Warum werden wir im Winter öfter krank?

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Wer an die Evolution statt an die (einmalige) "Schöpfung" glaubt, wird mir beipflichten, daß der mensch als vorläufiger Endpunkt einer Evolution von Säugetieren im Winter einen ähnlichen Zustand wie den Winterschlaf einiger freier Tiere durchmacht. Kälte steigert zwar über die Schilddrüse den Stoffwechsel, aber die Dunkelheit (der Mensch braucht 3000 Lux Helligkeit) macht ihn müde. Die Durchblutung vieler Organe ist gering, wodurch diese anfälliger sind gegen schädliche Faktoren (Kälte, Viren, Bakterien usw.).

Außerdem gibt es einen Jahres-Biorhythmus (Schaposchnikowa: Perioden der Höchstleistung von Sportlern, dt. 1979). Dabei ist der letzte Monat vor dem Geburtsdatum (korrigiert duch die Zahl der vergangenen Schaltjahre) der schwächste Monat (stärkstes Minimum), in dem sich Krankheiten und Verletzungen häufen. Da viele Menschen im Februar geboren werden (Folgen des Wonnemonats Mai !), fällt diese Anfälligkeitszeit auf den Januar oder gar Dezember (je nach Alter und damit eingeschobenen Schalttagen). Die Kälte allein ist als Erklärung zu schwach, denn man kann sich dagegen mit Kleidung und Abhärtung und optimaler Lebensführung schützen. Dr.med. Universalis

 - (Gesundheit, Medizin)

Generell wird man nicht im Winter öfter krank. Wenn DU im Winter öfter krank wirst als im Sommer, dann befindet sich Dein Immunsystem - ich denke, Du hast an Infektionskrankheiten gedacht - im Winter in einem schlechteren Zustand als im Sommer. Da mußt Du überlegen, ob Du etwas anders machst als sommers. Weniger Licht? Zu luftig angezogen? Nicht draußen unterwegs? Zu wenig Bewegung? Wenn Dein Immunsystem in die Knie geht, kannst Du einen Infekt aufschnappen und krank werden. Egal, zu welcher Jahreszeit. Gruß, q.

Das ist definitiv falsch, ich bin liege in den Sommermonaten mindestens 3-4 mal flach mit ner Sommergrippe weil man da leichtsinniger ist mit der Kleidung und Fenster runter im Auto, etc.

Das kommt einem nur so vor. Mal wird übers Jahr verteilt im Durchschnitt Sommer und Winter gleich oft krank. Allerdings ist man im Winter oft mal ein bisschen verschnupft oder leicht erkältet, was man ja noch nicht als wirkliche Krankheit bezeichnen kann. Aber diese nervigen Mini-Krankheiten, ausgelöst durch Kälte, Nässe und Wind, bleiben einem sehr in Erinnerung und darum denkt man, dass man im Winter mehr und öfter krank ist. Ne Grippe befällt einen aber im Winter genauso gut wie im Sommer.

weil es kalt ist und unser imunsystem geschwächt wird, auserdem heist es erkältung und nicht erwärmung undd drausen ist es kälter als nachts

Genau so ist es, der Körper brauch viel energie um sich selbst aufzuwärmen dadurch wird das Immunsystem belastet und Viren können nicht immer ausreichend bekämpft werden.

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