Warum werden so viele menschen atheisten?

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27 Antworten

Weil alle bisherigen Argumente, die für die Existenz Gottes aufgeführt wurden, entweder widerlegt wurden oder als nicht nachprüfbar angesehen werden.

Die logische Konsequenz ist eine Grundskepsis gegenüber religiösen Aussagen, die dann final zu einer Abkehr vom Glauben führt.

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Wegen der Aufklärung,

Im Mittelalter bzw. Antike konnten sich die Menschen viele Dinge nicht erklären! Deshalb entstanden erstmal's Religionen, vorallem weil die Religion auch eine Ideologie bzw. ein Weltbild ist.

Religion hat ja auch etwas mit Gemeinschaft zu tun, aber um auf die Frage zurückzukommen, heute ist es so, dass wir wissen, dass es sowas wie Magie nicht gibt. Und selbst wenn es das geben würde, dann wäre es ja nicht mehr übernatürlich, sondern ein (wenn auch seltenes) mögliches Ereigniss der Natur.

Jetzt kommt der Haken, wir selbst waren nicht dabei damals, als Jesus Christus auf der Welt war. Man könnte nun damit argumentieren, dass das ein Märchen ist und das ausgedacht war, bzw. wir wissen ja nicht OB es stimmt.

Oder man könnte sagen (wie Ich), dass wir nicht widerlegen können, ob das stimmt, wobei das schon schwieriger ist,

Sie glauben auch deshalb nicht an einen Gott, weil wenn Gott allmächtig, allgütig und allwissend sein soll, ja warum ist diese Welt so häßlich?

Auch da könnte man immer wieder sagen, es gibt ihn nicht, oder ihm fehlen eine der drei Eigenschaften.

Ich sage, rein aus wissenschaftlicher Sicht, unsere Körper, unser Leben ist lediglich in dieser einen Schattenwelt. Schmerz ist eine Illusion, denn Schmerz gibt es nicht.

Und wenn wir tot sind, dann kann uns ja auch nicht's mehr passieren, was heißt, Gott lässt uns zwar absichtlich leiden, aber auch nur deshalb, weil dem "wahren Ich" nicht's passieren kann (nämlich unsere Seele)!

Und dann werden wir sehen, wer zuletzt lacht! Er lässt uns leiden, weil unser Leid eine Illusion ist, und uns in Wahrheit nichts passieren kann.

Wobei natürlich heißt das jetzt nicht, dass jede/r suizid begehen soll, oh nein, wir haben in dieser Welt durchaus einen Zweck zu erfüllen.

LG Dhalwim

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Zunächst waren sei bei Geburt Atheisten (die nichts von irgendeinem Gott wussten), bis ihnen jemand von diversen Märchengestalten erzählte, in dessen Folge sie entweder Atheisten blieben oder aber gottesgläubig wurden.

Wenn letztere jetzt wieder zu Atheisten werden, dann ist das faktisch die Wiederherstellung des Urzustandes. 

Allerdings denke ich, dass nicht nur die Anzahl der Atheisten steigt, sondern auch eine Glaubensumorientierung vor sich geht. Viele haben einfach die Nase voll von ihrem Gott, da keiner dieser Lichtgestalten auch nur eins der realen Menschheitsprobleme lösen konnte und kann. Und da versuchen sie es eben zunächst beim "Nachbarn". 

Bis sie auch hier enttäuscht werden.

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Das hängt mit besserer Bildung zusammen.

Es gibt heute keinen vernünftigen Grund mehr, Götter für mehr als überkommene Relikte vergangender Unwissenheit zu halten.

Wir erkennen immer wieder Dinge, die früher Göttern zugewiesen waren, als völlig normale Vorgänge einer immer besser beschreibbaren Natur.

Götter sind somit schlicht überflüssig. Und immer mehr Menschen erkennen das und befreien sich von den oft als Kindern indoktrinierten Märchengeschichten.

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Kommentar von Omnivore10
09.05.2016, 22:19

Es gibt heute keinen vernünftigen Grund mehr (Zeitbezug)

Haben wir beide nicht mal drüber "gestritten", dass es da wohl noch nie ein Grund gegeben hätte an Götter zu glauben? ^^

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Kommentar von Fantho
09.05.2016, 23:08

Das hängt mit besserer Bildung zusammen.

Das bedeutet dann im Umkehrschluss, dass all jene Wissenschaftler (Biologen, Astrophysiker, Quantenphysiker, Neurologen, Biochemiker usw.), welche trotz (oder wegen) ihrer Arbeit(en) an eine Höhere Macht, Höhere Intelligenz etc. glauben, ungebldete Menschen oder Menschen mit schlechterer Bildung sind, richtig?

Wenn dies so stimmte, dann habe  ich eine solche Arroganz und Hochmut schon lange nicht mehr zu lesen bekommen...

Gruß Fantho

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Kommentar von danhof
10.05.2016, 09:33

Wir erkennen immer wieder Dinge, die früher Göttern zugewiesen waren

Welche Funktionen des menschlichen Verstandes verlangt denn der christliche Gott der Bibel abzustellen bzw. ihm zuzuweisen?

Steht denn in der Bibel "Forscht nicht, sondern erklärt euch die Welt nur durch mich!"?

Steht dort irgendwo "Bitte setzt euren Verstand nicht ein!"?

Ich glaube, viele Menschen wissen überhaupt nicht, was Glauben an Gott bedeutet. "Glauben ist nicht wissen" ist genauso verschwurbelt wie der umgekehrte Vorwurf "eine Wissenschaftliche Theorie ist nur eine Theorie".

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Kommentar von KaeteK
10.05.2016, 13:33


Das hängt mit besserer Bildung zusammen...


Den Beweis mußt du antreten, was du nicht kannst. Ich erlebe das anders..total das Gegenteil von deiner Aussage..

Wenn man nicht mehr weiter weiß, dann stellt man irgendwelche Vermutungen in den Raum.

lg

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Meiner Meinung nach hat das viele Gründe:

Viele Menschen halten Gott für einen weiteren Vorschriftenmacher, der sie in ihrer Freiheit einschränken will.

Viele Menschen sind heute aufgrund der Möglichkeiten von Technik und Medizin nicht mehr in einer ausweglos erscheinenden seelischen Notlage, in der sie Trost und Halt suchen. (... Not lehrt beten ...)

Viele Menschen wissen gar nicht mehr, was der Glaube an Gott bietet, weil es ihnen keiner gesagt hat.

Viele Menschen haben eine Vorstellung von Gott (er soll für eine heile Welt hier auf der Erde sorgen), die mit dem Gott, der sich in der Bibel präsentiert, nichts zu tun hat. Sie lehnen Gott ab, weil er nicht ihren Vorstellungen entspricht.

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Die Naturwissenschaft kann viele Dinge beweisen oder zumindest rationale Erklärungsmodelle liefern, so dass Lehren mit "übernatürlichen" Inhalten eben skeptischer gesehen und nicht mehr blind geglaubt werden.

Wissen ist nicht mehr einer Elite von Geistlichen oder anderen Gruppen vorbehalten, sondern jeder kann sich umfassend informieren. Dadurch steigt der Wissensstand und kann kritischer denken.

Wenn Text A über ein Wunder 5.000 Jahre alt ist und Text B der nur 2.000 Jahre alt ist, genau das gleiche besagt - dann hat man wohl abgeschrieben.

Wenn Prophet A ein Wunder gewirkt haben soll, das wissenschaftlich nicht erklärbar ist - dann ist man heute eher bereit, das als Erfindung anzusehen.

Menschen sind desillusionierter - wenn wir täglich von 300 Katastrophen hören und trotz Massengebeten für den Weltfrieden weiter Krieg herrscht, dann bezweifelt man irgendwann die Allmacht bzw. die Existenz Gottes.

Der Mensch ist ein "Selfmade-Man" geworden. Ernten, Geburten, geschäftlicher Erfolg usw. werden nicht mehr als Gnade Gottes, oder himmlisches Geschenk verstanden - man hat alles aus eigener Kraft erreicht.

Gesellschaftlich ist Religion wenig populär. Wer sich zu einem Glauben bekennt, wirkt anachronistisch und scheint nicht in die heutige Zeit zu passen. Da der Mensch Anerkennung will, folgt er einem atheistischen Mainstream.

Man kennt die Schattenseiten der Religion - Glaubenskriege, Attentate religiöser Fanatiker, politische Einflussnahme,  Massenselbstmorde von Sekten - so dass Religion auch ein Image-Problem hat.

Esoterik und New Age bieten einen unverbindlichen Zugang zu spirituellen Themen, ohne deswegen mit dem Gott der monotheistischen Religionen, oder kirchlichen Institutionen und Ritualen in Verbindung treten zu müssen.

All das sind Gründe, weshalb sowohl Atheismus, als auch Kirchenaustritte in modernen Industriestaaten mit hohem Bildungsniveau stärker vorherrschen, als in Ländern die über weniger Wohlstand und Bildung verfügen.

Allerdings hat der Mensch auch emotionale Bedürfnisse und greift auch auf irrationale Denkmodelle zurück, wenn es ihm schlecht geht, er Trost benötigt, oder Hoffnung schöpfen will.

Deshalb ist Religion als emotionales Trosystem, als Ansprechpartner für Sinnsucher, Spender von internationaler Gemeinschaft, Initiator für karitative Projekte und auf andere Weisen auch weiterhin populär.

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Kommentar von Abahatchi
09.05.2016, 22:16

Da der Mensch Anerkennung will, folgt er einem atheistischen Mainstream.

Also, ich will Anerkennung, doch folge ich deswegen nicht einem atheistischen Mainstream. Was auch immer das sein soll.

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Kommentar von Mark1616
12.05.2016, 14:55

Sind es nicht die religiösen Menschen, die "Anerkennung" von ihrem Gott wollen?

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Neben all dem was über Vernunft, Fehler und schlechtes Marketing der Kirche(n) gesagt worden ist, möchte ich noch ergänzen:
Es ist anstrengend, sich um einen Glauben an Gott zu bemühen.

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Kommentar von Mark1616
13.05.2016, 09:14
Es ist anstrengend

Na warum wohl? Vielleicht weil es keinerlei Beweis dafür gibt, man aber trotzdem sein ganzes Leben dafür aufgeben müsste. Die Chance das diese Aufgabe auch nur zu irgendwas führen könnte ist genauso gering wie die Chance, dass du nach Valhalla kommst.

Menschen sind so intelligent, dass sie das Konzept der Ewigkeit zumindest ansatzweise verstehen. Es gibt wohl kaum jemanden, der tatsächlich so unvernünftig wäre, sein ewiges Leben gegen die paar Sekunden auf der Erde einzutauschen, wenn es denn tatsächlich glaubwürdige Beweise für dieses ewige Leben gäbe.

Ich verstehe diese Arroganz gläubiger Menschen nicht. Menschen wie du denken tatsächlich, dass Atheisten oder Ungläubige zu dumm sind um ihr Leben zu leben und tatsächlich eine Ewigkeit (!!!) aus Bequemlichkeit wegwerfen würden.

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Kommentar von Eselspur
13.05.2016, 11:13

Hallo Mark, ich habe nicht Dummheit unterstellt. Ich erlebe Menschen, die sich nicht weiter auf Gott einlassen wollen, weil sie sonst ihr Leben ändern wollen. Es ist anstrengender und fordender bewusst mit Gott zu leben als ohne! LG Eselspur

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Weil das alles schon ein wenig veraltetet ist und jetzt weis, dass viele Geschichten aus der Bibel zum Beispiel nicht realistisch sein können. Viele aber nicht alle Menschen (=streng gläubige Muslime) haben auch schon verstanden, dass nicht alles gut ist was in einem Buch steht

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Sie bekommen keine Antworten auf ihre Fragen und so koennen sie sich dann auch entscheiden, nicht an einen Gott zu glauben. Der Witz ist, dass sie damit Recht haben, aber auf andere Weise als sie denken, denn sie sind es die die Schoepfer sind. Fuer die meisten ist Gott als Trostpflaster gedacht, damit jemand Grosses fuer alles die Verantwortung haben kann und muss. Das erleichtert das Leben ungemein, denn nun sagen sie, wenn es gut laeuft waren sie es und wenn es schlecht laeuft, dann war es Gottes Wille, anstattt zu sagen: Ich habe es versaut oder zu sagen: Ich bin nicht Schuld, die Dinge geschehen einfach, ich sehe mir das nur an. Viel Spass!

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Wer ein inneres menschliches Verhältnis zu dem Christus gewinnen kann, wer hinblicken kann in Anerkennung und Bejahung zu dem Christus, der muß in sein Bewußtsein etwas hereinnehmen, das ihm keine Sinneswelt geben kann. Gerade der, der am allermeisten in die Aufbau der Sinneswelt hineinschaut, kommt ja aus diesem Aufbau der Sinneswelt nur zu einer Widerlegung des Gottes, denn mit keinem Sinnesverständnis kann man das Mysterium von Golgatha verstehen. Kann man es jedoch in sein Herz aufnehmen, ist man dennoch in der Lage, als Mensch ein im Gemüte wurzelndes Verständnis für dieses einmal im Erdenlaufe sich vollziehende, nur aus dem Geiste heraus verständliche Ereignis zu fassen, so reißt man sich in diesem seinem gewöhnlichen Bewußtsein heraus aus dem bloßen Sinnesverständnis, das gerade das Ich-Bewußtsein in seiner besonderen Klarheit und Intensität ausmacht.
Keiner, der nur innerhalb der Sinneswelt stehenbleiben will, kann zu einem Verständnisse des Mysteriums von Golgatha kommen.
(GA 215: Vortrag vom 12. September 1922, von Dr. R. Steiner)

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Viele Menschen hauen ein paar wichtige Sachen sehr durcheinander.

Sie meinen z.B., dass Wissenschaft und Glaube sich ausschließen würden. Dabei begehen sie einen riesen Kategorienfehler. Schade.

Außerdem meinen viele Menschen, sie möchten sich nichts von "Jemandem da oben" sagen lassen. Dass ein Mensch aber nie wirklich unabhängig leben kann ist ihnen nicht klar oder sie geben es nicht zu. Die Frage ist nur, von WEM ich abhängig sein möchte.

Und ich glaube, dass weit weniger Leute echte Atheisten sind, als sie so behaupten. Phasenweise mal gegen Gott "aufmucken" ist ja was ganz anderes. Aber Leute, die wirklich davon überzeugt sind, dass es Gott einfach nicht gibt, sind weltweit gravierend in der Minderheit. Und ob diese Leute an ihrer Überzeugung auch noch festhalten, wenn sie im Leben in echte Schwierigkeiten kommen, muss man erst abwarten.

"Im Flugzeug gibt es während starker Turbulenzen keine Atheisten" (Robert Lembke)

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Religion hat große Teile ihrer Bedeutung verloren. Die Menschen brauchen keine Götter mehr um sich Naturphänomene zu erklären.

So entsteht eine Unabhängigkeit von der Kirche in der Bevölkerung. Man kann sich also auch ohne auch nur die geringste Konsequenz fürchten zu müssen kritisch mit dem Thema befassen und kommt schlicht aufgrund unseres heutigen Wissensstandes meist zum Schluss, dass keine höhere Macht existiert. (Oder zu ähnlichen Schlüssen)

Leider gibt es da noch diese andere Gruppe an, meist politisch "engagierten" Jugendlichen (Zumeist recht dezent im rechten oder linken Millieu) die Atheisten werden weil es heutzutage "cool" ist...

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Kommentar von Garfield0001
10.05.2016, 07:55

Wer redet denn davon das wir die Götter brauchen? Und nur weil man sich vieles erklären kann heißt es ja nicht, das es Deshalb nicht mehr existiert. du kannst die Gravitation erklären? gibt es die deshalb nicht mehr?

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Ich denke das liegt unter anderem daran, dass die Bibel und vergleichbare Bücher, auf denen viele Religionen beruhen größtenteils nicht mehr zeitgemäß sind und aus heutiger Sicht sehr lächerlich erscheinen.

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Kommentar von kleiner3
09.05.2016, 21:58

Aber zeitgemäß kann man sie nicht schreiben, weil sonst ein ganz anderer Glaube entstehen würde. In der Bibel steht, das zB Ehebruch Sünde ist, soll man das jetzt raus lassen, nur weil das ständig die Leute machen?? Dann werden durch diese "zeitgemäße Bibel" nur Lügen erzählt, was dann wiederum auch Sünde wäre ;)

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Kommentar von danhof
10.05.2016, 09:21

"Du sollst nicht stehlen, mein Kind."

"Ich will aber"

"OK, dann entferne ich dieses Gebot und belästige Dich damit nicht mehr"

Die Menschen sind immer dieselben, seit 2.000 Jahren. Es ist eine Illusion anzunehmen, dass wir uns in irgendeiner Form weiterentwickelt haben. Lügen, Intrigen, Machtgier, Neid, Eifersucht, Zwietracht, Mord und Totschlag sind IMMER noch nicht überwunden.

Die Zeiten sind moderner, weil wir schickere Teleskope bauen können als früher. Weil wir entdeckt haben, dass es unterhalb der Atome noch kleinere Teile gibt. Weil wir hochauflösende, bildgebende Verfahren in der Medizin haben und enormes Wissen über Medizin, Chemie, Biologie und Physik angehäuft haben und das (neben esoterischen Verschwörungstheorien) im Internet verbreiten können.

Deshalb ist der Mensch aber noch nicht moderner geworden.

Schickst Du einen Steinzeitmenschen in einer Raumkapsel zum Mond, ist es auch nicht auf einmal ein moderner Mensch.

Ich glaube, das ist einer der größten Trugschlüsse unserer modernen, arroganten, selbstzufriedenen Zeit. Nur weil sich unsere Kofferraumklappen jetzt auf Fingerzeig öffnen, glauben wir, wir brauchen Gottes Gnade nicht mehr.

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Kommentar von MoBruinne
08.06.2016, 11:21

nicht zeitgemäß? Wow... wann immer inch in der Bibel lese, stolpere ich über hochaktuelle Themen: Geld, Politik, Familien, Beziehungen, Staat, und und und... was ist daran lächerlich?

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Kommentar von jalu19257
11.06.2016, 22:35

Die moralische Einstellung der Menschen hängt eng mit dem Gottesbild zusammen und man kann nicht leugnen, dass sich das mit der Zeit und den Epochen geändert hat. Lächerlich war vielleicht das falsche Wort, gemeint waren damit die zum Teil sehr brutalen stellen

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Weil die meisten dem Irrtum verfallen sind, Gottes Existenz und Religion(en) seien keine getrennte Entitäten, weshalb sie sich dann von den Religionen lösen (was korrekt ist), jedoch auch gleichzeitig von Gott (was wiederum nicht richtig ist)

und

sie befassen sich nicht mit der Spiritualität, weil

sie zwei weiteren Irrtümern anheim fallen: Die Spiritualität sei Esoterik, und alles Esoterische sei Schwachsinn...

Doch der Missbrauch der Religion(en) durch Menschen und die Existenz Gottes sind zwei völlig verschiedene Dinge - (Bernard Haisch, Die verborgene Intelligenz im Universum)

Ich sage dies sogar noch schärfer: Religionen sind keine Gottes Werke, sprich Gott hat mit den Religionen nichts am Hut...und sich von Gott zu lösen, indem man sich von einer Religion löst, ist infantiles Verhalten...

Die meisten sind nicht mehr in der Lage (durch Umfeld, Erziehung, Materialismus, Überlebensangst, Existenzangst, Trägheit etc. pp.) Wahrnehmungen mystischer Art festzustellen bzw. setzen nur noch auf die menschlichen Sinne und auf die Ratio...

Sie sind bereits in der Weise so festgefahren und verbohrt, dass sie nicht einmal bestätigt haben wollen, dass zB das Bewusstsein, seit der Quantenmechanik festzustellen, kein Produkt des Gehirns sein kann und der Geist/Bewusstsein die Materie/Realität erschafft:

Siehe Sir Arthur Eddington (Astrophysiker): Zitat Anfang - 'Stehen wir, wenn wir der mystischen Anschauung folgen, den harten Tatsachen der Erfahrung gegenüber? Sicherlich tun wir das. Ich denke, dass diejenigen, die nur mithilfe unserer Sinnesorgane vorgenommenen Messungen der wissenschaftlichen Welt zur Kenntnis nehmen wollen, einer der unmittelbarsten Erfahrungstatsachen aus dem Weg gehen, der nämlich, dass Bewusstsein nicht ausschließlich, ja noch nicht einmal in erster Linie eine Einrichtung zum Empfang von Sinneseindrücken ist.`- Zitat Ende (aus 'Die Naturwissenschaft und die Welt des Unsichtbaren', 1929)

Sir James Jeans (ebenso Physiker, Astronom, Mathematiker): Zitat Anfang - 'Und die Gesetze, denen sich die Naturerscheinungen in unseren wachen Stunden anpassen, die Naturgesetze, können wir uns als die Denkgesetze eines universellen Geistes vorstellen. [...] das Weltall sieht allmählich mehr wie ein großer Gedanke als wie eine große Maschine aus. Der Geist erscheint im Reich der Materie nicht mehr als ein zufälliger Eindringling; wir beginnen zu ahnen, dass wir ihn eher als den Schöpfer und Beherrscher des Reiches der Materie begrüßen sollten...' - Zitat Ende (aus 'Der Weltenraum und seine Rätsel', 1931)

Atheisten vertrauen nur auf die menschlichen Sinne; sie sind rein der Ratio zugewandte 'Ideologen'...

Daher spricht man von Scheuklappen-Ideologie, da die alleinseligmachende Ratio nur eine begrenzte Sicht der Natur erfassen kann...

Dass aber jener Eddington bereits die Ansicht vertrat, dass es jenseits des physischen Universums eine andere Welt oder wohl eher andere Welten der Wirklichkeit gibt, war anfänglich des zwanzigsten Jahrhunderts sehr kühn gewesen (Bernard Haisch)...

aber nicht von ungefähr gekommen war...

Gruß Fantho

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Kommentar von 666Phoenix
10.05.2016, 13:13

dass zB das Bewusstsein, seit der Quantenmechanik festzustellen, kein Produkt des Gehirns sein kann und der Geist/Bewusstsein die Materie/Realität erschafft:

Es ist, wie immer, sehr lustig, Deine Beiträge zu lesen!

Scheuklappen-Ideologie,

Sagt jemand, der an einen Gott glaubt, um sich nicht näher aus seinen eigenen Scheuklappen heraus zu wagen, denn es könnte ja plötzlich "Wissen" dort entstehen, wo bis dahin nur unbewiesener Glaube herrschte!

Wenn wir jetzt noch die Zitate betrachten, von 1931 und 1929 (!), und die als Wahrheit verklickern, dann ist das nicht nur antiquiert, sondern eine postume Beleidigung der zitierten Personen. Denn die hätten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit heute komplett anders argumentiert!

Und mit einem überzeugten Quäker (A. Eddington) hausieren zu gehen und zu versuchen, Naturgesetze zu bewerten, grenzt schon an Absurdität.

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Es ist heutzutage sehr leicht sich zu informieren, wenn man denn will. Und dann kann man leicht erkennen, dass es keinen Gott gibt.

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Kommentar von MoBruinne
08.06.2016, 11:15

Ich hab mich informiert und erkannt, DASS es Gott gibt. Und nun?

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Weil sie nicht mehr an Gott glauben und denken, ohne Gott leben zu können.

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Je weniger Christen es gibt um so leichter können die Christlichen Werte  der Hilfsbereitschaft und der Nächstenliebe verwischt werden und die Mächtigsten Menschen der Welt haben es um so leichter, Kinder gegen ihre Eltern und Bruder gegen Schwester und Nachbar gegen Nachbar aufzubringen, Unter Hi--tler hat das auch wunderbar geklappt. Nur schade das diese Entwicklung scheinbar nicht erkannt wird. Menschen mit festen Werten des Glaubens lassen sich nicht so schnell von Politischen oder Modernen Sichtweisen oder von Finanziellen Verlockungen auf kosten dritter verleiten. Die Medien tun viel dazu bei das die Werte des Glaubens belächelt und Verspottet werden, Unterschwellig ,aber es wirkt, wie man sieht. 

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Kommentar von Zicke52
11.05.2016, 11:57

AH - schlechtes Beispiel. Damals waren Deutschland, Österreich, Italien erzchristlich. Keine Spur von schwer zu manipulieren.

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Das Glauben fällt immer schwerer.

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Kommentar von Meiky125
09.05.2016, 21:22

warum hörst du den nicht auf hat das ein grund?

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Hallo MrFrageAntwortb

wie viele es sind, kann nur grob geschätzt werden, aber jeder Irregeführte dauert mich.

Aus den Gründen, die für einen solchen Entschluss genannt werden, die relevanten herauszufinden, wird wohl nicht einfach sein.

Da ist es nützlich, die Bibel zu Rate ziehen zu können, ihr Autor kennt die Gedanken der Menschen seit Jahrhunderten.

Ps 10,4 Der Gottlose sagt im Größenwahn: "Gott forscht nicht nach!" / "Es gibt keinen Gott", sind all seine Gedanken.

Sogar ihre heimlichen Taten und innersten Gedanken liegen vor ihm bloß.

Jes 48,22 Doch für Gottlose gibt es keinen Frieden", spricht Jahwe.

Grüße, kdd

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Kommentar von kdd1945
10.05.2016, 16:04

Wie denkt Gott über Atheisten?

18 Gott lässt aber auch seinen Zorn sichtbar werden. Vom Himmel herab trifft er alle Menschen, die sich gegen Gott auflehnen und so die Wahrheit mit Füßen treten. Sie führen ein Leben ohne Gott und tun, was ihm missfällt.

19 Dabei wissen sie ganz genau, dass es Gott gibt, er selbst hat ihnen dieses Wissen gegeben. 2

0 Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine göttliche Macht und Größe sehen und erfahren können.

Sie haben also keine Entschuldigung. 21

2

Weil der Mensch immer Beweise braucht!

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