Warum will in den alten Bundesländern niemand mit der Linkspartei regieren?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Weil die alten SED-Funktionäre von der Ost-CDU samt Parteivermögen in der West-CDU eingegangen sind und es Frau Merkel und Konsorten nicht gerne sehen, wenn ihr Keklünkel raus kommt.

Frau Merkel war hohe Funktionärin und hat für die Stasi den Bürgerrechtler "Havelmann" freundlich observiert.

Im Ausland ging es durch die Presse, hier schwiegen die Blätter.

Man braucht also als Stasi auch hier im Westen ein Opfer.

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Danke für die aufschlussreiche Antwort! Danke auch für Deine Antwort, Raimund1 ! LG

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Als hätte es im Westen keine Stasi gegeben! was sind denn das bitte für haltlose Aussagen?

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@knusperfrau

Bevor uns die DDR unterwandert hat nicht. Immerhin haben wir die RAF (von der Stasi bezahlt und ausgebildet) erfolgreich bekämpft.

Eine Stasi gab es hier nicht. Im Kapitalismus wurde das mit Geld geregelt.

Liebe CDU-Schreiberin aus der DDR. Brauchten wir nicht, denn vorher hatten wir nicht solche Probleme wie den Rechtsruck. Aber schön das Du es angesprochen hast.

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@user735

wer die Linken stark macht, macht die rechten hoffähig! - habe aber keine Lust mehr, das jetzt ausfürhlicher zu kommentieren - habe ich vorhin getan, zu Dank werden 90 % der Kommentare gelöscht - sorry dafür ist mir meine Zeit zu schade!

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@allocigar78

das stimmt nicht. Kritik ist OK, aber keine Propaganda und keine Hetze. Hier geht es halt nicht um politische Diskussionen und wird schon zu viel geduldet. Es war eine beantwortete Frage. Vielleicht ein Aufruf zu einem Diskussionsforum?

Urteile aber nicht so schnell über Menschen. Ich bin ganz sicher kein Kommunist oder SED, und schon gar nicht eine braune Brut.

Das überlasse ich den neuen Bundesländern. Das können die viel besser ;-)

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weil die "anderen" alle neurotisch sind und hinter jedem mitglied der linken ehemalige stasi-zuträger vermuten, und das obwohl die halbe partei aus ehemaligen mitgliedern der westdeutschen WASG besteht, die höchstens mal zu besuch oder im transit in der DDR gewesen sind.

weil es eine linksextremistische Partei ist, die mit Populismus auf Stimmenfang geht. Weil sie kein tragfähiges Konzept hat. Weil Linke genau so schädlich für Deutschland sind, wie Rechtsextremisten. Weil viele Programminhalte schädlich für Deutschland wären. Weil die Vorschläge (wegen wessen manche den Linken auf den Leim gehen und sie sogar wählen) die von den Linken propagiert werden keiner bezahlen könnte.
Hoffen wir mal das beste für NRW - daß Jürgen Rüttgers eine große Koalition hinbekommt.

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  • Ich meine die SPD hat mit der Agenda 2010 einen Kahlschlag am Sozialwesen vorgenommen,
  • sie haben seit Hitler die ersten Kriege wieder losgestoßen, ich erinnere an den gescheiterten Afgahnistankrieg von 2002. Dieser Krieg hat die Lage der Bevölkerung vor Ort nur verschlimmert
  • Die SPD versprach 2005 (nach etlichen Steuererhöhungen) die Mehrwertsteuer nicht weiter zu erhöhen. Die CDU/CSU wollten diese damals von 16% auf 18% erhöhen. (Wenigstens war die Union ehrlich) Die SPD drückte in der Großen Koalition schließlich 19% durch. Schon damals gab es mit Grünen und PDS/Linkspartei eine alternative Mehrheit. Die SPD hätte ihr komplettes Wahlprogramm umsetzen können.
  • 2013 schließlich gab es wieder eine Mehrheit für SPD, Grüne und Linke. Die Linken diesmal mit Gysi an der Spitze, der bestenfalls ein linker Sozialdemokrat ist. Die SPD schloss mit Kanzlerkandidat Steinbrück sowohl die Große Koalition, als auch Rot-Rot-Grün aus. Beide Versprechen waren nicht einlösbar, aber R2G wenigstens nachvollziehbar und verständlich gewesen, damit die SPD ihr Wahlprogramm umsetzen kann.

Sie hat schließlich einen Mindestlohn von 8,50€ eingeführt, der weder greift, noch ausgezahlt wird. Sie haben beschlossen, dass sich die Bundestagsdiäten automatisch erhöhen und bestehende Krisen in der Pflege, im Sozialwesen oder im Niedriglohnsektor weder verbessert noch zumindestens gelindert.

Linke und Grüne gaben der SPD 2013, 2014, 2015 und 2016 die Möglichkeit eine neue Regierung anzuführen. Die SPD lehnte ab.

Dann stellte sich Sigmar Gabrial (Ex-SPD-Chef) 2016 noch vor die Kamera und behauptete dreist, die SPD wolle ja etwas verändern, aber mit der Union sei es doch so schwer. Und das obwohl es eine SPD-Mehrheit gab. Wenn das nicht Heuchelei ist, was ist Heuchelei dann?

Schließlich kam Schulz. Er versprach die Bürgerversicherung, kostenlose Schuldbildung vom ersten Tag des Kindergartens bis zum letzten in der Universität, die Entschärfung der Agenda 2010 und eine neue Europäische Union nach Macrons Vorschlägen. Zudem schloss er die Große Koalition aus.

Alle Wahlversprechen nach der Wahl gebrochen, wollte sogar im Kabinett Merkel eintreten, was er vorher ebenfalls verneinte. Nur durch einen großen Aufschrei konnte wenigstens das verhindert werden.

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