warum werden zechen in deutschland subventioniert?

6 Antworten

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Also erstmal...meines Wissens nach gibt es in Deutschland keine produktiven Zechen mehr. Ich verstehe darunter den Kohleabbau "unter Tage" und imo war eine der letzten Zechen, die überhaupt noch gefördert haben, die Zeche "ERIN" in Recklinghausen/Bochum. Sie war eine der letzten, aber auch das ist schon ca 20-30 Jahre her, wenn ich mich recht erinnere.

Was subventioniert wird, ist der Kohleabbau an sich und im speziellen der Abbau über Tage in NRW, aber auch in Ostdeutschland gibt es das, oder? Weiss ich jetzt nicht genau.

Subventioniert wurde das ursprünglich, weil der Kohleabbau mit immensen Investitionen verbunden war und wären diese Kosten auf den Preis umgeschlagen worden, so hätten sich die meisten Menschen damals (vor ca 40-50 Jahren) keine Kohle zum Heizen leisten können. Heute ist es aber ähnlich. Zwar heizen die Meisten nichtmehr direkt mit Kohle, aber diese wird dafür jetzt für Stromerzeugung genutzt. Würden die hohen Betriebskosten auf den Strompreis umgelegt, dann würde dieser steigen. Ob das heute noch Sinn macht, ist eine andere frage denn imo haben die Stromkonzerne die Kosten längst zu 100% auf den Verbraucher abgewälzt und kassieren die Subvention nebenher als Bonus mit. Ursprünglich war das aber mal durchaus eine gute Sache.

Weil es sonst viele Arbeitslose auch einen Schlag gäbe und weil die Partei, die die Subvention abschafft, viele Wähler in NRW verlieren würde. Das waren früher die Gründe.

Die Subventionen laufen jetzt ja aus, da die Bergwerke seit Jahrzehnten nicht mehr rentabel sind. Die Subventionen gab es um Arbeitsplätze zu sichern, doch das Geld hätte viel besser investiert werden sollen.

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