Warum wird bei uns das Wort "Rassismus" oder ähnliche Begriffe nur bei den Tatbeziehungen Deutscher -> Ausländer oder Christ -> Muslim in den Mund genommen?

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14 Antworten

  1. Religionen sind keine Rassen. Religionen sind Ideen bzw. Ideologien von ungefähr gleicher Schwachsinnigkeit. Wer den Islam kritisiert ist kein Rassist, da der Islam keine Rasse ist. Es gibt Menschen muslimischen Glaubens in jeder Ethnie.
  2. Wer eine Unterkunft angreift oder sich abfällig über Menschen äußert aufgrund derer Ehtnie, Herkunft, Abstammung ist ein Rassist, da dies die Definition des Wortes ist (Menschen vs Ideologien).
  3. Bitte inkludiere mich nicht wenn du die Wörter "uns" und "Christ" benutzt. Ich lehne jede Religion ab.

Das Attentat wurde entweder aufgrund der deutschen Nationalität oder der
christlichen Religion ausgeführt. Ist das nicht irgendwie auch
Rassismus? 

Das Motiv des Täters könnte religiös oder rassistisch motiviert sein. Ich habe den Fall nicht im Detail verfolgt, daher kann ich es nicht abschließend beantworten. Die Indizien sprechen aber dafür.

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Kommentar von markusher
17.07.2017, 07:09

1. falsch. es gilt als rassismus, wenn man menschen aufgrund ihrer religion diskriminert. wer religonen kritisiert, diskriminiert ja nicht, sondern zeigt probleme auf die es in jeder der drei hauptrelegionen nun mal gibt.

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Zunächst einmal hat Rassismus weder etwas mit Staatsangehörigkeit oder Religion zu tun.

Das Wort findet einfach deshalb Verwendung, weil es ein "Trigger-Wort" ist: In Deutschland lernt jedes Kind Rassismus sei böse ohne weitere Fragen darübedr zu stellen. - Medien und auch bestimmte politische Kreise belegen nun wahllos alles mit diesem Begriff um darzustellen, wie moralisch verwerflich sie die Tat halten. Jedoch zeugt gerade diese Art der Verwendung nicht gerade von einem hohen Intellekt.

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Früher bezeichnete Rassisten schlicht Anhänger einer Rassenlehre. Diese Leute sind aber fast ausgestorben.

Bei dem Attentat ging es wohl darum, dass sich die Täter eine homogene Gesellschaft ohne fremde Einflüsse als Ideal vorstellen. Im weiteren Sinne ist dies natürlich Rassismus, auch wenn man es wohl genauer als religiösen Fundamentalismus bezeichnet.

Wir haben ja auch hier Leute, die sich eine homogene Gesellschaft, ohne andere Nationalitäten, Religionen und Weltanschauungen vorstellen. Diese Leute muss man dann konsequent auch als Rassisten bezeichnen.

Joschka Fischer hat ja vor kurzem erst gesagt, man sollte die AfD nicht als "rechtspopulistisch" bezeichnen sondern von "Nazis" sprechen. Ich persönlich halte die politisch korrekte Bezeichnung für besser.

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Kommentar von markusher
17.07.2017, 07:06

rassisten sind und waren schon immer leute die andere menschen aufgrund ihrer "rasse", ethnischen herkunft, religion etc diskrimiert hat. eine rassenlehre gibts erst zu hitlers zeiten. seine geistigen nachkommen leben noch heute.

die politisch korrekte bezeichnung der afd ist eine partei von nazis oder nazipartei.

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Die Inländische Doktrin lautet wohl, nur der Deutsche kann Rassistisch sein. Betrachtet man Ausländische Medien fällt schnell auf das auch diese diesen Begriff für nicht Deutsche verwenden. Hierzulande ist man sehr Vorsichtig im Umgang mit dieser Bezeichnung weil man vermutlich fürchtet am ende selber der Rassist zu sein.

Interessanterweise Ist der Begriff „Rassismus“ völliger Unsinn. Es gibt unter den Menschen laut Biologischer Definition keine verschiedenen „Rassen“. Es gibt verschieden Ethnien.

Sagt also Person A, Person B sei Rassistisch. Dann ist Person A zuerst einmal falsch informiert da es keine Unterschiedlichen Rassen gibt und zugleich verbreitet Person A den Unsinn des Rassismus.

Sagt Person B von sich selber Sie wäre Rassistisch, dann ist diese Person schlecht informiert.

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Kommentar von barfussjim
16.07.2017, 23:45

Dass es keine menschlichen Rassen gibt, schließt keineswegs aus, dass es Rassisten gibt. 

Das sind eben jene Menschen, die andere Menschen in höher- und minderwertige Rassen einteilen. Rassismus ist eine Weltanschauung, die den Köpfen der Rassisten existiert.

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Ich vermute das kommt daher, dass sich der Ruf Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg so sehr in die Köpfe der Menschheit eingebrannt hat, dass das Verhalten Deutschen gegenüber immer noch stark dem von damals ändelt. Diese Denkweise sollte zwar über die Generationen vergehen, das passiert aber nicht... wie denn auch, wenn soziale Medien und TV nur von dieser Perspektive geprägt sind. Das ist auch der Grund dafür, dass selbst die Deutschen, die zu jener Zeit noch nicht lebten, zur Verantwortung für Judenverfolgung und co. gezogen werden, nur aufgrund ihrer Nationalität. Selbstverständlich war das, was damals passiert ist, schrecklich und es soll auch nie wieder zu einem derartigen Ereignis kommen, aber müssen wir denn stets daran erinnert werden, was für Schlechtmenschen unsere Vorfahren waren und folglich auch wir doch sind? Deutschland ist nicht das einzige Land, dass sich solch Brutalität geleistet hat. Auch beispielsweise die USA haben sich nicht grade mit Ruhm bekleckert. Rassismus ist nach wie vor ein enormes Problem dort, und trotzdem heißt es immer nur, dass die Deutschen solche Rassisten seien. Ob das wohl daran liegen mag, dass Deutschland den Krieg verloren hat? Liegt es wohl daran, dass man einen Sündenbock braucht, auf den man zeigen kann, weil dessen Taten doch viel schlimmer seien? Ich möchte Deutschlands Geschichte nicht schönreden, aber das liegt eben in der Vergangenheit. Meiner Meinung nach sollten wir nach vorne Blicken und versuchen in Zukunft als Einheit die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

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Kommentar von DerNamenslosw
16.07.2017, 23:37

Wenn man behauptet, alle Deutschen seien Religionsverachtens uns ausländerfeindlich, ist das eigentlich auch ein nicht stimmendes Vorurteil...

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Kommentar von markusher
17.07.2017, 07:04

deutschlands ansehen in der welt ist nicht erst seit ww 2 so, sonder schon lange vor ww1 war der ruf schon mies ggü deutschland oder das was es vorher war.

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Kommentar von AalFred2
17.07.2017, 09:26

Es heißt nirgendwo in seriösen Publikationen oder Meinungen, dass die Deutschen solche Rassisten seien.

Ich wurde auch noch nirgendwo für die Judenverfolgung zur Verantwortung gezogen. Wo passiert dir das andauernd?

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Du verwechselst Terrorangriffe mit Rassismus.

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Kommentar von DerNamenslosw
16.07.2017, 23:39

Es ist aber auch eine gegen Ausländer motivierte Tat. 

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Rassismus gibt es auf der ganzen Welt.Das von Dir genannte Beispiel stimmt zum jetzigen Zeitpunkt wohl nicht, es handelt sich dabei um Terrorismus gegen Ausländer allgemein.Treffender als der Begriff Rassismus ist sicher der  der Fremdenfeindlichkeit, die es aber auch bei Deutschen untereinander geben kann.


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Das ist auf die Geschichte zurückzuführen. 

Die Weißen waren immer die jenigen, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft und ihrer Farbe ermorden und diskriminieren, und Länder kolonisieren.

Wenn man Flüchtlingsheime anzündet, hat das nichts mit Abneigung ausdrücken zu tun. Das ist Rassismus! 

Was deine letzte Frage betrifft: sind IS-Anhänger "Rassisten"?...meine Güte!

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wenn du einen ausländer beschimpfst oder diskiminierst ist das rassismus. wenn du einen menschen aufgrund seiner religion diskiminierst ist das ebenfalls rassismus. wenn ein schwarzer dich anpöbelt aufgrund deiner hautfarbe ist das rassismus, ist das gleiche wenn ein muslim dich als als christ beschimpft.

warum das attentat in ägypten ausgeführt wurde, ist noch garnicht spruchreif. dazu hat sich noch keiner geäußert. wäre dem so, wäre das ebenfalls auch rassismus. also fahr wieder runter und bleib ganz ruhig.

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Weil es bei der Verwendung des Begriffs "Rassismus" nicht um formale Tatbeteiligtenbeziehungen geht, sondern um das dominante Tatmotiv.

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"Rassismus" ist ein politischer Kampfbegriff, der hauptsächlich von Linken benutzt wird und beliebig dehnbar ist. Und da Linke eben besonders gerne Fremde verteidigen und nicht das Eigene, ist klar, dass er meist in diesem Zusammenhang gebraucht wird.

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Hallo.

Zur NAZI Zeit wurde die Rassenlehre aufgestellt.

Judenrasse, Obwohl es keine Rasse gibt zwischen Deutschen und Juden.
Das sind von Hängeworte von früher auch Diskriminierung. 
All diese geschwafel. Worte mag sie nicht mehr hören.

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Das letzte mal, dass mir der Kampfbegriff "Rassismus" über den Weg gelaufen ist, war bei einer Rede von P. Lindner in einer Uni.

Linker A. haben ihm "Rassismus" vorgeworfen, weil er für eine Studiengebühr für Nicht-EU(!)-Ausländer ist. Die Linksverdummung zieht nun mal durch Medien(-vertreter), Politik und Konsumenten ihre Kreise.

Mich würde eher interessieren, ob z.B. eine Schlägerei unter Türken und Kurden dann aber wiederum in die "rechte" Statistik eingeht. Ich vermute ja.

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anscheinend wird davon ausgegangen, ein Verbrechen aus Rassismus sei verwerflicher als aus anderen Gründen

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