Warum werden Steckdosen meistens in Bodennähe montiert?

10 Antworten

Nach der VDE (Gesetz zu den Installationsvorschriften für die Elektrobranche) dürfen Steckdosen und andere Unterputz-Installationen immer nur 30 cm von den Kanten einer Wand oder Tür- und Fensterkanten entfernt sein. Ausnahmen gibt es nur bei Küchen-Arbeitsplatten und Lampenauslässen.
Damit soll erreicht werden, dass die unsichtbaren Kabelwege in der Wand in etwa verfolgbar sind und Beschädigungen durch Bohrlöcher, Einschlagen von Nägeln usw. möglichst vermieden werden.
Im Bad sind die Vorschriften noch strenger, führt aber hier zu weit.
Gruß DER ELEKTRIKER

Die meisten grösseren Elektrogeräte (Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine, Kühlschrank) haben ein Bauhöhe von ca. 85 cm. Die Steckdosen in Bodennähe dienen zur Verblendung der Kabel ("Staubfänger"). Lichtschalter-Steckdosen-Kombinationen haben sich zudem als gefährlich herausgestellt, wenn die Steckdose nicht belegt oder gesichert ist.

Als meine Wohnung 2002 ausgebaut wurde, habe ich den Elektriker händeringend gebeten, unter jeden Lichtschalter einen Stecker zu montieren. So kenne ich das aus allen früheren Altbauten, wo ich wohnte; war sehr praktisch. Er hat gesagt, das sei nicht mehr zulässig!! Nun muss ich mich immer bücken und ärgere mich jedesmal darüber.

Wieso nicht zulässig? Ich habe in jedem Zimmer unter dem Lichtschalter eine Steckdose und das erst seit 6 Monaten - der Elektriker hat gefragt wohin ich die Dosen haben wollte und er hat es durchgeführt!

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@Sahaki

Dann muss ich mich ja noch mehr ärgern! Bitte leih mir doch beim nächstenmal deinen Elektriker.

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