Warum werden Recht und Moral getrennt?

15 Antworten

lies mal das Gutachten des Verfassungsrechtlers Prof. Schachtschneider, über Recht und Moral bzw Moralismus und warum beide Bereiche zu trennen sind. Liest sich gut, nicht so n Juristendeutsch

http://www.wissensmanufaktur.net/verfassungswidrige-einwanderung

und da vor allem runterscrollem zum Abschnitt Moralismus überwuchert Recht:

Zunehmend setzt sich der Moralismus, nicht zu verwechseln mit der
Moralität als Triebfeder der Sittlichkeit, gegen das Recht durch,
selbst, wie dargelegt, gegen das Verfassungsrecht. „Politik ist
ausübende Rechtslehre“, sagt Kant. Der Rechtsstaat ist demgemäß die
Wirklichkeit des Rechts. Es gibt keine Moralität gegen das Recht. Das
Prinzip der Sittlichkeit, das Sittengesetz, ist die Pflicht, das Recht
zu verwirklichen. Nicht jedes Gesetz ist im positivistischen Sinne schon
Recht, aber die Gesetze müssen geachtet werden, solange sie nicht
geändert sind. Moralität ist der gute Wille, das Rechtsprinzip zu
verwirklichen, in allem Handeln. Wenn sich alle Bürger dessen
befleißigen, geht es dem Gemeinwesen gut, sonst nicht. Der Moralismus
ist eine Form der Rechtlosigkeit. Seine Maxime ist gegenwärtig der
Egalitarismus. Moralismus ist das Gegenteil von Humanität und führt in
den Bürgerkrieg.

In einem nicht instinktgesteuerten, seriösen Staat dienen Recht, und Gesetze der Gerechtigkeit. Gerechtigkeit, Recht, und Gesetz sind untrennbar. Gerechtigkeit ist kein subjektives Empfinden, sondern ein klar definierbarer Zustand. Der Idealzustand in dem alle möglichst gut, und möglichst gleich-gut leben. Demokraten meiden Gerechtigkeit, weil diese die Siegerei, die Auslese, und dadurch die Kampfstärkemaximierende Evolution behindert. Demokratische Gesetze dienen dem Sieg des Wirtschaftsstandortes, dem Sieg der Wirtschaftsnation, dem Sieg des Kapitalismus über gerechte Wirtschaftssysteme. Solche Siege sind ohne Sklavenhaltung nicht möglich. Demokraten prahlen damit, dass sie Ethik und Gesetze trennen. Sie sollten sich lieber schämen. Ethik ist die beste Moral. Sie ist nicht flexibel. Ethische Gesetze sind klar definiert. Die Staatsgesetze dürfen ethischen Gesetzen nicht widersprechen. Freche, siegesgierige Demokraten sehen das natürlich anders. Sie benutzen ihre Meinungsfreiheit um Meinungskorrektheit zu verhindern. Instinktgesteuerte Menschen benötigen viel ethische Bildung. Dann verlieren sie ihre Siegesgier, und die Lust auf Demokratie und Kapitalismus. Wenn Demokraten versuchen würden, allen Lebewesen gutes Leben herbeizuführen, dann würden sie nicht mehr behaupten, dass Strafen zulässig sind. Ein Strafrecht würde gar nicht existieren. Der Staat würde keine Rache üben. Sünder benötigen keine Rache, sondern zusätzliche ethische Bildung. Der instinktgesteuerte Rudelsiegstaat kann aber keinen Ethikunterricht geben, weil er sich dabei selbst entlarven würde.

es hat miteinander zu tun. Moral sind Werte, das Recht besteht aus Regeln. Recht wird aus ethischen Werten abgeleitet, wobei der Hauptwert Gerechtigkeit das Ziel ist.

aaber warum heißt es, dass man sie begrifflich voneinader unterscheiden soll?

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@Anonym4444

zB weil das Recht - derzeit in "unserer" Regierung zu sehen - von Leuten gemacht wird, die sich kaufen lassen.

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@BlackRainbow666

ich hab im Buch z.b. stehen "Anders als die persönliche Sittlichkeit (Moralität) regelt das Recht nur äußeres Verhalten und schreibt keine Gesinnungen, etwa die Gerechtigkeit, als Tugend vor".

also hab ich das richtig verstanden: wenn das Recht von der Moral beeinflusst werden würde, dann wär sie nicht mehr gerecht???

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@Anonym4444

Moral ist dann in deinem Buch enger gefasst (Sittlichkeit). In der Hinsicht stimmt die Aussage. Denn sittlich hat mit gerecht nicht unbedingt zu tun.

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@freejack75

also zusammen gefassst:

Recht und Moral haben zwar etwas miteinander zu tun (.z.b bei der Entstehung des Rechtes), dennoch sollten sie voneinander unterschieden werden, da Recht nicht immer moralisch ist und jeder unter Moral etwas anderes versteht. Würde Moral das Recht beinflüssen, so wäre das Recht nicht mehr gerecht.

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@Anonym4444

fast. Der eng als sittlich gefasste Begriff der Moral sollte auch schon für die Entstehung des Rechtes keine Bedeutung haben.

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@freejack75

Dann sollten wir uns vom Begriff "Moral" lösen und ihn durch Ethik ersetzen - einer Moral, die sich nicht an Sitten und Traditionen festmacht, sondern anstrebt, immer, überall und für jeden zu gelten.

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Beleidigung vom Busfahrer?

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Als wir an der Haltestelle ankamen, hat er die Tür nicht aufgemacht, ist nach hinten gekommen und hat gesagt, dass ich beim nächsten mal nicht mitfahren darf. Ich anschließend darauf, er soll die Tür aufmachen und er meinte, er mache die Tür auf wenn er es will.

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