Warum wird der Kommunismus so stark kritisiert?

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9 Antworten

Einige Dinge im Kommunismus sind durchaus nicht schlecht , allerdings waren zB in der UdSSR die falschen Menschen an der Macht , Stalin zB.  die Diktatur der ultranationalistischen Partei 

Außerdem unterscheidet man seit geraumer Zeit ( auch wenn es eigl Schwachsinn ist wenn man s genau nimmt aber is halt so ) zw Links ( Links liberal also eher planwirtschaftlich und zw extremen bzw Stalinisten in Russland zB.  Diese werden eher als Kommunisten bezeichnet 

Aus diesen gründen ist der Kommunismus in diesem schlechten Licht , was nicht heißt das jeder Linke ein stalinistischer ,, Kommunist " ist der sich gerne denn privaten söldnerarmada anschließen will und in der Ukraine jeden abschlachten will der nicht ihre Ziele vertritt 

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Die Umsetzung wird stark kritisiert, weil sie historisch (fast immer?) gewalttätig ablief

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Kommunismus bedeutet nunmal, dass JEDER das GLEICHE hat. Das klingt erstmal gut, is aber mit dem Menschlichen Streben nach etwas besserem absolut nicht vereinbar. Außerdem hat vermutlich niemand mehr die Lust anstrengende Jobs zu haben wenn er mit einfacheren das gleiche Geld verdienen kann.

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Kommentar von uyduran
24.11.2015, 22:39

"Kommunismus bedeutet nunmal, dass JEDER das GLEICHE hat."

Dann hast Du die falsche Definition von Kommunismus. Im Kommunismus nach Marx und Engels heißt es, dass sich vom kollektiv geschaffenen Überschuss jeder so viel nimmt, wie er braucht.

"Das klingt erstmal gut, is aber mit dem Menschlichen Streben nach etwas besserem absolut nicht vereinbar."

Viele nehmen an, dass ein solches Streben in der menschlichen Natur verankert sei. Dennoch gibt es zahlreiche Völker, bei denen man ein solches Phänomen nicht beobachten kann. Folglich lässt sich diese These nicht absolut setzen. Ein Mensch kann sich in diese oder in diese Richtung entwickeln. Wenn ich mir die IS-Terroristen anschaue, dann erkenne ich in ihnen ganz eindeutig einen skrupellosen chauvinistischen Zerstörungstrieb (den Sigmund Freund seinerzeit als "destrudo" bezeichnete). In anderen Gesellschaften wiederum ist dieser nicht im Ansatz zu erkennen. Es ist außerdem empirisch bewiesen, dass je geringer die Einkommensunterschiede innerhalb einer Gesellschaft sind, umso glücklicher und sozialer die Menschen leben.

"Außerdem hat vermutlich niemand mehr die Lust anstrengende Jobs zu haben wenn er mit einfacheren das gleiche Geld verdienen kann."

Diese Sichtweise basiert auf einem durch und durch kommerzialisierten Denken, welches in unserer Marktgesellschaft sehr verbreitet ist. Es wäre jedoch ein großer Trugschluss, wenn wir diese Denkweise als gegeben, als in unseren Genen festgeschrieben betrachten würden. Denn erst seitdem die kapitalistische Marktgesellschaft präsent ist, kam es zu dieser Veränderung in der Wahrnehmung. Tauschwerte triumphierten plötzlich über Lebenswerte. Dies ist aber nicht immer so gewesen. Eine Gesellschaft verändert sich und mit ihr der Mensch. So kann sich eine Gesellschaft auch so verändern, dass sich die Kommerzialisierung (sprich, der Fokus auf das Geld) der Psyche wieder revidiert.


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Der Kommunismus hat bis dato Nirgendwo exisitiert, daher isses so, dass über ihn befinden, einem Sinnieren über ungelegte Eier gleichkommt.


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Schau doch nur mal dahin, wo Kommunismus war, bzw. ist.

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Kommentar von uyduran
24.11.2015, 21:55

Wo auf der Welt gab/gibt es denn Kommunismus? Richtig, nirgendwo.

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Da man ihn nicht ohne Diktatur durchsetzten kann und er meistens gewatltätig endet siehe DDR Nordkorea Sowjetunion Union usw

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Kommentar von uyduran
24.11.2015, 22:48

Quatsch. Du verwechselst hier Kommunismus mit "Realsozialismus" beziehungsweise feudalismusähnlicher Diktatur, die sich (im Falle Nordkoreas) im Deckmantel des Kommunismus und der Demokratie einhüllt. Kommunismus beschreibt eine gesellschaftliche Utopie, in der der Staat abstirbt, da er überflüssig wird (somit ist das Argument der Diktatur ein Widerspruch in sich). Kommunismus hat es noch nie auf der Welt gegeben.

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Dann informiere dich mal wie es den "klassenlosen" Bürgern im Kommunismus ergeht und ergangen ist. Die haben in bitterer Armut gelebt und sich kaputt gemacht, um den Funktionären ein Leben in Saus und Braus zu ermöglichen!

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Kommentar von uyduran
24.11.2015, 21:58

Dann informiere dich mal wie es den "klassenlosen" Bürgern im Kommunismus ergeht und ergangen ist.

Kannst Du uns Beispiele nennen? Kommunismus hat es noch nie gegeben auf der Welt. Was Du meinst, ist eher als "Realsozialismus" zu bezeichnen und genießt wenig Deckungsgleichheit mit den Ideen von Marx und Engels.

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Wer kritisiert denn den Kommunismus?

Kommunismus ist ähnlich dem Christentum. Was Parteien oder Kirchen daraus gemacht haben, hat mit der Philosophie und der Idee nichts zu tun.

Allerdings sollte man hierbei beachten, dass weder das eine noch das andere je funktionieren wird, weil die Natur des Menschen nicht auf Selbstlosigkeit beruht, sondern auf Egoismen. Dennoch beinhalten beide Regeln, die - wenn man sie beachtet - ein friedliches zusammenleben ermöglichen können. Das geht allerdings nur solange gut, bis jemand die Macht ergreift, oder sich schlicht nicht an die Regeln hält.

Ebenso wie die Würde des Menschen nicht dauerhauft und immerdar garantiert werden kann, ist es dennoch sinnvoll ein solches Ziel anzustreben.

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Kommentar von uyduran
24.11.2015, 22:43

Allerdings sollte man hierbei beachten, dass weder das eine noch das andere je funktionieren wird, weil die Natur des Menschen nicht auf Selbstlosigkeit beruht, sondern auf Egoismen.

Das halte ich für eine gewagte These. Ich füge an dieser Stelle ein Zitat ein: "Dass Menschen von Grund auf egoistisch sind, liegt nicht an irgendeiner 'Natur des Menschen', das sind unbedeutende, ahistorische Abstraktionen. Die Denkweise gehört ins 17. Jahrhundert, als Hobbes damit den Absolutismus legitimiert hat. Siehst du, man könnte sehr leicht sagen, der Egoismus 'des Menschen' erfordere eine diktatorische Repression, damit sie sich nicht in die Quere kommen. Aber was macht einen Menschen egoistisch, wie drückt sich dieser Egoismus aus (das ist in verschiedenen Kulturen und Zeitaltern nämlich teilweise sehr unterschiedlich) und wieso stehen sich überhaupt Interessen gegenüber? Das sind konkrete Fragen, die man erst beantworten muss, bevor man solche Schlüsse ziehen kann. In Wirklichkeit ist es nämlich die Gesellschaft, welche das politische System toleriert (denn würde sie es nicht, käme es schon längst zu einer Revolution), Ideologie, Sitten und Moral vorgibt und dadurch die Handlungen von Individuen bestimmt. Und die Gesellschaft wiederum, und das ist eine entscheidende Erkenntnis von Marx, basiert auf ihrer Ökonomie, also in erster Linie auf der Produktion und in zweiter auf der Verteilung der Güter. Staaten hat es immer nur unter (Privat-)Eigentumsverhältnissen gegeben. Die Jäger-Sammler-Gesellschaften kannten so etwas wie Herrschaft noch gar nicht. Es gibt auch modernere Beispiele, wie die Pariser Kommune von 1871. Dort war die politische Herrschaft zwar noch nicht völlig aufgehoben, aber die Entwicklung dahin war sichtbar und eine alternative Form der Organisation wurde zumindest bewiesen."

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