Warum wird das Deutsche Waffengesetz immer wieder Verschärft, wenn jemand mit einer " Legalen" bzw. " Illegalen " Schusswaffe erschossen wird?

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5 Antworten

Nun, einerseits um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern, jedoch wird meist der falsche Ansatz gewählt, weil die Politiker, die das entscheiden meist keine Ahnung davon haben und sich nur dafür entscheiden, weil es sich gut anhört und der Teil der Bevölkerung, die ebenfalls keine Ahnung haben sich dann über etwas freuen, was nichts bringt und vollkommen sinnlos ist. Das beste Beispiel sind da die Anschläge in Paris: Die radikalen Islamisten haben höchst illegale AK-47 verwendet, die illegal aus anderen Ländern eingeführt wurden und Vollautomaten wie diese sowieso in Deutschland und auch Frankreich verboten sind. Und was schlägt die EU danach als Lösung vor? Man nimmt den Sportschützen (ganz nebenbei die diszipliniertesten Menschen, die ich kenne) ihre legalen Waffen weg.

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Das Waffengesetz wird nicht ständig verschärft. Das letzte Mal wurde es 2008 in nennenswertem Rahmen angepasst. Illegale Waffen erreiche ich damit nicht, auch kann ich nicht alles mit einem Gesetz verhindern. In Deutschland ist es ausreichend reglementiert, die Bestimmungen müssen nur eingehalten und kontrolliert werden. Es gibt in Dtl. ca. 5,5 Millionen Schusswaffen bei knapp 1,5 Millionen Jägern, Sportschützen und Sammlern. Wieviele Vorfälle hat man in Dtl. pro Jahr mit legalen Waffen? Verschwindend wenige. Und die paar sind eben die, die man nicht ausschließen kann.

Leider hat bei einem gravierenden Vorfall diese Meinung nicht jeder, dann wird sofort nach Gesetzesverschärfung gerufen. Sinnvoll ist es nicht.

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Kommentar von Ninombre
22.12.2015, 14:54

Was mit hineinspielt in die allg. Aufregung sind bspw. die unsäglichen Regelungen bzgl. Führen von Messern. Hat nichts mit Schusswaffen zu tun, ist aber keinem Menschen vernünftig vermitteln, sondern Ergebnis von Hysterie: Warum wird ein normales Schweizer Taschenmesser plötzlich zur Gefahr und muss Einschränkungen unterworfen werden, wenn man es praktischerweise mit einer Hand öffnen kann?

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Es gibt in Deutschland mehrere Gruppierungen, die aus unterschiedlichen Gründen bei jeder passsenden und unpassenden Gelegenheit versuchen, beim Waffengesetz die Restriktionsschraube weiter anzuziehen.

- Zum einen mal kann man als Politiker schnell und ohne großen Aufwand bei einem großen Teil der Bevölkerung Pluspunkte sammeln und Handlungsfähigkeit vortäuschen, wenn  man sich möglichst lautstark für Verschärfungen des Waffenrechtes stark macht.

Der Durchschnittsbürger ist mit der Materie so gut wie überhaupt nicht vertraut, glaubt auch das Verschärfungen ihn selbst nicht betreffen ( was oftmals ein Irrtum ist ) und klatscht somit schnell und eifrig Beifall, weil sich ja " Waffengesetz verschärfen " für Lieschen Müller die ständig Angst vor allem hat sowieso pauschal mal gut anhört.

- Die zweite Gruppe ist die der Staatsdiener, die im demokratischen Rechtsstaat leider offenbar noch nicht angekommen sind und die die Rolle der " Staatsdiener " vorzugsweise als die einer Art permanenten Aufpassers über die Bürger sehen.

Für diese Herrschaften sind Waffen einzig zu dem Zweck da, die Staatsgewalt gegenüber den Bürgern durchzusetzen......; so fast wörtlich sollte das sogar vor einigen Jahren mal ins Waffengesetz.

Den bewaffneten und somit im Zweifelsfalle wehrhaften Bürger sehen diese Gestalten überhaupt nicht gern, schließlich könnte der sich ja gegen staatlich verordnete Zwangsmaßnahmen zur Wehr setzen.

Unter diesen Staatsdienern gibt es regelrecht krankhafte Waffenhasser, wie z.B. den zum Glück inzwischen in den Ruhestand versetzten Herrn Brennecke, der an entscheidender Stelle im Innenministerium über Jahrzehnte versucht hat, seine persönliche Wunschvorstellung von einem maximal restriktiven Waffengesetz durchzudrücken....., dabei hat er übrigens mehrfach absichtlich gegen den entschiedenen Willen der Politik agiert und intrigiert.

- Die dritte Gruppe hat ein  ideologisches Interesse daran, daß der Normalbürger möglichst unbewaffnet ist. In dieser Gruppe findet man vorzugsweise Anhänger linker-oder grüner Weltanschauungen.

Da die umerziehung hin zum " besseren " Menschen im linken Sonnenstaat bekanntermaßen vorzugsweise durch Gewalt geschieht ist es dafür natürlich von Vorteil, die Menschen erst Mal komplett wehrlos zu machen. Gleichzeitig wird ihnen paralel dazu eingebläut, daß aus " Sicherheitsgründen " natürlich ausschließlich Militär und Polizei bewaffnet sein dürften. Und natürlich auch  noch linientreue Parteimitglieder........, Mitglieder von Staats-sichernden Organisationen und sonstige Freunde der linken Demokratur.....

Grüne desweiteren haben sowieso ein Problem mit Waffen, weil sie Vorgänge oder Gegenstände nicht nach sachlichen, sondern ausschließlich nach moralisch-emotionalen Gesichtspunkten beurteilen.

Außerdem fühlen sich Grüne aufgrund ihrer eingebildeten moralischen und intelektuellen Überlegenheit sowieso ständig befugt, dem Rest der Menschheit vorschreiben zu dürfen was man zu tun, zu lassen oder zu besitzen hat.

Erschwerend kommt bei Grünen auch noch dazu, daß sie sich grundsätzlich allein schon aufgrund ihrer persönlichen Meinung als Experten für absolut jedes Thema qualifiziert wähnen.

Fehlende Sachkunde wird dabei komplett durch " Betroffenheit " oder sonstige Gefühlsausbrüche ersetzt.

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Kommentar von darkhouse
22.12.2015, 12:16

Da ich mich in der Reihe der Staatsdiener sehe, folgendes:

Jeder Bürger, der ein Bedürfnis begründen kann, bekommt die Möglichkeit des Waffenbesitzes. Die Kontrolle der Zuverlässigkeit ist im Sinne der Allgemeinheit unerlässlich. Dass er dann auch schießen muss, ist im Bedürfnis als Sportschütze fest verankert. Im eigenen Haus kann man sie auch notwehrmäßig einsetzen. Wobei darin viele Risiken liegen.

Das Schutzinteresse gegen Einbrecher etc. sich verteidigen zu können, ist in Deutschland gering. Auch wenn es manche anders sehen wollen. Ich denke, eine 32-fach geringere Tötungsquote als in den USA sind durchaus ein Erfolg. Das die Exekutive eines Staates bewaffnet ist und auch überlegen, versteht sich in der Aufgabe selbst. Wie soll ich denn vollziehen können, wenn die Mittel fehlen? Eine Gesellschaft mit ausschließlich gleichen Menschen, alle ohne Waffen, alle ohne Macht über andere, bleibt Utopie.

Du wirst das anders sehen, deine Ansichten seien dir vergönnt.

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Kommentar von Namenlos002
07.02.2016, 00:07

Ich habe auch eine linke Meinung, bin außerdem im Schützenverein und finde Waffenbesitz im Volk sogar notwendig. Das Volk hat schließlich auch das Recht auf bewffnete Aufstände.

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Weil das einfach geht, nicht viel kostet und die Regierung hinterher behaupten kann sie hätte etwas für die Sicherheit getan.

Stimmt zwar nicht aber der deutsche Michl glaubt ja alles wenn es in der BLÖD-Zeitung steht.

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Das ist nun mal Deutschland, es ist aber auch gut so.

Hast du mal gesehen, wie sie das in den USA gemacht haben?

Ein wirklich geschehenes Beispiel:

In Amerika ist ein Junge an seiner Schule Amok gelaufen und hat dabei ich glaube über 20 Schüler/Schülerinnen und Lehrer erschossen.

Was hat die USA gemacht? Genau, sie haben die Waffengesetzte noch weiter entschärft. Somit durfte dann auch jeder Schüler und Lehrer eine Waffe haben, mit der Begründung, dass jeder in der Lage sein muss, sich zu verteidigen.

Es wird ja auch nicht bei jeder Tat in Deutschland das Gesetzt weiter verschärft.

Ich bin froh, dass wir es in Deutschland so haben. Oder willst du, dass hier wie in den USA jedes Grundschulkind mit einer Waffe völlig legal rumlaufen darf? Das ist auch absoluter Schwachsinn.

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Die USA bekämpft Waffen immer mit noch mehr Waffen. Knallt einer, kommen sie auch mit Bomben zurück. Dieses Prinzip geht definitiv nicht auf und ist einfach nur Schwachsinn.

Deutschland macht es da schon genau richtig und bekämpft Waffen mit schärferen Gesetzten und mehr Kontrolle.

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Kommentar von BeSerWIserl
21.12.2015, 21:50

falsch die Waffen Lobby hat 60% der stimmen in den USA und jetzt mal ernsthaft willst du hier behaupten das die erwachsenen in den vereinigten Staaten klein Kinder mit waffen in die schule lassen?

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Kommentar von Galgenvogel1993
22.12.2015, 05:34

Und sind nach dieser Lockerung im Gesetz weitere Anschläge passiert auf Schulen die bewaffnet sind? Nein. Den Attentäter greifen ungern Ziele an, bei denen sie auf Gegenwehr stoßen. An sich so gut wie nie.

Und kein Grundschulkind darf in den USA mit einer Waffe rumlaufen. Sag mal, hast du irgendeine Recherche zu dem Thema gemacht? 

Achso und eine Frage: Wenn "Waffen mit Waffen bekämpfen" nicht funktioniert, wieso trägt dann unsere Polizei, die unsere Waffengesetze durchsetzt, eigentlich Waffen? 

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Kommentar von FloTheBrain
22.12.2015, 08:43

Nicht nur, dass du konkret die Unwahrheit behauptest, deine These hat dazu nicht das Geringste mit der Realität zu tun.

Schau dir mal die weltweite Verteilung von legalen Schusswaffen in den Zivilgesellschaften an und dazu die entsprechenden Mordraten.

Und dann erkläre noch einmal ganz genau was du sagen wolltest.

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Kommentar von BeSerWIserl
22.12.2015, 12:29

lefloid dieser linke Vogel jetzt weiß ich woher der Wind weht

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