Warum werden so viele BMW 750i (F01) günstig angeboten?

8 Antworten

Ich finde auf mobile.de genau zwei Stück in Deutschland zwischen 15.000 und 16.000 Euro. Der eine hat schon 177.000 km runter, das ist wenigstens ehrlich, aber keine Angabe zu den Vorbesitzern. Also sind es zu viele.

Der andere ist immerhin erst aus zweiter Hand, hat aber angeblich weniger als 97.000 km und "leichten Ölverbrauch" und wird nur an "Gewerbe/Export" verkauft, also mit großer Wahrscheinlichkeit Tacho zurückgedreht und wer weiß was sonst noch alles.

Natürlich haben vormalige Luxusautos allgemein einen prozentual höheren Wertverlust als kleinere Autos und die Volumensegmente, unter anderem, weil je dicker das Auto, desto weniger hat der potenzielle Käufer Lust auf Gebrauchtwagen.

Aber zugleich sind da eben auch viel Teile und Ausstattung drin, die kaputt gehen können, und selbst vermeintlich "einfache" Ersatzteile wie Zündspulen können sich als recht teuer erweisen. Das ist ein Risiko, das durch den Wertverlust eingepreist wird. Man kann so was kaufen, aber wie in jedem Segment würde ich da nicht unbedingt im absoluten preislichen Bodensatz zuschlagen.

Für dein Budget kannst du mit Sicherheit einen schönen gebrauchten BMW kriegen, aber ich würde nicht unbedingt zu einem Zwölfzylinder greifen, sondern je nach Anforderungen einen kleineren Siebener oder einen mittleren Fünfer oder einen hoch motorisierten Dreier wählen. Kirche im Dorf lassen halt.

Kenne das von Ende der 90er, wo bei BMW-Händlern die gebrauchten 740i und 750i (E32) für wenig Geld in der letzten Reihe standen & bei Mercedes die 560SEL (W126) oder frühe W140er ("Autoreisezug nach Sylt") ebenso verramscht worden sind -----> beim Audi V8 war es noch dramatischer, den wollte echt NIEMAND.

Alle diese Autos sind enorm hohen Folgekosten ausgesetzt & zudem im Unterhalt extrem teuer, brauchen viel Benzin und sind in der Regel absolut ungefragt -----> so etwas wollen eig. nur Poser haben, die gerade noch so den Kaufpreis finanziert bekommen, aber den Rest dann nicht mehr auf die Reihe kriegen. Entsprechend fertig sind diese Luxusliner nach wenigen Jahren & so taugen sie nur noch für den Export.. und auch da sind sie nur über den Preis verkäuflich.

Hoffe ich konnte helfen!

Also davonabgesehen, dass es kein Oberklassewagen ist, sondern ein höherer Mittelklassewagen, kann sich das der Ottonormalverbraucher nicht leisten, weil er wie auch beim VW Phaeton viele miteinanderverknüpfte Teile hat und man absolut nichts selber machen drf, weil die Gefahr besteht, dass man vergisst, irgend eine Taste zu betätigen und damit das folgende Teil auch gleich kaputt geht. 

Du müsstest die Geschichte des Autos und dessen Reparaturen genaustens zurückverfolgen können, um etwas Gutes zu ergattern. Und vor allem eines ist Wichtig: Nur eines kaufen, welches auch von einer Werkstatt mit offizieller BMW Vertretung verkauft wird, denn alles andere ist ziemlich sicher seinen Preis nicht mehr Wert. Weshalb muss ich wohl nicht erläutern..

das der BMW 7er kein oberklasse Wagen ist, stimmt. es ist ein luxusklasse Wagen, und kein oberer mittelklässler. das wäre ein 3er bmw.

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@kampfschinken23

@kampfschinken23 BMW stellt per Definition keine Ober- bzw Luxusklassewagen her. 

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Falsch. Der 7er ist ein Fahrzeug der Oberklasse. Informiere dich besser

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Als Garagist werde ich vermutlich Bescheid wissen wie sich ein Oberklassewagen definiert.

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@BiffiZ07

Wenn Sie echt Inhaber einer Autowerkstatt sind, dann ist es aber sehr traurig das sie nicht wissen welche Fahrzeuge sich laut Kraftfahrt-Bundesamtes in der Oberklasse/Luxusklasse bzw. im F-Segment befinden. Denn nicht nur der 7er befindet sich in diesem Segment sondern auch der 6er, selbst ein A7 Sportback findet sich dort. Bei den Fahrzeugen kommt es auf Größe, Leistung, Komfort und Preis an, erst dann ist es eine Oberklasse.

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