Warum wird der Islam nicht als Teilbereich des Christentums gesehen und benannt?

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20 Antworten

Zur Zeit kommt im Fernsehen eine große Dokumentation "Jesus und der Islam", in der Historiker, Moslems und Christen dieses Thema ausführlich erörtern. Da wird genau die gestellte Frage ausführlich diskutiert.

Worin sich die Gelehrten einig sind ist der Umstand, dass der Koran keine Weiterentwicklung der Bibel darstellt. Die Bibel enthält ausschließlich Gedanken und Schriften, die den Katholiken im Jahre 325 in den Kram passten. Alle anderen Schriften wurden verboten und bekämpft, insbesondere die sogenannten Apokryphen.

Der Koran bezieht sich sehr wohl auf Gedanken des frühen Christentums, aber mehr auf gnostische, arianische und andere Strömungen, die später von der kath. Kirche bekämpft wurden und deren Schriften in der Bibel nicht vorkommen.

Dennoch zeigt der Koran zwar keine inhaltlichen Parallelen zum Neuen Testament (NT), aber dafür große Parallelen in der Entstehungsgeschichte, insofern, als keine Originale mehr vorliegen, die gültige Fassung erst Jahrzehnte nach dem Tod des Protagonisten veröffentlicht wurde und dabei ziemlich viel manipuliert wurde.

Es wurden in jüngerer Zeit Inschriften auf Felsen und ganz alten Türen aus der Frühzeit des Islams gerfunden, auf denen Koranverse zitiert werden, allerdings ohne die Nennung Mohammeds so, wie es im Koran steht. Die heute bekannten Koranverse wurden offensichtlich erst später um Mohammed erweitert. In diesen alten Koraninschriften wird Mohammed nicht genannt, dafür aber öfters "Messias Jesus, Sohn der Maria".

Das allerste Mal, dass der Name Mohammed überhaupt erwähnt wird, ist eine Inschrift im Felsendom zu Jerusalem. Der wurde aber erst einige Jahrzehnte nach dem Tod Mohammeds gebaut. In dieser Inschrift wird Mohammed immer noch nur beiläufig erwähnt, während "Messias Jesus, Sohn der Maria" ausgiebig gewürdigt wird.

Der urspüngliche Koran existiert nicht mehr. Der dritte Kalif, Uthman ibn Affan (644–656) ließ sämtliche Exemplare einsammeln und verbrennen mit dem Argument, unterschiedliche Deutungen und Versionen, die Zweifel säen könnten, seien unerwünscht. Alleine daraus kann man schließen, dass er eine ganz neue Koranversion verfasste, die mit den früheren Versionen nicht übereinstimmte. Stattdessen verfasste er eine neue Version des Korans, die überall im islamischen Bereich verteilt wurden. Allerdings gibt es auch davon keine Originale mehr allerdings viele Belege dafür, dass auch diese Versionen nicht dem heutigen Koran entsprechen. So ist z.B. schon die Anzahl und Anordnung der Suren unterschiedlich.

Das älteste Exemplar des heute gültigen Korans datiert aus dem 9. Jahrhundert und liegt im Topkapi-Museum in Istanbul. In den 200 Jahren davor wurde an den Texten offensichtlich genauso viel rummanipuliert, wie an den Texten des NT.

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waldfrosch64 12.12.2015, 19:13

@Hamburger 

 Die Bibel enthält ausschließlich Gedanken und Schriften, die den Katholiken im Jahre 325 in den Kram passten. Alle anderen Schriften wurden verboten und bekämpft, insbesondere die sogenannten Apokryphen.

Das ist Unsinn, die Apokryphen kann jeder lesen, sie sind nicht verboten sie fanden nur keinen Eingang in die Bibel.In die Bibel fand Eingang  war konkret aus belegten Quellen stammte .Die Quintessenz des apostolischen Glaubens .

Zudem gab es zur Zeit des Konzils von Nizäa nur die eine Kirche in der sich auch  einige Lehrer wie Arius oder Nestorius befanden ,die den Glauben gerne nach ihren  Wünschen gehabt  hätten.

Aber ja....wer Geschichtsunterricht bei Ruppert Murdoch nimmt ,der braucht sich nicht zu wundern ...Es soll  ja auch  noch  Leute geben die glauben immer noch die Muslime hätten die Twin Towers gesprengt ...

Behauptungen über  Manipulationen der biblischen Texte , müsstest du schon mit einer seriösen Quellen belegen ...

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Hamburger02 13.12.2015, 09:47
@waldfrosch64

Ach Waldfrosch, ich habe keine Lust, dir jeden Monat einmal erneut nachzuweisen, dass du keinerlei Ahnung von der verbrecherischen Geschichte der RKK hast und du dir alles schön redest.  Dass Bibeltexte verfälscht wurden kannst du praktisch in jeder seriösen wissenschaftlichen Arbeit dazu nachlesen.

Und dass die Kanonieiserung nach deinen genannten Kriterien erfolgt, ist auch nur Fantasie von dir ohne jeglichen Beleg. Auch hier entspricht die aktuelle Forschung meiner Aussage und nicht deinen frommen Wunschvorstellungen.


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Ich habe schon gelesen, dass der Islam als "christliche Häresie" bezeichnet worden ist, aber das ist eine Minderheitenmeinung. die meisten sehen doch, dass sich diese beiden Religionen zu sehr unterscheiden.

Allerdings würde es mich nicht wundern, wenn in Zukunft bei Wertediskussionen immer wieder deutlich werden wird, dass gläubige Menschen öfter eine ähnliche Sicht vertreten und gemeinsam (mit auch einigen Säkularen) finden, dass Gewinnmaximierung nicht das höchste Ziel sein kann. 

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Das liegt daran, weil der Islam eine eigene Religion ist. Er hat nichts mit den Christentum zu tun. Jesus als Teil des Christentums wird Zwar dort, im Koran, glaube auch erwähnt, aber hat nicht mit dem Islam zu tun.

Das Christentum (Evangelisch, Protestantisch, Orthodox, etc.) sind alles nur Abspaltungen von der Lehre oder Kirche der jeweiligen Zeit der Abspaltungen. Diese Abspaltungen gibt es auch bim Islam zu Dutzenden.

Das Christentum ist in gewisser weise eine Abspaltung des Judentums und dieses wiederum eine Mischung aus verschiedenen anderen Religionen, die zur Wanderzeit und oder Sklavenzeit, der Ursprünglichen Juden existiert haben. Erst später wurde daraus das Judentum mit seinen eigenen Lehren und regeln wie wir es jetzt kennen.

Ähnlich ist es bei den Christen. Jesus war eigentlich Jude, von Geburt an. Doch hat er das Christliche Leitbild und lehren in die Welt gebracht, welche dann durch die Umstände Populär wurden und mit Hilfe Roms sogar Mächtig und konnte sich als eigenständige Religion Etablieren.

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Im Christentum gibt es verschiedene Konfessionen wie katholisch, evangelisch, orthodox usw. mit  unterschiedlichen Glaubensverständnissen. Die Grundlage des Christentums haben sie aber alle gemeinsam: Der Glaube an den dreifaltigen Gott,  die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus, die Auferstehung von den Toten und das ewige Leben. Das Neue Testament ist für alle Christen gleichermaßen verbindlich.

Der Islam ist keine Konfession innerhalb des Christentums, er ist eine eigenständige Religion außerhalb des Christentums. Er ist auch keine Interpretation der Bibel, deshalb gibt es auch keine Richtung "christlich-islamisch".  Der Gott im Islam ist nicht der Gott der Christen, zumindest unterscheiden sich die Gottesvorstellungen beider Religionen ganz gewaltig, ganz abgesehen davon wird Jesus Christus im Islam nicht als Gott, sondern nur als Prophet anerkannt, während Christen in Mohammed einen falschen Propheten sehen.

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Weil sich Islam und Christentum grundlegend unterscheiden, was zwischen evangelisch, katholisch, orthodox, etc. nicht der Fall ist. Außerdem ist der Islam auch vom Judentum "inspiriert", soll es dann "christlich-jüdisch-islamisch" heißen? Muslime müssen bestimmte Pflichten erfüllen, haben für fast alles im Leben bestimmte Regeln und den Propheten Mohammed. Christen müssen im Prinzip gar nichts außer Glauben, haben Jesus als ihren Retter und Erlöser und haben keinerlei Essens- oder Kleidervorschriften.

 

Eher könnte man das Christentum als Teilbereich des Judentums bezeichnen, was zur Zeit der ersten Christen wirklich so war. Die Christlichen Splittergruppen haben immer noch einige Gemeinsamkeiten, zum Beispiel berufen sich alle auf Jesus, haben nur in einigen Bereichen des alltäglichen Lebens andere Ansichten. Es gibt welche, die sich mehr unterscheiden, wie Evangelisch und Orthodox und es gibt welche, die sich eigentlich sehr ähnlich sind, wie Tabor, Chrishona und die meisten Baptistengemeinden, da merkt man oft kaum einen Unterschied. Aber egal wie ähnlich oder verschieden sie sind, sie haben immer noch die gleiche Basis, was beim Islam nicht gegeben ist.

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Du kennst also weder die Bibel noch den Koran. Denn der Koran ist keine Interpretation der Bibel.

Das Judentum ist über viele Jahrhunderte oder Jahrtausende gewachsen, das Christentum ist daraus hervorgegangen, hat vieles gewohntes beibehalten, Jesus wird als der jüdische prophezeite Messias, Erlöser, gesehen. Als solcher wird er aber vom Judentum nicht akzeptiert. So kam es zur Abspaltung des Christentums.

Der Islam aber wurde von einem Menschen namens Mohammed geschaffen. Dazu hat er sich Teile aus dem Judentum und dem Christentum zusammengeklaubt. Seinen eigenen Zorn über seine "korrupten" Mitmenschen hat er dabei wohl auf Allah übertragen. Der Islam wurde dann auch "mit Feuer und Schwert" verbreitet, nicht durch Überzeugungsarbeit in Gesprächen von Mensch zu Mensch.

Der Koran beschreibt Allah als einen hinterlistigen Despoten. Allah verstockt die Herzen der Menschen, deshalb hat er einen großen Zorn und bestraft die Menschen (weil sie sich das gefallen lassen?). Und deshalb wird er der "Barmherzige" genannt. Ich verstehe das nicht.

Wenn du dich mal mit Religionsgeschichte befasst, wirst du die Unterschiede verstehen.

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Weil der Islam einen weiteren Propheten hat und in wesentlichen Punkten den übrigen christlichen Auffassungen, etwa der Gottessohnschaft, oder der Trinität widerspricht.

Daher ist er auch keine reine "Interpretation" der Bibel, sondern folgt anderen Maßstäben und Lehren, die nicht biblisch belegt sind.

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Die Frage ist eher, warum er nicht mehr als christliche Häresie angesehen wird. Das wurde er nämlich lange, siehe Johannes von Damaskus, Nikolaus von Kues (Sichtung des Al-Korans), Martin Luther u.a. Das änderte sich erst in der Neuzeit.

Ein interessanter Aufsatz dazu: http://www.unifr.ch/skg/assets/files/leseecke/2010/Delgado-Islam.pdf

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waldfrosch64 12.12.2015, 19:34

So ein Unsinn ,der Islam kam erst nach 630  auf  die Bühne der Welt .

Da waren die Häresien schon weitgehend geklärt und der apostolische Christliche Glaube klar definiert .Aber heute kommt so viel Unsinn von Universitäten das sich kaum noch jemand wirklich über solches kluges Geschwätz  wundert .

Dieses Pamp fleht über die Gräueltaten der Christen in Spanien..Wo bleibt hier die Objektive Berücksichtigung der Historie des Islams ?  

Auch zu den Kreuzzügen wäre hier noch viel zu sagen .

Und auch wird hier wohl etwas zu wenig die Politik der damaligen Zeit ,die die Religion gerne vereinnahmt,( wie heute auch wieder aussen vor gelassen .)

Wo bitte wird eine Verkündigung mit den Schwert im Evangelium legitimiert ? 

Das würde ich jetzt  zu gerne selbst mal nachlesen können ...

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salome77 13.12.2015, 02:07

Das Geschwätz kommt nicht von der Universität, sondern steht bei den von mir genannten Theologen, die aus dem Mittelalter bzw. Neuzeit stammen.
Häresien gibt es bis heute. Wie Du darauf kommst, dass mit der Festigung der Orthodoxie die Häresie abgeschafft war, ist mir ein Rätsrl.

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waldfrosch64 13.12.2015, 22:02
@salome77

@Salome 

OK,danke  ich dachte hier würde es um die uni Freiburg gehen .

Nun ich habe schon viel Unsinn von vielen Theologen gelesen .Ich habe schon etlich Bücher in den Apfall geworfen wofür ich 3 Stunden vorher eine Menge Geld ausgegeben hatte .

  • Ein Theologe ist ja nicht immer zwingend auch ein glaubender Christ .

Die Häresien an und für sich ,gibt es zwar tatsächlich  noch ,aber der apostolische Glaube wurde bekanntlich in den ersten Konzilien klar definiert .Und dort folglich ausgeführt und eben dogmatisiert ,damit er nicht willkürlich verändert werden könne.(Gott sei dank ,sonst wäre wohl vom Glauben nichts geblieben !)

Es ist doch kein Geheimnis das auch die allermeisten christlichen Kirchen diese ersten Konzile anerkennen. Nizäa /Ephesus/ Chalzedon/ Konstantinopolitanum .Sonst würde man den Ast absägen auf dem man doch sitzt.Die Bibel ist immerhin in der frühen Kirche entsanden .

Von R.Katholisch über die Orthodoxie,bis zu den Lutheranern  bis zu Freikirchlichen Kreisen, gibt es hier keine Unterschiede was die wesentlichen Lehr Aussagen angeht .

In deinem Text kommt andauernd der Begriff exklusion vor..

Das gibt mir einen Hinweis darauf, dass dieser Theologe einer art  der neuen Theologischen Diskussion  folgt und darob einbricht und kuscht  ...welche   meint der Christliche Glaube würde hier irgendjemanden ausschliessen .

Das ist nur Unsinn ,dem jedem steht der Glaube offen auch jedem Muslimen .Es ist ein Glaubensakt zu tätigen .Selbst ich habe das doch geschafft ..aber man muss es eben auch wollen ,das glauben und die Freiheit des Menschen bedingt nun mal auch die Möglichkeit das der Mensch das letzte Ziel verfehlen kann .Das kann dann höchstens als Selbstauschluss deklariert werden .

Diese  merkwürdigen "Anschuldigungen"  sollen diese Leute dann einst bei  Gott selbst führen ..

Denn die Kirche verkündigt lediglich die Lehre Jesus Christi ,und spendet uns die Sakramente ,dass dies ein  Stein des Anstoßes ist ,liegt bekanntlich in der Natur der Sache .

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Das Gottes und Menschenbild des Islams widerspricht konsequent  dem Christlichen Menschen und Gottes bild .

Der Koran setzt den Jüdischen und Christlichen Heilsplan Gottes mit dem Menschen gänzlich ausser Kraft .Der Koran ist sogar explizit eine Polemik gegen den christlichen Glauben uns seiner Lehre .

Der Koran ist keine Interpretation der Bibel .Der Koran  ist eine gänzlich anderes Werk ,auch wenn teilweise die Gleichen Gestalten darin vorkommen . Diese Gestalten  haben keinerlei  Gemeinsame Aussage  und Lehre.

Das erkennt wer beides kennt den Koran und die Bibel .

Die Scientology Kirche hat auch ein Kreuz in ihrem Signet , eine Gemeinsamkeit kann ich hier aber dennoch auch nicht erkennen .

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Ein Teil der Bibel, nämlich das alte Testament ist -wenn  du es so willst - Teil des Judentums. Und trotzdem sind Christen keine Juden.

Auch wenn Christentum und Islam ( und auch das Judentum) gemeinsamkeinten haben: sie sind doch sehr verschieden.

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Weil Religionen zu Gewalt neigen. Die christliche und die islamische Religion haben sehr viel gemeinsame Ursprünge und Personen. Jesus ist bei den Muslimen ein Prophet. Christen haben sich im 30-jährigen Krieg gegenseitig umgebracht und jetzt bringen sich die Muslime gegenseitig um. Die Menschheit lernt nichts dazu.  

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hummel3 12.12.2015, 09:27

Und wo bleibt die Antwort auf die eigentliche Frage? - Oder wolltest du nur dein eigenes ganz allgemeines Wissen über Religionen ausbreiten?

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waldfrosch64 12.12.2015, 19:16

 Die christliche und die islamische Religion haben sehr viel gemeinsame Ursprünge und Personen.

  • Ich sehe keine solchen !

Christen haben sich im 30-jährigen Krieg gegenseitig umgebracht und jetzt bringen sich die Muslime gegenseitig um.

  • Das ist nicht korrekt,denn  der Auslöser war zwar eine Religiös motivierter ,würde das aber  stimmen dann wäre der Krieg nach 4 Jahren beendet gewesen :


.http://www.horeb.org/xyz/podcast/credo/20150924cr.mp3

  • Muslime bringen hauptsächlich Christen und andere nicht gläubige um. Muslime falschen Glaubens . 


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Weil dann sozusagen offensichtlich würde, dass die beiden Schwesterreligionen sind - naja, und da müssten sich Fundamentalisten beider Seiten ein neues Feindbild schaffen, was aber den Machthabern nicht nutzen würde. Deshalb wird das Feuer geschürt, die Unterschiede aufgebauscht und die Gemeinsamkeiten unter den Teppich gekehrt.

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waldfrosch64 12.12.2015, 19:04

 Deshalb wird das Feuer geschürt, die Unterschiede aufgebauscht und die Gemeinsamkeiten unter den Teppich gekehrt.

Da du offensichtlich den Koran genau so wenig kennst wie den christlichen Glauben ist diese Aussage wohl auch kein Wunder ..mehr .

Eine einzige  konkrete Gemeinsamkeit in der  theologischen Lehre bitte ? 

Nicht mal die 10 Gebote könntest du hier bringen ....

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gamine 12.12.2015, 21:18
@waldfrosch64

@ waldfrosch - Du gehörst eben genau zu den Fundamentalisten und bist deshalb blind. Mein Beileid.

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und der Koran ist eine Interpretation der Bibel,

wohl kaum, und christlich schon garnicht.

Der "Heilweg" in der Botschaft des Korans  hat nur bedingt Gemeinsamkeiten, mit der Botschaft Jesu und das  "Heilsziel" (Leben im Jenseits) garnichts mit der christlichen Vorstellung (Verheißung Jesu)gemein.

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Es gibt zwischen fast allen Religionen Gemeinsamkeiten. Die Zeugen Jehovas sind sehr bibelorientiert und sind trotzdem keine Christen. Aber deine Frage ist nicht ganz unberechtigt, das Christentum, der Islam und das Judentum haben viele Parallelen und Verkünden fast die gleichen Botschaften.

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hummel3 12.12.2015, 09:22

..... und Verkünden fast die gleichen Botschaften.

Das stimmt so nicht, denn gerade in wesentlichen Inhalten sind die 3 Religionen sehr unterschiedlich. Dazu solltest du aber selbst einen tieferen Vergleich anstellen.

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GTH2014 12.12.2015, 19:46

Kommt drauf an wie man eine Botschaft versteht. Wenn im Koran steht, dass man kein Schweinefleisch essen sollte, dann ist die Botschaft die ich daraus lese: Ernähre dich gesund ! Schätze und pflege deinen Körpen den dir Gott gegeben hat. Diese Botschaft haben alle drei Religionen.
Die Hauptbotschaften sind: Habe nur einen Gott und sei ein guter Mensch.

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waldfrosch64 12.12.2015, 20:11
@GTH2014

das Christentum, der Islam und das Judentum haben viele Parallelen und Verkünden fast die gleichen Botschaften.

Das wäre mir persönlich neu ? 

Welche Botschaften sind hier konkret Gemeinsam ?Ausser das man nur den einen Gott bekennen soll ?

Du kannst die Schriften nicht irgendwie verstehen ,jedes Religionskonzept hat auch das jeweilige Schriftverständnis dazu ,dieses einfach  zu ignorieren, ist mehr als anmassend . Und irreführend .

Um dich gesund zu ernähren oder zu allgemein gesund zu  halten brauchst du gewiss keine heiligen Schriften bemühen ,da sind Gesundheitsratgeber sicherlich ergiebiger ..

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GTH2014 13.12.2015, 08:42

Man sollte nicht töten, nicht betrügen, man sollte lieben und ein guter Mensch sein etc. Darum geht es in diesen drei Religionen.

Natürlich braucht man keine Religion um sich gesund zu ernähren, hat auch niemand geschrieben.

Ausserdem sind die meisten Leute In diesen Religionen aus dem gleichen Grund aktiv, nämlich Hoffnung auf eine bessere Exestenz nach dem Leben.

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waldfrosch64 13.12.2015, 22:14
@GTH2014

Man sollte nicht töten, nicht betrügen, man sollte lieben und ein guter Mensch sein etc. Darum geht es in diesen drei Religionen.

  • Also der Muslim muss nur seinen Muslimischen Bruder lieben ...weder den ungläubigen noch den Götzendiener = Christen .Währnd der Muslim auch selbst seinen Feind lieben soll.
  • Da LAut Koran, Allah nur die gläubigen Muslime liebt .Nicht aber die Sünder und die ungläubigen ..die eben einen anderen Glauben vorgezogen haben, wie etwa Juden und Christen /Hindus etc..
  • Der Koran fordert sogar auf diese zu töten ..den laut Koran hat dann nicht der Muslim getötet hier ..sonder Allah  selbst.
  • Dem Christen geht es nicht um eine bessere Existenz ,denn wir haben bereits hie eine bessere Existenz.(das reich Gottes beginnt laut Bibel ja hier und jetzt ! )
  • Es geht zwar auch um das Ewige Leben bei Gott ,aber vor allem auch darum hier das Reich Gottes sichtbar zu machen ...es auszubreiten .Und zwar im Sinne der Nächstenliebe .
  • Die Muslime kennen die 10 Gebote so nicht ,sie haben zwar eine Menge Vorschriften und Verbote und Gebote ,aber es handelt sich nicht um die 10 Gebote .Das töten ist nicht grundsätzlich verboten im Islam wie im Christentum .Das ist ein weit verbreiteter  Irrtum 
  • Auch das Lügen ist im Islam nicht grundsätzlich geächtet wie bei den Juden und Christen ...um den Glauben zu verschleiern ist das Lügen ungläubigen gegenüber  erlaubt .(Takiya )
  • etc...
  • Du solltest da mal wirklich nochmal über die Bücher gehen .

https://www.orientdienst.de/muslime/analyse/zehn-gebote-auch-im-islam/

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Weil der Islam die Gottessohnschaft Jesu ablehnt, weil er die Dreifaltigkeit Gottes ablehnt, weil er eine Gesetzesreligion ähnlich dem Judentum ist. Darum nicht.

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WildPferd2000 11.12.2015, 19:43

Ja aber wenn du das so interpretierst, so interpretiere ich politische Strömungen aber keine Religion. Du verstehst? und nu

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WildPferd2000 11.12.2015, 19:48
@RobinsonCruesoe

Schade, da ich ja eh kritisch mit dem Islam umgehe, würde meine Erklärung meines Verständnisses etwas "als Gleichniss" sehr scharf sein und das möchte ich wenigstens "aus Menschlickeit" nicht tun.

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waldfrosch64 12.12.2015, 19:22
@WildPferd2000

Dschihad bedeutet Etymologisch ,also sprachlich : 

"sich anstrengen"

Im Kontext des  Korans  ist dieser  aber allermeist als heiliger Krieg gebracht .

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Judentum, Christentum und Islam haben viel gemeinsam. Es sind aber alles eigenständige kulturelle Entwicklungen.


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waldfrosch64 13.12.2015, 22:29

 Christentum und Islam haben viel gemeinsam.

Das da wäre konkret ? 

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Der Islam folgt nicht Jesus, sondern Mohamed.

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warum sollte sich das Christentum mit einer terror Religion verbünden

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Weil der Koran keine Interpretation der Bibel ist.

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Sehr interessant zur Fragestellung ist die logisch aufgebaute Argumentation auf folgender Seite: http://islamseite.de

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