Warum wird der "Vatertag" in Ostdeutschland als "Herrentag" bezeichnet?

15 Antworten

So ein dummes Geschwurbel!

Weder war die Gesellschaft in der DDR klassenlos, noch wurde das "nach der marxistischen Theorie behauptet". Die DDR war eine sozialistische Gesellschaft, also eine Übergangsgesellschaft mit all ihren Widersprüchen und mitnichten klassenlos, denn das wäre erst nach einem langen Prozess des allmählich Hinüberwachsens in den Kommunismus der Fall gewesen. Soweit die marxistisch-leninistische Theorie.

Was aber die reginale Bezeichnung eines religiösen Relikts mit marxistischer Theorie zu tun hat, von der du offensichtlich so viel verstehst, wie eine Kuh vom Fliegen, wird wohl dein Geheimnis bleiben. :-D

Danke, Genosse PeVau, für die Lehrstunde in Marxismus-Leninismus! Du warst in diesem Fach ganz offensichtlich Klassenbester.

No pun intended... ;-)

0
@Henryettex

So, so, elementares Grundwissen ist für Dich also schon Spezialwissen. :-D

Wo hast du gelernt, Deine Begrenztheit mit Chuzpe lauthals in alle Welt hinauszubrüllen? Du bist ein Grund zum Fremdschämen.

7
@PeVau

V.a. weiß diese/r Klugschieter/in auch nicht, was "non pun intended" bedeutet und wann es genutzt wird! Und dann über Marxismus-Leninismus schwafeln...

Ich denke, eine Kuh weiß mehr vom Fliegen...

3

Es gab nicht nur Herrentage, sondern in weitaus größerem Umfang auch noch Herrentoiletten. Der Zugang zu diesen wurde aber nicht nach Klasse, sondern nach Geschlecht geregelt.

Passender als Herrentag wäre übrigens Saufbrüdertag.

Vielleicht weil man nicht nur auf Väter abzielte. Es gibt ja auch Männer, die gerne feiern, aber keine Kinder haben.

Und Herr klingt halt feiner als Mann. Damentag würde ja auch feiner klingen als Frauentag.

Da ich eine Wessie bin, kann ich allerdings nur spekulieren.

Reichsbahn (DDR) - 1.Klasse. Wie kann man unterschiedliche Klassen in einer "klassenlosen" (sozialistischen) Gesellschaft anbieten?

In der DDR gab es bei der Bahn auch 1. und 2. Klasse. Wenn aber doch im Sozialismus alle mehr oder weniger gleich sein sollen, egal welchen Beruf man hat, wie kann man dann "reichere" besser reisen lassen? Natürlich ist mir klar, dass man auch im Sozialismus in gewissen Maßen selbst entscheiden kann, wofür man sein Geld ausgibt. Dennoch finde ich es komisch, dass man dann die Leute unterschiedlich gut reisen lässt. Das ist ja dann im wahrsten Sinne des Wortes eine "Klassengesellschaft" smile und genau das wollte man doch eben nicht

...zur Frage

Was ist der Unterschied zwischen Demokratie und Anarchie?

vorerst zu erwähnen:

ANARCHIE iST NICHT ANOMIE (-->wikipedia)

in meiner letzten frage Wie hat man sich eine Gesellschaft ohne Staat vorzustellen? wurde grob erklärt, wie eine Anarchie aussieht. Doch beim Durchlesen der Antworten und der Definitionen in Wikipedia habe ich mich gefragt, was eigentliche der elementare Unterschied zwischen der DEOMKRATIE und der ANARCHIE sein soll. In dem ersten Satz von Anarchie in wikipedia steht:

Der Begriff Anarchie (altgr. ἀναρχία anarchía ‚Herrschaftslosigkeit‘; Wortbildung aus verneinendem Alpha privativum und ἀρχία archía ‚Herrschaft‘) bezeichnet einen Zustand der Abwesenheit von Herrschaft.

Demokratie wird zwar als Herschaftsform bezeichnet, aber wie gesagt herscht das Volk. Bei der Anarchie-nicht zu verwechseln mit ANOMIE!!!-herscht auch das Volk, und Regeln sind auch gegeben, nur nicht von oben.

Ist Demokratie eine Mischform von Monarchie und Anarchismus?

Danke für Antworten!

...zur Frage

Shdanow-Plan? = Zwei-Lager-Theorie?

Shdanow äußerte einmal auf einer Tagung nach dem 2. WK, dass "die USA und ihre Verbündeten Imperialisten wären" und der "Marshall-Plan (Unterstützung Europas durch die USA nach dem Krieg) nur dazu diene, Europa zu versklaven und sich imperialistisch zu expansieren". (wikipedia)

Diese Rede wird heute als Zwei-Lager-Theorie bezeichnet. Ich habe im Internet mal den Begriff Shdanow-Plan gelesen, habe aber keine Ahnung was das ist, ob das mit der Zwei-Lager-Theorie zusammenhängt oder ob das sogar dasselbe ist.

Kann mir da jemand helfen ? :D

...zur Frage

Gab es den Begriff "Jahresendfigur mit Flügeln" wirklich im DDR-Sprachgebrauch?

Hallo! Seit der "Wende" wird uns Ossi's ja suggeriert, dass Engel offiziell als "Jahresendfigur mit Flügeln" bezeichnet wurden ... ich und meine Familie haben diesen Begriff zu DDR Zeiten nie gehört oder gelesen. Für uns (und ich komme aus keinem religiösen Elternhaus, obwohl meine Mutter aus einem katholischen Umfeld stammt) und alle die ich kenne war ein Engel immer ein Engel und ein Weihnachtsmann immer ein Weihnachtsmann, selbst im DDR Fernsehen gab es Artur den Engel als Zeichentrickserie ... Eine Internetrecherche ergab, dass es wohl dem Eulenspiegel als Satire auf Wortungetüme zugesprochen wird, sicher ist sich Wikipedia aber auch nicht. Wer kann ggf. als Zeitzeuge Licht ins Dunkel bringen? Kann es sein, dass man uns da wieder irgendwas einreden will was gar nicht den Tatsachen entspricht?

...zur Frage

Wann ist der Begriff "Essengeldschuhe" entstanden?

Ich kenne den Begriff noch aus der Wendezeit und damit wurden die blauen DDR-Einheitsturnlatschen bezeichnet, weil die so billig waren und nur ein Essengeld kosteten. Wann ist der Begriff entstanden? 60er? 70er? Oder ist der Begriff sogar noch älter, schließlich haben manchen "DDR-Produkte" eine weitreichende Tradition bis in die Kaiserzeit oder in die Zeit des Deutschen Bundes. Kennt man den Begriff in den alten Bundesländer?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?