Warum wird der islam so schlecht gemacht?

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24 Antworten

Frage Doch Deine Glaubensbrüder, liebe Esisthalbmond,

  • die sich - bspw. hier in diesem Forum - mit völlig absurden Argumentationen über die "Wahrheit" des Islam in geistige Nesseln setzen
  • die anstatt sich damit zu bescheiden, dass der Islam ein GLAUBE ist, der somit nicht als wahr bewiesen werden kann, immer wieder beweisen wollen, was nicht beweisbar ist
  • die den Islam für perfekt halten und damit alle anderen Religionen herabwürdigen
  • die Mohammed als den perfekten Menschen bezeichnen, obwohl es keine perfekten Menschen gibt und auch nie gab
  • die die Widersprüche nicht sehen, selbst wenn sie sie unter die Nase gerieben bekommen
  • die der Ratio in keiner Weise zugänglich sind....

Weißt du, liebe Esisthalbmond: es sind MUSLIME, die den Islam durch ihr Verhalten und durch ihre Äußerungen schlecht machen - alle anderen können das nämlich gar nicht (ich auch nicht)

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Ich bin ein Islamkritiker.

Als solcher gebe ich Dir nun die Antwort von meiner Sichtweise.

Vorurteile

Wir haben hier seit Jahrzehnten Menschen aus islamischen Ländern. Diese Menschen haben wir als Teil der Gesellschaft angesehen und aufgenommen. Dabei haben wir auch keine Probleme damit gehabt, Menschen mit islamischen Hintergrund unser Vertrauen zu schenken, und diese sogar in politische Ämter gewählt.

Das Resultat unseres Vertrauens ist dann, dass der Islam sich immer mehr behauptet, und als Minderheit immer mehr Forderungen und Ansprüche stellt. Diese Forderungen und Ansprüche haben dann nichts mehr mit unserer Gesellschaft und Kultur zu tun.

Sodann musste festgestellt werden, dass Menschen des Islam sich ausgrenzen, Parallelgesellschaften bilden, und uns als Ungläubige (Menschen zweiter Klasse) betrachten.

Weiterhin behauptete unsere Politik den Islam als "Teil von Deutschland", weshalb sich etliche Leute mit dem Islam auseinander gesetzt haben, und für sich feststellten, der Islam ist keine reine Religion, er ist eine religöse Ideologie die hinsichtlich unserer demokratischen Vorstellungen zweifelhaft ist.

Wenn das aus Deiner Frage entnehmbar auf der ganzen Welt so ist, dann ist da wohl auch was dran.

Bemühungen

Hier gebe ich Dir unumwunden recht. Muslime haben sich bemüht. Allerdings erfolgte dies hauptsächlich verbal (mit Worten). Die Taten sahen dann oft ganz anders aus.

Hierzu gebe ich Dir nur mal das Beispiel der Moscheen. Fast jede Moschee-Gemeinde unterhält eine Internetseite. Bei vielen wird dann insbesondere auf die Einhaltung der Gesetze und der demokratischen Verhältnisse in der BRD verwiesen.

Wenn ich dann bei einigen Internetseiten, die auch Frageforen haben, lese, dass es dort Anleitungen gibt wie und wann man die Frau schlägt, dann hat dies nichts mit den Gesetzen zu tun. Wenn unser Verfassungsschutz gegen Moschee-Gemeinden ermitteln muss, weil dort radikales Gedankengut verbreitet wird, dann hält man sich nicht an die Gesetze.

Es besteht folglich der Eindruck, Bemühungen sind nur Lippen-Bekenntnisse.

Meinungen und Kritik

Durch die aggressive Werbung für den Islam, z.B. Koranverteilung und Missionierung, haben sich viele Menschen in die Lehren des Islam eingelesen. Wenn nun der Islam von sich behauptet, er sei die einzig wahre Religion, und die Bibel sei verfälscht, und man dann bei der Prüfung feststellt, es ist grad andersrum, dann hat man nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht dies zu behaupten und zu belegen. 

Um in Deinem Wortlaut zu bleiben, der Islam ist es, der hier damit begonnen hat den Glauben Andersgläubiger anzugreifen, in Zweifel zu ziehen und den bestehenden Glauben zu schwächen. Das Problem auf das der Islam dabei gestoßen ist, in der westlichen Welt glaubt man nicht leichtfertigt, man prüft.

Jahrzehnte lang hat sich der Islam in unserer Gesellschaft unbeachtet aufgehalten und bewegt. Nun da er sich ins Rampenlicht stellt, und zudem fordernd Rechte für sich beansprucht, muss der Islam sich gefallen lassen, dass man über ihn redet und kritische Gesichtspunkte des Islam zur Sprache bringt. Das ist in der Gesellschaft nun mal so. Es mag für einzelne Muslime unangenehm sein, aber der Islam wollte dies, nicht die Gesellschaft.

Ich sehe diverse Bestandteile des Islam als gefährlich und unerfreulich an.

Aus diesem Grund komme ich meiner Verantwortung gegenüber meiner Religion, meiner Kinder und der Gesellschaft nach, und kritisiere den Islam.

 

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Kommentar von Lazarius
22.11.2016, 19:55

Gute Antwort.

3

Meistens haben sie immer die gleichen Argumente....

Tja, und wie wärs, mal auf die Argumente eingehen statt immer nur ablehnen?

Warum wird der islam so schlecht gemacht?

Der wird nicht "schlecht gemacht", der wird bezweifelt.

Schlecht machen wäre plump und sähe so aus: "XY, nur Saudummer Schwachsinn......

Zweifeln sieht so aus: "XY, ist die und die Behauptung irgendwie empirisch belegt, bewiesen oder wenigstens vernünftig, finden sich Fehler bei verschiedener Betrachtungsweise, etc."

Zweifel und Kritik ist bei allen Sichtweisen und Ideologien stets angebracht, kritische Prüfung und auch das Ansprechen von Kritikpunkten.

Das ist die hiesige Kultur, das ist ganz normal so, das muß hier jeder aushalten. So ihr euch hier befindet, dann auch ihr.

Muslime meinen oftmals, wenn man ihre Ansichten kritisch hinterfragt, dann diskriminiert man sie bereits. Dem ist nicht so.

Auch das Christentum wird hier gleichermaßen kritisch hinterfragt, denn weißt Du , man will sich ja weiter entwickeln und nicht stehen bleiben.

und reiten auf den gleichen Themen immer und immer wieder herum

Jap, und Muslime auch. Immer dieser Koran und dass das alles so ganz toll sei und wahr sei - nur wer so etwas behauptet, der muß auch den Kontakt mit der Realität vertragen können, auch ein Teil hiesiger Kultur. Es wird hier seltener einfach angenommen, es wird hier mehr kritisch geprüft.

Es gibt so viele Vorurteile dem Islam gegenüber,

Gibt es. Aber nicht alles sind Vorurteile.

und egal wie sehr wir uns bemühen das Gegenteil zu beweisen,

Ich habe leider noch keinen gesehen, der mal einen Beweis für irgend eine Behauptung gebracht hätte, der einer kritischen Überprüfung standgehalten hätte. Tut mir leid, das kann also so nicht sein.

Nimm z.B. aus dem Koran die Geschichte mit der Leiter und dem emporklettern in den Himmel. Sowas wird hier halt auseinander genommen, wie hoch die Leiter, wo lehnt man die an im Himmel, aus was müsste die hergestellt sein, um das auszuhalten, wie weit kommt man hoch, bis einem die Luft ausgeht, wo war die vorher, wo war die hinterher, was wurde aus der, wer hat die hergestellt und wie, wie lange dauert es auf 1000 Meter, auf 2000, und höher, was ist dort zu finden, gibt es empirische Hinweise, dass das so stattgefunden hat, Zeugenaussagen, jemand muß eine solche Leiter aufgefallen sein, warum hört man sonst nichts davon, etc pp.

Alles ganz normale Fragen, die wir stellen, weil wir nicht einfach glauben wollen sondern wissen, hinterfragen - und wir sehen sowas als ganz normal an, das hat aus unserer Sicht nicht diffamierendes, im Gegenteil gar, an dem Tag, andem wir aufhören, solche Fragen zu stellen kannst Du davon ausgehen, dass das Ding bei uns sowieso unten durch ist, nichtmal mehr einer Betrachtung zu würdigen.

Damit soll auch niemand diffamiert werden, da gehts erstmal rein nur um die Sache selbst, mehr zunächst mal nicht.

Diese Fragen zu stellen, darin wird auch nicht  "schlecht machen" gesehen, unsere Denkweise ist nur ganz anders, faktischer, weniger phantasievoll, ja auch misstrauischer, man hat und mit dem Christentum hier über Jahrunderte veralbert, wir wollen nicht, dass uns sowas nochmal passiert (ok, einige wollen das immernoch.....) .

die Kritiker beharren auf ihren Meinungen

Weil man sie nicht mit empirischen Belegen auf ihre Fragen bedient sondern mit unbelegten Glaubenssätzen, die halt in der hiesigen Kultur längst nicht den Stellenwert haben, wie wo anders vielleicht.

Und zudem, Muslime beharren auf ihren Meinungen, die meisten Kritiker wären bereit, ihre zu ändern, jedoch nicht einfach so, da muß mehr Futter kommen, weniger Behauptungen, mehr empirische Fakten.

anstatt uns zu akzeptieren.

Nicht auf Menschen umdeuten. Es geht rein um die Inhalte, die werden nicht einfach so akzeptiert.

Ich meine das auch für die ganze Welt so!

Was geht mich hier die Welt an. Wenn man anderswo meint, man will einfach so glauben ohne Nachfrage, sollen sie machen, ist mir Wurst.

Sie wollen uns in unserem Glauben schwächen

Du kannst glauben, was Du willst, nur wenn Du die Inhalte Deines Glaubens nach außen kommunizierst, mußt Du auch das Echo und die kritische Betrachtung dessen, was Du nach außen kommunizierst, fraglos vertragen können.

Das ist in usneren Breiten die ganz normale Lebensweise. Jeder, der irgendwas nach außen kommuniziert, muß damit leben.

indem sie Widersprüche im Koran suchen

Jap. Nicht nur im Koran, auch in allen anderen Dingen. Das ist so unsere Art, wir suchen absichtlich Widersprüche und prüfen eigenständig Inhalte dessen, was man uns erzählt.

Wenn wir keine finden, dann halt nicht, aber wenn Du das als Vorwurf hier anbringst, dann scheinen ja welche zu bestehen.

Es reizt uns, zu forschen, zu hinterfragen, Fehler zu finden denn nur so kommt man weiter, trennt man die Spreu vom Weizen.

und es uns Tag für Tag unter die Nase reiben.

Gefühlt ist das andersrum. Tag für Tag kommt hier der ein oder andere vorbei im Forum, der mit irgendwelchen Scheinfragen seine Glaubensinhalte versucht zu verbreiten und das Loblied anstimmt.

Lass das halt und keiner widerspricht. Tus und ernte auch Widerspruch. Ganz einfach letztlich, oder?

Kommt hier einer mit der Bibel vorbei, wird der Inhalt auch genau so auseinander klabustert wie die Inhalte des Korans oder irgend einer anderen Glaubensfibel, politischen Einstellung oder sonstwas.

Wir haben auch keinen Respekt vor Inhalten. Respekt wird verdient, nicht verliehen, kann nicht gefordert werden.

Inhalte verdienen sich eine Respektierung durch ihre Aussagekraft, gerade im Bezug auf kritische Überprüfung.

Du magst das anders sehen, aber Du wirst damit nicht ändern, dass wir das weiterhin so machen, denn viele von uns wollen so leben, sie wollen hinterfragen, sie wollen zweifeln, sie wollen wissen.

Als Beispiel, Deine "Frage" hier.

Das war eigentlich keine Frage. Das war eigentlich eine Beschwerde. Und was mache ich? Ich nehme das Ding auseinander.

Das gefällt dir nicht?

Na dann frag halt nicht, weil wenn Du "fragst", bekommst Du Antworten, die Dir nicht gefallen. Das weißt Du vorher, also suchs Dir aus.

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Also die Phase der Vorurteile gegen den Islam haben wir längst hinter uns. Es sind wohlbegründete Urteile über das Wesen des Mehrheits-Islam.

In Zeiten des Internet haben kritische Menschen unerschöpfliche Informationsquellen, um sich sachkundig zu machen, was und wie der Mehrheits-Islam vor Ort, also in seinen Stamm-Regionen, aussieht, wirkt und sich ethisch, kulturell und gesellschaftspolitisch auswirkt.

Die Menschen sind also nicht mehr drauf angewiesen, propagandistische Selbstdarstellungen von sunnitischen Verbandssprechern für bare Münze zu nehmen. Wir können selber nachsehen, wie der reale Mehrheits-Islam ist: in Saudiarabien, im Iran, Irak, Ägypten, Syrien, in der Türkei, in Pakistan oder Afghanistan.
Dies sehend, weiß ich, dass dieser so praktizierte Islam weder meinen ethischen noch humanistischen oder intellektuellen Vorstellungen entspricht.

Ich möchte nicht so leben müssen und wünsche auch nicht, dass in naher Zukunft meine Mitmenschen so leben müssten. Und ich möchte auch nicht, daß die Menschen, die sich aus islamischen Ländern hier her zu uns geflüchtet haben, so leben müssten.

Ihr Moslems in Westeuropa, ihr müßt uns nicht den Islam predigen, sondern ihr müßt ihn uns vorleben, und zwar ethisch, humanistisch wertvoll - und nicht durch Showbeten und immer impertinentere Forderungen an die Zivilgesellschaft und den säkularen Staat.

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Lieber Esisthalbmond,

das frage ich mich auch - und ich denke es liegt daran, daß die Leute, die den Islam schlecht machen, das tun können, ohne daß ihnen dafür nennenswerter Gegenwind ins Gesicht weht (weder medial noch juristisch), sondern im Gegenteil, daß sie dafür noch dafür gefördert und anerkannt werden.

Nimm Schaykh Muhammad al-Uthaymīn zum Beispiel. Er behauptet in einer Fatwa, daß es aus islamischer Sicht gerechtfertigt sei, Kinder zu schlagen, wenn sie mit 10 Jahren noch nicht beten wollen, siehe hier:

http://islamfatwa.de/soziale-angelegenheiten/95-familie-und-kinder/erziehung-umgang-mit-kindern/1801-was-tun-wenn-die-kinder-nicht-beten

Und wie kann man das Image des Islam besser und nachhaltiger in den Dreck ziehen, als in seinem Namen zu behaupten, daß es gerecht sei, Kinder zu schlagen, die mit ihren zarten Händen nach religiöser Selbstbestimmung greifen.

Aber der große Protest gegen ihn ist trotz aller Mühen, das Gegenteil zu beweisen, ausgeblieben - Im Gegenteil, er gehörte bis zu seinem Lebensende dem religiösen Establishment Saudi-Arabiens an und seine Haltung wird z.B. auf obengenannter Webseite weiterhin als "islamisch" verbreitet.

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Widersprüche im Koran suchen und es uns Tag für Tag unter die Nase
reiben. Meistens haben sie immer die gleichen Argumente, und reiten auf
den gleichen Themen immer und immer wieder herum

Das machen die Muslime doch selber auch ständig. Sunniten erzählen Shiiten, warum die keine Ahnung haben und den Koran falsch auslegen. Wahabiten erzählen den Alawiten, dass sie die einzigen sind, die den Koran wirklich richtig auslegen. Am Ende muss man froh sein, wenn sich die Muslime nicht gegenseitig töten, weil sie sich darum streiten, wer recht hat. Das kam in der Vergangenheit nämlich ziemlich häufig vor.

Klar sind die meisten Muslime auch nur daran interessiert in Ruhe leben zu können, aber das Bild, das diese radikalen Gruppen in der Öffentlichkeit abgeben, trägt nicht dazu bei, dass Anders- oder Ungläubige dem Islam ohne Angst und Vorurteile gegenüber treten.

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Schon die Frage zeigt das Problem: Natürlich gibt es Widersprüche im Koran wie ebenso in der Bibel. Das ist völlig normal für ein Werk, das zu verschiedenen Zeiten entstand, und gibt deshalb auch keinen Anlass zur Kritik dem Islam insgesamt gegenüber.

Aber: Wer darauf beharrt, dass ein Buch komplett genau Gottes Wort wiedergibt und dass alle, die das nicht glauben, in die Hölle kommen und deshalb verfolgt werden dürfen, muss sich nicht wundern, wenn man ihm ablehnend gegenübersteht. Das gilt für alle Gläubigen, gleich welcher Religion.

Nun hat die katholische Kirche auch erst mit dem 2. Vatikanischen Konzil den Anspruch aufgegeben, allein die ganze Wahrheit zu besitzen. Religionsfreiheit gab es aber in Deutschland schon früher. Hier hat der Islam gewaltig nachzuholen, damit alle Menschen, egal, ob und was sie glauben, in Frieden und Respekt zusammen leben können.  

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Es gibt ca. 1,6 Milliarden Muslime und einige davon sind gefährlich, sogar sehr gefährlich. Statt das abzustreiten und andere quasi als dumm zu bezeichnen oder als Rassisten oder ähnliches, sollte man sich um diese Muslime kümmern und Ihnen zeigen, dass ihre Ansichten nicht erwünscht sind. Klar muss man dafür sogar sein Leben riskieren, aber nur so wird es wirklich besser. Der Kampf gegen die Kirche wurde auch nicht mit "Ja, aber..." Sprüchen geführt sondern mit absoluter Ehrlichkeit. Und dazu gehört, dass Hexenverbrennungen der Realität entsprachen und man das nun nicht mehr wollte, weil man so jeden und jede hinrichten lassen könnte.

Muslime müssen nicht einfach nur ein gottgefälliges Leben vorleben sondern sich gegen IHRE Täter stellen. Und ja, ich weiß, dass Muslime selbst oft Opfer dieser Täter werden - gerade deshalb müssen die europäischen Muslime umso lauter gegen den IS und gegen Scharia-Befürworter werden. Ich rate dazu weniger mit dem Koran zu argumentieren sondern mehr mit den Menschenrechten. Wenn ihr den Tätern zeigen wollt, dass ihr wirklich europäisiert seid, dann zeigt, dass Ihr FÜR die Menschenrechte und GEGEN die Scharia seid. Das erfordert Mut und Stärke, aber genau das fordert ja der Koran.

Wenn ihr Straftaten schön redet - und sei es nur ein bisschen - steht ihr auf einer Seite auf der ihr auch im Namen Eures Glaubens nicht stehen wollt.

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Dass sich irgendwann alle Argumente wiederholen liegt wohl daran, dass der Koran sich nicht mehr verändert und daran, dass die Argumente nicht entkräftet werden konnten oder daran, dass jemand die entkräftenden Gegenargumente noch nicht kennt.

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Kommentar von Suboptimierer
21.11.2016, 10:28

Argumente sind immer gut, um andere anzugreifen oder um sich zu verteidigen. Selten, besonders bei religiösen Themen, wird jemand durch Argumente überzeugt.
Wenn jemand nicht überzeugt ist, lässt er von seinen Gedanken nicht ab. 

Im Prinzip reden alle gegen die Wand, versuchen gegen eigens projizierte Feinde einen Schwerthieb auszuführen und dann geht jeder wieder seinen Weg.

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Das musst du deine "Brüder" und "Schwestern" fragen. Warum schaffen sie es nicht, sich von Steinigungen und barbarischen Körperstrafen zu distanzieren? Jedem Menschen das Recht auf freie Entfaltung, Religions- und Meinungsfreiheit zuzugestehen? Demokratie und Menschenrechte zu akzeptieren? Warum stellen sie den Islam so schlecht dar?

Von welchen Vorurteilen redest du? Ein Blick in die islamischen Länder reicht, um den gelebten Islam zu sehen. Ich möchte in keinem dieser Länder leben.

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Erwartest du jetzt eine Entschuldigung dafür, dass es Menschen gibt, die auf die "Ungereimtheiten" des Islam aufmerksam machen?

Glaub mir, solange es nur das ist, ist das noch eine sehr milde Form der Kritik. Normalerweise müsste man bei jeder Gelegenheit die zahlreichen Tötungsaufrufe und menschenverachtenden Inhalte thematisieren. Das geschieht viel zu selten.

Es besteht für Moslems also nicht der geringste Grund sich zu beklagen!

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Warum der Islam "schlecht" gemacht wird....

Spontan fallen mir nur zwei Dinge ein:

1.) Der Islam fordert, dass man "Allah" als obersten Souverän annimmt, und seine Regeln über allem stehen.

Ein Demokrat, der in in einem freiheitlichen Rechtsstaat lebt, sieht es anders... da steht "Das Volk" über allem... bzw. dessen gewählte Vertreter, die die Gesetze und Regeln machen.

Darüber steht nichts, kein Allah, kein Prophet, kein Gott, kein Jesus, kein Papst, kein "Gelehrter".... einfach: nichts und niemand.

Darin mag ein Grund liegen, weshalb "der Islam" eher "schlecht" für eine solche Staatsform betrachtet wird...

2.) aus christlicher Sicht: Da könnte man vermuten, dass der Islam eine "falsche Religion" ist... wenn man z.B. Galater 1, Vers 8 liest.

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Natürlich hat das nichts mit den vielen Muslimen zu tun, die sich eher unauffällig verhalten... und sich (zumindest solange sie in einer Minderheit sind) weitgehend den demokratischen Regeln unterwerfen.

Da gibt es sehr viele freundliche, liebe Menschen.

Wobei wir nicht wissen, wie es hier für Nicht-Muslime wäre, wenn Muslime eine Mehrheit hätten....

Da kann man nur in Länder blicken, wo die Muslime eine Mehrheit haben, andere Vergleiche gibt es nicht...

....allenfalls noch hiesige Stadtviertel, wo Muslime eine Mehrheit haben.

Und da darf man sich schon fragen, ob man sowas "gut" oder "schlecht" findet.

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btw.

Natürlich kenne ich die Einstellung mancher Muslime, die da lautet:

" Das sind doch (muslimische) Menschen, die da was falsch machen, das hat nichts mit dem Islam zu tun... Der Islam kommt von Allah und ist über jedglichen Zweifel erhaben..."

ähnlich wie mit "Kreuzzügen"...

"Das waren (christliche) Menschen, die da was falsch gemacht haben, das hat nichts mit dem Christentum zu tun.... Das Christentum kommt von Gott, und ist über jeden Zweifel erhaben.

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Kommentar von Richard30
20.11.2016, 12:49

Ja stimme dir zu, aber Kreuzzüge sind sehr komplex, Inqusition, Segnung von Waffen und sowas wären da bessere Beispiele, um die Blutschuld der Kirche aufzuzeigen.

Kreuzzug war mehr vergleichbar mit ner poltischen Auseinandesetzung. Der Kreuzzug war schlimm, war übertrieben, aber es gab da auch gewisse Hintergründe, warum die getätigt wurden. Man kann sogar, wenn man sich die Hintergründe anschaut, teiwleise nachvollziehen, warum es die Kreuzzüge gab.

Es hätte ihn auch ohne die Kirche gegeben, aber Inqusition und sowas sicherlich nicht, oder wenn, dann halt nicht in dieser Form.

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Nun der Islam hat nunmal viele Strömungen und eine, die sich sehr an den Wortlaut des Korans hält, ist nunmal der Salafismus. Auch wenn andere Strömungen den Koran nicht so sehr 1 zu 1 wörtlich nehmen, b.z.w ihn anders auslegen, so tuhen dies doch genug Leute nicht.

Dazu kommt noch, dass die meisten muslimischen Länder alles andere als Tollerant sind, das wirft dann halt kein gutes Bild auf Muslime.

Der Koran ist ausserdem eher offensiv geschrieben, als im Vergleich zu der Bibel (da gibts ja noch das neue Testament, was die Regeln aufstellt, die für einen Christen gelten sollten). So ist z.B das Töten der Ungläubigen im Djihad erlaubt. So, aber wie definiert sich der Djihad? Da kommt dann wieder die Auslegung, die einen meinen, dass er aktive Angriff auf jemanden, also wenn man sich Verteidigen muss, damit gleichzusetzen ist, andere legen es aber auch freiher aus. Als Beispiel: Die westliche Welt bombadiert Länder des Islams mit Drohnen, also ist krieg, also ist es erlaubt, Terroranschläge zu verüben. Einige legen sogar eine Beleidigung des Propheten als Angriff aus, der einen Djihad erlauen würde.

Wenn man sich dann die Reden der großen islamischen Gelehrten anhört, oder teilweise das vorgehen des Typen des muslimischen Zentralrates hier in D beobachtet, ist das auch nicht unbedingt besser.

Das was ich jetzt geschrieben habe, ist ja leider nunmal zu beobachten, das kann man nicht wirklich abstreiten. Es ist also durchaus verständlich, dass der Islam mit Anfeindungen zu rechnen hatte. Nun was sollte man dagegen machen, sollte man sich in die Opferrolle bringen? Nein, wenn man zeigen will, das dies alles nicht stimmt, ist es am besten selber ein Vorbild zu sein.

Ich selbst stehe dem Islam auch kritisch gegenüber, glaube aber nicht, das alle Muslims terroristen sind oder andere unterdrücken wollen. Warum? Weil ich Muslims kennen gelernt habe die anders sind,  ich habe aber auch das gegenteil erlebt, also das Muslims abfällig über Christen, Andersgläubige und vorallem über Atheisten reden.

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Ich selber binn Christ, auch ich werde oft genug irgendwelchen Anfeindungen ausgesetzt, auch wird sehr viel unwahres über uns erzählt, uns wird vorgeworfen, die Kreuzzüge seihen Christlich gewesen, Hexenverbrennung, die Inqisition, Erde ist ne Scheibe, Waffen segnen e.c.t, das alles würde so in der Bibel stehen. Aber wundert das? Nein nicht wirklich, denn immerhin haben wir ja die Kath Kirche, die sehr sehr viel Blut an ihren Händen kleben hat.

So was kann ich aber nun machen, gehe ich in Talkschows und beschwere mich darüber, das andere uns mobben, reg ich mich drüber auf das sich viele über uns lustig machen? Klar nervt es mich, aber am besten zeige ich, dass ich ein normaler Mensch binn, in dem ich mich so verhalte. Andere akzeptieren mich dann eben, oder halt nicht.



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Kommentar von trapqueeng
20.11.2016, 09:59

ich selbst stehe dem Christentum auch kritisch gegenüber, glaube aber nicht, dass alle christen Terroristen sind

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Kommentar von trapqueeng
20.11.2016, 10:00

den nicht alle haben sich wie Hitler benommen

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Kommentar von trapqueeng
20.11.2016, 10:06

das kann man doch nicht bringen

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Ich denke, dass die oft negative Beurteilung des Islams im Grunde durch die Moslems selber herbeigeführt wird. Es fehlt eben die Toleranz gegenüber denjenigen, die einer anderen Religion angehören und als Ungläubige gesehen werden. Woher nehmen sich Moslems das Recht, ihre Religion als die einzig Richtige darzustellen und daraus Forderungen abzuleiten, die gegen unsere Traditionen und Kultur sprechen ? Man muss sich da nicht groß mit dem Koran auseinandersetzen, sondern nur den täglichen Umgang untereinander beobachten. Wer seinen Töchtern die Teilnahme am gemeinsamen Schwimmunterricht in Schulen erschwert oder gar verbietet. Wer fordert, dass Kruzifixe aus den Schulräumen entfernt werden sollen, Weihnachtsmärkte nicht mehr so genannt werden sollen usw. der stösst auf Widerstand in einem Land, in dem es gewachsene Strukturen gibt, die man unterwandern will. Eine  Parallelgesellschaft bildet und teilweise unsere Gesetze nicht anerkennt, weil man die Sharia vor unsere Gesetze ,setzen möchte. Wir könnten uns als Christen solche Forderungen in einem Land in dem der Islam Staatsreligion ist, gar nicht erlauben ohne mit drastischen Folgen rechnen zu müssen. Salafisten die versuchen Jugendliche zur Teilnahme an ihren mörderischen Verbrechen in Syrien zu rekrutieren, alles unter dem Deckmantel der Religion. Ich würde mir da mehr Zivilcourage von den hier lebenden Moslems wünschen, die sich klar von diesen Verbrechern distanzieren. Das aber vermisst man. Was den Koran angeht, sollten sich eben nur diejenigen an Diskussionen beteiligen, die sich da auskennen. Sicher gibt es da immer wieder Konflikte bei Diskussionen, hinsichtlich der Auslegung. Selbst in den Reihen der Islamgelehrten gibt es eben unterschiedliche Auslegungen, was oft zu Verwirrungen beiträgt. Was für den einen Fakt ist, wird von dem anderen negiert. Viel besser wäre es, wenn Toleranz Priorität hätte. Wir sind alle Menschen und erschweren uns das Leben wegen diffuser religiöser Auslegungen. Man sollte sich untereinander mehr Respekt zollen und einem Miteinander den Vorzug zu geben, anstatt  sich verbal zu bekriegen. Dazu baer gehört eben die Toleranz.

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Kommentar von rlstevenson
21.11.2016, 12:49

Selbst in den Reihen der Islamgelehrten gibt es eben unterschiedliche Auslegungen, was oft zu Verwirrungen beiträgt.

Das ist aber im Grunde eine gute Sache. Denn unterschiedliche Auslegungen führen zu einer größeren Vielfalt an Glaubensmodellen und das kann m.M.n. nicht schlecht sein.

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Meine türkische kollegin hat mir kürzlich gesagt: im koran steht, "iblis" satan, ein gini, ist aus feuer gemacht, die engel sind aus licht, und adam, der mensch aus erde, ton gemacht. Satan wollte sich nicht vor adam, dem menschen verbeugen mit der behauptung: ich bin aus feuer gemacht und der mensch nur aus ton! Dies missfiel gott sehr. - ich habe dann gesagt: ohne Ton kein gefäss, ohne Feuer kein festes gefäss, und ohne Licht keine möglichkeit das feste Gefäss zu sehen. 

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Einige meiner besten und zuverlässigsten Freunde sind muslims. Es hat alles gar nichts mit dem islam zu tun. Als ich jung war, bin ich von vielen einfach nur deshalb gehasst und verachtet worden, weil ich wie ein Hippi herumgelaufen bin. Der Islam ist die zweit grösste glaubensgemeinschaft in der westlichen welt, schon klar, dass die grösste glaubensgemeinschaft schiss hat! Lebe unbeirrt deinen glauben, gehe deinen weg, lass dich nicht einschüchtern, bleibe stolz und zuversichtlich und vergebe deinen feinden! 

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Die Menschenhaben eine Neigung,das was sie nicht kennen oft zu verunglimpfen.

Wenn man sich damit beschäftigt und Menschen, die diesen Glauben leben, kennen lernt, baut man Vorurteile ab.

Deshalb ist Integration so wichtig.

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Kommentar von fragensindwow
20.11.2016, 00:32

Ich Muslime, respektiere jede Religion, aber auch wirklich jede. Ich kenne zwar keine Juden, respektiere es trd. Ich kenne zwar keinen Hindu, respektiere sie trd. genau so respektiere ich die yeziden. Ich finde dass das kein Argument dafür ist.

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Kommentar von Aktzeptieren
20.11.2016, 08:51

Wir Muslime haben nur vor einem angst.

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Kommentar von Zicke52
20.11.2016, 16:18

@Step44: Was sie nicht kennen?

Die Menschen kennen den Islam doch. Es gibt 57 islamische Länder, wo man seine praktische Anwendung beobachten kann.

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D.h ich selber nicht.... Ich sehe tag für Tag in instagram wie sich viele über den Islam lustig machen und sogar den Muslimen den Tod wünschen! Ich finde das ist nur krank! Ich glaube das solche Menschen verloren sind, sie wurden wahrscheinlich von den Eltern vernachlässigt, in der schule gemobbt und und und... sie haben jetzt was gefunden worüber sie sich aufregen können. Der Hauptgrund ist jedoch die Erziehung... Sie werden von rassistischen Eltern großgezogen und von den Großeltern verfeinert. Der 2te wichtige Grund ist, dass sie einfersüchtig auf Muslimen sind , weil sie selbst ein nichts sind und sehen das viele Muslimen und Ausländer die hier her ziehen erfolgreicher als sie werden. Sie sehen wie sie noch in Mietwohnungen leben und der Nachbar neben an (Muslime der vor 20 Jahren her zog) sich gerade sein eigenes Haus renoviert.

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Kommentar von CptCrunch
20.11.2016, 00:31

Hast recht, besonders die letzte Studie aus Berlin zeigt das! 75 Prozent der Migranten türkischer Herkunft haben keinen Schulabschluss und fast jeder zweite ist arbeitslos. Und das wird noch viel besser durch die 1 Million+ Flüchtlingen, 80% Analphabeten und die meisten schaffen nicht mal ein Praktium mehr als 2 Tage durchzuhalten.

Wo lebst du?

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Kommentar von fragensindwow
20.11.2016, 00:34

in Deutschland:) bei mir ist es nicht der Fall... Ich kenne diese Seite nicht und spreche von den rassisten die in meiner Umgebung leben.

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Kommt wieder die Opferrolle zum Vorschein Ja? Komisch das immer die Muslime Negativ auffallen, von den Buddhisten und den anderen Religonen in Deutschland bekommt man gar nichts mit. Warum? Die brauchen keine Extrawürste und wissen sich zu benehmen, nennt sich Integration - bei "euch" ist es ja mehr schein als sein.

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Kommentar von Isa56777
20.11.2016, 12:46

Ich kenne mich mit so einem Thema nicht so gut aus.

aber ich weis das es Erwachsene und auch Kinder gibt die sich wirklich anstrengen sich hier zu integrieren. Eine aus meiner Klasse kam letztes Jahr zu uns und konnte nichts kein deutsch nur ein bisschen englisch.

dann weil so viel bei uns in der schule waren haben ein paar Lehrer Deutschkurse gemacht seit dem kann sie prima Deutsch Mathe kann sie englisch kann sie sie kann alles sie ist besser als unserer Klassenbester das ärgert ihn natürlich aber sie hat sich so schnell integriert in so kurzer zeit. Wir haben ihr natürlich auch geholfen.

Es heißt netdas alle gleich sind! 

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Da braucht es gar keine "Schlechtmacher".

Da reichen schon die Fragen, Antworten und Kommentare vieler fundamentalistischer "GF-Muslime".

Da reichen oft schon die Lesefrüchte eines einzigen Tages...

Gruß, earnest


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Kommentar von HansH41
20.11.2016, 18:43

Ja, sie reichen (bei mir) bereits zum Kotzen

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Kommentar von ArbeitsFreude
20.11.2016, 20:46

GENAU diese Antwort, lieber earnest, wollte ich schreiben, bevor ich dann doch eine andere (wenn auch im ähnlichen Sinne) geschrieben habe - besten Dank!

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