wer verdient hierzu genug?

1
@Ursusmaritimus

Du hast zwar nicht Unrecht, aber ich finde einfach, es läuft in die falsche Richtung. Wir müssen gegensteuern und umdenken. 

0

Was möchtest Du wissen?