Warum werden Suizidgefährdete in eine Psychiatrie eingewiesen?

17 Antworten

Es ist *schwer* zu differenzieren. Es gibt tatsächlich - psychologisch und psychiatrisch - einen Unterschied zwischen einem "SelbstMORD" und einem FREITOD. Ersteres begründet sich eben nicht durch "freien Willen", sondern durch eine Krankheit. Es gibt einen historischen Unterschied - dazu wäre zu googeln, weil ich weiss nicht mehr, wer das war - und dieser "bekannte Künstler" der damaligen Zeit hat ein Tagebuch geführt. Aus diesem ging dann nachträglich hervor, dass er eigentlich alles erreicht hat, was er wollte und keinen Sinn mehr finden konnte. Er war des Lebens überdrüssig und somit fällt das in keine "medizinische Klassifizierung". Diese Möglichkeiten, in einem Tagebuch zu wühlen sind heutzutage schlecht möglich, also wird man das zwangsläufig erstmal als eine Tatversuch in einem "ich bin nicht klar im Kopf" / Kurzschlussreaktion Zustand einordnen müssen. Allerdings wird man dazu sagen müssen.. So eine Behandlung in D auf Grund so eines "Vorfalls" dauert i. d. R. nicht mehr länger, als 10-20 Tage.. Mehr wird von den deutschen KK nicht mehr ausgegeben und das entspricht keiner realen Therapie, wo man auf den Menschen überhaupt eingehen könnte und wenn, dann kommen dabei Dinge eraus, die am "System Deutschland" liegen und von daher medizinisch gar nicht abgehandelt werden können. Kurz gesagt: Wenn einer von der Brücke springen will wird er auch nach "10-20 Tagen" noch springen und wird - wenn es sein aufrichtiger Wunsch ist - sich dabei auch nicht erwischen lassen. Lässt er sich (gezielt?) erwischen, dann gleicht das eher einem "Hilferuf" und dann fängt dieser Kreislauf des Systems irgendwo.. Von vorne wieder an.

Um es vereinfacht auszudrücken, ist die Selbstzerstörung wider der Natur.

Außerdem ist es oft keine freie Entscheidung sondern bedingt durch körperliche und psychische Erkrankungen. Alleine die Zahl der Menschen die soetwas überleben und dann noch alt werden zeigt, dass es sich dabei keineswegs um eine rationale Entscheidung gehandelt hat.

Rein moralisch kann man da ja auch nicht weggucken, denn soll man sojemand sich selbstüberlassen obwohl er ja evtl. auch eine behandelbare Krankheit hat, teilweise sind das ja auch ganz simple Sachen, die nach Behandlung das Leben wieder Lebenswert machen.

Die Natur hat den Menschlichen Körper sehr strapazierfähig gestaltet, oberste Grundregel für Lebensformen ist die Arterhaltung. Wir Leben hier in Deutschland im 21 Jahrhundert und können schon wahnsinnig viel bewegen /verändern. Das Sozialgesetzbuch regelt, dass keiner Hunger leiden muss in diesem Land. Was den menschen hier Zeit und Platz für andere Sorgen schafft und Raum für weiterführende Gedanken. Die wenigsten sind so abgestumpft und können zulassen, dass sich jemand anderes etwas antut, zumal die meisten sich aus einem vermeidbaren Leid heraus etwas antun, was den meisten Beobachtern bewusst ist.


Nein, diese Betrachtung reicht so nicht aus.

Zum Beispiel weil Suizidgedanken durch eine Erkrankung hervorgerufen werden die evtl durch Medikamente heilbar ist.

Indem man jemanden in die Psychiatrie einweist, versucht man die akute Notfallsituation erst mal zu beruhigen und dann zu analysieren, wie diesem Menschen zu helfen ist.  

Also im Prinzip wird der Mensch i n diesem Moment vor sich selbst geschützt, weil eine Selbstgefährdung vorliegt und in eine "geschützte" Umgebung verbracht.

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