Warum werden viele mathematische Erkenntnisse den Griechen zugesprochen, obwohl schon im alten Ägypten sehr viel davon benutzt wurde?

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4 Antworten

Die Ägypter haben sehr vieles einfach aus Erfahrung verwendet - sie wussten, dass das funktioniert, und das hat ihnen gereicht.

Die griechischen Philosophen und Mathematiker (was damals das gleiche war) haben aber hinterfragt, warum das so funktioniert bzw. ob das wirklich sicher immer klappt und haben die auf Erfahrungen beruhenden Regeln logisch-mathematisch bewiesen.

Wobei man zugeben muss, dass es auch schon vor den "alten Griechen" bzw.. auch außerhalb Griechenlands Menschen gab, die diese Dinge auch systematisch untersucht und bewiesen haben.

Aber damals war unsere Welt nicht globalisiert und vernetzt wie heute, da sind diese Informationen einfach nicht bis nach Europa durchgedrungen, daher haben sich damals diese "Fehler" in die europäische Geschichtsschreibung der Mathematik eingeschlichen und halten sich bis heute. D. h. eigentlich ist die in Europa allgemein bekannte Geschichte der Mathematik in vielen Punkten nicht ganz korrekt.

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Weil die erkenntnisse der Ägypter möglicherweise Verlorengegangen sind oder weil man die Hyroglyphen langezeit nicht lesen konnte einfach nicht verwendbar waren und somit die Entdeckung den Griechen zugesprochen wurde

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Bei den Griechen wurden die Erkenntnisse klar dargestellt und man weiß, wer welche Gleichung formuliert hat. Ob derjenige der Urheber ist, ist nicht immer klar. Aber es ist wie bei den Märchen: Die Märchen wurden alle irgendwo erzählt und verbreitet und die Gebrüder Grimm haben diese niedergeschrieben. Daher sind das die "Grimm'schen Märchen" obwohl sie diese großteils nicht selbst erfunden haben.

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Weil es in der Mathematik nicht darum geht, wer es endeckt hat, sondern wer es bewiesen hat.
Und Pythagoras war nun mal der Erste der bewiesen hat das a²+b²=c² ist,
auch wenn es schon 1000 Jahre früher jeder gebildete Architekt wusste.

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