Warum wird eigentlich beim ESC immer englisch gesungen?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hey :-)

Hmmm... Also im Bezug auf das Englisch singen, liegt es wohl daran, dass die Leute denken das es besser ankommt und moderner klingt. Außerdem ist Englisch eine Sprache die die meisten zumindest ansatzweise verstehen und sich zudem ziemlich "melodisch" anhört.

Das Thema "Kultur näher bringen" ist schon lange abgehackt. In erster Linie ist der ESC nunmal eine Unterhaltungsshow und bringt eine Menge Geld ein :-)

LG Lina8765

Danke für die Antwort, aber es ist doch auch irgendwie schade das soetwas einfach so abgehackt wird. Denn es ist doch auch irgendwie langweilig immer nur das gleiche zu hören. Es sind doch eigentlich immer die etwas anderen Lieder welche heraustechen und es zu einem Erfolg schaffen.

0
@Meninthecastle

Sehe ich genauso :-(

Ich bin auch kein wirklicher Fan von diesem ganzen Euro- Pop und würde bestimmt mal einschalten, wenn sich die Kultur in der Musik und Bühnenshow wiederspiegelt, aber solang die Einschaltquoten so fantastisch bleiben, wird sich da wohl nicht viel ändern :-/

Lieder die herausstechen funktionieren in unserer Geselschaft nun mal nicht so gut, aber das ist ein anderes Thema :-)

0
@Lina8765

Ja das stimmt, obwohl ich langsam aber sicher das Gefühl habe das sich da recht bald etwas ändern wird. Ich meine diese ganzen Castingplattformen wie DSDS gehen ja schon langsam aber sicher denn Bach hinunter. Viele Independet Labels kommen außerdem in denn Markt. Durch denn Digitalen Markt ist es für diese viel einfacher geworden ihre Musik zu verkaufen und sich unabhängig von Labels zu machen. Überhaupt denke ich das das Internet das Fernsehen schon übernehmen wird und ich meine dadurch kann eigentlich jeder sein Programm selbst bestimmen und ist nicht mehr auf die Mehrheit angewiesen. Ich denke da werden die ganzen Major Labels ganz schön einstecken dürfen, aber natürlich auch die ganzen Fernsehsender.

0
@Meninthecastle

Da gebe ich dir absolut Recht :-)

Ich denke auch das es einen Umbruch geben wird, weg von billig produzierter Massenware hin zu Musik mit mehr Herz und Authentizität.

0

Dies war nicht immer so! Früher sangen die meisten Interpreten in ihrer Landessprache, was natürlich ein Vorteil für mehrsprachige Länder war. Von den ersten zehn Siegertiteln (1956-65) waren sechs in französischer Sprache gesungen, zwei waren niederländisch und je einer dänisch und italienisch. 1966 gewann erstmals ein deutschsprachiger Titel (Udo Jürgens für Österreich), erst 1967 ein englischer und 1968 ein spanischer.

Erst seit den 70er Jahren wird die Mehrheit der Lieder in englischer Sprache gesungen. Damals setzte sich aus das Genre Pop weitgehend durch. Für Deutschland wurde erstmals 1977 ein rein englischer Beitrag in Rennen geschickt, danach erst wieder 2002. Es gab zwischendurch (1999, 2001) auch Interpreten, die ihr Lied mehrsprachig vortrugen.

Danach waren alle deutschen Beiträge englischsprachig, außer Roger Cicero 2007.

Sprache hat immer auch mit Kultur zu tun. Englisch steht für Moderne, Stil und ist international verständlich. Englische Musik ist auch in Deutschland meist beliebter als deutsche. Das ist aber keineswegs die Regel. Es gibt immer wieder Lieder, die in der eigenen Sprache sind.

Was möchtest Du wissen?