warum werden Redewendungen aus der Bibel verwendet?

8 Antworten

Die Bibel war früher DAS Buch schlechthin und eines der wenigen dessen Inhalt auch die einfachen Leute gut kannten. Selbst vor der Übersetzung und dem Buchdruck wurden die Geschichten verbreitet.

So fanden die Bilder und Erzählungen Eingang in den Sprachgebrauch, teilweise als tatsächliches Zitat "Ich wasche meine Hände in Unschuld" oder auch mehr als Bild "Dastehen wie zur Salzsäule erstarrt", "einen Sündenbock suchen" etc. Bestimmt gibt es noch bessere Beispiele. Durch die große Bekanntheit der Geschichten gibt es eben auch sehr viele aus der Bibel entlehnteRedensarten.

Auch aus früheren Erzähltraditionen sind noch Redensarten geblieben: eine Achillesferse haben, zwischen Skylla und Charybd stehen, einer Sisyphusarbeit nachgehen,... 

Mit der Verbreitung weiterer Bücher kamen immer mal wieder neue Redensarten dazu. "Faust" beispielsweise hat einen ganzen Haufen "Der Worte sind genug gewechselt" "eine Gretchenfrage stellen"... Im Englischen Sprachgebrauch sind auch Shakespeare Entlehnungen häufig "The game is afoot", es gibt sie aber auch im Deutschen ZB. "Ich wittre Morgenluft".

Die Bibel ist sehr alt und vergleichbar häufig gelesene Bücher gab/gibt es nicht.

Es ist nicht verwunderlich, dass daraus die eine oder andere Redewendung in unseren Alltag gefunden hat.

(Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr; Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein z. B.)

Bezüglich der Bedeutung würde ich da nichts überbewerten - es ist eben das am häufigsten gelesene Buch - aber auch aus anderen literarischen Werken wird gerne und häufig zitiert (Shakespeare "Da ist was faul im Staate Dänemark", Goethe "Wo viel Licht, ist auch starker Schatten" usw.)

Weil die Bibel, unabhängig vom Wahrheitsgehalt, ein bedeutendes Buch ist.

So haben auch von anderen bedeutenden Schriftstellern viele Redewendungen aus den Fantasiegeschichten den Sprung in den Alltag als Sprichwörter geschafft. Sehr viele Sprichwörter stammen z.B. aus Goethes Faust oder aus Schillers Glocke.

Hat das Wort "Bibel" eigentlich eine Bedeutung und wann wurde der Begriff zum ersten Mal in Deutschland verwendet - hieß das Buch schon immer "Bibel"?

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Warum glauben christen an die geschichten der Bibel, wenn so gut wie alles wissenschaftlich widerlegt ist?

Ich mein´, die theorie, dass es einen gott gibt, schließe ich selber nicht aus. Aber. dass der himmel aus wasser besteht, und dass brennende büsche reden können, ist doch kompletter unsinn und gegen jeden gesunden menschenverstand.

Ich möchte hier auch niemanden beleidigen, nur kann ich es keinesfalls auch nur im geringsten nachvollziehen.

Und außerdem: So, wie die bibel gott beschreibt, hat der ein paar ernsthafte psychische probleme. xD...

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Die Bibel wird von Atheisten immer gern als "Märchenbuch" verspottet. Was ist an Märchen denn überhaupt so schlecht?

Ich unterstelle einfach mal, dass jeder Mensch, der seine Kindheit als glücklich bezeichnen würde, abends vorm Zubettgehen eine Geschichte vorgelesen bekommen hat. Auch sonst sollte das Lesen eines Buches, von dem ja wohl die mit Abstand meisten fiktive Erzählungen sind und keine wissenschaftlichen Tatsachenberichte, wohl bei allen Menschen den Horizont erweitern.

Sicher, die Bibel wurde und wird vielfach benutzt, um schlimme Dinge zu legitimieren, die auf unserer Welt geschehen - dem Vorwurf können Grimms Märchen meist aus dem Weg gehen. Religiöser Fanatismus ist immer abzulehnen und zu verurteilen, das sehe ich genauso. Wer die Bibel wörtlich nimmt, läuft durchaus berechtigt Gefahr, von seiner Umwelt genauso belächelt zu werden, wie jemand, der an Elfen und Kobolde glaubt.

Doch finden sich in der Bibel nicht auch genauso viele elementare Wahrheiten? Eine jahrtausendealte Weisheit, die auch von ihren vehementesten Kritikern nicht geleugnet werden kann? Kann man nicht auch als Atheist der Meinung sein, dass es sich bei der Bibel um ein hervorragendes Buch handelt, von hohem literarischem und kulturstiftendem Wert?

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