Warum wird das Holz im Sägewerk gewässert?

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7 Antworten

wenn Holz einige Zeit lagert reduziert sich der Feuchtegehalt zusehends. Dabei können innere Spannungen entstehen was dazu führt dass das Stammholz von Aussen nach innen Risse bekommt.
Deshalb wird mit dem bewässern der Austrocknung entgegengewirkt

Gelagerte Holzstämme trocknen während der Lagerung aus. Werden die Stämme später für die Verarbeitung gebraucht, können die in trockenem Zustand der Länge nach reißen. Dadurch wird das Holz (der Stamm / Balken) minderwertig. Daher wählt man bei längerer Lagerzeit eine Nasslagerung.

Die Einlagerung des Holzes im Nasslager erfolgt solange, bis es einer weiteren Verarbeitung im Sägewerk zugeführt wird. Die Lagerung ist so ohne Qualitätsverlust mehrere Jahre lang möglich, wobei die optimale Lagerdauer von der Art des Holzes abhängt. Für Nadelholz gilt die Zeitspanne von zwei bis drei Jahren als optimal. In Ausnahmefällen sind aber auch vier bis fünf Jahre möglich. Bei Laubholz (Buche) sollte das Holz nur einige Monate bis maximal ein Jahr gelagert werden. Mit einer Qualitätsminderung ist ab dem dritten Lagerungsjahr zu rechnen.

Durch die Beregnung wird das Porensystem des Holzes gefüllt, wodurch das Eindringen der Außenluft verhindert wird. Schädlingen, wie z. B. dem Borkenkäfer, anderen Insekten und Pilzen wird somit die Lebensgrundlage entzogen und der Befall verhindert. Durch die nasse Lagerung wird zudem das Austrocknen und damit die Entstehung von Trocken- oder Schwindrissen verhindert.

Zum einen wegen dem zu schnellem Austrocknen und der damit verbundenen Rissbildung und wegen der Minimierung von Staub

Um bei längerer Lagerung zu verhindern, daß Schadinsekten das Holz befallen. Auch verhindert man auf diesem Wege Trockenrisse insbesondere bei Laubhölzern.

Damit sich da keine Borkenkäfer einnisten, wurde mir mal gesagt.

Damit es nicht zu stark austrocknet.

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