Warum werden religiöse Menschen so schnell beleidigend?

25 Antworten

Religionen lassen sich leider wunderbar dazu missbrauchen, eigene Vorurteile zu legitimieren. Dass man beleidigend wird, hat aber weniger mit der Religion als mit einem miesen Charakter zu tun. Denn meist wird ja nur das verurteilt, was der eigenen Meinung nach verurteilenswert ist, während andere Dinge, die die Religion eigentlich ähnlich altmodisch sieht, dafür dann aber anders ausgelegt werden - eben weil das dann auch wieder besser mit dem eigenen Leben übereinstimmt....

Weil Religion immer zu Ungleichheit, Kastendenken und Gruppenbildungen führt, bei denen Toleranz einfach nicht möglich ist. Das ist bei allen Religionen so - schließlich ist so ziemlich jeder Krieg auf Religion und oder Intoleranz zurückzuführen.

Wir leben nicht mehr im Mittelalter, daher können wir nur hoffen, dass es irgendwann ausstirbt.

Allein das Geld, was jährlich zu diesen Vereinen fließt, könnte überall besser aufgehoben sein. Ich würde zb gut 1400€ Kirchensteuer im Jahr zahlen, meine Frau nochmal 550€. Und das für keinerlei Gegenleistung - das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Aber alle wettern über die Rundfunkbeiträge und wie teuer alles ist. Das entspricht fast 30% unserer Ausgaben für Lebensmittel.

 Und das für keinerlei Gegenleistung

Sogar noch weniger, denn als Dank gibt es dann noch massig Sonderrechte für die großen Religionen, insbesondere im Steuer- und Arbeitsrecht...

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Hach ja, wer kennt das nicht? Die Höllendrohungen von Religiösen Menschen...

Das kann man allerdings dennoch nicht pauschalisieren. 

Die einen sind so, weil sie tatsächlich der Überzeugung sind, das ihr Gott will, das sie sich so verhalten, während andere die Religion nur als Rechtfertigung nehmen, weil sie etwas gegen bestimmte Personengruppen/Menschen haben. Andere wiederum suchen einfach IRGENDWEN den sie fertig machen können. Zu guter letzt natürlich auch die, die im Grunde wissen, das ihre Religion quatsch ist, die aber ihr bisheriges Weltbild nicht aufgeben können oder wollen, und deswegen aggressiv werden... 

Muslime z.B. machen das meiner Meinung nach eher aus Überzeugung, denn selbst Homosexuelle Muslime denken oft schlecht über Homosexualität an sich, während das bei Christen meiner Erfahrung nach in der Regel eher ein Vorwand ist, die eigene Meinung Kund zu tun...

Hach ja, wer kennt das nicht? Die Höllendrohungen von Religiösen Menschen...

Noch lustiger wird es, wenn man sie darauf hinweist, dass das für einen selber ja keine ernstzunehmende Drohung ist. Ich finde das immer wieder lustig.

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@Deamonia
finde das auch eher Amüsant statt zum aufregen

Weil du die gleichen Witze über die Hölle kennst, wie ich ;-).

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Du hast seine persönliche Ansicht (seinen Glauben) angegriffen und der Andere Deine (Sexualität). Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück.

Dass die Leute es sich nur eine Weile gefallen lassen, wenn man das angreift, was ihnen wichtig ist, egal ob religiös oder nicht, ist keineswegs ungewöhnlich und sollte daher auch nicht verwundern.

Ich bin sachlich geblieben und er nicht. Ihr religiösen Fanatiker könntet euch auch ruhig mal gegenseitig kritisieren.

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@Helenos
Ich bin sachlich geblieben und er nicht.

Nach Deiner weiteren Frage und Deinen Kommentaren unter meiner dortigen Antwort ist das natürlich extrem glaubwürdig.

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@Helenos

Warum wirst du dann so schnell persönlich? Wer sagt mir, dass deine Ansage tatsächlich so sachlich war, wie du behauptest? Nach deiner Art der geschriebenen Worte kann man schon Zweifel haben.

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Nur dass man sich die Religion eigentlich aussuchen kann, die Sexualität nicht.

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@guitschee
die Sexualität nicht.

Und anderes auch nicht, wie es beim Fragesteller den Anschein erweckt.

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@JTKirk2000

Könntest du dennoch deinen Gedanken hier so ausführen, dass er nachvollziehbar ist? Sprich: sag konkret, was du sagen willst!

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@guitschee

Er wirft das anderen vor, was er selbst verbal macht und stellt sich damit, was sein Niveau angeht, selbst bloß. Dem Anschein nach kann der Fragesteller das auch nicht ändern. Ich würde das gern verlinken und habe auch schon entsprechend zwei Links in vorherigen Kommentaren eingefügt, die aber beide nach der Bearbeitungszeit wieder entfernt wurden. Daher kann ich nur empfehlen, wenn Du Beispiele möchtest, über das Profil von Helenos die entsprechend andere Fragen auszuwählen und dort die Kommentare unter beispielsweise meiner Antwort zu lesen oder eben diese Antwort über mein Profil zu seiner Frage anzuwählen, um die entsprechenden Kommentare zu lesen.

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Besonders religiöse Menschen haben oft einen Drang zu missionieren. Für die steht die heilige Schrift (Bibel, Koran, Talmud....) über dem Gesetz, und dennoch interpretiert jeder 2te Gläubige die Schriften auf eigene Weise. Oft werden Andersgläubige, Andersartige diskreditiert, weil sie angeblich nicht schriftenkonform sind. Da wird Toleranz nur denen gewährt, die dem gleichen Glauben anhängen. Diese Menschen tragen maßgeblich dazu bei, dass zwischenmenschliche Konflikte geschürt anstatt gelöst werden. Obwohl wir alle im selben Boot sitzen.

Bei Bibel und Koran gebe ich dir recht.

Was Talmud = Judentum, angeht, aber nicht. Ganz im Gegenteil.

Das Judentum missioniert nicht. Es ist sogar fast unmöglich, zum Judaismus zu konvertieren. Das hat mir jedenfalls ein guter Freund gesagt, und der ist Jude.

Aber wir sind beide erst 14. Vielleicht stimmt das ja auch gar nicht.

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@Feegle13

Ich weiß von orthodoxen Juden, dass sie in ihren familiären Kreisen missionieren. Wer sich nur moderat verhält, wird gnadenlos verstossen und ausgegrenzt.

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