Warum wird der Magen nicht auch verdaut?

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8 Antworten

Der Mangen besitzt eine säureresistente Schutzschicht. Wenn diese mechanisch (Glühbirne gegessen) oder durch Stress beschädigt wird, beginnt der Magen auch, sich selbst zu verdauen, an der Stelle, wo der Matel löchrig geworden ist. Das entzündet sich. Dadurch entstehen Magengeschwüre.

Der Magen (griechisch γαστήρ gaster „Bauch“, „Magen“, lateinisch ventriculus) ist ein Verdauungsorgan fast aller Tiere. Die primitivste Form ist der Gastralraum der Nesseltiere, der zugleich Ausscheidungsorgan ist. Der Magen ist ein Hohlorgan aus Muskelgewebe, das innen mit einer Schleimhaut ausgekleidet ist. Im Gegensatz zum einhöhligen Magen des Menschen und der meisten Tierarten, besitzt der Magen bei Wiederkäuern und Vögeln mehrere abgegrenzte Hohlraumsysteme (mehrhöhliger Magen) sowie hochspezialisierte Organe bei Insekten (Honigmagen, Saugmagen). Magenlos sind z. B. die Karpfenfische (man deutet dies als ursprüngliche Anpassung an Schnecken- und Muschel-Nahrung, deren Kalkschalen die Magensäure nutzlos machten).[1]

In diesem Hohlraum wird der Nahrungsbrei mit dem Magensaft vermengt, der im Wesentlichen aus dem eiweißspaltenden Enzym Pepsin und Salzsäure besteht. Im Ruhezustand sondern die Drüsen etwa 10 ml Magensaft pro Stunde ab. Bei Nahrungsaufnahme kann die Bildung von Magensaft auf bis zu 1000 ml pro Stunde beschleunigt werden. Die Bildung wird sowohl durch Nerven-Impulse (vor allem vor der Nahrungsaufnahme), als auch durch Hormone gesteuert. Durch Muskelkontraktion (Peristaltik) wird der Nahrungsbrei weiter zum Pförtner transportiert. Dieser bildet als Sphinkter (Schließmuskel) einen Verschluss zwischen Magen und Darm und kann sich für den Durchtritt des angedauten Speisebreis (Chymus) ca. 2–3 mm weit öffnen. Dieses geschieht regelmäßig, um den Nahrungsbrei gleichmäßig in den Zwölffingerdarm weiterzuleiten.

Also der Magen besitzt eine Magenschleimhaut, die ihn schützt. Gäbe es diese nicht oder ist sie zu dünn( bei viel Stress), könnte man sich selber verdauen. :D

Die Magenwand bildet eine Schleimschicht, die schützt vor Salzsäure und Enzymen.

Schon mal was von Magenschleimhaut gehört? ^^ Die schützt die Magenwände vor dem Durchdringen der Säure.

Schon mal Sodbrennen gehabt? Ist nicht anderes, als dass die Säure an die Magenwände kommt. Brennt ganz schön.

Die Magenschleimhaut schützt einen davor.

Ein Magengeschwür entsteht, wenn diese Schutzschicht zerstört wird. Auslöser können Kaffee und beispielsweise Alkohol sein.

Der Magen verdaut sich selbst. Die Magenschleimhaut muss wöchentlich neu gebildet werden. Passiert dies nicht (was sehr selten ist) würde sich die Magensäure durch den Körper fressen.

Das liegt an der Magenschleimhaut. Die ist säurebeständig

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