Warum wird bei WM und EM immer in verschiedenen Städten gespielt?

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2 Antworten

Es gibt ja pro Tag mehrere Spiele teilweise auch an gleichen Uhrzeiten, die könnte man da ja schonmal nicht in einem Stadion austragen. Außerdem ist kaum Platz für die Stadien verfügbar, oder man möchte noch eine schöne Lage erreichen, damit man das Stadion schön anpreisen kann.

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Bei der ersten WM 1930 gab es diese Regelung nicht und alle Spiele fanden auch in einer Stadt (Montevideo) statt. 1934 wurde von der FIFA dieses Kriterium zum ersten mal an die Bewerber gestellt. Wenn man sich den Spielplan anschaut, sieht man, dass alle Phasen des Turniers jeweils an einem Tag gespielt wurden. In der ersten Runde (Achtelfinale) waren es also 8 Spiele. Das wollte man wohl logistisch aufteilen, um mehr Zuschauer anzulocken. Des Weiteren gab es damals wohl auch noch nicht so viele Städte mit mehreren weltmeisterschaftswürdigen Stadien.

Gerade in der heutigen Zeit ist ein weiterer wichtiger Aspekt wohl auch, dass alle potenziellen Zuschauer auch zuschauen können, wenn sie wollen. Wären alle Spiele in einer Stadt müssten die etwa 60.000 Zuschauer pro Spiel ja alle irgendwo in Hotels der gleichen Stadt untergebracht werden. Das wird logistisch schwierig und birgt für die Fifa das Risiko, dass sie weniger Kohle machen.

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