Warum werden Revovler den heutigen Pistolen vorgezogen?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Er hat weniger Bauteile wie eine Pistole und ist damit weniger störanfällig. Und die Revolver zeichnen sich im Vergleich zur Pistole durch eine einfache Bedienung aus.

@verreisterNutzer

Der Artikel ist tendenziös "contra Waffen" geschrieben und zeugt von nur teilweisem Sachverstand.

Zitat:>>Bedenklich für die polizeiliche Arbeit in den Staaten ist das liberale Waffengesetzt.<<

Warum sind dann gerade Polizistenorganisationen un den USA FÜR liberale Waffengesetze?

Zitat: >>Es wäre fatal, wenn ein Polizist z.B. einen bewaffneten Räuber anschießt und die Patrone geht durch diesen durch und trifft vielleicht noch einen unbeteiligten Passanten.<<

Man sollte schon wissen daß eine Patrone aus mehreren Komponenten besteht (Hülse, Pulver, Zündhütchen und Geschoss) und nicht am Stück durch die Luft fliegr, sondern daß das was vorne rauskommt das Geschoss ist.

Zitat: >>denn so könnten ebenfalls unkontrolliert Zivilisten betroffen werden.<<

Auch ein Räuber ist ein Zivilist, er befindet sich ja nicht als Soldat im Krieg.

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@ES1956

Noch ein Zitat:

>>Ins Gedächtnis sei der erfolgreiche Kinostreifen „ Dirty Harry“ mit Clint Eastwood zu rufen. Die Hauptfigur, ein Polizist, hatte stets eine .45 Magnum dabei. Er personifizierte seinen Revolver und gab ihm einen weiblichen Namen.<<

Harry Callahan hatte einen S&W mit N-Rahmen und 8 - 10 Zoll Lauf. Das war wahrscheinlich ein .44MAG Modell 29, könnte aber auch ein .45LC Modell 25 gewesen sein.

Möglich wäre sogar eine Sonderanfertigung ala Hollywood.

Ein cal .45Magnum gab es damals nicht und ist inzwischen auch nicht üblich.

Den Revolver mit Namen "Susi" führte Sledge Hammer (David Rasche) in einer US-Krimi-Parodie aus den 1980er-Jahren:

http://de.wikipedia.org/wiki/Sledge_Hammer!

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Dein "Link-Artikel" ist zwar leicht tendenziös aber nicht schlecht. Die fachliche Aussagekraft stell ich einfach mal in Frage. Ich habe beide Sorten von K-Waffen und denke das es wie mit katholisch und evangelisch ist: Wenn's paßt dann paßt's!

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Woher hast du diese Aussage? Sie stimmt nämlich nicht. Fast alle Special Services u. Polizeieinheiten nutzen Pistolen. Der Einzige Vorteil des Revolvers ist die Zuverlässigkeit. Bei den heutigen hochwertigen Pistolen ist  aber selbst das kaum noch gegeben. Mit Fabrikmunition hatte ich noch nie eine Ladehemmung.

Das sind ja mal wieder tolle Aussagen dabei ! Also zuerst muss man mal klarstellen wo diese Aussage herkommt. Nicht von der Polizei, sondern von den Sportschützen. Der Grund ist die Charakteristik des Abzuges, das Verhalten der Waffe nach abgeben des Schusses und eine gewisse unempfindlichkeit gegenüber unterschiedlicher Gasdrücke in der Waffe (durch verschiedene Munitionsarten). Im Detail sehen die Unterschiede so aus: Der Abzug des Revolvers bricht trocken - im Gegensatz dazu steht die Charakteristik eines Pistolenabzugs der einen Vorzug hat bis zu einem Druckpunkt. Da die Abzugskontrolle für ein präzises Schießen sehr wichtig ist, bevorzugen viele Sportschützen einen Revolver. --- Der zweite Grund ist das Verhalten nach abgeben des Schusses. Beim Revolver gibt es nach brechen des Schusses keine mechanischen Bewegungen in der Waffe. Bei einer Selbstladepistole arbeitet die Waffe nach abgeben des Schusses indem der Gasdruck den Schlitten nach hinten befördert und die nächste Patrone ins Patronenlager repetiert. Diese Bewegungen beeinflussen bei vielen Schützen die Präzision. -- Bei einem Revolver ist es durch den Druckausgleich über den Trommelspalt möglich Patronen mit unterschiedlicher Kapazität zu verschießen. So kann man mit einem Revolver der für das Kaliber .357 zugelassen ist sowohl starke Patronen in diesem Kaliber verschießen, als auch "Schlappladungen" im Kaliber .38 Special. Eine Pistole benötigt aber einen relativ hohen Gasdruck, damit die Funktion erhalten bleibt (automatisches repetieren). -- Die Störanfälligkeit spielt keine so große Rolle, da die modernen Selbstladepistolen relativ störunanfällig sind. Aber durch die geringere Anzahl der beweglichen Teile ist der Revolver da schon im Vorteil. Wo es weniger Teile gibt, kann auch weniger kaputt gehen. -- Zum Thema Polizei und Pistolen sieht es so aus, dass die meisten deutschen Polizisten mangels Training nicht treffen und deswegen in Deutschland eine Pistole als Dienstwaffe verwendet wird (sicherlich spielt die Wirtschaft auch eine Rolle - in Deutschland gibt es SigSauer, HK, Walther). In anderen Ländern z.B. Luxemburg, USA ... ist die Polizei mit Revolvern ausgerüstet. Für einen Revolver spricht auch die einfachere Handhabung: Trommel ausschwenken, Patronen rein, Trommel schließen, schießen. Bei der Selbstladepistole sieht das ganze so aus: Magazin entfernen, Magazin füllen, Magazin einführen, Waffe durchladen, schießen. Bei der Polizei würde noch ein Zwischenschritt erforderlich sein, da man eine gespannte Waffe nicht im Holster trägt - also muss die Waffe zuerst noch entspannt und/oder gesichert werden und vor dem Einsatz erneut gespannt werden. -- Die Aussage dass Mörder einen Revolver bevorzugen ist der größte Quatsch. Nur dumme Mörder machen sich über Hülsen Gedanken (weil sie beim füllen des Magazins ihre Fingerabdrücke hinterlassen haben). Hoffentlich reichen dem Mörder dann auch die 6-Schuss, denn wenn er nachladen muss ist die Theorie nochmal Quatsch ;-) -- Was die Lauflänge betrifft, so sind Gebrauchswaffen bei Behörden identisch. Die Lauflänge von Dienstwaffen beträgt i.d.R. 4 Zoll. In Ausnahmen werden Revolver mit längerem oder lürzerem Lauf verwendet. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich und individuell. -- Die Mannstoppwirkung hat nur in USA eine Auswirkung auf die Art der Waffe, da dort der Schusswaffengebrauch durch die Polizei erheblich höher ist als bei uns. Wobei man grundsätzlich nicht sagen kann, dass ein Revolver eine höhere Durchschlagekraft hat oder eine bessere Mannstoppwirkung als eine Selbstladepistole. Hier sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: das Gewicht der Patronen - die Art des Geschosses. Man muss auch zwischen Mannstoppwirkung und Durchschlagekraft unterscheiden. Mannstoppwirkung wird durch ein HollowPoint Geschoss erreicht das Geschoss pilzt auf und verlässt NICHT den Körper (bei einem Treffer z.B. in den Brustkorb oder bei Aufprall auf einen Knochen). Hier sind Kaliber .45 ACP, .44 Magnum, .357 Magnum, .38 Special oder 9mm Luger mit HAP Geschossen geeignet. Große Unterschiede gibt es nur bei der 9mm, da die ein geringeres Geschossgewicht hat. Die Durchschlagskraft ist abhängig von der Geschwindigkeit, der Geschossart und dem Geschossgewicht. Die .45 ACP ist zwar schwer, aber auch langsam und somit hat sie in diesem Fall schlechtere Karten. Dieses Thema ist so komplex, dass man noch stundenlang weiter schreiben könnte, aber jetzt höre ich mal auf.

Was erzählst Du für einen Mist, beachte lieber die Frage. Der Fragesteller verstehts eh nicht .

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Sorry, bei "Druckausgleich über den Trommelspalt" hab ich dann doch aufgehört, zu lesen. Schmonsens.

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