Warum wird das Abitur schlecht geredet?

7 Antworten

Einspruch: Das sehe ich** ganz anders.**

Heutzutage wird doch jeder , der KEIN Abitur irgendwelcher Art hat oder anstrebt, als Loser angesehen. In manchen Gebieten Deutschlands erreichen 60% der Jahrgänge bereits ein Abitur". Ein Handwerk erlernen will kaum noch jemand. Handwerk- und Industriebetriebe suchen händeringend nach qualifizierten Nachwuchskräften, finden aber nur wenige, weil alle studieren wollen (meist BWL, Jura oder Meidizin, weil man dort die meiste Kohle verdient). Und DAMIT möglichst jeder ein Abitur ode Fcahabitur schafft, wird im ganzen Land das NIvau an Schulen in den Prüfungen kontinuierlich gesenkt.

Könnte es sein, dass Du irgendwo in Süddeutschland, z.B. Bayern, wohnst? Denn anderswo in Deutschland kämst Du wohl kaum auf Deinen Eindruck der Verhätnisse.

Oft steckt das einfach nur Neid hinter. Entweder hat es einfach nicht für's Abi gereicht, oder sie konnten aus finanziellen oder anderen Gründen nicht weitermachen und studieren. Das wird dann später oft verdrängt und man legt sich dann die Argumente so zurecht, dass Studieren eben schlecht sei.

Du solltest solche Menschen nicht zu ernst nehmen. Von Leuten, die zufrieden sind mit ihrem Leben, habe ich nie solche Sätze gehört, die andere abqualifizieren sollen. ;-)

Meistens sagen das aber auch nur die, die selbst kein Abi haben. Viele mussten schon damals früh arbeiten gehen, um Geld zu verdienen und da hatte das Vorrang und man konnte es sich nicht leisten lange zeit zu lernen. Vielleicht denken die, dass man schon was sicher hat (also einen Job) und ggf mehr Lebenserfahrung. Dabei vergessen die aber meiner Meinung nach, dass man nach dem Abi aber mehr erreichen kann, als nur ein "Mittelklasse" Job. Wenn ich mich freue, dass ich das Abi habe, bekomme ich auch immer gesagt "du hast noch gar nichts erreicht"

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