Warum werden so viele Kinder in die Psychiatrie eingewiesen, wenn sie in der Pubertät sind?

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8 Antworten

Ich find auch das es in den letzten Jahren immer mehr und mehr Jugendliche geworden sind die in der Psychiatrie gelandet sind. Das kann verschiedene Gründe haben. Ich denke das viele davon ADS haben und sich deswegen ritzen oder anderes tun. Ich muss sagen ich kenn viele von meiner Schule die sowas gemacht haben und sogar selber zugegeben haben das sie Aufmerksamkeit brauchen. Ich will damit nicht sagen das alle so sind. Heutzutage ist Mobbing eine große Sache die besonders bei Teenies zum ritzen, borderline und vielen anderen Dingen führen kann. All diese Sachen sind ein heikles Thema und sollte man wirklich nicht auf die leichte Schulter nehmen. Bei mir auf der Schule sind ca. 40% in psychologischer Behandlung und von den 40% waren oder sind ca. 25% in einer psychiatrie. Ich finde echt schlimm was aus der Menschheit geworden ist. Es ist nicht fair das schon so junge Menschen mit derartigen Problemen konfrontiert werden müssen und sich jeder zweite denkt er wäre nicht gut genug und verlieren ihr selbstwertgefühl durch zu wenig liebe oder die scheiß mobberei oder auch nur einfach das fernsehr das die Star-Welt so 'perfekt' ausschauen lässt. Ist doch klar das da heute schon unsere Kinder bekloppt werden.

damnit123 21.10.2012, 02:31

Ich finde aber sowas zu generalisieren oder in Zahlen zu packen ist sehr riskant! Da gibts so ne hohe Anzahl von Kindern die einfach "still" leiden, die müssten auch in eine Betreuung. Die wenigsten Leute die Aufmerksamkeit wollen, werden in Kliniken eingewiesen und Psychologen sind nicht dumm, die wissen schon irgendwann, wer spielt und wer nicht. Deswegen, das alles so in Prozentzahlen zu packen und das zu generalisieren ist heikel und ich finde man kann das auch nie gerechtfertigt sagen :/

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Hi :) Bei vielen Minderjährigen lassen sich schon in sehr jungen Jahren mentale und emotionale Störungen festellen. Z.B. Schizophrenie (Diagnose kann schon nach der Geburt aufgestellt werden) sowie Borderline Persönlichkeitsstörung, Anorexia Nervosa (Magersucht), Bulimia Nervosa (Ess- Brechsucht), Depressionen, diverse Angststörungen, selbstverletzendes Verhalten und Suizidalität (dies sind allerdings meistens nur Symptome von einer anderen Störung und mit äußester Vorsicht zu behandeln), etc. Bei diesen Krankheiten lassen sich Klinikaufenthalte und/oder Psychopharmaka meistens leider nicht vermeiden. Ein gutes Bespiel ist die an Schizophrenie erkrankte, 7- jährige Jani aus den USA (auf Youtube gibt es sehr gute Reportagen über sie)

VT614 23.10.2012, 04:36

Schizophren oder eine Psychose haben Psychiater selber, da sie selber ihr Weltbild verkrummt seitens der Pharmaindustrie haben BASTA!

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Also, das passiert meines Wissen eher selten, evt. meinst du, dass öfters pubertierende Kinder in gewisse Unterkünfte kommen wenn es Stress zuhause gibt und dann dort von Psychologen untersucht werden um Lösungen für ihre Probleme zu finden.

Was du da beschreibst ist nur in ganz ernsten Fällen von suizidgefährdeten Personen in der Fall.

Hallo Neurologie,

schau doch mal wie viele Ehen geschieden werden........ die Kinder sind die Leidtragenden (fühlen sich verlassen, alleine gelassen, nicht mehr geliebt.....)

Wie viele Eltern nehmen sich noch die notwendige Zeit für ihre Kinder?

Der Zerfall der Familie und des Familienzusammenhalts ist enorm gross --- wie sollen sich da bitteschön junge Menschen geborgen und geliebt fühlen können?

Das "normale" miteinander geht auch kaum noch, es wird geärgert, gemobbt, gehetzt, beneidet, niedergemacht, schlecht gemacht und so weiter....... ist das gut für junge Menschen?

Auch ist es so, dass Kinder + Jugendliche, die unter der Einwirkung von Medikamenten stehen, folgsamer und angepasster sind und verursachen "weniger Ärger", was Eltern und Lehrern gefällt.

Die Menschen haben verlernt, dass Kinder eigentlich wertvoll sind und wie ein Erbe angesehen werden sollten....... echt schade so was.

Viele ? Ich denke mal, dass es nur 5-10% der Jugendlichen sind.. vllt auch 2 ? Hast du viele Filme geguckt ? :)

Hey :) Ich habe ADS, sprich ich kann mich nicht Konzentrieren und bin seeehr vertäumt (ADHS wäre hyperaktiv und aggressiv), ich werde von Psychologen regelrecht bedrängt Ritalin zu nehmen. Das ist eine Droge (!) die mir angeblich helfen soll, angeblich :/ die Nebenwirkungen sind :



Nebenwirkungen

Während einer Behandlung mit Methylphenidat erleben Kinder und Jugendliche mit einer Rate von 556 pro 1000 nicht-schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (non-serious adverse events), verglichen mit einer Rate von 406 pro 1000 bei Kontrollgruppen. Am häufigsten sind Schlafprobleme und verringerter Appetit.[50]

Laut Patienteninformation zählen zu den sehr häufigen Nebenwirkungen (in mehr als 1 von 10 Fällen) verminderter Appetit, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Nervosität und Übelkeit zu Beginn der Behandlung. Sie können in der Regel durch Reduktion der Dosis oder durch Auslassen der Nachmittags- oder Abenddosis kontrolliert werden.[12]

Allgemeine Beschwerden[Bearbeiten

Häufig (1 von 100 bis 1 von 10): Appetitlosigkeit, Angstgefühle, anfängliche Schlafstörungen, depressive Verstimmung, Nervosität, Unruhe, Agitiertheit, Aggressionen, Zähneknirschen, Depressionen, verminderte Libido, Verwirrung, Spannung, Schwindelgefühl, Zittern, Ameisenlaufen (Kribbeln), Dämpfung (Sedierung), Spannungskopfschmerzen, verschwommenes Sehen, Drehschwindel, Schmerzen in Nasen-Rachenraum, Aufstoßen (Dyspepsie), Erbrechen, Verstopfung, übermäßiges Schwitzen, Muskelspannung, Reizbarkeit, Gewichtsverlust, Muskelzuckungen (Tic), emotionale Labilität.

Bei Kindern und Jugendlichen außerdem Entzündung des Nasen-Rachenraums, Schwindel, Husten, Oberbauchschmerzen und Fieber.

Sehr selten (weniger als 1 von 10000 Fällen) treten Orientierungslosigkeit, akustische und visuelle Halluzinationen, Manien und beginnende Psychosen, Zorn, Agitiertheit, Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmung, Traurigkeit, Lethargie oder Schläfrigkeit auf.

Appetit


Rückgang des Appetits und der Flüssigkeitsaufnahme ist eine häufige Nebenwirkung. Dies kann dadurch gemildert werden, dass das Methylphenidat nach dem Essen verabreicht wird oder die Hauptmahlzeit auf den Abend verlegt wird, wenn die Wirkung abgeklungen ist. Gewöhnlich verliert sich diese Nebenwirkung innerhalb einiger Monate.[12]

Schlaf


Übersichtsarbeiten (Metaanalysen), die eine Vielzahl bereits durchgeführter Studien zusammenfassen, stellen in Bezug auf die Verabreichung von Stimulanzien bei Kindern und Jugendlichen mit ADHS fest, dass Schlafstörungen zunehmen, sich die Einschlafenszeit nach hinten verschiebt, die Schlafeffizienz schlechter und der Schlaf kürzer wird.[50][51] Es zeigte sich eine mögliche Dosis-Wirkungsbeziehung, d. h. der Effekt war umso stärker, je häufiger das Medikament im Laufe eines Tages eingenommen wurde.

Gastrointestinale Störungen


Da Methylphenidat in der Regel als Hydrochlorid vorliegt, reagiert es beim Lösen leicht sauer. Wenn Methylphenidattabletten ohne Flüssigkeit eingenommen werden, kann es zu Übelkeit oder Brennen in der Speiseröhre kommen. Zu Beginn der Behandlung treten häufig Bauchschmerzen oder Erbrechen auf.[12]

Haut, Unterhaut

Vermehrtes Schwitzen, Dermatitis (entzündliche Reaktion der Haut), Juckreiz, Quincke-Ödem können bei der Behandlung von Kindern auftreten,[52] ebenso kann es zu Haarausfallkommen. Des Weiteren können schuppende Hauterkrankungen und Nesselsucht auftreten.

Suizidalität

Bei Konsumenten von Methylphenidat-haltigen Zubereitungen wurden, neben erfolgtem Suizid, Suizidversuche und Suizidgedanken beobachtet.[53]

Herz-Kreislauf-System

Häufig (1:100 bis 1:10) kommt es zu Tachykardie (Herzrasen), Palpitationen (Herzklopfen), Arrhythmien (Herzrhythmusstörungen) und Veränderungen (meist Erhöhung) von Blutdruck und Herzfrequenz. Selten (1:10000 bis 1:1000) tritt Angina pectoris auf.[12]

Wegen Berichten über teilweise schwere unerwünschte kardiovaskuläre Wirkungen wurde für methylphenidathaltige Arzneimittel ein Stufenplanverfahren zur Abwehr von Arzneimittelrisiken eingeleitet,[54] in dessen Folge die Produktinformationstexte hinsichtlich entsprechender Sicherheitshinweise überarbeitet wurden.

Eine Untersuchung der Deutschen Gesellschaft für Kinderkardiologie kommt zum Ergebnis, dass die Verabreichung von Ritalin im Einzelfall eine Steigerung des Blutdrucks zur Folge haben kann.[55]

Abhängigkeitsentwicklung

Fälle von Abhängigkeit wurden bei fachgerechter medikamentöser Therapie von ADHS mittels Methylphenidat nicht berichtet. Entsprechend ist die Gefahr einer Abhängigkeitsentwicklung nicht in der Liste der unerwünschten Wirkungen in der Patienteninformation („Beipackzettel“) enthalten. Das plötzliche (eigenmächtige) Absetzen von Methylphenidat sollte jedoch unterlassen werden, da dies unter Umständen zu so genannten Absetzerscheinungen wie etwa verstärkter Hyperaktivität, Gereiztheit oder depressiver Verstimmung führen kann.

Generell wird für die Gruppe der ADHS-Betroffenen eine verstärkte Neigung zum Suchtmittelgebrauch (z. B. Nikotin, Alkohol oder Cannabis) angenommen.[60] Studien zeigen, dass eine Behandlung des ADHS mithilfe von Stimulanzien wie Methylphenidat die Suchtgefährdung bei den Betroffenen senkt.

Wachstum

Bei Kindern könnte die Langzeitanwendung von Methylphenidat zu einer Wachstumsverzögerung und zu reduzierter Gewichtszunahme führen,[12] wobei sich nach dem Absetzen der Medikation in den meisten Fällen der Wachstumsverlauf der Kinder später wieder normalisieren soll. Bis heute fehlen aber gesicherte Daten aus Langzeitstudien.

Ich habe diesen Text aus Wikipedia gelesen und Kopiert


Und was lernen wir aus diesem Wikipedia Eintrag, was gleich zeitich auch die Antwort auf deine Frage ist???


Psychologen wollen meistens nur ihr Psychopharmaka los werden. 

Das liegt daran das sich die kinder immer mehr von der außenwelt mit Computerspielen abstöpseln und dann noch die hormone neee das kann nicht gut gehen.

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