Warum wird bei Kritik am Christentum häufig auf Textstellen aus dem alten Testament zurückgegriffen obwohl das mit dem Evangelium u. Jesus neu zu bewerten ist?

14 Antworten

Das AT ist das Element, auf das Jesus selbst zugegriffen hat, um sein Auftreten zu begründen. Es ist somit die Bedingung dafür, daß das Christentum überhaupt aufkommen konnte.

Wenn aber die Wurzel bereits faul ist, dann ist auch das, was daraus hervorgeht, hinterfragungsbedürftig.

Bzgl. der Verteidigung und auch der Hinterfragung des Glaubens addiert sich noch menschliche Findigkeit. An ganz anderer Stelle ist es ebenso denkbar, daß Wissenschaftler plötzlich darauf kommen könnten, daß es im häuslichen Mülleimer etwas gibt, mit dem man irgend eine bestimmte Krankheit gut bekämpfen kann.

Hypothetisch gedacht gäbe es auch noch eine Alternative, nämlich einfach nur alles streng nach Vernunft und Logik zu beurteilen. Doch leider gilt immer das als Vernunft, was jeweils am heftigsten geglaubt wird, und daraus wird erklärbar, warum sich auch immer wieder einmal (gefühlt) der Eindruck aufdrängt, daß sehr viele Menschen Logik für eine schlimme Krankheit halten.

Nun, das sogenannte AT zeichnet ein deutliches Bild von GOTT, dem "Autor" der darin niedergelegten Gesetze z.B. .

GOTT verurteilte z.B. Homosexualität - daran hat sich übrigens im NT nichts geändert.

Das größte Problem, denke ich ist, dass das Gottesbild, dass die Bibel zeichnet, den meisten Menschen heute nicht gefällt.

Wenn zB GOTT Sodom und Gomorra durch Feuer vernichtete oder die Israeliten im Zuge deren Einzuges in das verheißene Land anwies, im Einzelfall sogar Frauen und Kinder zu töten, erscheint dies Menschen heute unannehmbar für einen Gott der Liebe - zumal, nimmt man die Bibel als Urkunde, diese Ereignisse so geschehen sind und damit Fakten darstellen.

Da dies im Allgemeinen heute nicht mehr den Vorstellungen vieler "moderner" Menschen der christlich geprägten Länder entspricht, kann dies leicht als Angriffsfläche für Religionen dienen, die auf der Bibel basieren. Insbesondere von anderen Religionen bzw. deren Mitgliedern. Aber auch von Menschen, die Christen waren, zweifeln oder in christlich geprägten Kulturen aufgewachsen sind.

Im Übrigen denke ICH, dass man die überlieferten Kriege und Tode mit Gottes Segen auch nicht wegdiskutieren kann. Andererseits scheint die Vorstellung, dass man ein Urteil Gott überläßt und dabei auf dessen Gerechtigkeit vertraut, angesichts der oben beispielhaft geschilderten "Tötungen" nicht vernünftig zu sein.

Da auch Jesus letztlich eine Trennung der Menschen herbeiführte - solche, die Gott und ihm dienen, und der Rest - spielt es eigentlich keine Rolle, wie Ernst man das AT nimmt. Auch das Christentum fordert ungeteilte Ergebenheit gegenüber dem GOTT der Bibel und Einhaltung biblischer Maßstäbe durch die Gläubigen. Auch das NT spricht von Vernichtung, dem großen Krieg des Tages Gottes und anderem.........

...vermutlich ist es besser, GOTT und die Bibel Ernst zu nehmen und Kritikern mit Sachargumenten beizukommen, um die Wahrheit herauszustellen und so die Diskussionen - möglichst - zu beenden.

cheerio

Das alte Testament  bestätigt das Neue Testament.  Es bestäigt durch Vorhersagen, den Tod von Jesus sowie seine Auferstehung, es bestätigt ,  das was Jesus  lehrte richtig  ist , warum die Feindesliebe wichtig.  Das Alte Testament enthält Propheten , die Jesus ankündigen,  dass Blutopfer der Tiere ein Vorreiter , das Blutopfer von Jesus ist .  Es bestätigt , dass  Gott unsere Sünden nicht mehr gedenken will .  Das wir lernen sollen Gutes zu tun und vom abzulassen. Daher ist das alte Testament eine Bestätigung, dass das Neue Testament richtig  ist .

lieben Gruß 

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