Warum wird der Islam in der deutschen Kultur und Politik nicht so sehr akzeptiert wie andere Religionen?

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14 Antworten

...weil der Islam Regeln hat, die zu der deutschen Kultur und Politik, vor allem aber zum deutschen Gesetz nicht passen.

Das wäre an sich nicht weiter schlimm, da Religionen allgemein oft Regeln haben, die nicht zu einem  freiheitlich, demokratisch Rechststaat passen.

Allerdings haben sich in Deutschland die meisten Religionsgemeinschaften damit arrangieren können/müssen....

...dass sie sich aus staatlichen Regeln und Gesetzen raus zu halten haben.....

....und auch kein Recht haben, von ihren Mitgliedern das Einhalten davon abweichender Regeln einzufordern.

Der Islam macht da eine deutliche Ausnahme.

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Keine Religion mischt sich derart massiv in die Gestaltung des öffentlichen Lebens ein, wie der Islam... 

....und macht erst recht keinen Halt vor dem Privatleben der Menschen.

Menschen werden gemäß Islam diskriminiert.

Beispiel:

Der Islam schreibt den muslimischen Frauen vor, dass sie nur Muslime heiraten dürfen.

Das widerspricht dem Grundgesetz:

Artikel 3:3 

Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.

Darüber setzt sich der Islam einfach weg, und diskriminiert alle nicht-muslimischen Männer 

Es gibt verschiedene Strömungen den Islam, die einen starken politischen Aspekt haben, der teilweise sogar auf weltliche Herrschaft ausgerichtet ist.

So verfügt der Islam über ein eigenes Rechtssystem mit Strafen, die nach westlichem Verständnis barbarisch und unmenschlich sind.

Außerdem bedeutet eine islamische Rechtsprechung den Versuch, Selbstjustiz zu üben und untergräbt damit das Gewaltmonopol des Staates.

Konservative Auslegungen des Islam sind in ihren Vorstellungen nicht mit demokratischen Werten vereinbar ( zB zu Emanzipation, Homosexualität).

Der Islam ist teilweise mit einem Kulturimport verbunden, der nicht mit
Demokratie vereinbar ist (lokale Bräuche werden als Gebote angesehen).

Eine vermutlich nicht geringe Zahl von Muslime reagieren aggressiv auf Kritik an ihrer Religion und ist nicht zu konstruktiver religiöser Selbstkritik willig.

Und - seien wir ehrlich - konservative Muslime wollen häufig Extrawürste gebraten bekommen (natürlich halal) und Sonderrechte erhalten.

Diese Probleme gibt es mit anderen Religionsgemeinschaften in der Regel nicht.

Unter diesem Verhalten leiden dann natürlich alle gemäßigten, liberalen und weltoffenen Muslime, die den "schlechten Ruf" des Islam zu spüren bekommen.

Ich erlaube mir an dieser Stelle auch noch eine subjektive Bewertung aufgrund bisheriger persönlicher Erfahrung;

Angesichts von islamischer Intoleranz ist die bequeme Opferrolle des angeblichen "Rassismus" gegen Muslime und die gern geschwungene Nazi-Keule aus meiner Sicht verlogen und unehrlich.

Ich bestreite nicht, dass es Diskriminierung und Gewalt gegen Muslime gibt - man ist meiner Meinung nach nur zu schnell dabei, sich als Opfer einer "Islamophobie" zu stilisieren, selbst wenn nur sachliche Kritik geübt wird.

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"...alle gemäßigten, liberalen und weltoffenen Muslime..."

Der Tenor deines Statements ist schon okay. Allerdings geht es dabei auch um Zahlen und Repräsentativität.

Mir scheint (überspitzt formuliert), du hast für jeden einzelnen der so von dir skizzierten angenehmeren Moslems schon ein eigenes
Attribut gefunden. Das wären dann insgesamt 3 - sagen wir, um nicht kleinlich zu sein, pro Großstadt.

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Nicht zuletzt durch die Aufklkärung ist Deutschland kulturell und politisch deutlich weiter und höher entwickelt, als viele andere Länder, die noch keine Aufklärung hatten.

Ein Islam, der liberal ist und die Errungenschaften des Humanismus akzeptiert, wie z.B. Aleviten oder liberale Moslems, haben keine Probleme in unserer Kultur.

Islamische Bestrebungen, die leider die Regel sind, die deutsche Kultur und Politik wieder auf den geistigen Stand des Mittelalters zurückzuholen, in dem sie selber noch leben, kommt dagegen nicht  gut an.

Die erste Muslime, die in den Sechzigern aus der Türkei nach Deutschland kamen, und auch jene die aus Nord-Afrika in die Niederlanden zogen, suchten Arbeit, ein besseres Leben, und wollten unter sich sein. Sie fielen nicht unangenehm auf, da sich ihre Zahl doch sehr in Grenzen hielt, und sie ihre Religion sehr privat ausübten. An den Deutschen Staat hatten sie so gut wie keine Forderungen, außer die Überweisung oder Überschreibung der Rentenansprüche in die Heimat. 

Damals empfand die deutsche "Mehrheitsbevölkerung" sie als "nette exotische Tupfer", und sie waren gerngesehen. 

Das Bild hat sich geändert, und dafür gibt es viele Gründe, nicht nur das offensichtlich rapide Anwachsen ihrer Zahl. Es wird immer mehr deutlich, dass es in Deutschland einen erheblichen Anteil Muslime gibt, die unser Rechtssystem nicht akzeptieren, auch nicht die im Deutschen Grundgesetz festgeschriebene Rechte und Werte (Gewaltmonopol des Staates, Gleichheit der Geschlechter, Freiheit der Religionsausübung etc.). Sie schotten sich in ihren Parallelwelten ab, regeln Streitigkeiten mittels Friedensrichter (auch wenn es um Mord und Totschlag geht, wo also unsere Polizei und Gerichte zuständig wären, zwingen Töchter in Zwangsehen etc). Sie erheben ihre Scharia über unsere Gesetzen, und das stößt natürlich auf keine Gegenliebe bei der "Mehrheitsbevölkerung". 

Natürlich gibt es die "normale muslimische Mitbürger" die das alles ablehnen, und sich größtenteils angepasst haben.

Eines der Probleme ist, dass man als Muslim geboren wird, und die "Umma" nicht verlassen kann. Sich vom Islam abzukehren wird geahndet, und die Familie erleidet einen "Ehre-Verlust". Wo mit Zwang, Druck und Gewalt agiert wird, staut sich Wut und Aggression auf. Diese entladen sich im Alltag, und man sieht eine wachsende Zahl von Jugendliche Straftäter die aus muslimische Familien kommen.

All das bleibt der Mehrheitsgesellschaft nicht verborgen, auch wenn die Medien vieles nicht vollständig veröffentlichen, oder die Kausalitäten "weichspülen". 

So hat sich aus freundliches Entgegenkommen, über Skepsis inzwischen eine Abkühlung der Gefühle entwickelt, ein Misstrauen bis hin zur Ablehnung. 

Hallo!

Das hat eine Vielzahl von Gründen. Die drei Eckpfeiler sind folgende:

1. Die immer säkularer werdene deutsche Gesellschaft, welche sich in zunehmender Tendenz gegen religiöse Konstrukte und Institutionen positioniert.

2. Die negative Konditionierung auf die größte Minderheit des Landes, also die Muslime. (In Deutschland gibt es z.B. weitaus mehr Vorurteile gegen "Kanakken" als in Italien. Wiederum gibt es in Italien weitaus mehr Vorurteile und Abneigungen gegen "Schwarzafrikaner". Dies hängt mit der Migrationsgeschichte der jeweiligen Länder und den damit verbundenen Auswirkungen zusammen, u.a auch mit suboptimal verlaufener Integration.)

3. Unwissenheit bzw. Halbwahrheiten über den Islam. Damit verbunden auch das medial vermittelte Bild des Islam, das bei der auf Ängsten aufgebauten Berichterstattung (die nun mal besonders profitabel ist) de facto ziemlich negativ ist. Man muss bei dem Punkt aber auch anmerken, dass die öffentlichen Protagonisten des Islam, also die einflussreichen Gelehrten und die mächtigen Regierungen, nicht gerade ein positives Bild des Islam repräsentieren. Ebenso vertritt die Mehrzahl der hier lebenden (türkischstämmigen) Muslime eine sehr konservative Glaubensansicht.

Treten diese drei gesellschaftlichen Erscheinungen in eine Dynamik, dann gibt es derart viele Reibungspunkte, dass Konflikte die einzig logische Konsequenz sind. Die immer unreligiöser werdene deutsche Gesellschaft samt ihrer emotionalen Vorbehalte gegen "Kanakken" prallt auf eine muslimische Parallelgesellschaft, für die Religion ein wichtiges Identitätsmerkmal darstellt. Das sorgt auf beiden Seiten für Unverständnis und Kommunikationsstörungen. Der Islam wirkt auf viele wie etwas undefinierbares, gefährliches, das eine Menge Gewaltpotenzial in sich hat und aufgrund der konservativen Strukturen natürlich viele Widersprüche zur westlichen Zivilisation bietet, also z.B. der Menschenrechte, des Rechtsstaats und der Demokratie. Die deutschen Muslime wiederum fühlen sich angegriffen, erklären "den Westen" zum Feindbild und träumen irgendwelchen Illusionen von einem "neuen osmanischen Reich" hinterher.

Leider herrscht bei beiden Fronten nicht die geschlossene Einsicht, gemeinsam an einem Islam zu arbeiten, der frei von der Steuerung mächtiger Staaten wie Saudi-Arabien oder dem Iran zeitgemäß ausgelegt wird und somit seinen verfassungskonformen und allgemeingültig anerkannten Platz in Deutschland einnehmen kann. Ich kann jedem nur das Buch "Islam ist Barmherzigkeit - Grundzüge einer modernen Religion" von Mouhanad Khorchide empfehlen, dem Martin Luther des Islam sozusagen, der sich aktiv um ein Zusammenwachsen unserer gespaltenen Gesellschaft bemüht.

LG

Aus demselben Grund, aus dem viele Muslime sich nicht in die deutsche Gesellschaft integrieren wollen. Bestimmte rückwärtsgewandte Auslegungen des Islams passen nicht zur westlichen Kultur und Lebensweise. Sie widersprechen teilweise sogar dem Grundgesetz, wie das untergeordnete Frauenbild.

Das war nicht immer so...

Als die ersten muslimischen Gastarbeiter ins Land kamen und sich mit ihren Familien hier nieder ließen, gab es nicht so viel Wirbel um den Islam und die Muslime. Man hat friedlich miteinander gelebt.

Erst seit dem 11. Sep. 2001 und all den nachfolgenden Terroranschlägen, änderte sich das alles immer mehr zum negativen. Seit dem wird leider verallgemeinert und gehetzt... und die Medien, wie auch die Politik, unterstützen die Ablehnung von Muslimen und den teilweise starken Hass gegenüber dem Islam, wo es nur geht.

Die Menschen lassen sich negativ beeinflussen und manipulieren, anstatt der Menschlichkeit und dem gesunden Verstand zu folgen.

Die Menschen lassen sich negativ beeinflussen und manipulieren, anstatt der Menschlichkeit und dem gesunden Verstand zu folgen. 

Klingt wie 'ne Selbstbeschreibung der Muslime. Manipulation durch obsolete Schriften aus dem Mittelalter, in denen Menschlichkeit keine Rolle spielt usw. Wer dem gesunden Menschenverstand folgt, folgt mit Sicherheit nicht dem Islam.

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 Weil der islam hier ohnehin schon mehr akzeptiert wird als er sollte. In den ländern, die den islam praktizieren würden wir nie akzeptiert werden. Außerdem verbindet man wegen den vielen Anschlägen wegen religiösem Hintergrund den Islam mit terror und Gewalt was auch nicht von irgendwoher kommt

sagt wer?

bereits seit 1994 gibt es in DE 2660 Moscheen. 30 Moscheen rufen den muezzin aus. In Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen gibt es Islamischen Religionsunterricht.

Die Statistik zeigt die Anzahl der Moscheen und Kirchen im Jahr 1994 in Deutschland.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36948/umfrage/anzahl-der-moscheen-und-kirchen-in-deutschland/

Es gibt gerade mal 4,7 Mio Muslime in DE fordern aber als wären sie die mehrheit...

selbst das Grundgesetz wurde u.a. für sie außer Kraft gesetzt... wenn das keine Akzeptanz ist...was dann?

es gibt im Islam nicht wie im Christentum ein "Oberhaupt" der Papst sondern eben viele unterschiedliche strömungen daher ist der Islam nicht greifbar weil jeder auf ein anderen hinterhofmufti hört...

Es gibt eine relativ kurze Antwort.

Man braucht sich doch nur den Koran vornehmen zusammen mit einen guten Tafsir, die Biographie Mohammeds und die Scharia und mit dem Buddhismus vergleichen, dann weiß man schon, was dem Islam fehlt.

Im Buddhismus st es die ausgeprägte Freundlichkeit und Liebe zu den Menschen und allen anderen Geschopfen.

Ganz im Gegenteil der Islam ist doch hier enorm mächtig oder nicht?

Weil der Islam selbst nicht gewisse Dinge akzeptiert, wie zB Schwule, teilweise Andersgläubige und Atheisten ... außerdem ist auch die Frau irgendwie weniger wert wenn sie eher freizügig ist und nicht komplett verschleiert ... sie wird in gewissen Versen wie eine (Sex)Sklavin dargestellt.

Wieso sollte man also etwas intolerantes, was nicht zum 21. Jahrhundert passt, tolerieren und akzeptieren?

es gibt regeln im islam! wieso schwul sein nicht akzeotiert wird.... niemand ist so dumm um es zu sehen. Wieso gibt es denn 2 unterschiedlich Geschlechter? was können 2 männer oder 2 frauen machen?! sklavin.... die frauen haben genauso viele rechte wie die männer. im islam haben alle gleichviele rechte... und intolerant ist DEINE Meinung und wieso islam die 2. Größte Weltreligion ist kannst du dir selber denken, weil es ja "nicht zum 21. jh passt"!?...

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@XxShadow1xX

Die meisten Muslime sind allerdings Asiaten, die Terrorbrüder machen nur einen kleinen Teil aus und werfen so ein sehr schlechtes Bild auf die gemäßigten Muslime.

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@XxShadow1xX

die frauen haben genauso viele rechte wie die männer. im islam haben alle gleichviele rechte.

Genausoviele Rechte ? Gleichviele Rechte ?

na vielleicht stimmt das, wenn man die Stückzahl der definierten Rechte zusammenzählt.

ABER:

Es sind andere Rechte und Pflichten.

Also keine gleichen Rechte. 

Keine gleichen Berechtigungen

somit keine:

Gleichberechtigung

wie z.B. im Art 3 GG 

2.

Männer und Frauen sind gleichberechtigt. 

Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

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es gibt regeln im islam! wieso schwul sein nicht akzeotiert wird

Regeln gibt es in jeder Religion.

Nur gelten diese eben nicht, wenn sie den staatlichen Gesetzen widersprechen.

In der BRD ist schwul/lesbisch sein erlaubt, geschützt und gleichgeschlechtliche Paare dürfen ganz offiziell zusammen sein und zusammen eine eheähnliche Gemeinschaft bilden.

d.h. auch jede/r volljährige Muslim/a kann x-beliebig zusammen leben mit wem er/sie will.

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@XxShadow1xX ich würde liebend gerne mit dir diskutieren, aber allein deine Meinung über Schwule bringt mich dazu, einfach still zu sein, weil ich keine Lust auf so viel Du.mheit auf einmal habe.

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"wie andere Religionen" - als wenn hier zahlreiche Religonen in größerer Anzahl vertreten wären! Was wäre eigentlich, wenn hier zahlreiche Buddhisten u.o. Hinduisten wären ???

Weil der Islam im Mittelalter steckengeblieben ist. Wir lehnen auch die damaligen christlichen Terroristen (= Hexenverfolger), Fundamentalisten (= Inquisition mit Scheiterhaufen) und den Aberglauben ab. 

Wenn der Islam in Europa stärker wird, gefährdet er unsere Freiheit, unsere Menschenrechte, zuerst die Frauenrechte, unsere Wissenschaftsfreiheit und unsere Glaubensfreiheit. Es gibt kein islamisches Land mit diesen Freiheiten. 

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