Warum werden VPN's immer als komplett "hack-sicher" bezeichnet obwohl die Daten ja eigentlich nur bis zum VPN-Server verschlüsselt werden?

6 Antworten

Das ist einfach nur Marketing-Gequatsche von den VPN Anbietern. :)

Wenn man sich mal überlegt, wofür VPN eigentlich entwickelt wurde, wie es in der Realität eingesetzt wird, und als was es oftmals verkauft wird, fällt einem - etwas technischer Sachverstand vorausgesetzt - schnell auf, dass da wohl einfach nur jemand die Werbetrommel rührt. :)

Aber schön, dass dir das auch auffällt. Ich dachte immer, ich bin da (fast) der einzige.

Das gleiche gilt übrigens auch für Antiviren-Software, Intrusion-Detection-Systeme, Software-Firewalls, Anti-Crack-Lösungen usw. :)

Übel wird es erst dann, wenn Leute, die nicht in der Materie drin stecken, die Werbemärchen glauben, und DIR dann unterstellen, keine Ahnung zu haben. Das ist dann oft wirklich schwer, solche Menschen zu überzeugen. :)

VPN tunnelt sämtliche Protokolle und lässt wenn der VPN-Anbieter nicht mitspielt (was zwar ungefähr 99% aller Anbieter trotzdem machen) keine Rückverfolgung deiner IP zu.

VPN ist zwar ganz nett, meiner Meinung nach aber überbewertet. Außer vielleicht wenn man in einem öffentlichen unverschlüsseltem WLAN surft.

Am besten ist es immernoch dich in eine fremde Verbindung zu Wire-Tappen und dort ein eigenes VPN einzurichten. Natürlich nur wenn das Ganze legal möglich ist.

Sehr oft wurde schon bei GF beschrieben, dass es keine 100 %-tige Sicherheit gibt. Das gilt auch für VPN. Insbesondere für TOR, das ja schon mehrmals gehackt wurde.
Man ist auch bereits in der Lage eine VPN-Verbindung zurück zu verfolgen.
VPN hat eigentlich nur den einen Vorteil, dass der datenverkehr in der Regel verschlüsselt läuft und dass es erheblich schwerer und aufwäntiger ist, den Ursprung zu ermitteln.

Was möchtest Du wissen?