warum werden privatpatienten bevorzugt?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Weil die Ärzte mehr an Ihrer Behandlung verdienen können als bei Kassenpatienten. Sie einen viel höheren Satz abrechnen.

Das mit dem 3,5-fachen Satz ist noch untertrieben. Je nach Patientenverhalten bekommt ein Arzt für ein simples Beratungsgespräch nämlich drei oder vier Euro. Das hängt mit Pauschalen zusammen, die ein Arzt pro Patient bekommt. Der Privatpatient wird mit einer Summe von über 20 Euro abgerechnet. Viele Ärzte sagen (ich kann es nicht nachprüfen), dass sie ohne PKV-Patienten dicht machen könnten.

Weil der Arzt bis zum 3,5fachen der Gebührenordnung bekommt, das Geld direkt einstecken kann und nicht von einer GKV gedeckelt wird.

Kabark hat recht - dazu aber noch eine Ergänzung:

Der Arzt kann die Rechnung sofort schreiben und hat nach 14 Tagen sein Geld, während er bei der GKV erst am Quartalsende abrechnen kann und dann auch noch Wochen auf sein Geld warten muss.

Drum schrieb ich ja: Das Geld direkt einstecken :-)

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