Warum wird die chronische Krankheit Fibromyalgie nicht offiziell anerkannt?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da ich diese Diagnose neben anderen Umwelterkrankungen erhalten habe, durfte ich ebenfalls die menschenverachtende Ignoranz unserer entscheidenden Regularien erleben.

Die Rententräger nehmen sich (mit welchem Recht?) heraus, die sehr wohl als körperlich definierten Erkrankungen wie FMS, CFS oder MCS als "Somatoforme Störung" abzutun, um damit ihre Leistungspflicht zu umgehen. Da sind die Versorgungsämter um nichts besser.

FMS ist "dem Recht nach" eine Autoimmunerkrankung, aber die meisten Ärzte sind überhaupt nicht darüber aufgeklärt und scheinen auch kein Interesse an weiterführenden Informationen zu haben!

Die einzige Chance, die du hast, ist ein Widerspruchs- bzw. Klageverfahren vor dem Sozialgericht mit einem guten Anwalt und vor allem - einem langen Atem. Zusätzlich musst du noch Glück haben, dass der dazugehörige Richter nicht zu den "ewig Gestrigen" gehört.

Tja, als Umwelterkrankte bist du nicht nur in Deutschland fett angeschmiert - und ich kann dir nur wünschen, dass du in irgendeiner Weise gut abgesichert bist, damit du nicht dem allgemeinen Hartz IV-Elend anheim fällst wie so unendlich viele in deiner Situation!

Es wäre sicherlich auch gut, wenn du einen gescheiten Arzt (Schmerztherapeuten) an der Seite hättest, der dich nicht psychiatrisiert und für einen eventuellen Zug vor das Sozialgericht einen guten Gutachter benennen könnte!

Vielleicht informierst du dich mal über ein Fibromyalgieforum (Hier: Rheumaliga) zu den Einzelheiten!

http://www.rheuma-liga.de/forum/viewtopic.php?p=848&sid=5a7a6486ded6eb54cf5bbf2262c8b7f3

In jedem Fall wünsche ich dir alles Gute und am Ende auch Erfolg!

Es wurden bisher keine morphologischen, also nachweisbaren feingewebliche Veränderungen an den Muskelansätzen gefunden. Auswirkungen von Schmerzen sind sehr wohl funktionell sichtbar und auch indirekt objektivierbar. Ob man zum Beispiel gerne wandert, wie marijo 2 in ihrem Profil sagt oder tatsächlich ans Haus gebunden ist. Tricks sind leicht durchschaubar! Diese Krankheit gab es schon in den letzten hundert Jahren, nur hat sie seit 2 Jahrzehnten einen anderen Namen (Fibromyalgie) erhalten. Früher fuhr man zur Kur, heute hilft eine umfangreiche ambulante Physiotherapie.

Schade. dass ich das jetzt erst lese. Weißt du überhaupt was es heißt, jahrelang mit schmerzen zu leben? Schmermittel helfen nur wenig oder gar nicht. Muss alles erst bis ins Detail nachgewiesen sein, damit man nicht als simulant dasteht?

Normalerweise denke ich nicht so, aber Menschen wie dir, die das ganze als Ignoranz darstellen wünsche ich nur ein Jahr die Schmerzen eines Fibromyalgiepatienten.

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@wasserschlange

@Nunuhueper: Ich stamme aus einer Familie mit Schmerzerkrankungen und weiß daher, dass chronischer Schmerz sehr häufig ein sich verselbständigendes Phänomen ist, welches in den meisten Fällen nicht objektivierbar ist.

Gerade bei FMS wechseln die Schmerzen oft von einem Tag zum anderen in einen anderen Körperteil - und auch ich habe oft zu starke Schmerzen, um überhaupt zu laufen.

Kein Schmerztherapeut, mit dem ich in den letzten Jahren zu tun hatte, konnte meine Schmerzen (oder jene meiner Mutter) funktionell sichtbar machen oder objektivieren - aber keiner hat auch nur im Ansatz eine derartige Polemik zu dem Beschwerdebild verzapft wie du hier.

Vielleicht solltest du deinen Bildungsstand mal ein wenig funktionell objektivieren und dich über FMS RICHTIG schlau machen - oder!?

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@marijo2

Genau...ODER...einfach die unkompetenten Antworten runterschlucken...rausgehen und Energie tanken wie der andere Fachmann da oben. Ihr könnt euch in den stärksten Alpträumen nicht vorstellen wie man mit Fibro lebt...CHRONISCHE SCHMERZEN...TÄGLICH...auf einer Skala von 1-10 ist 4 oder 5 ein guter Tag. Was gibt es doch für Schlaumeier!

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Bei einem Rentenantrag ist die Diagnose allein völlig irrelevant. Wichtig ist die Darstellung der Beschwerden und die Überprüfbarkeit der Beschwerden.. Am besten ist es, wenn ein Gutachter die Beschwerden nachvollziehen kann und dann die entsprechende Empfehlung an den Rentenversicherungströgen übermittelt. Dein behandelnde Arzt kann Dir dazu aber bestimmt auch noch einiges sagen.

Da Fibromyalgie medizinisch nicht anerkannt ist, werden Dir die Schmerzen nicht geglaubt. Das geht so weit, dass Du als Simmulant hingestellt wirst. Wir haben schon alles versucht. Die Gutachter können ja Schmerzen nicht nachvollziehen. Das haben wir ja schon alles versucht. Danke für Deine Darstellung bei dieser Frage.

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@leobazi

Das ist das Problem an der Sache. Dein Hausarzt kennt doch aber bestimmt Deine Beschwerden. Dann müßte u.U. eine andere Diagnose her. Zum anderen kann der Gutachter immer nur das beurteilen was er sieht!!!.....

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@LouiseAn

Schmerzen kann man aber nicht sehen, oder meinst Du der Gutachter macht sich ein Bild von den Schmerzen?

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@leobazi

Stell Dir vor, z.B. Du gehst zum Gutachter, weil Du unerträgliche Schmerzen in den Beinen hast und sehr schlecht laufen kannst. Der Gutachter hat seine Praxis im der 4. Etage eines Hauses ohne Fahrstuhl. Du gehst in die Praxis (auch wenn es beschwerlich ist), Deine Glaubwürdigkeit ist dahin, er wird Dein Gutachten so schreiben, wie er es erlebt hat. "Der Patient kann, 4 Stockwerke treppensteigen". Der richtrige Weg wäre hier: Wenn Du dort ankommst, jemanden hochschicken und mitteilen, der Zugang zur Praxis ist wegen der Beschwerden nicht möglich. Das ist nur ein Beispiel. Die Beschwerden sind durch viele auch kleinere Hinweise durchaus objektivierbar.

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