Warum werden Wiedereingliederungsmaßnamen von der Arge nicht vergütet?

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4 Antworten

Das was Du beschreibst ist eine Wiedereingliederungsmaßnahme für Menschen, die nach Krankheit wieder stundenweise ins Berufsleben eingegliedert werden. Meiner Meinung wird dies oftmals verwechselt.

Was Du meinst ist eine Maßnahme zur beruflichen Eingliederung, dessen Inhalte in einer Eingliederungsmaßnahme festgehalten wird. Alles andere habe ich noch nie gehört. In dieser Maßnahme hat die Arge eine Mehraufwandsentschädigung zu bezahlen, die sind unterschiedlich, liegen bei 1,30 Euro bis 1,50 Euro.(ohne Fahrtkosten, die werden seit diesen Jahres nicht mehr übernommen.) Also würde ich Deiner Bekannten raten, sich nochmals diese Vereinbarung von der Arge erklären zu lassen, darin müsste auch stehen, auf welchen Zeitraum sich diese beläuft . Wenn keine Vereinbarung besteht, also Deine Bekannte so etwas nicht bekommen hat, glaube ich schon, dass die Arge dann nicht zur Leistung verpflichtet ist. >>>nach § 15 Abs. 1 SGB II soll eine sog. Eingleiderungsvereinbarung, die Grundlage für Ihre Maßnahme ist, 6 Monate dauern. Danach ist eine neue Eingliederungsvereinbarung abzuschließen, die Ihre Kenntnisse aus der ersten Maßnahme und natürlich möglichst auch die bestehenden Kenntnisse berücksichtigt.

http://dejure.org/gesetze/SGB_II/16d.html dann auf Arbeitsgelegenheiten klicken

steffiHobbylos 07.04.2009, 14:12

Danke, ich werds mir anschauen! Aber sie sagt jedesmal-ich kann sie fragen sooft ich will-sie macht eine Wiedereingliederungsmaßnahme. Ich finde es auch sehr merkwürdig.

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Siam1 07.04.2009, 14:28
@steffiHobbylos

ja, das finde ich auch merkwürdig. Irgendwas muss sie doch etwas unterschrieben haben. (Bitmap hat schon recht,wir wissen nicht, warum sie dafür kein Geld bekommt.) Es kann nur eine Eingliederungvereinbarung sein>sprich mit dem HInweis zum 1 Job. Ansonsten soll sie das klären. Mehr wüsste ich auch nicht, was ich Dir raten kann. Ich möchte Dir auch nichts falsches sagen. Übrigens, geh mal in Google auf Tacheles, ist ein guter Arbeitslosenverein. Ausserdem hat sie das Recht einen Beistand bei der Argeberatung mitzunehmen. Das kann eine x-beliebige Person sein. Und wenn dieser nur unbeteiligt daneben sitzt, Hauptsache man hat einen Zeugen.

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Wenn sie eine Wiedereingliederung macht, zahlt die Krankenkasse das Krankengeld, bis diese Wiedereingliederung abgeschlossen ist. Und einen Teil holt sie sich dann von der Arge zurück. Deshalb bekommt die Dame kein Geld vom Amt, sondern von der KV.

steffiHobbylos 07.04.2009, 00:18

an wen?

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Nachtflug 07.04.2009, 00:23
@steffiHobbylos

Wiedereingliederung ist eine Vereinbarung zwischen Kasse, Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber muss für diese Zeit nur einen Teil an die KV zahlen, weil ja auch noch nicht die volle Leistung erbracht wird. Der Arbeitnehmer bekommt sein Krankengeld von der KV. Die Frau muss sich also nicht kostenlos ausbeuten lassen.

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steffiHobbylos 07.04.2009, 00:30
@Nachtflug

Warum Krankengeld und wofür??? sie war ja nicht krank oder im Krankenhaus...!sie war nur einige Jahre nicht mehr arbeiten.

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bitmap 07.04.2009, 00:59
@steffiHobbylos

Nachtflug verwechselt da was. Eine Wiedereingliederung nach langer Erkrankung ist was ganz anderes, als das was hier erfragt wurde.

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Das ist das Allerletzte - immer mehr ein Zeichen dafür, dass man sich mittlerweile schämen muss ein Deutscher zu sein.

Das ist kein Verdienst sondern eine Mehraufwandsentschädigung bei den ''1-€-Jobs'' und hier weiß sicher keiner, warum die Frau diese Mehraufwandsentschädigung nicht bekommt.

steffiHobbylos 07.04.2009, 00:19

ja, ich würde trotzdem gerne mehr darüber wissen damit sie sich es zur Not noch "holen" kann.

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steffiHobbylos 07.04.2009, 00:26
@bitmap

Naja, meiner Meinung nach, wird eine Wiedereingliederungsmaßname nur gemacht wenn man nach einem längeren Krankenhausaufenthalt und nach der genesung, später wieder arbeiten kann. Aber diese Frau war nicht krank oder im Krankenhaus. Sie hat nur eine sehr lange Zeit nicht mehr gearbeitet...!

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bitmap 07.04.2009, 01:03
@steffiHobbylos

Wir wissen es trotzdem nicht, warum die Frau dafür keine Mehraufwandsentschädigung bekommt! Woher auch? Wir sind nicht die zuständige ARGE/jobcenter (oder wie auch immer bei euch die entsprechende Stelle heißt, die für Leistungen nach SGB II verantwortlich ist).

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